Wie findet ihr Mac´s? Und warum?



  • LinuxSU schrieb:

    Jetzt möchte ich mal in Erfahrung bringen was ihr über Mac´s denkt und ob ihr einen habt.

    Allgemein war ich in der Vergangenheit immer vorsichtig Freunden oder Verwandten ein alternatives OS zu empfehlen, da
    a) für sie eine einfache, transparente und konsistente Bedienung,
    b) lückenloser Treibersupport und
    c) das Verwenden von Mainstream-(Office)-Programmen
    Vorrang hat.
    Im Jahr 2008 empfehle ich jedem Privatanwender Mac mit den Worten: "genau was du suchst!".
    Ich selber habe in den letzten 8 Jahren Erfahrungen mit Windows, Linux (Gentoo, LFS) und BSD (NetBSD, FreeBSD) gesammelt.
    Meine Benutzungsgewohnheiten:
    - wissenschaftliches Arbeiten,
    - Verwaltung und Bearbeitung (auf amateur Niveau) von Fotos und Videos,
    - IM,
    - Internet

    Anfang 2008 habe ich mir einen iMac 20" gegönnt. Meiner erster Eindruck: "so soll das also sein". Es war tatsächlich das erste mal, dass ein OS "out-of-the-box" genauso arbeitet wie ich es mir wünsche:
    Innerhalb einer Stunde wurden meine alte Benutzerdaten automatisch überspielt und ebenfalls übersichtlich abgelegt. Unter Windows habe ich zB. weder die vorgegebene Ordnerstruktur (Dokumente, Bilder...) genutzt, noch die mitgelieferten Programme.
    Die unter Mac OS mitgelieferten Programme (iPhoto, iMovie) erleichtern es auch weniger versierten Usern den Überblik über ihre Daten zu behalten, diese zu bearbeiten und anschließend auf verschiedenste Arten weiterzugeben/zu veröffentlichen.
    Das Verwenden von Peripheriegeräten stellte mich anfangs vor Probleme: Drucker angeschlossen und gewartet. Kein PopUp ala "Druckertreiber installieren?" oder "Neuer Drucker erkannt!". Da kamen die ersten Zweifel auf. Tatsächlich schließt man Peripheriegeräte an und diese sind sofort einsatzbereit (ich verwende Brother Drucker, Sony und Canon Kameras, Garmin Navigationsgeräte und externe Seagate Festplatten). "Silent PlugAndPlay" sozusagen.
    Zur Datensicherung: mit Timemachine sollte es jedermann möglich sein seine Daten zuverlässig zu sichern. Da die Konfiguration sich auf einen bis vier Klicks beschränkt und danach TM ohne jegliche Benutzerinteraktion automatisch Backups erstellt, sollte Datensicherung auch den "Faulsten" / Unversiertesten leicht gemacht werden. (Auch wenn man für manche Sachen die Kommandozeile bemühen muss. Bspw Verkürzung des Intervalls auf unter eine Stunde. Aber dank einer riesigen Community ist dies gar kein Problem)
    Zu den Office Programmen: ich habe Apples Office Suite 30 Tage lang getestet. Für wirkliche Privatanwender im Sinne von Briefe, Einladungen, etc. schreiben bzw. Haushaltsbuch führen, etc. reichen die Programme aus. Zum Bearbeiten von großen Datenmengen bspw ist aber Numbers ungeeignet. Positiv fällt hier Keynote auf, das Powerpoint in seinem Funktionsumfang überlegen ist.
    Darum habe ich mich für MS-Office entschieden (2004 und 2008 installiert). 2004 läuft stabil, zuverlässig, verbraucht nicht allzuviele Ressourcen und unterstützt VBA. 2008 ist das genaue Gegenteil.
    Allgemein kann man sagen, dass das System durch enorme Stabilität glänz und die Mehrzahl an Programmen ausgezeichnet mit anderen und/oder dem OS harmonieren (MS Office ausgenommen).
    Ich denke mein bisheriger Erfahrungsbericht deckt die Benutzungsweise einer Vielzahl von Usern ab. Noch ein Blick zur Hardware/Verarbeitung/Support:

    Hardware (ich besitze iMac, MBA):
    Die positiven Sachen kann man auf der Apple HP nachlesen. Hier was mich gestört hat/stört
    - iMac 20" Display hat bei mir Kopfschmerzen hervorgerufen, darum verkauft und den 24" angeschafft mit dem ich zufrieden bin
    - MightyMouse: die seitlichen Tasten haben noch nie funktioniert, das Scrollrad verdreckt irrsinnig schnell und lässt sich kaum reinigen
    - iMac Display ist allgemein sehr hell
    - MBA1: andauernde core shutdowns --> MBA2: Pixelfehler en masse --> MBA3: Gehäuse verzogen --> MBA4 (perfekt!)
    Aus dieser Erfahrung kann ich von einem 1A Support berichten: sofortiger Umtausch ohne Wartezeiten! (habe allerdings auch schon von einem anderen Verhalten des Supports gehört)

    Das sind meine Erfahrungen mit Apple, hoffe dir weitergeholfen zu haben.

    Nachtrag:
    a)
    Ganz subjektiv gesagt: Mich überrascht die Einfachheit. Bspw (obwohl mir hier der Vergleich zu Windows fehlt): Drucker/Ordner/Festplatten/Internet freigeben: durch das intuitive OS ohne Vorkenntnisse innerhalb einer Minute erledigt.

    b)
    Mir fehlt bisweilen noch eine Möglichkeit eine gesamte Festplatte/Partition zu verschlüsseln. Das MBA ist ein ultraportables Gerät, d.h. ich trage es immer mit mir mit (Uni, Arbeit). Was nun wenn es mir gestohlen wird? Dadurch verliere ich einiges an Komfort, zB automatisches Anmelden (Foren, Email, OnlineBanking,...).



  • Ich fasse mich kurz, weil der Beitrag von Christoph K. eigentlich schon genau meine Meinung widerspiegelt.

    Der Mac hat zumindest bei mir die Art mit dem PC zu arbeiten komplett verändert. Man arbeitet nicht mehr gegen das Gerät an, sondern wird von ihm unterstützt. Das merkt man, sobald man nach ein paar Tagen mit Spotlight, Quick Look, Spaces und Exposé mit aktiven Ecken sich an einen Windows oder sogar einen Linux-Rechner setzt. Man merkt, wie hakelig und kontraproduktiv die meisten Sachen gelöst sind - und wie perfekt bei Apple. Von der Hardware kann ich gar nicht so sehr sprechen, weil ich noch ein iBook G4 habe (wird aber auch demnächst durch ein MBP ersetzt werden), aber die Software ist ein Traum... Ein intuitives Bedienungskonzept, vom Browser bis in die (kostenlosen) Entwicklungstools hin. Traumhaft, wenn man mal umgedacht hat und sich von den Windows-Bedienungsmustern losgelöst hat, will man nichts anderes mehr!

    Von mir also ein ganz klarer Kauftipp! Wenn man mal OS X und die herrliche Hardware "genossen" hat, wird man nicht mehr der Meinung sein, zu viel Geld ausgegeben zu haben!

    Grüße,
    Michael



  • Mir fehlt bisweilen noch eine Möglichkeit eine gesamte Festplatte/Partition zu
    verschlüsseln. Das MBA ist ein ultraportables Gerät, d.h. ich trage es immer mit
    mir mit (Uni, Arbeit). Was nun wenn es mir gestohlen wird? Dadurch verliere ich
    einiges an Komfort, zB automatisches Anmelden (Foren, Email, OnlineBanking,...).

    Hat OS X mit FileVault sowas nicht schon an Bord?

    Gruß,
    Michael



  • XDVD schrieb:

    Mir fehlt bisweilen noch eine Möglichkeit eine gesamte Festplatte/Partition zu
    verschlüsseln. Das MBA ist ein ultraportables Gerät, d.h. ich trage es immer mit
    mir mit (Uni, Arbeit). Was nun wenn es mir gestohlen wird? Dadurch verliere ich
    einiges an Komfort, zB automatisches Anmelden (Foren, Email, OnlineBanking,...).

    Hat OS X mit FileVault sowas nicht schon an Bord?

    Gruß,
    Michael

    Wird hier erklärt: [url=http://www.c-plusplus.net/forum/viewtopic-var-t-is-224034.html[/url]



  • XDVD schrieb:

    Der Mac hat zumindest bei mir die Art mit dem PC zu arbeiten komplett verändert. Man arbeitet nicht mehr gegen das Gerät an, sondern wird von ihm unterstützt. Das merkt man, sobald man nach ein paar Tagen mit Spotlight, Quick Look, Spaces und Exposé mit aktiven Ecken sich an einen Windows oder sogar einen Linux-Rechner setzt. Man merkt, wie hakelig und kontraproduktiv die meisten Sachen gelöst sind - und wie perfekt bei Apple. Von der Hardware kann ich gar nicht so sehr sprechen, weil ich noch ein iBook G4 habe (wird aber auch demnächst durch ein MBP ersetzt werden), aber die Software ist ein Traum... Ein intuitives Bedienungskonzept, vom Browser bis in die (kostenlosen) Entwicklungstools hin. Traumhaft, wenn man mal umgedacht hat und sich von den Windows-Bedienungsmustern losgelöst hat, will man nichts anderes mehr!

    Richtig. Mausschubser können mit MacOSX weitaus produktiver arbeiten als mit Windows, Linux oder einem anderen OS. Dass man aber mit der Tastatur unter Linux noch viel produktiver arbeiten kann, wenn man etwas Übung investiert, ist unumstritten. Nur mit Windows kann man überhaupt nicht produktiv abrbeiten. Es werden zwar beide Konzepte umgesetzt, aber jeweils nur halbherzig.

    Fazit:
    Mausschubser -> MacOSX
    Tastaturvergewaltiger -> Linux
    Der große Verlierer -> Windows



  • XDVD schrieb:

    wenn man mal umgedacht hat und sich von den Windows-Bedienungsmustern losgelöst hat, will man nichts anderes mehr!

    Genauso sehe ich das auch, ist im übrigen ebenfalls ein Argument gegen MS Office auf dem Mac. Einem wird der Windowsweg aufgezwungen und der mactypische workflow wird nicht unterstützt. Bspw: eine Grafik direkt in das Dokument ziehen und diese mittels Maus anpassen führt bei mir (reproduzierbar!) zu einem Absturz des Programms. D.h. ich muss wieder den weniger intuitiven Weg über Einfügen/Bild/... wählen.
    Solche Kleinigkeiten beginnen einen nach einiger Zeit extrem zu stören, da man "besseres gewohnt ist".

    Grüße



  • MacOSX'lerin schrieb:

    [Dass man aber mit der Tastatur unter Linux noch viel produktiver arbeiten kann, wenn man etwas Übung investiert, ist unumstritten.

    Wie gesagt kenne ich beide Systeme und ich kann deine Ansichten nicht teilen. Vl. hast du dich mich Mac OSX noch nicht wirklich im Detail beschäftigt.



  • MacOSX'lerin schrieb:

    Mausschubser -> MacOSX
    Tastaturvergewaltiger -> Linux
    Der große Verlierer -> Windows

    na, dann sollte ich mir wohl schleunigst mal 'nen mac besorgen.
    🙂



  • ... schrieb:

    MacOSX'lerin schrieb:

    [Dass man aber mit der Tastatur unter Linux noch viel produktiver arbeiten kann, wenn man etwas Übung investiert, ist unumstritten.

    Wie gesagt kenne ich beide Systeme und ich kann deine Ansichten nicht teilen. Vl. hast du dich mich Mac OSX noch nicht wirklich im Detail beschäftigt.

    Wie ist das eigendlich, ich als Linuxer mag die Shell sehr gerne. Da Mac OS X doch einen BSD Kernel hat oder darauf basiert habe ich die Shell ihn ihrer vollen Macht noch zu Verfügung oder?
    Warum sind das Mac OSler "Mausschubser"?



  • Ich selbst nutze ein G4 iBook seit 3 Jahren. Aber das wird wohl vorläufig mein letztes Applegerät sein. Ich habe mir das iBook vor allem deswegen geholt, weil es gerade eine Zeit war in der es keine Notebooks mit Linuxsupport gab. Das hat sich aber mittlerweile wieder drastisch geändert. Außerdem hatte ich viel gutes von OSX gehört.

    Aber es gibt einige Dinge, die mich massiv an OSX stören:
    * Quicktime!
    * Das System wirkt im Vergleich zu Linux teilweise undurchsichtig.
    * Nicht komplett Opensource und ein Upgrade kostet Geld.
    * Wirres Userland: Teilweise GNU-Tools und teilweise FreeBSD-Tools in komischen Versionen.
    * Langsamere Entwicklung als Linux.
    * Kein Paketmanager.
    * Apple benutzt einen eigenen stark umgeabreiteten GCC.
    * clock_gettime-API fehlt.
    * statische Libraries sind eine Katastrophe.
    * schlechterer Hardwaresupport.
    * Shareware anstelle Freeware.
    * Hinzugekommen: Mittlerweile nur noch normale PC Hardware.
    * Miese Firmenpolitik in Bezug auf Sicherheit und Userrechte.
    etc. etc.

    Auch beim Eyecandy hat Linux OSX dank AIGLX überholt.

    Sicher gibt es ein paar positive Dinge, wie die verdammt gute OpenGL-Tools (ok, nutze OpenGL nicht so intensiv) oder dtrace-Support in Tiger (habe leider kein Tiger).



  • * Quicktime!
    Du wirst ja nicht gezwungen Quicktime zu verwenden.

    * Wirres Userland: Teilweise GNU-Tools und teilweise FreeBSD-Tools in komischen Versionen.
    Kannst du ja beheben.

    * Langsamere Entwicklung als Linux.
    Woran willst du das messen? Wie kann ich ausserdem einen Vergleich zw Linux und Mac OS ala "Welches OS ist weiter entwickelt" anstellen? Ich würde nach meinen Kriterien postulieren, dass Mac OS weiter entwickelt ist. IMHO genauso aussagelos wie dein Postulat.

    * Kein Paketmanager.
    http://www.macports.org/ports.php
    http://www.osxgnu.org/software/?skat=212

    * schlechterer Hardwaresupport.
    Kann ich nicht bestätigen, ausserdem sind andere Hersteller auch nicht besser. Es gibt darüberhinaus unabhängige Statistiken über die Häufigkeit von Hardwaredefekten aufgegliedert nach Herstellern bzw. partiell sogar nach Zulieferern. (google)

    * Hinzugekommen: Mittlerweile nur noch normale PC Hardware.
    Das war aber ein Segen für Apple und deren Benutzer.

    * Miese Firmenpolitik in Bezug auf Sicherheit und Userrechte.
    Ja, das ist eine Katastrophe.



  • Christoph K. schrieb:

    Die unter Mac OS mitgelieferten Programme (iPhoto, iMovie) erleichtern es auch weniger versierten Usern den Überblik über ihre Daten zu behalten, diese zu bearbeiten und anschließend auf verschiedenste Arten weiterzugeben/zu veröffentlichen.

    Nur zur Korrektur: Die i-Sachen wie iPhoto und iMovie werden mit der Hardware mitgeliefert. Sind also beim Kauf eines Macs dabei - nicht beim Kauf von Mac OS X. iPhoto und iMovie sind in keinster Weise Bestandteil von Mac OS X. Das merkt man sehr schnell, wenn man eine neue Major-Version von Mac OS X aufspielt.

    - MightyMouse: die seitlichen Tasten haben noch nie funktioniert, das Scrollrad verdreckt irrsinnig schnell und lässt sich kaum reinigen

    Der Scrollball verdreckt sehr schnell, ja. Das ist ein allgemeines Problem und Apple ist es offenbar egal. Wenn die seitlichen Tasten aber nicht funktionieren, dann ist das klar ein Hardware-Defekt: Umtauschen!

    MacOSX'lerin schrieb:

    Dass man aber mit der Tastatur unter Linux noch viel produktiver arbeiten kann, wenn man etwas Übung investiert, ist unumstritten.

    Blödsinn. Mac OS X kennt eine Menge Kürzel und manche davon muss man fast sogar schon auswendig lernen. Vor allem aber ist Mac OS X ein waschechtes Unix. Mit allem drum und dran. Nochmal: Mac OS X ist nicht nur ein Unix-artiges System wie Linux, es ist ein waschechtes, zertifiziertes Unix.

    rüdiger schrieb:

    * Apple benutzt einen eigenen stark umgeabreiteten GCC.

    Ja, natürlich. Aber das hindert dich nicht daran, mit z. B. MacPorts vollautomatisch eine normale GCC-Installation zu holen. Gegenwärtig bei MacPorts im Angebot:

    apple-gcc33 lang/apple-gcc33 1823 Apple's version of gcc 3.3
    apple-gcc40 lang/apple-gcc40 5465 Apple's version of gcc 4.0
    apple-gcc42 lang/apple-gcc42 5531 Apple's version of gcc 4.2
    gcc33 lang/gcc33 3.3.6 The GNU compiler collection
    gcc34 lang/gcc34 3.4.6 The GNU compiler collection
    gcc40 lang/gcc40 4.0.4 The GNU compiler collection
    gcc41 lang/gcc41 4.1.2 The GNU compiler collection
    gcc42 lang/gcc42 4.2.4 The GNU compiler collection
    gcc43 lang/gcc43 4.3.2 The GNU compiler collection
    gcc44 lang/gcc44 4.4-20080926 The GNU compiler collection, prerelease BETA

    Also wo ist da das Argument? 😉



  • Wie findet ihr Mac´s? Und warum?

    In nem Computerladen. Weil sie da stehen. 🙄



  • Christoph K. schrieb:

    * Quicktime!
    Du wirst ja nicht gezwungen Quicktime zu verwenden.

    Ne, aber es ist so inhärent im System, dass es einem auch auf die Nerven geht, wenn man kein Quicktime nutzt (bzw. nutzen will).

    Christoph K. schrieb:

    * Wirres Userland: Teilweise GNU-Tools und teilweise FreeBSD-Tools in komischen Versionen.
    Kannst du ja beheben.

    Ne, das ist nicht so einfach, da es ja Skripte gibt, die dieses Verhalten erwarten.

    Christoph K. schrieb:

    * Langsamere Entwicklung als Linux.
    Woran willst du das messen? Wie kann ich ausserdem einen Vergleich zw Linux und Mac OS ala "Welches OS ist weiter entwickelt" anstellen? Ich würde nach meinen Kriterien postulieren, dass Mac OS weiter entwickelt ist. IMHO genauso aussagelos wie dein Postulat.

    Das kann man ganz objektiv testen. Unter Linux bekomme ich regelmäßig neue updates und upgrades. Ubuntu kommt alle 6 Monate in einer neuen Version raus. Bei OSX dauert der Prozess viel länger und man hängt dadurch auf ein System mit älterer Software fest. Also das bezieht sich vor allem aufs Userland.

    Christoph K. schrieb:

    * Kein Paketmanager.
    http://www.macports.org/ports.php
    http://www.osxgnu.org/software/?skat=212

    Ich nutze selbst Macports. Aber das Problem ist einerseits, dass der Paketmanager nicht von Apple ist und im System integriert wird, sondern nur darauf aufsitzt. Dadurch sind einige Probleme nicht lösbar, zB die veralteten Versionen von einigen "Standard" Tools.

    Christoph K. schrieb:

    * schlechterer Hardwaresupport.
    Kann ich nicht bestätigen, ausserdem sind andere Hersteller auch nicht besser. Es gibt darüberhinaus unabhängige Statistiken über die Häufigkeit von Hardwaredefekten aufgegliedert nach Herstellern bzw. partiell sogar nach Zulieferern. (google)

    War bei mir gefühlt so. Hängt aber sicher von der vorhandenen Hardware ab. OSX hat es sogar geschafft einen USB-Stick von mir nicht zu akzeptieren (lief perfekt unter Linux/Windos) und auf der OSX-USB Mailingliste hieß es dann, dass ich nicht erwarten könnte, dass der Bug gefixt wird :).

    Christoph K. schrieb:

    * Hinzugekommen: Mittlerweile nur noch normale PC Hardware.
    Das war aber ein Segen für Apple und deren Benutzer.

    Ne, total scheiße. Ich will den PowerPC zurück, anstelle diese frickel Spieleprozessoren 🙂

    minhen schrieb:

    Christoph K. schrieb:

    Die unter Mac OS mitgelieferten Programme (iPhoto, iMovie) erleichtern es auch weniger versierten Usern den Überblik über ihre Daten zu behalten, diese zu bearbeiten und anschließend auf verschiedenste Arten weiterzugeben/zu veröffentlichen.

    Nur zur Korrektur: Die i-Sachen wie iPhoto und iMovie werden mit der Hardware mitgeliefert. Sind also beim Kauf eines Macs dabei - nicht beim Kauf von Mac OS X. iPhoto und iMovie sind in keinster Weise Bestandteil von Mac OS X. Das merkt man sehr schnell, wenn man eine neue Major-Version von Mac OS X aufspielt.

    😮

    MacOSX'lerin schrieb:

    Dass man aber mit der Tastatur unter Linux noch viel produktiver arbeiten kann, wenn man etwas Übung investiert, ist unumstritten.

    Blödsinn. Mac OS X kennt eine Menge Kürzel und manche davon muss man fast sogar schon auswendig lernen. Vor allem aber ist Mac OS X ein waschechtes Unix. Mit allem drum und dran. Nochmal: Mac OS X ist nicht nur ein Unix-artiges System wie Linux, es ist ein waschechtes, zertifiziertes Unix.

    Naja, aber man kann da OS X nicht so kompromisslos umstellen, wie die meisten WMs unter Linux. Und ja, Apple hat Geld an irgend eine Firma gezahlt, damit die ein Siegel "UNIX" auf ihr System kleben können. Ganz toll. Aber der Nutzen für den User ist nun einmal Null. Siehe zB die fehlende Unterstützung von clock_gettime. Ja, POSIX schreibt es nicht vor das zu implementieren. Aber hey, die 80er sind vorbei...

    rüdiger schrieb:

    * Apple benutzt einen eigenen stark umgeabreiteten GCC.

    Ja, natürlich. Aber das hindert dich nicht daran, mit z. B. MacPorts vollautomatisch eine normale GCC-Installation zu holen. Gegenwärtig bei MacPorts im Angebot:

    apple-gcc33 lang/apple-gcc33 1823 Apple's version of gcc 3.3
    apple-gcc40 lang/apple-gcc40 5465 Apple's version of gcc 4.0
    apple-gcc42 lang/apple-gcc42 5531 Apple's version of gcc 4.2
    gcc33 lang/gcc33 3.3.6 The GNU compiler collection
    gcc34 lang/gcc34 3.4.6 The GNU compiler collection
    gcc40 lang/gcc40 4.0.4 The GNU compiler collection
    gcc41 lang/gcc41 4.1.2 The GNU compiler collection
    gcc42 lang/gcc42 4.2.4 The GNU compiler collection
    gcc43 lang/gcc43 4.3.2 The GNU compiler collection
    gcc44 lang/gcc44 4.4-20080926 The GNU compiler collection, prerelease BETA

    Also wo ist da das Argument? 😉

    Ja, ich hab selbst mehrere GCCs von MacPorts installiert. Aber kannst du einen nicht Apple-GCC für alles einsetzen wofür du den Apple GCC benutzt? Die Patches haben ja einen Sinn. Aber ja, das ist imho auch eher ein minor minor issue.



  • rüdiger schrieb:

    Das kann man ganz objektiv testen. Unter Linux bekomme ich regelmäßig neue updates und upgrades. Ubuntu kommt alle 6 Monate in einer neuen Version raus. Bei OSX dauert der Prozess viel länger und man hängt dadurch auf ein System mit älterer Software fest. Also das bezieht sich vor allem aufs Userland.

    Das kann sich nur auf den fehlenden Paket-Manager beziehen. Schließlich wird Mac OS X sehr regelmäßg aktualisiert. Denn innerhalb weniger Monate kommen neue Betriebssystem-Versionen heraus und auch innerhalb dieser Abstände wird die Software regelmäßig aktualisiert. Und zwar bei weitem nicht nur der Kernel.

    Dadurch sind einige Probleme nicht lösbar, zB die veralteten Versionen von einigen "Standard" Tools.

    Ich konnte damit die hoffnungslos veralteten Core Utilities bei der letzten OS X-Version (Tiger) ohne Probleme aktualisieren. Man muss doch nur die Umgebung anpassen, damit die CoreUtils von MacPorts verwendet werden.

    War bei mir gefühlt so. Hängt aber sicher von der vorhandenen Hardware ab. OSX hat es sogar geschafft einen USB-Stick von mir nicht zu akzeptieren (lief perfekt unter Linux/Windos) und auf der OSX-USB Mailingliste hieß es dann, dass ich nicht erwarten könnte, dass der Bug gefixt wird :).

    Das ist auch eine Frage der OS X-Version. Tiger hat z. B. auch meinen USB-MP3-Player, der sich einfach als stinknormales Speichermedium ausgibt, nicht erkannt. Leopard dagegen hat überhaupt keine Probleme mit ihm.
    Googeln damals hat ergeben, dass es in Tiger irgendwelche Probleme mit USB gab. Bei Leopard ist davon keine Spur mehr und es funktioniert einwandfrei. Du solltest und kannst das Problem also nicht auf Mac OS X verallgemeinern.

    😮

    Mein iMac wurde mit Tiger (Mac OS X 10.4) geliefert, mein MacBook dann schon mit Leopard (Mac OS X 10.5). Da ich von Windows gewohnt war, dass auch OEM-CDs ohne Probleme auf anderen Rechnern verwendbar sind, war die erste Überraschung, dass sich der Leopard des MacBooks weigerte, auf dem iMac installiert zu werden. Offenbar wird bei der Installation die Modellnummer geprüft, weswegen die Installation auf Nicht-MacBooks den Dienst verweigert. Ich habe mich dann als Entwickler bei Apple registriert und im Zuge dessen auch die aktuelle Mac OS X-Version gestellt bekommen und auf dem iMac installiert. Das iLife-Paket fehlte dabei jedoch, da es ja, wie gesagt, nicht Bestandteil von Mac OS X ist. Also dacht ich mir, installier ich einfach die Zusatzpakete von der MacBook-DVD. Sind ja schließlich nur ganz normale Installer. Aber Pustekuchen. Auch die prüfen offensichtlich die Modellnummer und verweigern ihren Dienst auf anderen Rechnern. Also sitz ich halt vor einem iMac ohne iMovie und iPhoto. Find ich nicht weiter schlimm, da ich nicht auf die Programme angewiesen bin und sie auch nicht sonderlich wert schätze.
    Aber die Erkenntnis bleibt: Apple hat es in dem Punkt offenbar faustdick hinter den Ohren. Auch wenn es streng genommen in dem Punkt völlig akzeptabel ist. Aber Apple hat manchmal schon ein fragwürdiges Geschäftsgebaren.

    Aber der Nutzen für den User ist nun einmal Null.

    Ich hatte bisher noch keine Probleme damit. Im Zuge der Unix-Zertifizierung hat Apple offenbar auch das stiefmütterlich behandelte Terminal und die Utilities aktualisert. Der Nutzen ist vielleicht für dich, aber wohl kaum allgemein Null.

    Ja, ich hab selbst mehrere GCCs von MacPorts installiert. Aber kannst du einen nicht Apple-GCC für alles einsetzen wofür du den Apple GCC benutzt? Die Patches haben ja einen Sinn. Aber ja, das ist imho auch eher ein minor minor issue.

    Du siehst, dass Apples GCC-Modifizierungen sinnvoll sind und dass du trotzdem auch normales GCCs installieren kannst. Womit hast du denn eigentlich genau ein Problem? So eine fundamental Kritik wegen der paar Unterschiede (am Seitenende) wirkt auf mich schon etwas arg angestrengt ...



  • minhen schrieb:

    rüdiger schrieb:

    Das kann man ganz objektiv testen. Unter Linux bekomme ich regelmäßig neue updates und upgrades. Ubuntu kommt alle 6 Monate in einer neuen Version raus. Bei OSX dauert der Prozess viel länger und man hängt dadurch auf ein System mit älterer Software fest. Also das bezieht sich vor allem aufs Userland.

    Das kann sich nur auf den fehlenden Paket-Manager beziehen. Schließlich wird Mac OS X sehr regelmäßg aktualisiert. Denn innerhalb weniger Monate kommen neue Betriebssystem-Versionen heraus und auch innerhalb dieser Abstände wird die Software regelmäßig aktualisiert. Und zwar bei weitem nicht nur der Kernel.

    Einige Teile werden aber scheinbar nie aktualisiert, so wie eben die UNIX-Ebene, die wie du selbst sagst sehr stiefmütterlich behandelt wird. Bei Linux ist man da konsequenter.

    Dadurch sind einige Probleme nicht lösbar, zB die veralteten Versionen von einigen "Standard" Tools.

    Ich konnte damit die hoffnungslos veralteten Core Utilities bei der letzten OS X-Version (Tiger) ohne Probleme aktualisieren. Man muss doch nur die Umgebung anpassen, damit die CoreUtils von MacPorts verwendet werden.

    Was hast du genau eingestellt? Ich hab auch /opt/local/bin in meinem PATH. Aber es nervt mich eben schon, dass ich mich um so etwas kümmern muss, zumal MacPorts mir auch regelmäßig kaputte Ports hinterlässt. Selbst wenn es bei Mac OS X nicht katastrophal ist, ist es im Vergleich zu Linux einfach deutlich schlimmer.

    War bei mir gefühlt so. Hängt aber sicher von der vorhandenen Hardware ab. OSX hat es sogar geschafft einen USB-Stick von mir nicht zu akzeptieren (lief perfekt unter Linux/Windos) und auf der OSX-USB Mailingliste hieß es dann, dass ich nicht erwarten könnte, dass der Bug gefixt wird :).

    Das ist auch eine Frage der OS X-Version. Tiger hat z. B. auch meinen USB-MP3-Player, der sich einfach als stinknormales Speichermedium ausgibt, nicht erkannt. Leopard dagegen hat überhaupt keine Probleme mit ihm.
    Googeln damals hat ergeben, dass es in Tiger irgendwelche Probleme mit USB gab. Bei Leopard ist davon keine Spur mehr und es funktioniert einwandfrei. Du solltest und kannst das Problem also nicht auf Mac OS X verallgemeinern.

    Das war ja nur ein Beispiel. Gefühlt ist da die Situation unter Linux besser. Aber eine Metrik werden wir da eh nicht finden.

    😮

    Mein iMac wurde mit Tiger (Mac OS X 10.4) geliefert, mein MacBook dann schon mit Leopard (Mac OS X 10.5). Da ich von Windows gewohnt war, dass auch OEM-CDs ohne Probleme auf anderen Rechnern verwendbar sind, war die erste Überraschung, dass sich der Leopard des MacBooks weigerte, auf dem iMac installiert zu werden. Offenbar wird bei der Installation die Modellnummer geprüft, weswegen die Installation auf Nicht-MacBooks den Dienst verweigert. Ich habe mich dann als Entwickler bei Apple registriert und im Zuge dessen auch die aktuelle Mac OS X-Version gestellt bekommen und auf dem iMac installiert. Das iLife-Paket fehlte dabei jedoch, da es ja, wie gesagt, nicht Bestandteil von Mac OS X ist. Also dacht ich mir, installier ich einfach die Zusatzpakete von der MacBook-DVD. Sind ja schließlich nur ganz normale Installer. Aber Pustekuchen. Auch die prüfen offensichtlich die Modellnummer und verweigern ihren Dienst auf anderen Rechnern. Also sitz ich halt vor einem iMac ohne iMovie und iPhoto. Find ich nicht weiter schlimm, da ich nicht auf die Programme angewiesen bin und sie auch nicht sonderlich wert schätze.
    Aber die Erkenntnis bleibt: Apple hat es in dem Punkt offenbar faustdick hinter den Ohren. Auch wenn es streng genommen in dem Punkt völlig akzeptabel ist. Aber Apple hat manchmal schon ein fragwürdiges Geschäftsgebaren.

    Huch, als eingetragener Entwickler bekommt man Leopard gestellt? Hmm, ich habe mich da auch registriert, aber nichts bekommen. Wie funktioniert das also?

    Und ja, die Firmenpolitik von OSX ist teilweise äußerst fragwürdig!

    Aber der Nutzen für den User ist nun einmal Null.

    Ich hatte bisher noch keine Probleme damit. Im Zuge der Unix-Zertifizierung hat Apple offenbar auch das stiefmütterlich behandelte Terminal und die Utilities aktualisert. Der Nutzen ist vielleicht für dich, aber wohl kaum allgemein Null.

    Mir scheint es zumindest so, dass Ubuntu POSIX besser unterstützt als OS X, obwohl es nicht UNIX zertifiziert ist. Siehe zB clock_gettime. Daher ist es imho nur ein Marketingwitz mit wenig Nutzen für die User. Wenn dies natürlich ein Anreiz war endlich mal etwas mehr für die UNIX-Ebene zu tun, dann kann man das natürlich nur begrüßen.

    Ja, ich hab selbst mehrere GCCs von MacPorts installiert. Aber kannst du einen nicht Apple-GCC für alles einsetzen wofür du den Apple GCC benutzt? Die Patches haben ja einen Sinn. Aber ja, das ist imho auch eher ein minor minor issue.

    Du siehst, dass Apples GCC-Modifizierungen sinnvoll sind und dass du trotzdem auch normales GCCs installieren kannst. Womit hast du denn eigentlich genau ein Problem? So eine fundamental Kritik wegen der paar Unterschiede (am Seitenende) wirkt auf mich schon etwas arg angestrengt ...

    Allein das ich mich um so etwas kümmern muss stört mich. Bei Linux habe ich da einfach nicht solche Probleme. GCC installiert und das war's. Ich sag ja auch nicht, dass das eine Katastrophe ist. Es addiert sich aber schon zu den anderen Punkten.



  • rüdiger schrieb:

    Einige Teile werden aber scheinbar nie aktualisiert, so wie eben die UNIX-Ebene, die wie du selbst sagst sehr stiefmütterlich behandelt wird. Bei Linux ist man da konsequenter.

    Bei stiefmütterlich dachte ich eher an die Situation mit Tiger. Apple hat sich die Unix-Zertifizierung von Leopard ja etwas kosten lassen und die Tools sind dort bei weitem nicht so veraltet wie bei Tiger. Bei Updates kümmert sich Apple auch bei Mac OS X 10.5 natürlich nachwievor nur um Eigenentwicklungen.

    Das war ja nur ein Beispiel. Gefühlt ist da die Situation unter Linux besser. Aber eine Metrik werden wir da eh nicht finden.

    Na gut, dann war das auch von mir nur ein Beispiel für Hardware-Unterstützung, die bei Tiger schlechter als bei Leopard war. Ich kann auch meinen Drucker hier anführen. Für den gab es bei 10.4 keine mitgelieferten Treiber, bei 10.5 dagegen schon.

    Ich möchte auch überhaupt keine Vergleiche zwischen Linux und Mac OS X anstellen. Die Peripherie-Unterstützung bei Linux ist meiner Meinung nach zwar deutlich schlechter als die von Windows und auch die von Mac OS X. Aber darum geht es mir, wie gesagt, überhaupt nicht. Was ich nur sagen will, ist, dass du deine Aussagen auf einer alten und demnächst veralteten (im Sinne von nicht mehr unterstützten) Version von Mac OS X stützt. Das solltest du im Hinterkopf behalten.

    Huch, als eingetragener Entwickler bekommt man Leopard gestellt? Hmm, ich habe mich da auch registriert, aber nichts bekommen. Wie funktioniert das also?

    Ich mein natürlich die Mitgliedschaften ab 99 USD aufwärts. Bei denen bekommst du die aktuellsten Versionen von Mac OS X und Xcode kostenlos zugeschickt, so lange die Mitgliedschaft läuft. Ich hoffe Mac OS X 10.6 kommt noch raus, während meine Mitgliedschaft läuft. Drück mir die Daumen 😉
    Da einem zusätzlich ein Hardware-Discount gewährt wird, kann man zudem die 99 USD locker wieder reinholen, sofern man sich einen neuen Mac irgendwann kauft.

    Allein das ich mich um so etwas kümmern muss stört mich. Bei Linux habe ich da einfach nicht solche Probleme. GCC installiert und das war's. Ich sag ja auch nicht, dass das eine Katastrophe ist. Es addiert sich aber schon zu den anderen Punkten.

    Welche Problem hast du denn deswegen? Das ist ja gerade, was ich nicht verstehe. Im Grunde kann man den GCC genau so wie von Linux gewohnt verwenden. Und die Unterschiede im Detail bestärken mich in dieser Meinung eigentlich nur. Hast du wegen denen wirklich Probleme bekommen?



  • @minhen: Wie viel kriegst du von Apple für deine Lobhudeleien?



  • minhen schrieb:

    rüdiger schrieb:

    Einige Teile werden aber scheinbar nie aktualisiert, so wie eben die UNIX-Ebene, die wie du selbst sagst sehr stiefmütterlich behandelt wird. Bei Linux ist man da konsequenter.

    Bei stiefmütterlich dachte ich eher an die Situation mit Tiger. Apple hat sich die Unix-Zertifizierung von Leopard ja etwas kosten lassen und die Tools sind dort bei weitem nicht so veraltet wie bei Tiger. Bei Updates kümmert sich Apple auch bei Mac OS X 10.5 natürlich nachwievor nur um Eigenentwicklungen.

    Siehst du, dass ist eben ein Problem. Bis 10.6 erscheint, wird eben die Unix-Ebene wieder verrotten. Gerade in der Anfangszeit gab es zT ja Bugs in OSX, die andere Unices schon vor 10 Jahren gefixt hatten, weil die einfach irgend welche Uralten Codebases zusammen gekloppt haben. Die Unix-Ebene interessiert Apple halt nicht so sehr. Das ist ein definitiver Nachteil von OSX gegenüber Linux und das ist auch der Punkt, warum ich die Zertifizierung für einen Marketingwitz halte.

    Was ich nur sagen will, ist, dass du deine Aussagen auf einer alten und demnächst veralteten (im Sinne von nicht mehr unterstützten) Version von Mac OS X stützt. Das solltest du im Hinterkopf behalten.

    Wenn ich irgend wann mal Leopard habe, dann werde ich das noch einmal testen.

    Huch, als eingetragener Entwickler bekommt man Leopard gestellt? Hmm, ich habe mich da auch registriert, aber nichts bekommen. Wie funktioniert das also?

    Ich mein natürlich die Mitgliedschaften ab 99 USD aufwärts. Bei denen bekommst du die aktuellsten Versionen von Mac OS X und Xcode kostenlos zugeschickt, so lange die Mitgliedschaft läuft. Ich hoffe Mac OS X 10.6 kommt noch raus, während meine Mitgliedschaft läuft. Drück mir die Daumen 😉
    Da einem zusätzlich ein Hardware-Discount gewährt wird, kann man zudem die 99 USD locker wieder reinholen, sofern man sich einen neuen Mac irgendwann kauft.

    Lohnt sich wohl schon beim kauf von Leopard, da Leopard zumindest im Appleshop 129$ kostet. (hmm, Ubuntu kostet nichts :))

    Welche Problem hast du denn deswegen? Das ist ja gerade, was ich nicht verstehe. Im Grunde kann man den GCC genau so wie von Linux gewohnt verwenden. Und die Unterschiede im Detail bestärken mich in dieser Meinung eigentlich nur. Hast du wegen denen wirklich Probleme bekommen?

    Ja, ich hatte Bugs, die es im normalen GCC nicht gab. Und alleine, dass ich mir um so etwas gedanken machen muss stört mich. Bei Ubuntu habe ich einen GCC und das war's.

    Welche GCC-Version hat Leopard?



  • Welche GCC-Version hat Leopard?

    /usr/bin/gcc ist ein Link auf gcc-4.0 (i686-apple-darwin9-gcc-4.0.1 (GCC) 4.0.1 (Apple Inc. build 5484)). Daneben ist aber auch gcc-4.2 (i686-apple-darwin9-gcc-4.2.1 (GCC) 4.2.1 (Apple Inc. build 5564)) vorinstalliert.


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