X³ Terrain Conflict in sachen Usability gensauso schlecht wie sein Vorgänger X³ Reunion



  • Ich muss vorneweg sagen, dass ich mit X-Btf angefangen habe und daher die Bewertung der UI also nicht vollkommen objektiv ausfallen könnte. Ich hab mich sozusagen an die GUI gewöhnt und spiele auch nur mit Tastatur, daher kann ich nicht sagen, wie es sich mit Maus und Joystick verhält.

    Allerdings muss ich sagen, dass die GUI, grade für Anfänger, ne harte Nuss ist. Abgesehen davon, dass man einige Features hinzufügen könnte, würde ein vernünftiges Tutorial schon einen Schritt in die richtige Richtung darstellen.

    Für mich war die Entwicklung der Usability von X2 -> X3 eigentlich sogar ein Rückschritt. Ich hatte mich an die ganzen Shortcuts von X-BtF, X-T und X2 gewöhnt, welche bei X3, zumindest bei mir, nicht mehr vollständig funktionierten.

    Einige Schwächen der GUI kann man aber auch umgehen (oder ich habe mich, wie bereits gesagt, einfach nur daran gewöhnt).
    Das hier:

    Wenn ich in X3 eine Station bauen will, muss ich:

    1. Superfrachter finden
    2. Superfrachter anheuern
    3. Superfrachter befehlen mir zu folgen
    4. Superfrachter befehlen an Fabrik anzudocken
    5. Selber andocken
    6. Station kaufen und verladen
    7. Superfrachter befehlen mir zu folgen (Selber fliegen lassen kann man ihn im Allgemeinen nicht, da er dann durch feindliche Sektoren fliegt.)
    8. Durch Sprungtor fliegen
    9. Auf Frachter warten
    10.Zum naechsten Sprungtor fliegen
    11.Auf Frachter warten
    12.Durch Sprungtor fliegen
    13.Auf Frachter warten
    14.Zum naechsten Sprungtor fliegen
    15.Auf Frachter warten
    16.Durch Sprungtor fliegen
    17.Auf Frachter warten
    18.Zum naechsten Sprungtor fliegen
    19.Auf Frachter warten
    20.Durch Sprungtor fliegen
    21.Auf Frachter warten
    22.Zum naechsten Sprungtor fliegen
    23.Auf Frachter warten
    24.Durch Sprungtor fliegen
    25.Auf Frachter warten
    26.Zum naechsten Sprungtor fliegen
    27.Auf Frachter warten
    28Durch Sprungtor fliegen
    29.Auf Frachter warten
    30.Zum naechsten Sprungtor fliegen
    31.Auf Frachter warten
    32Durch Sprungtor fliegen
    33Auf Frachter warten
    34.Zum naechsten Sprungtor fliegen
    35.Auf Frachter warten
    36.Frachter auswaehlen und minutenlang mit dem Tasten rumfummeln, bist die Station am richtigen Ort ist.
    37.Frachter entlassen.
    38.Frachter wird abgeknallt weil er auf dem Rueckflug durch feindliches Gebiet fliegt.
    39.Ewigkeiten warten, bis ein neuer Frachter gespawnt wird.
    40.Fuer die naechste Station von vorne anfangen.

    Ist zwar grauenhaft... allerdings auch die umständlichste Methode, die man wählen kann...

    Viel einfacher ist da:
    1. Schonmal in den Sektor der späteren Fabrik fliegen.
    2. Über Satellit einen Superfrachter anheuern. (das finden eines solchen fand ich nie besonders schwierig...)
    3. Superfrachter direkt den Befehl geben, an der Schiffswerft anzudocken.
    4. Via Handelscomputererweiterung die Station kaufen und verladen.
    5. Den Superfrachter zur korrekten Position im Zielsektor schicken.
    6. Fabrik aufbauen. ("Umständliches rumgeschiebe" hatte ich nie)
    7. Fertig

    Das klingt zwar nach viel und ist auch noch etwas von der Ideallösung entfernt, ist aber deutlich schneller als obige Vorgehensweise. Das einzige, was hierbei lange dauert, sind die Flugzeiten des Frachters, welche sich aber mittels SINZA/SETA abkürzen lassen. Die Befehle und das Verkaufen kann man in wenigen Sekunden erledigen. Hierbei kann man den Frachter auch einfach um Feindsektoren herumführen.

    Aber eine C++ API in das Spiel waere natuerlich noch viel besser! Dann koennte man auch kurz seine eigene KI fuer die Schiffe schreiben.

    Klar, weil auch jeder C++ kann 😃
    Nein, Spaß beiseite. Egosoft hat mit der Scriptsprache MSCI (oder so ähnlich) schon ein gutes Werkzeug geliefert. Es ist zwar nicht so perfomant wie eine C++ API vll wäre, aber dafür sehr leicht zu verstehen und Einsteigerfreundlich. Das einzige Problem ist das finden der Befehle, find ich.

    Eine neue KI wurde damit übrigens auch schon geschrieben, genauso wie viele andere Sachen, die einiges nochmal, wie ich finde, erheblich vereinfachen.

    (Warum hab ich nur das Gefühl, das ich um 23 Uhr keinen Sinn mehr für Ironie hab?)



  • Also ich kenn die Frachter geschichte folgendermaßen:
    Besitztümer-TL Sprung zu Station
    Kaufen
    Sprung zu zielsystem
    selber ins zielsystem springen
    frachter auswählen und station aufbauen, Komplex-Bauteilsatz etc. pp.

    Und das wars.



  • jaja. Ein Userinterface ist halt immer nur so gut wie der User der's bedient ...



  • gegre schrieb:

    Also ich kenn die Frachter geschichte folgendermaßen:
    Besitztümer-TL Sprung zu Station
    Kaufen
    Sprung zu zielsystem
    selber ins zielsystem springen
    frachter auswählen und station aufbauen, Komplex-Bauteilsatz etc. pp.

    Und das wars.

    Das ist natuerlich kein Problem, wenn man bereits alle Feinde eliminert hat. Aber in einem leeren Universum zu spielen macht auch nicht wirklich Spass. Aber wenn man z.B. einen Mod spielt, wo auch effektiv mal ein paar feindliche Schiffe rumfliegen, wird das ganze sehr schwierig.



  • -Shelling- schrieb:

    Viel einfacher ist da:
    1. Schonmal in den Sektor der späteren Fabrik fliegen.
    2. Über Satellit einen Superfrachter anheuern. (das finden eines solchen fand ich nie besonders schwierig...)
    3. Superfrachter direkt den Befehl geben, an der Schiffswerft anzudocken.
    4. Via Handelscomputererweiterung die Station kaufen und verladen.
    5. Den Superfrachter zur korrekten Position im Zielsektor schicken.
    6. Fabrik aufbauen. ("Umständliches rumgeschiebe" hatte ich nie)
    7. Fertig

    So in etwa habe ich das auch immer gehandhabt. Wobei ich die Station kaufe, den Frachter zum Zielsektor schicke, mich in der Zwischenzeit um andere Dinge kümmere, und wenn der Frachter sein Ziel erreicht hat, ich zum entsprechenden Sektor springe, um zu entladen. Kompliziert ist das nun wirklich nicht. Und dass es ein bisschen was zu tun gibt, ist doch richtig so. Schliesslich ist X keine Befehlskonsole. Man sollte eben Navigationssatelliten nutzen. Das erleichtert schon mal sehr viel. Bei Punkt 5 muss man den Frachter übrigens nicht mal zur korrekten Position schicken. Solange er im richtigen Sektor ist, reicht das vollkommen aus. Mit dem Befehl zur Entladung gibt man ja dann die genaue Position der Station an. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man beim Entladen überhaupt im Sektor sein muss. Muss ich bei Gelegenheit mal testen. Ich denke fast, das ist aus jedem beliebigen Sektor möglich, sofern die Kommunikationsverbindung steht.
    Und was feindliche Übergriffe betrifft, sehe ich da auch kein wirkliches Problem. Die richtig gefährlichen Sektoren sollte man natürlich meiden. Für den Rest kann sich der Frachter schon ausreichend schützen. Ich habe jedenfalls noch nie erlebt, dass er dabei drauf geht. Da bleibt er eher noch an einem Tor hängen oder kollidiert mit einem Asteroiden. Und Mods sind auch kein Beleg für unzureichend Balancing oder AI des Basisspiels.



  • groovemaster schrieb:

    Ich würde von Printmedien wie Gamestar oder PCG einfach keine Kompetenz erwarten. Die können vielleicht gerade noch so hirnlose Egoshooter einordnen und bewerten. Für mehr reicht es dann einfach nicht.

    Die Gamestar und PCG haben meist das Problem, daß sie Spiele oft zu gut bewerten
    oder Fehler im Spiel, wenn die Bezahlung stimmt, schönreden.

    Die Gamestar hat X3 Terrain Conflict mit 62 Punkten bewertet,
    wenn man aber oben erwähnte Beobachtung berücksichtigt, dann bedeutet das nichts anderes, als daß die 62 Punkte eine noch viel zu gute Wertung sind.

    Ich selbst bin z.B. Hardcore Gamer, ich habe früher die kompliziertesten Simulationen gespielt, ich kenne Falcon 4.0, X-Wing und viele tausend weitere DOS Spiele und die Usability von X3 Terrain Conflict ist so schlecht,
    daß ich dem Spiel gerademal 45 Punkte geben würde.

    Egosoft kann also froh sein, wenn sie bei der Gamestar eine Wertung von 62 Punkten bekommen haben, das ist ein geschönter Wert, denn bei mir hätten sie für das Spiel nur 45 Punkte bekommen.



  • groovemaster schrieb:

    Man sollte eben Navigationssatelliten nutzen.

    Navigationssatelliten, ja du sagst es, das erinnert mich an den nächsten Usability Bug im Spiel.

    Navigationssatelitten haben nämlich dummerweise die Angewohnheit, daß,
    wenn man sehr viele für jedes System baut, so wie ich es z.b tue, diese
    die Schiffs & Stationsübersichtstabellen zukleistern.
    Man verliert also vor lauter Navigationsatelitten den Überblick.

    Der einzige Ausweg ist also, die Navigationssatelitten auszublenden,
    das mache ich z.b., aber dann hat man sie auch nicht mehr zur Verfügung
    und kann sie auch nicht schnell anwählen, wenn man sie mal braucht.



  • Hardcore Gamer schrieb:

    ...
    wenn man aber oben erwähnte Beobachtung berücksichtigt, dann bedeutet das nichts anderes, als daß die 62 Punkte eine noch viel zu gute Wertung sind.

    Dann hast du einfach schlecht beobachtet:
    Es ist nicht so, dass das Spiel auf Grund der genannten Kritikpunkte keinen Spaß (mehr) macht oder schlecht wäre. Es wurde lediglich festgestellt, dass die Bedienbarkeit auf Grund einer schlecht implementierten Menüstruktur suboptimal ist. Vor allem Einsteiger bekommen das zu spüren, was btw. die GS auch so hätte schreiben können.
    An der Langzeitmotivation und dem Spielspaß ändert das jedoch im Großen und Ganzen nichts.

    Andere Spiele haben da ein vielfaches an schlechtem Design und vor allem auch an Bugs, die man übrigens bei X so gut wie garnicht findet.
    Als Beispiel sei her mal Gothic 3 genannt. Hier ist es so, dass durch eine Vielzahl an Designschnitzern und vermeidbar gewesenen Bugs der Spielspaß in den Keller geht (der Hauptgrund hierfür dürfte übrigens sein, das Piranha versucht hat mehr in Richtung Mainstream zu gehen; meinen Dank an Egosoft, dass sie es nicht tun). Trotzdem hat es eine vielfach höhere Werung bekommen als X3:TC.



  • Das mit Gothic 3 ist alt, die Gamestar hat inzwischen begriffen das sie ihre Leser nicht so verdummen kann.
    Die Beschwerdebriefe der Leser hat da eine ganze Menge gebracht, d.h. die Gamestar ist jetzt vorsichtiger.
    Aber dies bedeutet natürlich nicht, daß es aufhört, daß Spiele bei denen vom Publisher Geld fließt, von der Gamestar geschönt werden.

    Die Wertungen sind in der Regel weiterhin alle zu gut.
    D.h. man muß immer abziehen, auch bei X3 TC



  • So, hab mir jetzt mal den gesamten Artikel durchgelesen und ich muss sagen, ich fand ihn eher lustig 😃

    Schon allein die Einordnung von X3:TC in die Kategorie Action find ich faszinierend. X3:TC ist mehr eine Wirtschaftssimulation, mit ein paar Quests, und ner kleinen "Story", welche aber nie wirklich der bringer war, das beste ist einfach die Endlosphase.
    Zudem beschwert sich der Autor über die Maussteuerung und das man damit nicht so schnell und komfortabel unterwegs ist wie mit der Tastatur. Ich kenn kein Programm, das ich mit der Maus genauso schnell oder gar schneller bedienen kann als über die Tastatur. Wenn ich nach dem Gesichtspunkt gehen würde, würde ich ja sämtliche Programme schlecht finden...
    Dazu die Sache mit dem Kampf und Autopiloten, sehr interessant, aber wer da auf ein schnelles Ergebnis hofft und zu faul ist irgendwas selbst zu machen, hats nicht besser verdient.

    Achja... wir wollen die ja nicht ganz schlecht dastehen lassen, die Grafik, scheinbar das einzige was für die Gamestar zählt, wurde natürlich gut bewertet. Was, meiner Meinung nach, auch so ziemlich das einzige ist, was korrekt bewertet wurde.

    Das ist das, was mir jetzt noch so einfällt.

    Die Menüs find ich auch in Ordnung, sie sind nicht überladen und man kann sich mittels eines einzigen Tastendruckes weitere Infos holen, wo ist da das Problem? Ich kann irgendwie nicht glauben, das einige es toll finden würden, wenn sie direkt von einer Informationsflut überwältigt werden. Das wäre ja so, als ob MS beim nächsten Word sämtliche Funktionen in die Menuleiste packen würde, damit man auch ja nur 1x klicken muss, egal was man machen will.

    Lange Rede kurzer Sinn: Um bei der Gamestar eine hohe Punktzahl zu erreichen, muss man als Entwickler folgendes beachten:

    Es darf nicht zu kompliziert sein, Egoshooter oder einfache Strategie sind schon hart an der Grenze
    Eine 08/15 Story ist das maximale, was man bringen muss, am besten einfach von woanders kopieren
    Die Grafik muss am besten so sein, das sie photorealistisch und somit nur mit High-End Geräten spielbar ist
    Die Steuerung sollte eher wie ein Egoshooter oder nur stumpfes rumgeklicke mit der Maus sein

    Wenn man das beachtet, müsste man wirklich eine gute Wertung bei denen bekommen.



  • -Shelling- schrieb:

    Ich kenn kein Programm, das ich mit der Maus genauso schnell oder gar schneller bedienen kann als über die Tastatur.

    Also ich schon.
    Z.b. Photoshop und Gimp.

    Ohne Maus oder vergleichbares ist das einfach ein Horror einen Strich mit den Cursortasten zu malen.

    Lange Rede kurzer Sinn: Um bei der Gamestar eine hohe Punktzahl zu erreichen, muss man als Entwickler folgendes beachten:

    Es darf nicht zu kompliziert sein, Egoshooter oder einfache Strategie sind schon hart an der Grenze
    Eine 08/15 Story ist das maximale, was man bringen muss, am besten einfach von woanders kopieren

    Das ist natürlich alles Schwachsinn, da Spiele wie Civilization oder IL Sturmovik damals sehr hoch bewertet wurden.



  • -Shelling- schrieb:

    Ich kann irgendwie nicht glauben, das einige es toll finden würden, wenn sie direkt von einer Informationsflut überwältigt werden. Das wäre ja so, als ob MS beim nächsten Word sämtliche Funktionen in die Menuleiste packen würde, damit man auch ja nur 1x klicken muss, egal was man machen will.

    Es gibt also nur alle Infos auf einem kleinen A5 Blatt in Schriftgroesse 3 oder garkeine Infos zur Auswahl.

    Jemand muesste mal soetwas wie Usability erfinden um viel information ohne ueberladung darzustellen... soetwas wie tabellen mit filtern. und drag&drop zur informations auswahl um neue views zu erstellen.

    ja, sowas muesste mal jemand erfinden...

    warum ist immer alles gleich schwarz oder weiss? nur weil etwas schlecht ist, heisst es noch lange nicht dass das krasse gegenteil besser ist. die mitte ist meistens das richtige mass...



  • Der Maler schrieb:

    Das mit Gothic 3 ist alt, die Gamestar hat inzwischen begriffen das sie ihre Leser nicht so verdummen kann.

    War ja nur ein Beispiel von mir. Allerdings haben bei G3 auch mehrere Faktoren mitgewirkt: Sehr gute Vorgänger, rießen Hype, deutscher Hersteller, ...
    alles Sachen die mit in die Punktegebung geflossen sind.

    War's btw nicht die GS die mal publik gemacht hat, dass ein Hersteller mit dem Entzug von Werbeschaltung drohte, falls sein Spiel eine schlechte Wertung bekommt? Weiß das leider nicht mehr genau.

    Der Maler schrieb:

    Das ist natürlich alles Schwachsinn, da Spiele wie Civilization oder IL Sturmovik damals sehr hoch bewertet wurden.

    Und zu Recht! Allerdings gab es auch hier (ähnliche) Kritikpunkte die nicht zu so einem extremen Punkteabzug geführt haben, wie es bei X3 der Fall war.
    Wie ich schon sagte: Imho ist es richtig, dass die genannten Punkte den Spielspaß etwas trüben. Aber sie haben defitniv keinen Einfluss auf die Langzeitmotivation. Und die ist bei X3, genauso wie bei Civ XYZ einfach enorm.

    Shade Of Mine schrieb:

    Jemand muesste mal soetwas wie Usability erfinden um viel information ohne ueberladung darzustellen... soetwas wie tabellen mit filtern. und drag&drop zur informations auswahl um neue views zu erstellen.

    ja, sowas muesste mal jemand erfinden...

    Sowas wie einen Großhirn-Projektor? Ist bestimmt bald machbar, Gedankensteuerung funktioniert ja immerhin schon.



  • Xer schrieb:

    ... Gedankensteuerung funktioniert ja immerhin schon.

    Wäre mir neu... Quelle?



  • -Shelling- schrieb:

    Zudem beschwert sich der Autor ueber die Maussteuerung und das man damit nicht so schnell und komfortabel unterwegs ist wie mit der Tastatur. Ich kenn kein Programm, das ich mit der Maus genauso schnell oder gar schneller bedienen kann als ueber die Tastatur. Wenn ich nach dem Gesichtspunkt gehen wuerde, wuerde ich ja saemtliche Programme schlecht finden...

    dsa koennen wir sogar im selben Subgenre bleiben. Die Maussteuerung in Freelancer war und ist eine der Besten und waere auch fuer den Action-Part in X genau das Richtige

    Joe_M. schrieb:

    Xer schrieb:

    ... Gedankensteuerung funktioniert ja immerhin schon.

    Wäre mir neu... Quelle?

    GC 2008



  • Danke zwutz.
    Aber, das ist kaum besser als die bisherige 'Sprachsteuerung'. Unterm Strich völlig unbrauchbar...



  • hast du es getestet? Allein die Tatsache, dass es mittlerweile machbar ist, spricht fuer sich. Und vor allem koennen die dort gewonnenen Erkenntnisse auch an anderer Stelle gut gebraucht werden (letztens einen Bericht ueber eine Gedankengesteuerte Armprothese gesehen. Erstaunlich, was bereits machbar ist)

    Ausserdem muss sich eine Gedankensteuerung nicht auf Umgebungsgeraeusche, schlechte Mikrofone und wortkarge Benutzer einstellen. Mal davon abgesehen, dass die Reaktionszeit ebenfalls deutlich steigen duerfte, da zwischen denken und handeln nicht erst das sprechen (oder tippen) liegen muss



  • Joe_M. schrieb:

    Danke zwutz.
    Aber, das ist kaum besser als die bisherige 'Sprachsteuerung'. Unterm Strich völlig unbrauchbar...

    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,565617,00.html

    Nene, ich hab davon auch irgendwo mal ein Video gesehen. Sah echt super interessant aus. Leider hab ich im moment aber garkeine Zeite danach zu suchen; Klausuren und so ....



  • ich hab das zeug über das letzte jahr auch ab und an verfolgt.

    ja, in der tat, coole sache und so. es ist sicherlich geil mit seinen gedanken so etwas wie eine dritte maus zu bedienen, aber bevor hier irgendwer ins schwärmen gerät: es wird nichts neues ermöglichen. im moment ist es so, als wäre dein kopf eine tastatur, dessen befehle von dem teil dass ihr da aufsetzt gelesen werden. das heisst im klartext auch, dass die programmierer das wie eine tastatur intepretieren müssen. viel mehr als "links laufen wenn ich auf eine bestimmte art und weise denke" ist da nicht drin. von solchen sachen wie blitzschnell punktgenau das fadenkreuz in cs zu kontrollieren während man cool durch die gegend strafed und wie ein häschen rumhoppelt ist man noch
    ein wenig entfernt.

    aber nicht die hoffnung aufgeben, das steckt ja noch in den kinderschuhen, und ich gehe davon aus, dass die meisten leute hier in dem forum in 20 jahren auch noch leben werden.



  • Gedankensteuerung ist ein altes Thema.

    Stichwort:

    Hagna Rakjeta

    Na, wer kommt drauf?


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