Wie findet ihr Mac´s? Und warum?
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Wie findet ihr Mac´s? Und warum?
In nem Computerladen. Weil sie da stehen.

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Christoph K. schrieb:
* Quicktime!
Du wirst ja nicht gezwungen Quicktime zu verwenden.Ne, aber es ist so inhärent im System, dass es einem auch auf die Nerven geht, wenn man kein Quicktime nutzt (bzw. nutzen will).
Christoph K. schrieb:
* Wirres Userland: Teilweise GNU-Tools und teilweise FreeBSD-Tools in komischen Versionen.
Kannst du ja beheben.Ne, das ist nicht so einfach, da es ja Skripte gibt, die dieses Verhalten erwarten.
Christoph K. schrieb:
* Langsamere Entwicklung als Linux.
Woran willst du das messen? Wie kann ich ausserdem einen Vergleich zw Linux und Mac OS ala "Welches OS ist weiter entwickelt" anstellen? Ich würde nach meinen Kriterien postulieren, dass Mac OS weiter entwickelt ist. IMHO genauso aussagelos wie dein Postulat.Das kann man ganz objektiv testen. Unter Linux bekomme ich regelmäßig neue updates und upgrades. Ubuntu kommt alle 6 Monate in einer neuen Version raus. Bei OSX dauert der Prozess viel länger und man hängt dadurch auf ein System mit älterer Software fest. Also das bezieht sich vor allem aufs Userland.
Christoph K. schrieb:
* Kein Paketmanager.
http://www.macports.org/ports.php
http://www.osxgnu.org/software/?skat=212Ich nutze selbst Macports. Aber das Problem ist einerseits, dass der Paketmanager nicht von Apple ist und im System integriert wird, sondern nur darauf aufsitzt. Dadurch sind einige Probleme nicht lösbar, zB die veralteten Versionen von einigen "Standard" Tools.
Christoph K. schrieb:
* schlechterer Hardwaresupport.
Kann ich nicht bestätigen, ausserdem sind andere Hersteller auch nicht besser. Es gibt darüberhinaus unabhängige Statistiken über die Häufigkeit von Hardwaredefekten aufgegliedert nach Herstellern bzw. partiell sogar nach Zulieferern. (google)War bei mir gefühlt so. Hängt aber sicher von der vorhandenen Hardware ab. OSX hat es sogar geschafft einen USB-Stick von mir nicht zu akzeptieren (lief perfekt unter Linux/Windos) und auf der OSX-USB Mailingliste hieß es dann, dass ich nicht erwarten könnte, dass der Bug gefixt wird :).
Christoph K. schrieb:
* Hinzugekommen: Mittlerweile nur noch normale PC Hardware.
Das war aber ein Segen für Apple und deren Benutzer.Ne, total scheiße. Ich will den PowerPC zurück, anstelle diese frickel Spieleprozessoren

minhen schrieb:
Christoph K. schrieb:
Die unter Mac OS mitgelieferten Programme (iPhoto, iMovie) erleichtern es auch weniger versierten Usern den Überblik über ihre Daten zu behalten, diese zu bearbeiten und anschließend auf verschiedenste Arten weiterzugeben/zu veröffentlichen.
Nur zur Korrektur: Die i-Sachen wie iPhoto und iMovie werden mit der Hardware mitgeliefert. Sind also beim Kauf eines Macs dabei - nicht beim Kauf von Mac OS X. iPhoto und iMovie sind in keinster Weise Bestandteil von Mac OS X. Das merkt man sehr schnell, wenn man eine neue Major-Version von Mac OS X aufspielt.

MacOSX'lerin schrieb:
Dass man aber mit der Tastatur unter Linux noch viel produktiver arbeiten kann, wenn man etwas Übung investiert, ist unumstritten.
Blödsinn. Mac OS X kennt eine Menge Kürzel und manche davon muss man fast sogar schon auswendig lernen. Vor allem aber ist Mac OS X ein waschechtes Unix. Mit allem drum und dran. Nochmal: Mac OS X ist nicht nur ein Unix-artiges System wie Linux, es ist ein waschechtes, zertifiziertes Unix.
Naja, aber man kann da OS X nicht so kompromisslos umstellen, wie die meisten WMs unter Linux. Und ja, Apple hat Geld an irgend eine Firma gezahlt, damit die ein Siegel "UNIX" auf ihr System kleben können. Ganz toll. Aber der Nutzen für den User ist nun einmal Null. Siehe zB die fehlende Unterstützung von clock_gettime. Ja, POSIX schreibt es nicht vor das zu implementieren. Aber hey, die 80er sind vorbei...
rüdiger schrieb:
* Apple benutzt einen eigenen stark umgeabreiteten GCC.
Ja, natürlich. Aber das hindert dich nicht daran, mit z. B. MacPorts vollautomatisch eine normale GCC-Installation zu holen. Gegenwärtig bei MacPorts im Angebot:
apple-gcc33 lang/apple-gcc33 1823 Apple's version of gcc 3.3
apple-gcc40 lang/apple-gcc40 5465 Apple's version of gcc 4.0
apple-gcc42 lang/apple-gcc42 5531 Apple's version of gcc 4.2
gcc33 lang/gcc33 3.3.6 The GNU compiler collection
gcc34 lang/gcc34 3.4.6 The GNU compiler collection
gcc40 lang/gcc40 4.0.4 The GNU compiler collection
gcc41 lang/gcc41 4.1.2 The GNU compiler collection
gcc42 lang/gcc42 4.2.4 The GNU compiler collection
gcc43 lang/gcc43 4.3.2 The GNU compiler collection
gcc44 lang/gcc44 4.4-20080926 The GNU compiler collection, prerelease BETAAlso wo ist da das Argument?

Ja, ich hab selbst mehrere GCCs von MacPorts installiert. Aber kannst du einen nicht Apple-GCC für alles einsetzen wofür du den Apple GCC benutzt? Die Patches haben ja einen Sinn. Aber ja, das ist imho auch eher ein minor minor issue.
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rüdiger schrieb:
Das kann man ganz objektiv testen. Unter Linux bekomme ich regelmäßig neue updates und upgrades. Ubuntu kommt alle 6 Monate in einer neuen Version raus. Bei OSX dauert der Prozess viel länger und man hängt dadurch auf ein System mit älterer Software fest. Also das bezieht sich vor allem aufs Userland.
Das kann sich nur auf den fehlenden Paket-Manager beziehen. Schließlich wird Mac OS X sehr regelmäßg aktualisiert. Denn innerhalb weniger Monate kommen neue Betriebssystem-Versionen heraus und auch innerhalb dieser Abstände wird die Software regelmäßig aktualisiert. Und zwar bei weitem nicht nur der Kernel.
Dadurch sind einige Probleme nicht lösbar, zB die veralteten Versionen von einigen "Standard" Tools.
Ich konnte damit die hoffnungslos veralteten Core Utilities bei der letzten OS X-Version (Tiger) ohne Probleme aktualisieren. Man muss doch nur die Umgebung anpassen, damit die CoreUtils von MacPorts verwendet werden.
War bei mir gefühlt so. Hängt aber sicher von der vorhandenen Hardware ab. OSX hat es sogar geschafft einen USB-Stick von mir nicht zu akzeptieren (lief perfekt unter Linux/Windos) und auf der OSX-USB Mailingliste hieß es dann, dass ich nicht erwarten könnte, dass der Bug gefixt wird :).
Das ist auch eine Frage der OS X-Version. Tiger hat z. B. auch meinen USB-MP3-Player, der sich einfach als stinknormales Speichermedium ausgibt, nicht erkannt. Leopard dagegen hat überhaupt keine Probleme mit ihm.
Googeln damals hat ergeben, dass es in Tiger irgendwelche Probleme mit USB gab. Bei Leopard ist davon keine Spur mehr und es funktioniert einwandfrei. Du solltest und kannst das Problem also nicht auf Mac OS X verallgemeinern.
Mein iMac wurde mit Tiger (Mac OS X 10.4) geliefert, mein MacBook dann schon mit Leopard (Mac OS X 10.5). Da ich von Windows gewohnt war, dass auch OEM-CDs ohne Probleme auf anderen Rechnern verwendbar sind, war die erste Überraschung, dass sich der Leopard des MacBooks weigerte, auf dem iMac installiert zu werden. Offenbar wird bei der Installation die Modellnummer geprüft, weswegen die Installation auf Nicht-MacBooks den Dienst verweigert. Ich habe mich dann als Entwickler bei Apple registriert und im Zuge dessen auch die aktuelle Mac OS X-Version gestellt bekommen und auf dem iMac installiert. Das iLife-Paket fehlte dabei jedoch, da es ja, wie gesagt, nicht Bestandteil von Mac OS X ist. Also dacht ich mir, installier ich einfach die Zusatzpakete von der MacBook-DVD. Sind ja schließlich nur ganz normale Installer. Aber Pustekuchen. Auch die prüfen offensichtlich die Modellnummer und verweigern ihren Dienst auf anderen Rechnern. Also sitz ich halt vor einem iMac ohne iMovie und iPhoto. Find ich nicht weiter schlimm, da ich nicht auf die Programme angewiesen bin und sie auch nicht sonderlich wert schätze.
Aber die Erkenntnis bleibt: Apple hat es in dem Punkt offenbar faustdick hinter den Ohren. Auch wenn es streng genommen in dem Punkt völlig akzeptabel ist. Aber Apple hat manchmal schon ein fragwürdiges Geschäftsgebaren.Aber der Nutzen für den User ist nun einmal Null.
Ich hatte bisher noch keine Probleme damit. Im Zuge der Unix-Zertifizierung hat Apple offenbar auch das stiefmütterlich behandelte Terminal und die Utilities aktualisert. Der Nutzen ist vielleicht für dich, aber wohl kaum allgemein Null.
Ja, ich hab selbst mehrere GCCs von MacPorts installiert. Aber kannst du einen nicht Apple-GCC für alles einsetzen wofür du den Apple GCC benutzt? Die Patches haben ja einen Sinn. Aber ja, das ist imho auch eher ein minor minor issue.
Du siehst, dass Apples GCC-Modifizierungen sinnvoll sind und dass du trotzdem auch normales GCCs installieren kannst. Womit hast du denn eigentlich genau ein Problem? So eine fundamental Kritik wegen der paar Unterschiede (am Seitenende) wirkt auf mich schon etwas arg angestrengt ...
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minhen schrieb:
rüdiger schrieb:
Das kann man ganz objektiv testen. Unter Linux bekomme ich regelmäßig neue updates und upgrades. Ubuntu kommt alle 6 Monate in einer neuen Version raus. Bei OSX dauert der Prozess viel länger und man hängt dadurch auf ein System mit älterer Software fest. Also das bezieht sich vor allem aufs Userland.
Das kann sich nur auf den fehlenden Paket-Manager beziehen. Schließlich wird Mac OS X sehr regelmäßg aktualisiert. Denn innerhalb weniger Monate kommen neue Betriebssystem-Versionen heraus und auch innerhalb dieser Abstände wird die Software regelmäßig aktualisiert. Und zwar bei weitem nicht nur der Kernel.
Einige Teile werden aber scheinbar nie aktualisiert, so wie eben die UNIX-Ebene, die wie du selbst sagst sehr stiefmütterlich behandelt wird. Bei Linux ist man da konsequenter.
Dadurch sind einige Probleme nicht lösbar, zB die veralteten Versionen von einigen "Standard" Tools.
Ich konnte damit die hoffnungslos veralteten Core Utilities bei der letzten OS X-Version (Tiger) ohne Probleme aktualisieren. Man muss doch nur die Umgebung anpassen, damit die CoreUtils von MacPorts verwendet werden.
Was hast du genau eingestellt? Ich hab auch /opt/local/bin in meinem PATH. Aber es nervt mich eben schon, dass ich mich um so etwas kümmern muss, zumal MacPorts mir auch regelmäßig kaputte Ports hinterlässt. Selbst wenn es bei Mac OS X nicht katastrophal ist, ist es im Vergleich zu Linux einfach deutlich schlimmer.
War bei mir gefühlt so. Hängt aber sicher von der vorhandenen Hardware ab. OSX hat es sogar geschafft einen USB-Stick von mir nicht zu akzeptieren (lief perfekt unter Linux/Windos) und auf der OSX-USB Mailingliste hieß es dann, dass ich nicht erwarten könnte, dass der Bug gefixt wird :).
Das ist auch eine Frage der OS X-Version. Tiger hat z. B. auch meinen USB-MP3-Player, der sich einfach als stinknormales Speichermedium ausgibt, nicht erkannt. Leopard dagegen hat überhaupt keine Probleme mit ihm.
Googeln damals hat ergeben, dass es in Tiger irgendwelche Probleme mit USB gab. Bei Leopard ist davon keine Spur mehr und es funktioniert einwandfrei. Du solltest und kannst das Problem also nicht auf Mac OS X verallgemeinern.Das war ja nur ein Beispiel. Gefühlt ist da die Situation unter Linux besser. Aber eine Metrik werden wir da eh nicht finden.

Mein iMac wurde mit Tiger (Mac OS X 10.4) geliefert, mein MacBook dann schon mit Leopard (Mac OS X 10.5). Da ich von Windows gewohnt war, dass auch OEM-CDs ohne Probleme auf anderen Rechnern verwendbar sind, war die erste Überraschung, dass sich der Leopard des MacBooks weigerte, auf dem iMac installiert zu werden. Offenbar wird bei der Installation die Modellnummer geprüft, weswegen die Installation auf Nicht-MacBooks den Dienst verweigert. Ich habe mich dann als Entwickler bei Apple registriert und im Zuge dessen auch die aktuelle Mac OS X-Version gestellt bekommen und auf dem iMac installiert. Das iLife-Paket fehlte dabei jedoch, da es ja, wie gesagt, nicht Bestandteil von Mac OS X ist. Also dacht ich mir, installier ich einfach die Zusatzpakete von der MacBook-DVD. Sind ja schließlich nur ganz normale Installer. Aber Pustekuchen. Auch die prüfen offensichtlich die Modellnummer und verweigern ihren Dienst auf anderen Rechnern. Also sitz ich halt vor einem iMac ohne iMovie und iPhoto. Find ich nicht weiter schlimm, da ich nicht auf die Programme angewiesen bin und sie auch nicht sonderlich wert schätze.
Aber die Erkenntnis bleibt: Apple hat es in dem Punkt offenbar faustdick hinter den Ohren. Auch wenn es streng genommen in dem Punkt völlig akzeptabel ist. Aber Apple hat manchmal schon ein fragwürdiges Geschäftsgebaren.Huch, als eingetragener Entwickler bekommt man Leopard gestellt? Hmm, ich habe mich da auch registriert, aber nichts bekommen. Wie funktioniert das also?
Und ja, die Firmenpolitik von OSX ist teilweise äußerst fragwürdig!
Aber der Nutzen für den User ist nun einmal Null.
Ich hatte bisher noch keine Probleme damit. Im Zuge der Unix-Zertifizierung hat Apple offenbar auch das stiefmütterlich behandelte Terminal und die Utilities aktualisert. Der Nutzen ist vielleicht für dich, aber wohl kaum allgemein Null.
Mir scheint es zumindest so, dass Ubuntu POSIX besser unterstützt als OS X, obwohl es nicht UNIX zertifiziert ist. Siehe zB clock_gettime. Daher ist es imho nur ein Marketingwitz mit wenig Nutzen für die User. Wenn dies natürlich ein Anreiz war endlich mal etwas mehr für die UNIX-Ebene zu tun, dann kann man das natürlich nur begrüßen.
Ja, ich hab selbst mehrere GCCs von MacPorts installiert. Aber kannst du einen nicht Apple-GCC für alles einsetzen wofür du den Apple GCC benutzt? Die Patches haben ja einen Sinn. Aber ja, das ist imho auch eher ein minor minor issue.
Du siehst, dass Apples GCC-Modifizierungen sinnvoll sind und dass du trotzdem auch normales GCCs installieren kannst. Womit hast du denn eigentlich genau ein Problem? So eine fundamental Kritik wegen der paar Unterschiede (am Seitenende) wirkt auf mich schon etwas arg angestrengt ...
Allein das ich mich um so etwas kümmern muss stört mich. Bei Linux habe ich da einfach nicht solche Probleme. GCC installiert und das war's. Ich sag ja auch nicht, dass das eine Katastrophe ist. Es addiert sich aber schon zu den anderen Punkten.
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rüdiger schrieb:
Einige Teile werden aber scheinbar nie aktualisiert, so wie eben die UNIX-Ebene, die wie du selbst sagst sehr stiefmütterlich behandelt wird. Bei Linux ist man da konsequenter.
Bei stiefmütterlich dachte ich eher an die Situation mit Tiger. Apple hat sich die Unix-Zertifizierung von Leopard ja etwas kosten lassen und die Tools sind dort bei weitem nicht so veraltet wie bei Tiger. Bei Updates kümmert sich Apple auch bei Mac OS X 10.5 natürlich nachwievor nur um Eigenentwicklungen.
Das war ja nur ein Beispiel. Gefühlt ist da die Situation unter Linux besser. Aber eine Metrik werden wir da eh nicht finden.
Na gut, dann war das auch von mir nur ein Beispiel für Hardware-Unterstützung, die bei Tiger schlechter als bei Leopard war. Ich kann auch meinen Drucker hier anführen. Für den gab es bei 10.4 keine mitgelieferten Treiber, bei 10.5 dagegen schon.
Ich möchte auch überhaupt keine Vergleiche zwischen Linux und Mac OS X anstellen. Die Peripherie-Unterstützung bei Linux ist meiner Meinung nach zwar deutlich schlechter als die von Windows und auch die von Mac OS X. Aber darum geht es mir, wie gesagt, überhaupt nicht. Was ich nur sagen will, ist, dass du deine Aussagen auf einer alten und demnächst veralteten (im Sinne von nicht mehr unterstützten) Version von Mac OS X stützt. Das solltest du im Hinterkopf behalten.
Huch, als eingetragener Entwickler bekommt man Leopard gestellt? Hmm, ich habe mich da auch registriert, aber nichts bekommen. Wie funktioniert das also?
Ich mein natürlich die Mitgliedschaften ab 99 USD aufwärts. Bei denen bekommst du die aktuellsten Versionen von Mac OS X und Xcode kostenlos zugeschickt, so lange die Mitgliedschaft läuft. Ich hoffe Mac OS X 10.6 kommt noch raus, während meine Mitgliedschaft läuft. Drück mir die Daumen

Da einem zusätzlich ein Hardware-Discount gewährt wird, kann man zudem die 99 USD locker wieder reinholen, sofern man sich einen neuen Mac irgendwann kauft.Allein das ich mich um so etwas kümmern muss stört mich. Bei Linux habe ich da einfach nicht solche Probleme. GCC installiert und das war's. Ich sag ja auch nicht, dass das eine Katastrophe ist. Es addiert sich aber schon zu den anderen Punkten.
Welche Problem hast du denn deswegen? Das ist ja gerade, was ich nicht verstehe. Im Grunde kann man den GCC genau so wie von Linux gewohnt verwenden. Und die Unterschiede im Detail bestärken mich in dieser Meinung eigentlich nur. Hast du wegen denen wirklich Probleme bekommen?
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@minhen: Wie viel kriegst du von Apple für deine Lobhudeleien?
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minhen schrieb:
rüdiger schrieb:
Einige Teile werden aber scheinbar nie aktualisiert, so wie eben die UNIX-Ebene, die wie du selbst sagst sehr stiefmütterlich behandelt wird. Bei Linux ist man da konsequenter.
Bei stiefmütterlich dachte ich eher an die Situation mit Tiger. Apple hat sich die Unix-Zertifizierung von Leopard ja etwas kosten lassen und die Tools sind dort bei weitem nicht so veraltet wie bei Tiger. Bei Updates kümmert sich Apple auch bei Mac OS X 10.5 natürlich nachwievor nur um Eigenentwicklungen.
Siehst du, dass ist eben ein Problem. Bis 10.6 erscheint, wird eben die Unix-Ebene wieder verrotten. Gerade in der Anfangszeit gab es zT ja Bugs in OSX, die andere Unices schon vor 10 Jahren gefixt hatten, weil die einfach irgend welche Uralten Codebases zusammen gekloppt haben. Die Unix-Ebene interessiert Apple halt nicht so sehr. Das ist ein definitiver Nachteil von OSX gegenüber Linux und das ist auch der Punkt, warum ich die Zertifizierung für einen Marketingwitz halte.
Was ich nur sagen will, ist, dass du deine Aussagen auf einer alten und demnächst veralteten (im Sinne von nicht mehr unterstützten) Version von Mac OS X stützt. Das solltest du im Hinterkopf behalten.
Wenn ich irgend wann mal Leopard habe, dann werde ich das noch einmal testen.
Huch, als eingetragener Entwickler bekommt man Leopard gestellt? Hmm, ich habe mich da auch registriert, aber nichts bekommen. Wie funktioniert das also?
Ich mein natürlich die Mitgliedschaften ab 99 USD aufwärts. Bei denen bekommst du die aktuellsten Versionen von Mac OS X und Xcode kostenlos zugeschickt, so lange die Mitgliedschaft läuft. Ich hoffe Mac OS X 10.6 kommt noch raus, während meine Mitgliedschaft läuft. Drück mir die Daumen

Da einem zusätzlich ein Hardware-Discount gewährt wird, kann man zudem die 99 USD locker wieder reinholen, sofern man sich einen neuen Mac irgendwann kauft.Lohnt sich wohl schon beim kauf von Leopard, da Leopard zumindest im Appleshop 129$ kostet. (hmm, Ubuntu kostet nichts :))
Welche Problem hast du denn deswegen? Das ist ja gerade, was ich nicht verstehe. Im Grunde kann man den GCC genau so wie von Linux gewohnt verwenden. Und die Unterschiede im Detail bestärken mich in dieser Meinung eigentlich nur. Hast du wegen denen wirklich Probleme bekommen?
Ja, ich hatte Bugs, die es im normalen GCC nicht gab. Und alleine, dass ich mir um so etwas gedanken machen muss stört mich. Bei Ubuntu habe ich einen GCC und das war's.
Welche GCC-Version hat Leopard?
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Welche GCC-Version hat Leopard?
/usr/bin/gcc ist ein Link auf gcc-4.0 (i686-apple-darwin9-gcc-4.0.1 (GCC) 4.0.1 (Apple Inc. build 5484)). Daneben ist aber auch gcc-4.2 (i686-apple-darwin9-gcc-4.2.1 (GCC) 4.2.1 (Apple Inc. build 5564)) vorinstalliert.
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Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit welcher unglaublichen Hartnäckigkeit die Leute, die sich Geräte von Apple zugelegt haben, diese verteidigen.
Da können die Akkus explodieren, die Displays verkratzen, Teile unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden. Alles egal. Es werden Gründe dafür gefunden, warum das trotzdem alles Toll ist.
Erst waren die PPC's das einzig Wahre. Es wurde über Intel x86 gelästert, über AMD gelästert, über VIA gelästert. Dann hat Apple auf Intel x86 gewechselt, und plötzlich war es gut.
Dann diese unsägliche Politik, die Apple als Firma betreibt: Man sehe sich nur an, wie die Leute behandelt werden, die Software für das iPhone schreiben.
NDA, so das Entwickler sich nur untereinander austauschen dürfen? Hallo? Geht es noch. Okay, das hat Apple inzwischen geändert, aber alleine, dass es zu Anfang so gehandhabt wurde, ist schlimm genug.Ich finde ganz Grundsätzlich gesehen die Hardware nicht schlimm, aber auch nicht besser als die von anderen Herstellern. Das Betriebssystem finde ich sogar gut gelungen. Aber das Gehabe, mit dem viele Besitzer das ganze Geraffel verteidigen, ist mit echt zuwider. Das wird nimmt für einige Leute fast schon religiöse Züge an. Die Leute, die rigoros dagegen sind und nur schlechte daran Dinge finden, sind genauso schlimm. Lasst doch die Geräte Geräte sein, und seid glücklich mit dem, was ihr habt.
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Ich denke nicht, dass das nur mit einer Einstellung zu einem Produkt zu tun hat. Man sieht es doch auch schön an diesem Thread hier. Unglaublich viele Menschen scheinen schlicht und ergreifend unfähig zu differenzieren. Ich habe hier an keiner Stelle Apple oder Mac OS X gelobt. Selbst für Mac OS X positive Vergleich sind nicht als positive Aussagen zu Mac OS X, sondern als negative über das Vergleichssystem formuliert (siehe Peripherie-Treiber). Dazu habe ich auch Design-Fehler (Scrollball) und fragwürdiges Geschäftsgebaren von Apple erwähnt, sowie klargestellt, dass Apple nicht überdurchschnittliche Qualität liefert. Nüchtern und objektiv betrachtet kann man mich also sowohl von den Äußerungen hier und erst recht von dem, was ich allgemein zu dem Thema so sage, weder in die eine noch in die andere Schublade stecken. Aber nachdem in diesem Thread meine Kritik an der Kritik anderer quantitativ überwiegt, ist die Sache für die einfacheren Gemüter einiger hier klar. Es gibt entweder Fans oder Gegner. Eine differenzierte Meinung lässt sich bei diesen Menschen nur aufrecht erhalten, wenn man sie im selben Beitrag idiotensicher sagt. Alles andere überfordert offenbar. Was ich sagen will: Mit Sicherheit haben willkürlich gewählte Dinge gerade in der Pubertät identitätsstiftende Wirkung. Und zwar offensichtlich nicht nur Kleidung und Musik, sondern wohl auch Hard- und Software. Aber ich habe auch den Eindruck, dass das ganze zudem von einem allgemeinen Unvermögen zu differenzieren begleitet wird. Und das trifft dann auch die älteren Semester. In diesem Sinne, schönes Off-Topic

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minhen schrieb:
Ich denke nicht, dass das nur mit einer Einstellung zu einem Produkt zu tun hat. Man sieht es doch auch schön an diesem Thread hier. Unglaublich viele Menschen scheinen schlicht und ergreifend unfähig zu differenzieren. Ich habe hier an keiner Stelle Apple oder Mac OS X gelobt. Selbst für Mac OS X positive Vergleich sind nicht als positive Aussagen zu Mac OS X, sondern als negative über das Vergleichssystem formuliert (siehe Peripherie-Treiber). Dazu habe ich auch Design-Fehler (Scrollball) und fragwürdiges Geschäftsgebaren von Apple erwähnt, sowie klargestellt, dass Apple nicht überdurchschnittliche Qualität liefert. Nüchtern und objektiv betrachtet kann man mich also sowohl von den Äußerungen hier und erst recht von dem, was ich allgemein zu dem Thema so sage, weder in die eine noch in die andere Schublade stecken. Aber nachdem in diesem Thread meine Kritik an der Kritik anderer quantitativ überwiegt, ist die Sache für die einfacheren Gemüter einiger hier klar. Es gibt entweder Fans oder Gegner. Eine differenzierte Meinung lässt sich bei diesen Menschen nur aufrecht erhalten, wenn man sie im selben Beitrag idiotensicher sagt. Alles andere überfordert offenbar. Was ich sagen will: Mit Sicherheit haben willkürlich gewählte Dinge gerade in der Pubertät identitätsstiftende Wirkung. Und zwar offensichtlich nicht nur Kleidung und Musik, sondern wohl auch Hard- und Software. Aber ich habe auch den Eindruck, dass das ganze zudem von einem allgemeinen Unvermögen zu differenzieren begleitet wird. Und das trifft dann auch die älteren Semester. In diesem Sinne, schönes Off-Topic

du drehst dir die Worte grad so zurecht, wie es dir passt
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Tachyon schrieb:
Da können die Akkus explodieren, die Displays verkratzen, Teile unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden. Alles egal. Es werden Gründe dafür gefunden, warum das trotzdem alles Toll ist.
Weder ist mein Akku explodiert noch mein Diplay verkratzt. Wieso darf ich nun gleich mein MacBook Pro nicht toll finden? Weil es irgendwem passiert ist? Ich bin keine Computerzeitschrift. So lange meins funktioniert interessiert mich der Rest nicht. Und menschenunwürdige Bedingungen sind kein Apple-Phänomen
...Tachyon schrieb:
Erst waren die PPC's das einzig Wahre. Es wurde über Intel x86 gelästert, über AMD gelästert, über VIA gelästert. Dann hat Apple auf Intel x86 gewechselt, und plötzlich war es gut.
Die PPC-Plattform ist auch super, aber sie wurde für Home-PCs leider nicht intensiv genug weiterentwickelt. Nur ist auch für viele Leute der x86 von Vorteil, weil man damit Windows schnell betreiben kann und damit nicht noch ne Zweitkiste für die Arbeit o.ä. braucht.
Tachyon schrieb:
Dann diese unsägliche Politik, die Apple als Firma betreibt: Man sehe sich nur an, wie die Leute behandelt werden, die Software für das iPhone schreiben.
NDA, so das Entwickler sich nur untereinander austauschen dürfen? Hallo? Geht es noch. Okay, das hat Apple inzwischen geändert, aber alleine, dass es zu Anfang so gehandhabt wurde, ist schlimm genug.Es geht um Macs, nicht ums iPhone. Dass die Firmenpolitik ziemlich "gewöhnungsbedürftig" ist steht ausser Frage und wurde nicht bezweifelt. Aber toll, dass Du auch was dazu gesagt hast.
Tachyon schrieb:
Ich finde ganz Grundsätzlich gesehen die Hardware nicht schlimm, aber auch nicht besser als die von anderen Herstellern.
Und das empfinde ich eben nicht so, aber Anforderungen und Geschmäcker variieren eben. Es gibt viele Kinderkrankheiten bei ersten Revisionen, aber wenn die Dinger laufen, dann laufen sie ewig.
Tachyon schrieb:
Aber das Gehabe, mit dem viele Besitzer das ganze Geraffel verteidigen, ist mit echt zuwider. Das wird nimmt für einige Leute fast schon religiöse Züge an.
Oh, die "Apple ist eine Religion"-Karte wurde gezückt. Wie originell! Ich rege mich auch darüber auf, dass mir schon zweimal das Logicboard getauscht wurde. Der Fehler war zwar nicht gravierend (leises fiepen), aber er war da. Zweimal wurde mir ziemlich fix das Board getauscht und weder hatte ich große Wartezeiten noch einen Pfennig bezahlt. Der Service stimmt meiner Erfahrung nach einfach! Da hatte ich z.B. konkret bei Samsung andere Erfahrungen gemacht.
Tachyon schrieb:
Die Leute, die rigoros dagegen sind und nur schlechte daran Dinge finden, sind genauso schlimm. Lasst doch die Geräte Geräte sein, und seid glücklich mit dem, was ihr habt.
ACK!
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Tachyon schrieb:
Lasst doch die Geräte Geräte sein, und seid glücklich mit dem, was ihr habt.
Gut gesagt, aber ich finde Windows und MacOS ziemlich Sinnlos. Mit Linux funktioniert alles, es gibt genug Programme dafuer und Linux ist freie Software, laeuft auf der exotischsten Hardware und ist kostenlos. Wenn man also nicht das Pech hat Hardware zu haben dessen Treiber es nur fuer Windows/Mac gibt und man ebenfalls nicht von ganz bestimmter Software abhaenig ist, dann ist Windows oder Mac einfach nur rausgeschmissenes Geld (ich rede jetzt von Privat-Desktop und Privat-Server, ebenso fuer KMU).
Aber es fehlt halt ein richtiger OEM fuer Linux, von der Groesse von Dell oder Hp, der in Linux-Marketing investiert. IMHO ist das die Chance fuer aufsteigende Unternehmen, aber sie haben halt zu wenig Geld um auf sich aufmersam zu machen. Das merkt man daran, dass man diese Linux-OEMs nur finden, wenn man nach ihnen sucht und sowas ist ganz mies fuers Geschaeft.
http://www.zareason.de/shop/home.php Bietet sehr gute PCs mit einem guten Service, und das ab 250 Euro. Auf der US-Seite kann man auch gute Laptops von ihnen kaufen.
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Ich habe diesen Thread nebenbei verfolgt, aber bis jetzt gab es kein einziges Argument fuer MacOS gefunden. Es wurden zwar solche kleinen Sachen, wie cooles Touchpad oder ein modernes Design, genannt, aber es gibt beim Mac fuer mich nichts, was mich jetzt vom Hocker reisst.
Nennt doch mal in einem Satz/Slogen, wieso sich Leute einen MacOS kaufen sollen. Ich fange fuer Windows und fuer Linux an:
Windows: Alle Hardware- und Softwarefirmen richtigen sich nach dem neuestem System von Microsoft, fuer maximale Unterstuetzung ihrer Hardware und fuer maximale Auswahl an Software (inklusive Viren und Trojaner :p ) waehlen sie also Windows.
Linux: Wollen sie maximale Verfuegbarkeit, Transparenz und Sicherheit, ein System das rasant entwickelt wird, alles kann was sie brauchen und kostenlos ist? Dann ist Linux die Antwort.
Fuer MacOS waehre dann:
Wollen sie sich in die Obhut einer inovativen Firma begeben, mit einer einheitlichen Erfahrung aller Gereate und mit dem Gefuehl mit einem Luxusartikel zu arbeiten? Dann ist die ueberteuerte Hard- und Software von Apple das richtige fuer sie.
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DEvent: Hör bitte auf zu trollen. Die Vor- und Nachteile von OS X wurden bereits in mehreren Threads durchgekaut. Zu behaupten Linux wäre der Weisheit letzter Schluss und alles andere biete keine Vorzüge zeugt schlicht von einer Unkenntnis der anderen Systeme und wird wohl hoffentlich hier nicht weiter kommentiert.
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Und zum Mac-Jubelperserensemble gesellt sich noch die Hardcore-Linux-Fraktion hinzu... perfekt
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Am besten ist immer noch FreeBSD, das hat eine bessere Lizenz als die GPLv3, die ja nun wirklich dem Geist von OpenSource widerspricht.
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Kenner der OSe schrieb:
Am besten ist immer noch FreeBSD, das hat eine bessere Lizenz als die GPLv3, die ja nun wirklich dem Geist von OpenSource widerspricht.
Das mag daran liegen, das deren Urheber am Geist von OpenSource gar nicht so sehr interessiert sind. Ihr abtrünnigen OpenSourceler, ihr...

So, guten Appetit.

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Tim schrieb:
Und zum Mac-Jubelperserensemble gesellt sich noch die Hardcore-Linux-Fraktion hinzu... perfekt
Es wurden sowohl vor als auch Nachteile geschildert. Darum: wtf?
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Walli schrieb:
[...sülz...
Nichts für ungut, aber Du bestätigst mich voll und ganz...
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So, ich glaube aufräumen hilft hier nicht mehr sehr viel. Wer interessiert ist, möge bitte einen Fortsetzungsthread aufmachen, hier gibts außer Geflame in meinen Augen nichts mehr. (Zumindest nichts Erhaltenswertes…)