Häufig benutzte Variablen in Schleifen innen / außen deklarieren?
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Erhard Henkes schrieb:
Genau genommen habe ich eine 2D Vektor Klasse, wo ich bei einem Vektor eine Komponente verändern will.
Na, dann lag ich mit meiner Testklasse xINT doch gar nicht so schlecht.

verschmutzt keinen Scope
Wenn sonst alles sauber bleibt.

Ich habe mal das Beispiel oben laufen lassen.
Variante 1 (innen) brauchte: 203ms
Variante 2 (aussen) brauchte: 219ms
Variante 3 (set/get) brauchte: 250ms
Variante 4 (member) brauchte: 203msCompiler/IDE: Code::Blocks 8.02
Variante 1 (innen) brauchte: 63ms
Variante 2 (aussen) brauchte: 62ms
Variante 3 (set/get) brauchte: 62ms
Variante 4 (member) brauchte: 63msCompiler/IDE: MS VC++ 6.0
#include <iostream> #include <ctime> int main() { using namespace std; time_t t = clock(); for(int i = 0; i < 1000000; ++i) { string s; s += string(50, 'a'); } cout << clock() - t << '\n'; t = clock(); string s; for(int i = 0; i < 1000000; ++i) { s.clear(); s += string(50, 'a'); } cout << clock() - t << '\n'; return 0; }Visual C++ 2008 Compiler
Optimiert mit /Ox
968ms
672ms
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fricky schrieb:
Tachyon schrieb:
Die Variante 2 ist besser, da bei der ersten Variante bei jedem Durchlauf Objekte auf dem Stack konstruiert und wieder zerstört werden müssen.
ist aber nur blöd bei c++ objekten, die konstruktoren/destruktoren aufrufen. bei einfachen typen wie int/long/char usw. macht das nix.

int, long, char,... sind auch objekte in c++, wo auch ein c'tor und d'tor aufgerufen werden muss
z.B. int i(5); ist ein c'tor aufruf wie ausm lehrbuch mit einer einparametrigen übergabe.
... alles ist ein objekt und ne menge ein stream.
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... alles ist ein objekt
nö!

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cubeman schrieb:
So wie es ausschaut bleibe ich bei der Innenvariante. Ist klar, verschmutzt keinen Scope und ist schnell genug

So wie es ausschaut, ist das grober Unfug. Ich hab mal die couts durch
cout << (GetTickCount ()-startticks) << '\t';(und beim letzten dann endl) ersetzt, und das ganze in eine Schleife for(;;) gepackt. Ergebnis bei mir Visual C++ 9.0 Express optimiert
391 312 313 297 390 313 312 329 343 313 344 328 328 312 313 359 313 312 328 328 313 312 344 328 312 313 328 328 313 375 312 313 312 328 313 359 313 359 297 312 344 328 313 312 328 313 297 328 359 297 313 328 328 328 313 375 312 313 312 359 313 312 375 313 297 312 438 328 297 375 297 312 344 391 296 313 359 313 297 328 422 312 313 297 468 328 329 359 312 313 328 344 312 313 328 328 344 312 360 312 313 328 359 313 312 328 313 312 313 344 312 313 312 344 328 312 313 359 297 328 344 297 312 313 359 313 312 391 312 329 312 344 312 344 344 328 312 313 359 313 312 313 344 328 312 328 328 391 328 344 312 329 312 375 297 328 344 312 375 328 360 312 313 375 312 297 328 328usw. hier kann man viel erkennen, unter anderem das Timerintervall von Windows =16ms - aber eine Geschwindigkeitsmessung ist das nicht, schon gar nicht von dem, was du messen wolltest. Ich würde mal vermuten, dass hier viel Zeit mit den Streams verbracht wird.
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camper schrieb:
cubeman schrieb:
So wie es ausschaut bleibe ich bei der Innenvariante. Ist klar, verschmutzt keinen Scope und ist schnell genug

So wie es ausschaut, ist das grober Unfug. Ich hab mal die couts durch
So wie es ausschaut ist es aber so! Okay, die streams könnten das Ergebnis verfälschen, da hast du natürlich recht.
#include <iostream> #include <ctime> using namespace std; class Vector2D { public: Vector2D(int x_ = 0, int y_ = 0) : x(x_), y(y_) {} int getX() { return x; } int getY() { return y; } void setX(int newx) { x = newx; } void setY(int newy) { y = newy; } int x, y; // zum Testen public }; Vector2D& getSomeVector() { static Vector2D s_foo(1,2); return s_foo; } int main() { const unsigned long LOOPCOUNT = 1000000000; // Variante 1 (innen) clock_t startticks = clock (); for (unsigned long l = 0; l < LOOPCOUNT; ++l) { Vector2D myVec = getSomeVector(); myVec.setX (3); } cout << "Variante 1 (innen) brauchte: " << ((clock ()-startticks)/ (double) CLOCKS_PER_SEC) << "s" << endl; // Variante 2 (aussen) Vector2D myVec; startticks = clock (); for (unsigned long l = 0; l < LOOPCOUNT; ++l) { myVec = getSomeVector(); myVec.setX (3); } cout << "Variante 2 (aussen) brauchte: " << ((clock ()-startticks)/ (double) CLOCKS_PER_SEC) << "s" << endl; // Variante 3 (set/get) startticks = clock (); for (unsigned long l = 0; l < LOOPCOUNT; ++l) { myVec.setY (getSomeVector().getY()); myVec.setX (3); } cout << "Variante 3 (set/get) brauchte: " << ((clock ()-startticks)/ (double) CLOCKS_PER_SEC) << "s" << endl; // Variante 4 (member) startticks = clock (); for (unsigned long l = 0; l < LOOPCOUNT; ++l) { myVec.y = getSomeVector().y; myVec.x = 3; } cout << "Variante 4 (member) brauchte: " << ((clock ()-startticks)/ (double) CLOCKS_PER_SEC) << "s" << endl; return 0; }Besser?
So, das hab ich mal auf meinem P233 MMX laufen lassen:
#g++ --pedantic loopvar.cpp -O3 -o loopvar #./loopvar Variante 1 (innen) brauchte: 18.58s Variante 2 (aussen) brauchte: 23.21s Variante 3 (set/get) brauchte: 23.35s Variante 4 (member) brauchte: 23.22sAuch unter VS2005 ist Variante 1 bei mir zumindest gleich schnell!

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princess schrieb:
fricky schrieb:
Tachyon schrieb:
Die Variante 2 ist besser, da bei der ersten Variante bei jedem Durchlauf Objekte auf dem Stack konstruiert und wieder zerstört werden müssen.
ist aber nur blöd bei c++ objekten, die konstruktoren/destruktoren aufrufen. bei einfachen typen wie int/long/char usw. macht das nix.

int, long, char,... sind auch objekte in c++, wo auch ein c'tor und d'tor aufgerufen werden muss
aber nur theoretisch. in wirklichkeit passiert da fast nix.

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cubeman schrieb:
So wie es ausschaut ist es aber so! Okay, die streams könnten das Ergebnis verfälschen, da hast du natürlich recht.
was denn nun? entweder ist dein Meßverfahren brauchbar oder es ist unbrauchbar. Ich behaupte Letzteres. Mit unbrauchbaren Meßverfahren kann man nichts beweisen.
Vom theoretischen Standpunkt aus gibt es zwischen den einzelnen Varianten keinen prinzipiellen Unterschied, der unterschiedliche Laufzeiten bedingt. Das wiederum liegt am atypischen Fall der Refernzrückgabe in getSomeVector und der Tatsache, das der Funktionsaufruf wahrscheinlich ohnehin inline-substituiert wird, was as-if-Optimierungen erleichtert.Aber es wäre ja auch langweilig, Code zu testen, der einigermaßen normal geschrieben wurde...
Ich widerspreche damit nicht der Schlussfolgerung selbst - aber es kann doch nicht so schwer sein, den Test so zu gestalten, dass er diese Argumentation tatsächlich stützt...
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Natürlich ist das Beispiel nicht ideal, da es nur zusammengeschustert ist für diesen Test...
Kann ich aber daraus ableiten, dass das Deklarieren von Variablen im Schleifenkörper keine dramatischen Performanceeinbußen bringt? Ich denke ja.
camper schrieb:
Aber es wäre ja auch langweilig, Code zu testen, der einigermaßen normal geschrieben wurde...
Ich widerspreche damit nicht der Schlussfolgerung selbst - aber es kann doch nicht so schwer sein, den Test so zu gestalten, dass er diese Argumentation tatsächlich stützt...
Vielleicht hast DU ja ein aussagekräftiges Beispiel (ohne dass ich das negativ meine!).
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cubeman schrieb:
Kann ich aber daraus ableiten, dass das Deklarieren von Variablen im Schleifenkörper keine dramatischen Performanceeinbußen bringt? Ich denke ja.
Du könntest meinen Post lesen, der erklärt sehr schön wie es aussieht, weil dass was ihr hier an code gepostet habt ist zwar lustig, geht aber komplett am thema vorbei.
Das einzige worum es hier gehen sollte ist RVO bzw. NRVO. Denn die entscheidet welche variante schneller ist. Dazu muss man aber (N)RVO erstmal verstanden haben...
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Zunächst mal danke für das viele Feedback!
Ok, hab mir das hier durchgelesen.Kann man also zusammenfassend sagen dass es
- es auf die Funktion ankommt, die ein Objekt liefert, und
- es zusätzlich Optimierungssache des Compilers ist?
Am besten ist es wohl, im konkreten Fall einfach zu messen...