Debian einrichten - wann?



  • hehehe schrieb:

    dfdfgdfgdfg schrieb:

    hehehe schrieb:

    dfgdgfdfg schrieb:

    Es reicht ein paar wenige änderungen in /etc/apt/sources.list vorzunehmen.
    Dann wird dein system nach deinen wünschen up-gegradet

    Ein Button für sowas wäre wohl schon zu klickibunt.

    Du kanst dir gerne ein script schreiben, welches dir einen fetten button von der größe 800x600 pixel mitten auf den Bildschirm malt und dann beim betätigen in der /etc/apt/sources.list das wort "lenny" mit "testing" ersetzt.

    So ein button mag garnicht verkehrt sein, wenn du schon damit überfordert bist in einer simplen textdatei "lenny" durch "testing" zu ersetzen.

    sag ich doch, also li**nux**er braucht man immer etwas 'kompliziertes' damit man glaubt man ist besser als die Windoof noobs. Das Komfort nix mit Unfähigkeit zu tun hat ist bei vielen noch nicht angekommen. Gleich kommt wieder einer der Textfiles mit vi editieren viel komfortabler findet als Buttons mit einer Maus auszuklicken.

    Es geht nicht um Linux, es geht um Debian. Debian ist kein Betriebssystem, das mit Einsteigerfreundlichkeit wirbt, sondern mit Stabilität, Effizienz und Flexibilität. In anderen Linux-Distributionen sieht das anders aus.



  • Warum willst du Debian benutzen? Was erhoffst du dir dadurch?
    Ohne guten Grund würde ich dir zu einer normalen Desktop-Distribution wie SuSE, Fedora oder Ubuntu raten.
    Wenn du in Konfigurationsdateien herumspielen willst, dann würde ich dir immernoch zu SuSE raten, besser kommentierte findest du nirgends.

    Willst du ein System von Grund auf einrichten, dann bist du mit Gentoo oder Slackware besser bedient, als mit Debian, Archlinux & Co (in dem Sinne, dass du hier mehr lernst).



  • hehehe schrieb:

    lololol schrieb:

    wozu brauch ich buttons auf nem webserver 🙄

    Debb schrieb:

    Hi,
    ich will auf meinem Laptop Debian einrichten,

    Mobileserver so zu sagen

    Linux-User schrieb:

    Warum willst du Debian benutzen?

    wer weiss, was er will?
    debian is ne server distro. punkt. da brauchts keine buttons



  • Debb schrieb:

    Hi,
    ich will auf meinem Laptop Debian einrichten, allerdings bin ich mir ob der Version unsicher: Soll ich das "alte" 4.0 nehmen, die Lenny-Beta oder doch lieber auf die Stable warten?

    Lenny, ist so gut wie Stable. Hier und da wird noch ein bissl was abgeklopft, aber im Wesentlichen wird sich nicht mehr viel ändern. Du kannst also gleich bei Lenny beginnen, das im Laufe der nächsten Updates gegen Stable konvergieren wird.
    (Beachte, dass ein Unterschied zwischen "Lenny" und "Testing" besteht.)

    Debb schrieb:

    Wie sieht es mit Updatemöglichkeiten aus: Muss ich bei einem neuen Release alles nochmal die ganze Einrichtungsprozedur von vorne machen oder gibt es vernünftige Updatefunktionen?

    Es gibt üblicherweise Migrationsskripte, die beim Update ausgeführt werden.
    Z.B. wenn sich das Format einer Konfigurationsdatei ändert. Insbesondere die Updates zwischen Stable-Versionen sind gut ausgetestet, aber natürlich ist ein Sicherheitsbackup immer eine Überlegung wert.

    Wenn du mit Stable Erfahrung gesammelt hast und langsam etwas mutiger wirst, kannst du ja irgendwann auf Testing oder Unstable umsteigen. Dort gibt es dann überhaupt keine festen Releases mehr. Man bekommt immer die frischen Pakete, aber natürlich sind sie auch weniger ausgetestet.

    So habe ich es jedenfalls gemacht.



  • Is ja interessant, dass ihr ihm dann erst mal alle erzählt, wie er seinen Webserver auf nem Laptop einrichten kann und erst als ein Linux-Noob fragt warums nicht mal ein bisschen Komfort gibt, merkt ihr, dass da was nicht passen könnte. :p :xmas2:



  • Blödsinn... ich habe selbst ein Debian mit Desktop bei mir zu hause installiert, obwohl ich keinen Webserver betreibe. "Komfort" gibt es schon, aber das mit den Updatequellen ist da schon ein sehr gutes Beispiel: Es gibt ein GUI-basiertes Programm das einzustellen. Da trägt man eben die Adressen der Updatequellen ein und macht ein Häkchen bei denen, die aktiv sein sollen.

    Die Konfigurations-Datei ist ebenfalls nur eine Liste der Updatequellen und will man eine deaktivieren, trägt man ein "#" davor ein, um den Eintrag auszukommentieren. Es ist also keinesfalls umständlicher die Konfigurationsdatei zu bearbeiten, als die Quellen mit einem GUI-Programm einzustellen. Es ist lediglich für einen Anfänger nötig zu wissen, welche Datei er denn bearbeiten muß und welche Updatequellen es überhaupt so gibt.

    Mal abgesehen davon: Wo kann man denn bei Windows die Updatequellen und die Repos einstellen? Oh, geht nicht? Wie, es gibt gar keinen Paketmanager? Wie umständlich... muß man etwa für jedes zu installierende Programm erstmal ein Installationsskript durchlaufen? ist ja wie bei Linux wenn mal keine Pakete dafür gepackt sind... igitt. Muß man für jedes seiner Programme ständig nachschauen, ob man die aktuellste Version hat?



  • Wenn Debian, dann kann ich sidux empfehlen. Das ist eine Distribution aus Debian Sid, wird aber von der Community stabil gehalten. Ich benutze es schon seit min. 8 Monaten, es ist ziemlich stabil und ich habe die neuesten Pakete. Du hast ein paar gute Community-Scripts wie smxi fuer das Updaten, sgfxi fuer das installieren von nvidia/ati Treiber und ceni fuer Netzwerk/Wireless.



  • DEvent schrieb:

    Wenn Debian, dann kann ich sidux empfehlen. Das ist eine Distribution aus Debian Sid, wird aber von der Community stabil gehalten. Ich benutze es schon seit min. 8 Monaten, es ist ziemlich stabil und ich habe die neuesten Pakete. Du hast ein paar gute Community-Scripts wie smxi fuer das Updaten, sgfxi fuer das installieren von nvidia/ati Treiber und ceni fuer Netzwerk/Wireless.

    Widerspricht sich ein wenig, Test braucht einfach seine Zeit...

    Und nochmals: warum sollte man Debian auf einem Desktop-System benutzen? Das macht einfach keinen Sinn, wie Linux-User schon gesagt hat.



  • Linux-Nerd schrieb:

    Und nochmals: warum sollte man Debian auf einem Desktop-System benutzen? Das macht einfach keinen Sinn, wie Linux-User schon gesagt hat.

    Ich benutze es gerne auf meinen Desktops.
    Argumente dagegen wurden hier ja auch nicht wirklich vorgebracht. Also in diesem Sinne -- jeder wie er mag.



  • Debian stable auf dem Server und Sidux auf dem Desktop... das passt wunderbar 😉



  • Hab seit Ewigkeiten ein Debian unstable als Desktop-OS in Betrieb und ich bin sehr zufrieden. Hat auch die Migration auf meinen neuen PC (einfach rüberkopiert) super überstanden.



  • GPC schrieb:

    Hab seit Ewigkeiten ein Debian unstable als Desktop-OS in Betrieb und ich bin sehr zufrieden. Hat auch die Migration auf meinen neuen PC (einfach rüberkopiert) super überstanden.

    unstable oder testing?
    unstable lass ich persönlich nicht in den "produktiven Desktopbetrieb"...



  • langeweile schrieb:

    GPC schrieb:

    Hab seit Ewigkeiten ein Debian unstable als Desktop-OS in Betrieb und ich bin sehr zufrieden. Hat auch die Migration auf meinen neuen PC (einfach rüberkopiert) super überstanden.

    unstable oder testing?
    unstable lass ich persönlich nicht in den "produktiven Desktopbetrieb"...

    Unstable. Hatte lang testing, aber hab dann mal irgendeine Programmversion benötigt, die's nur mit unstable gab. Umstellung war problemlos, Betrieb ebenso. Bisher war noch nix problematisch... du weißt ja: Debian unstable ist stable bei anderen Distros 😉



  • GPC schrieb:

    langeweile schrieb:

    GPC schrieb:

    Hab seit Ewigkeiten ein Debian unstable als Desktop-OS in Betrieb und ich bin sehr zufrieden. Hat auch die Migration auf meinen neuen PC (einfach rüberkopiert) super überstanden.

    unstable oder testing?
    unstable lass ich persönlich nicht in den "produktiven Desktopbetrieb"...

    Unstable. Hatte lang testing, aber hab dann mal irgendeine Programmversion benötigt, die's nur mit unstable gab. Umstellung war problemlos, Betrieb ebenso. Bisher war noch nix problematisch... du weißt ja: Debian unstable ist stable bei anderen Distros 😉

    Hat debian unstable etwa einen anderen distibutionsnamen?

    ich dachte unstable (sid) heisst immer noch debian? oder woher kommt der name sidux?



  • Sidux ist Debian unstable (sid). Es ist nur eine eigene Distribution wie z.B. Ubuntu usw... Sidux ist durch vielen Anpassungen und zusaetzlichen Paketen deutlich angenehmer als Debian. Zum Beispiel wird der ipw3945 usw. automatisch geladen und installiert, wenn es gewuenscht ist...
    Ich bin ein zufriedener Sidux User, vorher immer nur Debian stable...

    Ivo



  • Hi,
    danke für den Tipp mit Sidux. Ich habs mal ausprobiert, wenn ich die mit der 2008-04.iso (sowohl KDE, als auch xfce full) gebrannte DVD boote kommt die Fehlermeldung:

    awk: cant`t open "proc/sys/dev/cdrom/info" no such file or directory
    failed to detect live media
    

    Danach kommt die BusyBox:

    /bin/sh: cant`t access tty; job control turned off
    (inittranfs)
    

    Wäre klasse, wenn ihr mir da aushelfen könntet, damit ich mir sidux mal live anschauen kann 🙂



  • Hast Du die Iso in dem Modus gebrannt, wie auf der Seite angegeben?
    Startet die LiveCd gar nicht?

    Ivo



  • hm
    laufwerk typ?
    controller?
    64bitter?



  • Die Sidux CD/DVD sollte man in dem Modus brennen, wie beschrieben und das max. x4 Speed. Das liegt wohl daran, dass die Daten extrem komprimiert sind und da kann jeder Fehler auf der CD/DVD fatale Folgen haben.

    Ich habe grade 2008-04 installiert. Der Bootvorgang ist wirklich super schnell. Ein Lob an die Sidux-Leute, die den Bootvorgang ueberarbeitet haben.



  • Erstmal danke für eure Antworten 🙂

    Ich habe insgesamt 3 dvds so gebrannt wie es da steht, eine sogar mit 2.4x Geschwindigkeit un eine anstatt i386-amd64-full mit i386-xfce. Die md5s sind korrekt, das Zusammenstellung überprüfen klappt ebenfalls.
    Die DVDs starten auch korrekt (Grub) und ich kann auch auswählen ob ich per AMD64 oder i386 starte. Bei beiden Varianten bricht der Bootvorgang wie beschrieben ab.
    Zu meiner Hardware:+
    Prozessor: AMD Turion X2 Mobile Technology TL-62 (2 Stück)
    Laufwerk: Optiarc BD-ROM BC-5500A ATA Device

    MfG


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