Windows und Linux



  • Datenträgerverwaltung ins startmenü eingeben und fröhlich partitionieren!



  • XaTrIxX schrieb:

    das einfachste (und beste!) wäre das:

    leg deine linux cd ein.
    boote und geh ins installationsmenü.
    wo er fragt wohin installieren, wählst du alle platten aus und lässt ihn alles komplett platt machen und eine fette partition draus machen.

    Dann installierst du dein neues OS, das eh viel besser funktioniert, und dein altes nerviges ist gleichzeitig weg!

    Sprich: du schlägst 2 Fliegen mit einer Klappe.

    Viel Spaß mit der Anleitung

    ROFL 😃



  • Erhard Henkes schrieb:

    M$ wird eigentlich nur noch durch die Spiele und den Businesssektor (Office) am Leben erhalten. 😃

    Und noch einigen anderen Programmen die es nur unter Windows gibt, eine etwas konsistentere Benutzeroberfläche zwischen verschiedenen Programmen und noch ein paar anderen Faktoren (wie teilweise Treiberunterstützung oder den Aufwand bestimmte Hardware einzubinden)... Nur auf Spiele und den Businesssektor würde ich es nicht festmachen.

    Ja, ich weiß das einige Probleme davon Hausgemacht sind, aber nicht desto trotz gibt es doch noch mehr Gründe. Und das obwohl Linux massiv in den letzen Jahren aufgeholt hat und womöglich irgendwann auch die Nase vorn haben könnte.

    cu André



  • asc schrieb:

    ...Und das obwohl Linux massiv in den letzen Jahren aufgeholt hat und womöglich irgendwann auch die Nase vorn haben könnte.

    Das wird ja nun schon seit Jahren behauptet.



  • AlleJahreWieder schrieb:

    asc schrieb:

    ...Und das obwohl Linux massiv in den letzen Jahren aufgeholt hat und womöglich irgendwann auch die Nase vorn haben könnte.

    Das wird ja nun schon seit Jahren behauptet.

    Im Gegensatz zu anderen lasse ich aber die Zeitspanne absichtlich aus 😉

    Auch wenn viele Linuxfans es anders sehen werden:
    Meines Erachtens krankt Linux an dem Bereich wo es gleichzeitig mächtig ist: Der Vielfalt. Nichts gegen Vielfalt, aber schön wäre es wenn man Schnittstellen und Bedienung vereinheitlichen würde (Was dann hinter den Schnittstellen ist, ist wieder eine andere Sache).

    Auch wenn ich kein Fan von DirectX, der WindowsAPI etc. bin. Eine vereinheitlichte Ansteuerung von Komponenten, eine Einheitliche Basisbibliothek für diverse Dinge, und zwar übergreifend über alle Distributionen, könnte Linux einen Ordentlichen Schub geben. Ja es gibt Schnittstellen um Teile anzusprechen, aber von wirklich einheitlich kann man leider nicht Sprechen (Es reicht mir ja schon das Microsoft im Zyklus von etwa 3 Jahren seine Schnittstellen überdenkt; Beispiel: ODBC, DAO, ADO, ADO.Net und wie sie alle heißen).

    cu André



  • Du hast recht, dass es für ein OS, das im Desktopbereich ernstgenommen werden möchte, unerlässlich ist, eine einheitliche Bedienoberfläche zu bieten.

    Aber andererseits ist das in einer FreeSoftware-Community einfach nicht machbar bzw. realistisch. Zu unterschiedlich sind da die Vorstellungen.

    Glücklicherweise kommt man mittlerweise mit den Anwendungen für eine der beiden großen Desktopumgebungen ganz gut aus, wenn man, wie ich, auf Einheitlichkeit Wert legt. Ich habe als GNOME-User nur ein QT Programm und in der neuen QT4 gibt es ja jetzt wohl ein Theme, das die Widgets von GTK benutzt. (Oder wenigstens so aussieht)

    Es bleibt nur zu hoffen, dass durch diese Situation die Java-Oberflächen nicht allzu sehr wuchern. Das wäre nämlich wirklich ein Abschreckungsgrund, wenn das die dominante GUI würde. (Heutige GNU/Linux Desktops hinken den unfreien Alternativen so schon weit genug hinterher, was die Geschwindigkeit angeht.)



  • asc schrieb:

    AlleJahreWieder schrieb:

    asc schrieb:

    ...Und das obwohl Linux massiv in den letzen Jahren aufgeholt hat und womöglich irgendwann auch die Nase vorn haben könnte.

    Das wird ja nun schon seit Jahren behauptet.

    Im Gegensatz zu anderen lasse ich aber die Zeitspanne absichtlich aus 😉

    Auch wenn viele Linuxfans es anders sehen werden:
    Meines Erachtens krankt Linux an dem Bereich wo es gleichzeitig mächtig ist: Der Vielfalt. Nichts gegen Vielfalt, aber schön wäre es wenn man Schnittstellen und Bedienung vereinheitlichen würde (Was dann hinter den Schnittstellen ist, ist wieder eine andere Sache).

    Auch wenn ich kein Fan von DirectX, der WindowsAPI etc. bin. Eine vereinheitlichte Ansteuerung von Komponenten, eine Einheitliche Basisbibliothek für diverse Dinge, und zwar übergreifend über alle Distributionen, könnte Linux einen Ordentlichen Schub geben. Ja es gibt Schnittstellen um Teile anzusprechen, aber von wirklich einheitlich kann man leider nicht Sprechen (Es reicht mir ja schon das Microsoft im Zyklus von etwa 3 Jahren seine Schnittstellen überdenkt; Beispiel: ODBC, DAO, ADO, ADO.Net und wie sie alle heißen).

    cu André

    Wieso kommt die Vielfalt immer als Argument fuer/dagegen? Was ist bitte an Windows so einheitlich? Jede Firma, grade unter Windows, kocht dorch ihr eigene Suppe. Die konnten sich grade mal an das Softwaremanagment von Windows einigen.

    Legt die Karten doch endlich auf den Tisch und sagt wo sich in Linux die Bedienung so drastisch unterscheidet, dass man gar nicht zurecht kommt.

    Wenn ich mir meine KDE Umgebung so anschaue, dann gibt es 3 "Arten" von Programmen: QT-Apps, GtK-Apps und Java-Apps. Aber sie unterscheiden sich kaum. Das Menu ist oben, es gibt "Datei", "Bearbeiten", "Ansicht", "Hilfe". Es gibt Drag&Drop und es gibt ein Kontexmenu.

    KDE ist sogar weitaus fortschrittlicher als Windows: Das Startleiste kann man Transparent machen, es lassen sich jede Menge Apps in die Leiste einfuegen (wie Papierkorb, Medien, QuickLoucher, SoundMixer, usw). Im Kontroll-Zentrum lassen sich sogar Zentral Schriftgrosse/-Art fuer alle KDE Programme auswaehlen. Zeig mir das unter Windows.

    Mein Fazit nach einem Jahr Linux nutzung: Die Programme sehen genauso verschieden oder gleich aus wie unter Windows. Unter Linux kocht auch jeder Entwickler wie unter Windows seine eigene Vorstellung von der perfekten GUI.

    Der wirklich einzige Stolperstein ist unter Linux die Zwischenablage. Hab mich als Newbe auch ziemlich gewundert wieso sie nicht zwischen Programmen funktioniert. Die Loesung: Klipper unter KDE und Glipper unter Gnome.

    Dafuer vermisse ich Klipper jedesmal unter Windows. Einfach Strg+V druecken, es kommt ein Menu mit den letzten 50 Eintraegen die man kopiert hat. Dazu eine "OnTheFly"-Suche und man ist min. 5mal Produktiver als ohne Klipper.

    Zu der Schnittstelle: Was fehlt dir den? GUI hast du die Wahl GTK oder QT oder irgendeine andere GUI-Lib. 3D-Grafik hast du OpenGL (ist ein Industriestandard), fuer Netzwerk und Input such dir deine Lib deiner Wahl aus. Fuer Treiber: Schreib einen Treiber fuer den aktuellen Kernel und schick es an die Kernel-Devs von Linux. Sie pflegen den Treiber in den Kernel fuer dich ein und warten ihn bis ins Jahr 4000.

    Wie sieht es den unter Windows aus? GUI entweder die WinAPI oder ebenso eine GUI-Lib deiner Wahl. 3D-Grafik ist wohl DirectX, das abwaertskompatibel ist, aber dafuer kannst du DirectX10 nur unter Vista und X11 ist wohl eher exklusiv nur fuer Windows7. Ausserdem bist du der Barmherzigkeit einer Firma ausgesetzt. Hat z.B. CreativeLabs erfahren wie es sein kann, oder Nvidia, deren Kunden ueber das DRM in Vista fluchen (Stichwort Grafik-Ausgabe am TV).

    Treiber: Win98, Win2000, WinXP, Vista. Das alles auf deine Kosten, Microsoft wird kaum deinen Treiber in den Windows-Kernel integrieren und pflegen.



  • DEvent schrieb:

    Legt die Karten doch endlich auf den Tisch und sagt wo sich in Linux die Bedienung so drastisch unterscheidet, dass man gar nicht zurecht kommt.

    Das hat ja niemand behauptet, dass man gar nicht zurecht käme. Ich finde starke Homogenität in der GUI aber einfach angenehmer.

    DEvent schrieb:

    Wenn ich mir meine KDE Umgebung so anschaue, dann gibt es 3 "Arten" von Programmen: QT-Apps, GtK-Apps und Java-Apps. Aber sie unterscheiden sich kaum.
    [...]
    Im Kontroll-Zentrum lassen sich sogar Zentral Schriftgrosse/-Art fuer alle KDE Programme auswaehlen. Zeig mir das unter Windows.

    Rechte Maustaste auf dem Desktop->Desktop-Einstellungen war es glaub' ich. 😉
    Gelten die Farbeinstellungen im KDE-Kontrollzentrum auch für GTK-Apps?

    DEvent schrieb:

    KDE ist sogar weitaus fortschrittlicher als Windows:

    http://windows.kde.org/ 😉
    Es ist ja nun auch nicht so, dass die Explorer-Shell mit Windows völlig untrennbar verbunden wären. Vielmehr würde ich behaupten, sie spielten so perfekt zusammen, das nur wenige Nutzer "Alternativen" bemühen möchten.



  • Die Farbeinstellung fuer den Fensterrahmen, Fenstertitelleiste gelten global. Weil die Fensterdekoration von dem Fenstermanager uebernommen wird, in dem Fall eben KDE.



  • Hallo,

    ich meinte eher den Fensterinhalt. Also z.B. die Standardhintergrundfarbe für Buttons.



  • GNU-Fan schrieb:

    Hallo,

    ich meinte eher den Fensterinhalt. Also z.B. die Standardhintergrundfarbe für Buttons.

    Das klappt doch unter Windows auch nicht. Siehe Windows Media Player. SCNR 😃


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