Alternative zu Linux gesucht - und nein kein Windows oder Mac OS
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So ich wollte eben schonmal testen ob Gentoo bootet (noch nicht fertig konfiguriert).
In Grub habe ich folgende Zeilen:# (2) Gentoo title Gentoo root (hd0,5) kernel /boot/kernel-2.6.24-gentoo-r8 root=/dev/hda6Zuerst hatte ich /dev/sda6 bei root angegeben, aber scheinbar verwendet Gentoo da noch die alten Namen. Jetzt kommt er zwar etwas weiter, aber stoppt dann beim Booten weil er kein passendes Dateisystem findet, ich habe JFS benutzt und das scheint das Einzige was er nicht kennt zu sein.
Beim Kompilieren des Kernels habe ich natürlich JFS Support miteinkompiliert. Kann es sein, dass mein Grub JFS nicht unterstützt, oder woran liegt das denn?
Wenn ich bei Grub das System auswähle zum Booten, dann lädt er doch bereits den entsprechenden Kernel oder?
Das heißt doch schon, dass mein Gentoo Kernel scheinbar doch kein JFS Support miteinkompiliert hat, oder?
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Hast du es auch im Kernel drinne oder JFS nur als Modul?
Und warum hda, wenn du eine SCSI/SATA Platte hast?
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GNU-Fan schrieb:
Hast du es auch im Kernel drinne oder JFS nur als Modul?
Und warum hda, wenn du eine SCSI/SATA Platte hast?
Ne ist noch PATA, aber die sollte trotzdem als sda gemountet werden mit 2.6er Kernel.
Ich hab wie im guide beschrieben die Sourcen gezogen, dann make menuconfig und dort bei Filesystems hab ich JFS mitausgewählt (die anderen waren schon alle markiert), aber jetzt wo du es sagst, er hat eigentlich alle als durchprobiert aufgelistet welche ausgewählt waren in der Config, ich werd ihn Morgen nochmals kompilieren.
Aber ihr könntet mir in der Zwischenzeit verraten was ich tun muss damit er meine HDD als sda einbietet statt hda.
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Linuckser schrieb:
Aber ihr könntet mir in der Zwischenzeit verraten was ich tun muss damit er meine HDD als sda einbietet statt hda.
Ich hoff das kommt jetzt nicht falsch rüber, beim Schreiben hat das noch anders geklungen.
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Linuckser schrieb:
Ne ist noch PATA, aber die sollte trotzdem als sda gemountet werden mit 2.6er Kernel.
Nein, das passt schon genau so.
Hast Du den Support für Deinen Festplatten-Controller auch sicher nicht vergessen?
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nman schrieb:
Linuckser schrieb:
Ne ist noch PATA, aber die sollte trotzdem als sda gemountet werden mit 2.6er Kernel.
Nein, das passt schon genau so.
Hast Du den Support für Deinen Festplatten-Controller auch sicher nicht vergessen?
Das heißt? Ich wusste nicht, dass man bei ner PATA Festplatte da auf etwas rücksicht nehmen muss.
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Linuckser schrieb:
Das heißt? Ich wusste nicht, dass man bei ner PATA Festplatte da auf etwas rücksicht nehmen muss.
Steht im Gentoo-Manual bestimmt drin. Du darfst natürlich nicht vergessen, die Unterstützung für Deinen IDE-Controller fest in den Kernel einzubinden.
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nman schrieb:
Linuckser schrieb:
Das heißt? Ich wusste nicht, dass man bei ner PATA Festplatte da auf etwas rücksicht nehmen muss.
Steht im Gentoo-Manual bestimmt drin. Du darfst natürlich nicht vergessen, die Unterstützung für Deinen IDE-Controller fest in den Kernel einzubinden.
Steht im Standardhandbuch tatsächlich nicht drin, davor steht zwar groß man müsste schauen was man so an HW hat, aber in Handbuch sind die Schritte für die Konfiguration dann doch ziemlich unabhängig davon.
Aber google hat ein paar nütliche Artikel auf der gentoo Seite ausgespuckt, Morgen bzw. heut Abend werd ich den mal komplett konfigurieren.
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Ich glaube genau aus solchen Threads kommt die Meinung der Windows-User das Linux nur ein frickel System ist.
Ich stell mal nur eben klar das dieses Thread nur fuer Gentoo gilt, eine Distribution die nicht fuer den Normalbenutzer gedacht ist, sondern an Leute die Zeit und Lust haben alles selbst zu konfigurieren.
Ich z.B. benutze sidux, eine Distribution die versucht Debian Sid fuer den Endnutzer benutzbar zu machen. Debian Sid enthaellte die neuesten Versionen der Software aka Bleeding-Edge. Hab inzwischen sicher 400 Megs an Updates runtergeladen (hab ca. 10 Kernels auf der Platte rumliegen) und es laueft super stabil.
Andere benutzen z.B. Ubuntu und sie wissen sicher auch nichts von wpa_supplicant oder aenlichen Dingen. Sie geben einfach nur eine SSID ein.
Aber ich kann schon verstehen wieso Leute die nur Windows kennen von Sachen wie KDE, Gnome, Fluxbox usw. eher verwirrt sind.
Damals in der Uni habe ich das erste mal Linux gesehen. Ich war vor dem Login-Screen und musste mich zwischen 5 verschiedenen Desktop-Umgebungen entscheiden, von denen ich nur die Namen lesen konnte. KDE, IceWM, und andere.
Das war fuer mich damals auch ziemlich verwirrend und fuer 5min dachte ich das waehren andere Betriebsysteme, aber mir fiel dann doch auf das ich den PC nicht neu starten musste um zu wechseln.
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Das /muss/ natürlich auch bei Gentoo nicht sein. genkernel erstellt einem einen modularen Läuft-mit-alles-wo-gibt-Kernel. Aber ein selbst konfigurierter Kernel ist (so er denn läuft ;)) schon cooler.
Übrigens ist genkernel durchaus auch für monolithische Kernel interessant, da es die Installation und die Erstellung einer initrd übernehmen kann.
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Da es auf der letzten Seite schon angesprochen wurde, dass ich experimentierfreudig sei und da jetzt gerade die Benutzerfreundlichkeit angepsrochen wurde, will ich doch mal was dazu sagen:
Auf meinem normalen Arbeitsgerät läuft xubuntu (gutsy), so viel dazu ich wäre experimentierfreudig
Arch läuft auf meinem alten Notebook und ist mehr ein Spielzeug für mich, ebenso Gentoo. Wobei Arch sehr gute Chancen hat mal zu meinem Haupt-OS zu werden, bei Gentoo bin ich mir da noch nicht so sicher...
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Ich glaub ich weiß jetzt meinen Fehler, ich gehe gerade nochmal das Menü durch und bin jetzt bei den Dateisystemen angekommen und da steht vor JFS ein M statt ein *, sowas dummes

Für nicht eingeweite: M steht für Modul und * für built-in.
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Unglaublich er bootet

Aber eins würd mich jetzt noch interessieren, warum bindet mir Arch meine PATA Festplatte als /dev/sda ein und Gentoo als /dev/hda?
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http://www.archlinux.org/news/272/ schrieb:
kernel 2.6.19 series hits testing (Update)
Hi
kernel 2.6.19 series is now in testing, it will be the kernel series for 0.8 release
so please test this stuff well before it can go into current repository.Changes:
New PATA/IDE subsystem - EXPERIMENTAL
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To use the new pata drivers, change the 'ide' hook to 'pata' in /etc/mkinicpio.conf HOOKS=
The new system changes: /dev/hd? to /dev/sd?
Don't forget to modify GRUB, LILO and fstab to the new naming system.
eg: hda3 --> sda3, hdc8 --> sdc8
...
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Ich habe unter Arch 2.6.25 und der Gentoo Kernel ist 2.6.24, dann müsst der das doch auch schon können oder?
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Guck mal, ob du auch wirklich das aktuelle libata aktiviert hast.
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Also ich habe jetzt mal die Schritte in Kapitel 3 aus diesem Artikel für SATA befolgt, also müsste libata jetzt vorhanden sein, aber sie heißt immernoch hda
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Ich hab ein kleines Problem mit meiner Netzwerkkarte, die wird zwar gefunden, aber das Laden schlägt fehl:
ipw2200: Intel(R) PRO/Wireless 2200/2915 Network Driver, 1.2.2k
ipw2200: Copyright(c) 2003-2006 Intel Corporation
ipw2200: Detected Intel PRO/Wireless 2200BG Network Connection
ipw2200: ipw2200-bss.fw request_firmware failed: Reason -2
ipw2200: Unable to load firmware: -2
ipw2200: failed to register network device
ipw2200: probe of 0000:02:02.0 failed with error -5Der Treiber ist fest in den Kernel kompiliert. Könnt ihr mit der Fehlermeldung was anfangen?
Und ich habe framebuffer support und vesa support in den Kernel einkompiliert, die Initialisierung beim Booten klappt auch (ich sehe den Pinguin oben links), aber die Schrift ist immernoch sehr groß und nocht schön klein.
Ich starte den Kernel mit folgenden Parametern: kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda6 ro video=vesafb:mtrr:3,ywrap vga=792
Kann man da auch irgendwie die Schriftgröße beeinflussen? In der Doku von vesafb selber habe ich nichts gefunden.
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Ich muss sagen, Gentoo gefällt mir von der Philosophie her ziemlich gut.
Gibt es ein gutes Buch über Gentoo? Das Handbuch ist mir natürlich bekannt, aber ich bin täglich einige Zeit unterwegs und da bietet es sich an die Zeit zum Lesen zu nutzen.
