Welches Elektroauto würdet ihr fahren?
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Welcher Lithium-Ionen-Akku-Produzent wird davon am meisten profitieren?
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Elektroautos mit Serienreife wird es auch in den nächsten 10 Jahren noch nicht geben. Die Akku-/Brennstoffzellentechnologie braucht einfach noch was Zeit.
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Wie ist denn die Umweltbilanz von Elektroauto vs Diesel/Benziner?
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Auf heise las ich neulich von einem neuen Motorkonzept, welches nur noch aus einer Röhre, und einem Kolben darin besteht.
An beiden enden befinden sich brennkammern, und im Kolben und an der Röhre Magnete, dadurch wird dann durch induktion Stromerzeugt.
Fände es spannend, ob man dies auch in der Fahrzeugtechnik nutzen kann, obwohl ein solches System sicher verlustbehaftet ist.
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Einwender schrieb:
Wie ist denn die Umweltbilanz von Elektroauto vs Diesel/Benziner?
Kommt drauf an, an welcher Stelle Du anfängst.
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Beim Volt (GM) wird z.B. der Akku ab ca. 65 km durch einen Bioethanol(E85)-Motor aufgeladen. Jetzt muss man nur noch den elektrischen Strom astral/ökologisch erzeugen, z.B. durch Kernfusion (analog Sonnenenergie).
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Ich finde die Reichweiten noch nicht sonderlich überzeugend. Zur Arbeit kommt man damit noch, aber für Wochenendausflüge/Urlaub muss dann doch nen Generator irgendwie Strom erzeugen (laut wikipedia schafft der Volt rein mitm Akku etwa 64km)
Beim Volt:
"Eine vollständige Ladung dauert an einem normalen nordamerikanischen Hausanschluss (120 Volt, 15 Ampère) etwa 10 Stunden."
10h ist ne halbe Ewigkeit, gut kann man über Nacht machen, aber man ist angeschmiert wenn man das mal vergisst.
Außerdem macht mir der Akku Sorgen: Laptop-Akkus sind ja schon ziemlich teuer - wie teuer ist dann da erst ein Ersatzakku? Und welche Lebensdauer haben die?http://www.hotcars.de/sportwagen/neuheiten/Chevrolet-Volt-Elektro-Concept-Car.php schrieb:
"Angenommen, Sie wohnen bis zu 50 Kilometer von Ihrem Arbeitsplatz entfernt (100 Kilometer hin und zurück) und würden Ihr Fahrzeug jeden Abend oder während der Arbeit aufladen, hätten Sie einen Spritverbrauch von 1,6 Liter pro 100 Kilometer. Mehr als die Hälfte aller Amerikaner wohnen weniger als rund 30 Kilometer von ihrer Arbeit entfernt (60 Kilometer hin und zurück). In diesem Fall könnte es sogar sein, dass Sie während des gesamten Autolebens keinen einzigen Tropfen Benzin verbrauchen."
Sollte der Fahrer vergessen, sein Fahrzeug aufzuladen oder damit in Urlaub fahren, verbraucht der Volt im reinen Benzinbetrieb lediglich 4,7 Liter pro 100 Kilometer dank seines effizienten Motors zur Stromerzeugung. Dabei erhöht sich die Reichweite auf bis zu 1.030 Kilometer - mehr als doppelt so weit wie bei herkömmlichen Fahrzeugen.
...wenn das dem tatsächlichen Spritverbrauch nahe kommt wäre das natürlich schon irgendwie interessant
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Ich hab jetzt noch keine Ahnung, was es da gibt, aber ich weiß schon meine Anforderungen an so ein Auto:
- 2-4 Sitzplätze (aktuell reichen meistens 2, aber wer weiß...)
- Kofferraum ausreichend für 6 Klappkisten + 4 Rucksäcke
- Reichweite mind. 100km
- alternativ Benzinbetrieb (damit man nicht liegen bleibt)Wir wollten sowas ja schon immer mal bauen (aus nem Seat Marbella), ist dann aber doch an Geld und Zeit gescheitert.
Außerdem finde ich momentan das Motorrad mit E-Motor klasse.
Automatik und sparsam... genau meine Kragenweite.
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hi hat schonmal jemand umgerechnet wieviel der theoretische liter benzin kostet also von der reichwerite mir fehlt da die angabe wieviel strom der akku speichert
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geeky schrieb:
Ich finde die Reichweiten noch nicht sonderlich überzeugend. Zur Arbeit kommt man damit noch, aber für Wochenendausflüge/Urlaub muss dann doch nen Generator irgendwie Strom erzeugen (laut wikipedia schafft der Volt rein mitm Akku etwa 64km)
Ich sehe ein Elektroauto mit 100km Reichweite als reinen Zweitwagen um zur Arbeit zu kommen oder andere Kurzstrecken abzudecken. Wenn es dann noch Aufladeparkplätze gibt (so wie bei Womo-Stellplätzen diese Säulen) dann ist das schon okay.
Damit ein Elektroauto mein Erstauto würde, hätte es Anforderungen zu erfüllen, die sicherlich noch einige Jahrzehnte dauern. Aber ich bin da auch wählerisch, ich gebs zu.
Mal überlegen:
- Reichweite 1000km, trotzdem über Nacht aufladbar
- Zusatzladung über Solarzellen auf dem Dach (sofern diese nicht zu schwer sind)
- Anhängelast mind. 2,5t lieber 3t. Und natürlich muss es dann voll beladen mit Wohnwagen hinten dran auch von der Stelle kommen (100km/h schaffen), auch in den Kasseler Bergen.
- 2 bis 8 Sitzplätze, variabel umbaubar
- Eine Europalette muss transportiert werden können, jedenfalls von der Fläche her, Höhe ist nicht so wichtig.
- Man muss im Fahrzeug von vorne nach hinten durchgehen können.
- Überwiegende Innenhöhe ca. 1,60m
Interessant wäre ein Umbausatz für alte Autos.
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http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,7490281,00.html schrieb:
2012 soll Elektro-Smart kommen
Wollte der Smart-Erfinder nicht schon die erste Version als Hybrid-Modell bauen? Ich glaube das wurde dann von den Geldgebern abgeblockt, Ignoranz ftw.
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Ein Atomkraftwerk (damit erzeuge ich Strom). Den Strom leite ich über ein
Riesennetz (Verluste ca. 10-20%) an die Steckdose. Da habe ich mein Netzteil
(Wirkungsgrad bestenfalls 90%), lade meinen Akku (Wirkungsgrad 40% oder so),
dann fahre ich mit meinem Elektroauto (Wirkungsgrad ? Vielleicht 50 ?).Wieviel Energie brauch ich um das AKW und das Auto zu produzieren ?
Ich halte das für einen momentanen Hype.
Ich habe auch eher kein Auto - Mopped reicht völlig.
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Scheppertreiber schrieb:
Ein Atomkraftwerk (damit erzeuge ich Strom). Den Strom leite ich über ein
Riesennetz (Verluste ca. 10-20%) an die Steckdose. Da habe ich mein Netzteil
(Wirkungsgrad bestenfalls 90%), lade meinen Akku (Wirkungsgrad 40% oder so),
dann fahre ich mit meinem Elektroauto (Wirkungsgrad ? Vielleicht 50 ?).Wieviel Energie brauch ich um das AKW und das Auto zu produzieren ?
Ich halte das für einen momentanen Hype.
Ich sehe das in einen anderen Kontext:
http://www.c-plusplus.net/forum/viewtopic-var-t-is-207343-and-highlight-is-.html
http://a-loha.blogspot.com/2008/10/die-neuen-ko-autos-hybrid-elektor.html
:xmas1:
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Man sollte die LPG Autos nicht vergessen. In Brasilien gibt es E85.
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Erhard Henkes schrieb:
Man sollte die LPG Autos nicht vergessen. In Brasilien gibt es E85.
Moment mal, was hat LPG mit E85 zu tun? (Ich als LPG-Fahrer wundere mich gerade ...)
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Erhard Henkes schrieb:
Man sollte die LPG Autos nicht vergessen. In Brasilien gibt es E85.
E85 gibt es an wenigen Tankstellen auch hier. Leider sind die noch so wenig verbreitet, dass sich auch der günstige Umbau für mich nicht lohnt.
Für alle mit E85 Tanke in der Nähe: Im Gegensatz zu Autogas (LPG) kann man E85 vorsichtig dem Benzin beimischen. Alte Autos vertragen es aber eher als neue.
Ein Bekannter fährt seinen VW T3 und den alten Fiat Panda mit 50/50 ohne Probleme.Autogas ist eine feine Sache, aber die Umbaukosten sind leider so hoch, dass man doch noch jahrelang auf Benzin pur fährt. Eigentlich hätte man den Umbau schon lange raus aber am Stück ist das Geld nie da.
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Wenn er jemals in Serie geht, den hier natürlich:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,583148,00.html
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estartu schrieb:
Erhard Henkes schrieb:
Man sollte die LPG Autos nicht vergessen. In Brasilien gibt es E85.
E85 gibt es an wenigen Tankstellen auch hier. Leider sind die noch so wenig verbreitet, dass sich auch der günstige Umbau für mich nicht lohnt.
Für alle mit E85 Tanke in der Nähe: Im Gegensatz zu Autogas (LPG) kann man E85 vorsichtig dem Benzin beimischen. Alte Autos vertragen es aber eher als neue.
Ein Bekannter fährt seinen VW T3 und den alten Fiat Panda mit 50/50 ohne Probleme.Autogas ist eine feine Sache, aber die Umbaukosten sind leider so hoch, dass man doch noch jahrelang auf Benzin pur fährt. Eigentlich hätte man den Umbau schon lange raus aber am Stück ist das Geld nie da.
Problem bei Autogas ist die Preisdifferenz zum Benzin + Mehrverbrauch. Akt. mache ich einen Reingewinn von 5€ pro Füllung gegenüber dem Benzin. Bei 2500€ Umbaukosten kann sich jeder ausrechnen, wie lange man fahren muss.