Hardware vs. Software
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Was ich sehr schade finde bei Software, dass es in 3 Bereichen sich nicht wirklich weiterentwickelt hat.
Das waere:-
GUI. Ich mein, seit den ersten graphischen Benutzerschnittstellen gab es nicht wirklich viel Innovation. Jetzt erst gibt es wieder etwas innovatives mit Compiz (also 3D Desktop). Von echten 3D Desktops (oder gar Hologrammen) sind wir immer noch meilenweit entfernt.
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WWW stagniert auch etwas. Gut, es gibt Flash, JavaScript, Java-Applets. Aber die sind alle nicht wirklich gut in den Browser integriert. Alles verbraucht immer noch sehr viele Ressourcen, vor allem Flash und Java-Applets.
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Crossplatform. Ich finde es schade das Programme immer noch nur eine Plattform geschrieben werden, dass man den Grossteil der Programme immer fuer jede Plattform neu uebersetzen muss. Schoener waere es, wenn man jedes Programm nur max. einmal uebersetzt und dies Binary fuer jede Plattform benutzen koennte.
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DEvent schrieb:
- Crossplatform. Ich finde es schade das Programme immer noch nur eine Plattform geschrieben werden, dass man den Grossteil der Programme immer fuer jede Plattform neu uebersetzen muss. Schoener waere es, wenn man jedes Programm nur max. einmal uebersetzt und dies Binary fuer jede Plattform benutzen koennte.
das geben die gängigen formate aber leider nicht her. mach-o aufm mac ist interessant da es wenigstens code für multiple architekturen zulässt. so etwas würde ich mir zum beispiel für linux wünschen um diesen 32/64 bit multilibrary mischmasch loszuwerden, aber das elf format lässt dies leider nicht zu :(. bei windows mit dem pe format ist es das gleiche, wobei microsoft wohl noch 20 jahre an diesem format hängen bleiben wird

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Fincki schrieb:
pointercrash() schrieb:
Ich denke, das kann man als große Innovation des Software- Jahrzehnts gelten lassen :xmas1:
Man könnte die VMs auch als Weiterentwicklung der Emulatoren sehen, also eigentlich nichts neues.
Virtualisierung gab es schon immer, seit 1960 oder so, wurde nur "Time Sharing" genannt. 1959 veroeffentliche Christopher Strachey die Abhandlung "Time Sharing in large fast computers". Aber gut, dass es jetzt damit anfaengt, Virtualisierung "meinstream" zu werden. Mit z.B. Xen, KVM/qemu, VirtualBox ist es ja sehr einfach Betriebssysteme zu virtualisieren.
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DEvent schrieb:
- GUI. Ich mein, seit den ersten graphischen Benutzerschnittstellen gab es nicht wirklich viel Innovation. Jetzt erst gibt es wieder etwas innovatives mit Compiz (also 3D Desktop). Von echten 3D Desktops (oder gar Hologrammen) sind wir immer noch meilenweit entfernt.
möchte kein Compiz-Flameware starten, aber außer "Schönheit" (im Auge des Betrachters) und Spielereien (nice to have), was genau bringt Compiz bzw. "3D"-Desktops zur Leistungsteigerung während der Arbeit? Ich persönliche verwende ein sehr minimales fluxbox, mit dem ich deutlich mehr effizient arbeiten kann, als unter Windows/KDE/GNOME/usw. Ein Paar keybindings für die wichtigsen Sachen und man kann mich nicht bremsen. Ich schau manchmal youtube videos, wo die super-dolle-features angezeigt werden, aber ein wirkliches Nutzen kann ich nicht erkennen.
DEvent schrieb:
- WWW stagniert auch etwas. Gut, es gibt Flash, JavaScript, Java-Applets. Aber die sind alle nicht wirklich gut in den Browser integriert. Alles verbraucht immer noch sehr viele Ressourcen, vor allem Flash und Java-Applets.
vielleicht liegt es daran, dass das WWW nicht wirklich für solche Inhalte gut geeignet ist, ich meine, ich denke kaum, dass Berner Lee HTML dafür konzipiert hat und da sieht man die Schwächen von HTML. Eine neue? bessere? besser auf die multimediale Angebote angepasste? Metasprache/Protokoll sollte entwickelt werden, aber ich denke, dass so etwas nur sehr langsam und wenig erfolgreich durchsetzen würde.
DEvent schrieb:
- Crossplatform. Ich finde es schade das Programme immer noch nur eine Plattform geschrieben werden, dass man den Grossteil der Programme immer fuer jede Plattform neu uebersetzen muss. Schoener waere es, wenn man jedes Programm nur max. einmal uebersetzt und dies Binary fuer jede Plattform benutzen koennte.
schön wärs, aber dann müssten alle Plattformen die Befehlsätze von aller anderen Plattformen verstehen. Das wäre nicht machbar, wenn vor allem, die Arbeitsweise von Plattformen sich sehr unterscheiden (RISC vs. CICS).
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supertux schrieb:
möchte kein Compiz-Flameware starten, aber außer "Schönheit" (im Auge des Betrachters) und Spielereien (nice to have), was genau bringt Compiz bzw. "3D"-Desktops zur Leistungsteigerung während der Arbeit?
zumindest der "Scale" effect von compiz bringt einen echten Effizienz-Vorteil, wenn man zahlreiche Fenster auf mehreren virtuellen Desktops gleichzeitig bedienen muß.
"wobbly" auf der anderen Seite ist einfach nur unglaublich coole "eye candy"

Wenn man rein nach der Effizienz fragt, braucht man eigentlich weder Desktop noch Maus - eine Tastenkombi ist viel schneller als jedes Mausgeschiebe und Geklicke, nur dauert es seine Zeit, sich hunderte von Tastenkombis einzuprägen. Nach Einarbeitung ist aber Tastaturbedienung mit Zehnfingersystem für geübte 10-Finger-Tipper das effizientere Interface, auch auf dem Desktop, das ist wahr. Man gewinnt an Effizienz und verliert an Intuitivität.
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u-ser_l schrieb:
zumindest der "Scale" effect von compiz bringt einen echten Effizienz-Vorteil, wenn man zahlreiche Fenster auf mehreren virtuellen Desktops gleichzeitig bedienen muß.
was ist das "Scale"-Effekt?
u-ser_l schrieb:
Wenn man rein nach der Effizienz fragt, braucht man eigentlich weder Desktop noch Maus - eine Tastenkombi ist viel schneller als jedes Mausgeschiebe
so ist es, deshalb hab ich fluxbox mit vielen keybindings. Ich verwende die Maus auschließlich für Webbrowsing und manchmal fürs copy&paste zwischen Fenstern.
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mit "Scale" bekommt man eine Übersicht über alle Fenster auf allen virt. Desktops ("initiate window picker for all desktops"), alle Fenster gleichzeitig in verkleinerter Darstellung neben- und übereinander angeordnet.
Das spart ab 5 Fenster auf 3 virt. Desktops wirklich Zeit.
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Also ich weiss immer wo meine Fenster sind. Ich will nicht sagen, dass das unpraktisch ist, aber wo man hier großartig Zeit einsparen soll ist mir schleierhaft...
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wenn man 5 xterms, zwei emacs und vll. noch 2-3 andere Programmfenster wechselweise bedient, was bei mir normal ist, dann ist es zeitsparend, wenn man mit compiz-Scale aus einer Übersicht mit einem Klick oder mit einem Tastendruck das gewünschte Fenster aussuchen kann, ohne daß man die Desktops nacheinander ansteuern und nach evtl. verdeckten Fenstern absuchen muß, die man dann erst nach vorn bringen müßte.
Wer als einziges ein Browserfenster offen hat, kann auf Scale sicherlich verzichten. Ich finde es sehr praktisch. compiz-Scale ist der wesentliche Grund, warum ich nach 2 Jahren fluxbox wieder öfter unter Gnome arbeite.
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supertux schrieb:
DEvent schrieb:
- GUI. Ich mein, seit den ersten graphischen Benutzerschnittstellen gab es nicht wirklich viel Innovation. Jetzt erst gibt es wieder etwas innovatives mit Compiz (also 3D Desktop). Von echten 3D Desktops (oder gar Hologrammen) sind wir immer noch meilenweit entfernt.
möchte kein Compiz-Flameware starten, aber außer "Schönheit" (im Auge des Betrachters) und Spielereien (nice to have), was genau bringt Compiz bzw. "3D"-Desktops zur Leistungsteigerung während der Arbeit? Ich persönliche verwende ein sehr minimales fluxbox, mit dem ich deutlich mehr effizient arbeiten kann, als unter Windows/KDE/GNOME/usw. Ein Paar keybindings für die wichtigsen Sachen und man kann mich nicht bremsen. Ich schau manchmal youtube videos, wo die super-dolle-features angezeigt werden, aber ein wirkliches Nutzen kann ich nicht erkennen.
Compiz ist gut, weil es die Graphikkarte das machen laesst, was es am besten kann: Graphik darstellen. Es wird zwar jetzt schon alles mit Hardwarebeschleunigung gemacht, aber dafuer gibts es eine eigene API, eigene Bibliotheken usw. OpenGL reicht (oder sollte) fuer alle Anwendungen einer GUI aus.
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Wenn man HTML gleich semantisch entworfen haette, haette man viele Probleme die es heute gibt nicht. Auch waere es sehr viel einfacher etwas im Web zu suchen. Die heutigen Suchmaschinen sind furchtbar primitiv, weil sie eben nichts mit dem HTML Code anfangen koennen.
Anstatt es richtiger zu machen:<product id="kamera_foo">Digital Kamera Foo</product> <price for="kamera_foo">100 Euro</price>supertux schrieb:
schön wärs, aber dann müssten alle Plattformen die Befehlsätze von aller anderen Plattformen verstehen. Das wäre nicht machbar, wenn vor allem, die Arbeitsweise von Plattformen sich sehr unterscheiden (RISC vs. CICS).
Man braucht blos eine Abstraktionsschicht einzubauen, die ein offener Standard ist. Wie es z.B. mit Java und C# vorgemacht wird. Wenn man aus Java die GarbageCollection, die Java-Lib und die Sprache Java entfernen wuerde, haette man so ziemlich das was ich mir vorstelle. Dann braucht der gcc nur noch Code fuer diese Meta-Sprache zu erstellen und schon liefen alle Programme auf allen Plattformen, die diese unterstuetzen.
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u_ser-l schrieb:
wenn man 5 xterms, zwei emacs und vll. noch 2-3 andere Programmfenster wechselweise bedient, was bei mir normal ist, dann ist es zeitsparend, wenn man mit compiz-Scale aus einer Übersicht mit einem Klick oder mit einem Tastendruck das gewünschte Fenster aussuchen kann, ohne daß man die Desktops nacheinander ansteuern und nach evtl. verdeckten Fenstern absuchen muß, die man dann erst nach vorn bringen müßte.
Wer als einziges ein Browserfenster offen hat, kann auf Scale sicherlich verzichten. Ich finde es sehr praktisch. compiz-Scale ist der wesentliche Grund, warum ich nach 2 Jahren fluxbox wieder öfter unter Gnome arbeite.
nettes Feature aber soo viel bringt er in meinen Augen nicht. Fluxbox kennt z.b. tabs, da kann ich so viele xterms in einem Tag zusammenfügen
ich verwende außerdem gnome-terminal und der hat eingebaute Tabs, also kann ich all meine shells in gleichen virtuellen Desktop starten, ohne 100 Fenster zu haben. Außerdem habe ich für jede wichtige Anwendung ein eigens virtuelle Dsktop, opera läuft auf Alt+F9, Thunderbird Alt+F8, meine Entwicklungssachen auf Alt+F1, usw. Ich will das Feature nicht schlecht reden, aber er ist in meinen Augen nicht so der Bringer. Vielleicht sind meine Anforderungen einfach anders als deine.DEvent schrieb:
Compiz ist gut, weil es die Graphikkarte das machen laesst, was es am besten kann: Graphik darstellen. Es wird zwar jetzt schon alles mit Hardwarebeschleunigung gemacht, aber dafuer gibts es eine eigene API, eigene Bibliotheken usw. OpenGL reicht (oder sollte) fuer alle Anwendungen einer GUI aus.
Hab nie geesagt, dass Compiz schlecht wäre, sondern hab gefragt, wo der echte (leistungsersteigende) Vorteil von der Benutzung von Compiz liegt. Ich frage mich, warum ich OpenGL/Hardwarebeschleuniger/was_weiß_ich_noch braucht, um den Rahmen eines Fensters zu zeichen.

DEvent schrieb:
Wenn man HTML gleich semantisch entworfen haette,
Zum Zeitpunkt, als HTML entworfen wurde, war das Internet nicht komerziell bzw. weitgehend beim 0815-Nutzer nicht bekannt. Keiner hätte jemals gedacht, dass 0815-Nutzer jemals einen Webbrowser brauchen würden geschweige, dass man Videos, Musik, Spiele usw. haben würde. Sie wollten damals ihre Publikationen scheller und konfortabler austauschen vor allem, nachdem ie Lizenzbedingungen von gopher geändert wurden.
DEvent schrieb:
Man braucht blos eine Abstraktionsschicht einzubauen, die ein offener Standard ist. Wie es z.B. mit Java und C# vorgemacht wird. Wenn man aus Java die GarbageCollection, die Java-Lib und die Sprache Java entfernen wuerde, haette man so ziemlich das was ich mir vorstelle. Dann braucht der gcc nur noch Code fuer diese Meta-Sprache zu erstellen und schon liefen alle Programme auf allen Plattformen, die diese unterstuetzen.
und wer erstellt diese Abstraktionsschicht? Und wer macht den offenen Standard? Alle Herstellen werden sagen "mein Entwurf ist der richtige", da sehe ich eine neue OOXML-Katastrophe seitens der ISO-Orga kommen. Wenn ich nur an die Unterschiede zwischen ARM und i368 denke, und was es noch alles gibt, dann finde ich das utopisch. Die Hersteller werden ihre Konzepte umsetzen wollen und es würde entweder nur Müll kommen oder ein Monster kommen, was eben alles kann. Und wie du es selber sagst, so etwas machen Java und C# bereits, also nutze Java oder C#.
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Java-CPUs gibt's doch schon längst - siehe picojava, inzwischen aber auch noch andere.
angeblich bis zu 20-mal schnellere Bytecode-Ausführung als auf klassischem Weg.
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~fricky schrieb:
aber algorithmen sind nicht software.

schon klar. aber als dann die hardware da war, wurden die algorthmen in software umgesetzt.