Nerviges verhalten von Leuten am PC
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volkard schrieb:
...warum sollte mich essen vom arbeiten abhalten?
Ob man es dann, was dabei rauskommt, als Arbeit bezeichnen kann? Parallel essen, parallel am PC tippen und rumklicken? Dabei noch andere Kollegen stören durch irgendwelche Gerüche und sontiges...
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string alt entfernen

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abc.w schrieb:
volkard schrieb:
...warum sollte mich essen vom arbeiten abhalten?
Ob man es dann, was dabei rauskommt, als Arbeit bezeichnen kann? Parallel essen, parallel am PC tippen und rumklicken? Dabei noch andere Kollegen stören durch irgendwelche Gerüche und sontiges...
Bei uns isst fast jeder mal am Arbeitsplatz, viele regelmäßig. Bislang hat sich noch keiner beschwert. Und ja, das kann man als Arbeit bezeichnen. Wieso auch nicht? Wenn ich von meinem Käsebrtot abgebissen habe, sind die Hände wieder frei und bereit zu neuen Schandtaten.

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dgdfgd schrieb:
string alt entfernen

Ja, die gute, alte String-Taste...

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_matze schrieb:
Bei uns isst fast jeder mal am Arbeitsplatz, viele regelmäßig. Bislang hat sich noch keiner beschwert. Und ja, das kann man als Arbeit bezeichnen. Wieso auch nicht? Wenn ich von meinem Käsebrtot abgebissen habe, sind die Hände wieder frei und bereit zu neuen Schandtaten.

Das ist so ne Sache, sobald man etwas abgebissen oder getrunken hat, ist das Gehirn eine Zeitlang mit dem Essen beschäftigt. Befindet sich im Zustand "Jetzt Essen". Ich glaube, dass ist irgendwie biologisch bedingt. Korrigiert mich bitte, wenn es nicht so ist. Aber darum geht es ja nicht, Du bist ja an deinem Arbeitsplatz. A-r-b-e-i-t-s-platz. Es gibt fest definierte Frühstücks-, Mittagspausen.
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abc.w schrieb:
Das ist so ne Sache, sobald man etwas abgebissen oder getrunken hat, ist das Gehirn eine Zeitlang mit dem Essen beschäftigt. Befindet sich im Zustand "Jetzt Essen". Ich glaube, dass ist irgendwie biologisch bedingt. Korrigiert mich bitte, wenn es nicht so ist.
es ist nicht so.
Aber darum geht es ja nicht, Du bist ja an deinem Arbeitsplatz. A-r-b-e-i-t-s-platz. Es gibt fest definierte Frühstücks-, Mittagspausen.
noch zwingt mich die gewerkschaft nicht, in den pausen meinen rechner zu verlassen. wird aber bestimmt mal so kommen. ich kann ja mal experimentell heute in hessen die linke wählen und schauen, ob's so weit kommt.
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_matze schrieb:
Stimmst du denn damit überein, dass es zumindest so sein sollte, dass ein Computer für die Sektretärin bzw. eigentlich für jeden ähnlich einfach zu bedienen sein sollte, wie eine Schreibmaschine (oder von mir aus auch ein Bleistift)?
ja, das wäre schön wenn das möglich wäre. aber ein computer der wie eine schreibmaschine bedient wird, ist eine schreibmaschine, auch wenn ein computer drin steckt. das restliche potenzial des computers liegt dann zugunsten der einfachen bedienung brach.
der knackpunkt liegt darin, dass dieses potenzial eben nicht so einfach greifbar gemacht werden kann, wenn das gerät weiterhin wie eine schreibmaschine benutzbar sein soll.
ein stift, der finanzbuchhaltung beherrschen soll, kann nicht genauso einfach zu bedienen sein wie ein normaler bleistift.abc.w schrieb:
Du bist ja an deinem Arbeitsplatz. A-r-b-e-i-t-s-platz. Es gibt fest definierte Frühstücks-, Mittagspausen.
für die 5 minuten nahrung reinschaufeln den rechner zu verlassen ist aber ziemlich ineffizient, vor allem wenn man gerade einen "lauf" hat und die konzentration nicht komplett verlieren will.
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_matze schrieb:
Unter DOS wäre die Sektretärin gar nicht alleine klargekommen und hätte sich auch nach einer Einweisung noch sehr schwer getan. Unter Windows feiert sie verhältnismäßig große Erfolge, auch ganz allein, und kann ihre Arbeit ausüben.
Jein. Es haengt von der Software ab. Es gab auch damals schon gute Software - aber natuerlich deutlich weniger als heute.
Aber der Punkt ist der, dass es _mir_ zuviel zeit kostet wenn wieder eine Software stroh dumm ist. Man muss sich immer vorstellen: wenn die Software eine Person waere, wie lange dauert es bis ich sie gruen und blau pruegeln wuerde?
Gute Software ist wie ein Butler, er unterstuetzt dich dezent. Ein super Beispiel ist zB das rote unterwellen von Tippfehlern von Word. Unglaublich tolles Feature, spart stunden arbeit. Sowas muss Software machen. Was dagegen wieder furchtbar ist, ist Logitech Set-Point mit seinen staendigen Update anfragen (genau wie Firefox).
Die Menschen interessiert nur wie sie eine Aufgabe moeglichst schnell erledigen koennen. Was interessiert es mich ob es jetzt ein neues Firefox update gibt wenn ich browse? Nicht die bohne. Er soll es halt installieren wenn er denkt dass das gut ist, mich aber damit nicht nerven. Opera ist hier sogar noch duemmer - da muss ich sogar komplett haendisch updaten -> furchtbar.
Viel besser ist hier der Internet Explorer, der ist immer aktuell ohne dass ich auch nur irgendwas machen muss. Super.
Aber updates sind nur ein kleines Gebiet wo Software sich wie ein Butler verhalten soll. Software soll _immer_ ein Butler sein. Wir sind zeitweise ja schon echt nahe dran. Wenn ich meine Digicam an den PC anschliesse startet sich automatisch meine Fotoverwaltungssoftware und synchronisiert die Bilder. Toll. Was hier noch fehlt ist das ganze per WLAN/Bluetooth zu machen ohne dass ich sie anschliessen muss. Aber das kommt auch noch.
Richtig dumm wird Software wenn sie mich beim Arbeiten behindert. zB mit dauernden zwischenfragen. es wird langsam immer besser, aber wir sind noch lange nicht dort.
Es hat schon seinen Grund warum es firmen gibt die davon leben koennen dir einen workflow zu erstellen der einfach funktioniert.
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na klar schrieb:
der knackpunkt liegt darin, dass dieses potenzial eben nicht so einfach greifbar gemacht werden kann, wenn das gerät weiterhin wie eine schreibmaschine benutzbar sein soll.
Und das ist dein denkfehler.
Es _ist_ moeglich und Pages ist zB ein gutes Beispiel dass es teilweise schon umgesetzt wird.ein stift, der finanzbuchhaltung beherrschen soll, kann nicht genauso einfach zu bedienen sein wie ein normaler bleistift.
Lustigerweise ist ein Bleistift in der finanzbuchhaltung schwerer zu bedienen als die passende Software dazu.
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Eine Sache die mich nervt aber nicht direkt betrifft:
Dauernd höre ich aus dem Bekanntenkreis die Einstellung:
Was nichts kostet, kann nicht gut sein. [...] Als amibitionierter (<-- LOL) PC-Nutzer brauche ich professionelle OfficeAnwendungen [...] 600 euro [...] wenn ich eh schon 600 euro fürs OfficePaket bezahlt hab, dann machen die extra 80 Euro für das extra-feature XYZ keinen Großen Unterschied.
Naja, einen Vorteil hats ja: jemand muss den Kack ja kaufen. Naja das kurbelt wenigstens etwas die Wirtschaft an
. (tut es doch bei software, oder?)Lustiger weise argumentieren die selben Leute auch folgendermaßen:
- Äh, ich komme mit OpenOffice nicht zu recht [...] voll der Müll [...] wieso is diese Enstellungsoption in menu XYZ1 und nicht in XYZ2 [...] also bei ms office ist es in XYZ2 [...] bin an MS Office gewohnt
...5 Minuten später beim Betrachten von OpenOffice
Äähh, guck dir den Müll an, das ist ja 1:1 von MS Office kopiert, wie dreist.
Also irgendwie widersprechen sich solche Leute am laufenden Band. Zunächst beschweren die sich über die Unterschiede zwischen MS Office & OpenOffice.
Kurz darauf beschweren die Sich über die Gemeinsamkeiten ala "guckmal, das ist ja 1:1 kopiert...wie schlecht". Widersprüchlich.
Nun zum eigentlichen Thema: Was mich an solchen Leuten nervt ist dass sie zu viel Fernsehn geschaut haben. Dadurch bilden die sich ein "ambitioniert" zu sein und tun einen auf "Businessman" ohne die Schule abgeschlossen zu haben.
Auch finde ich die Einstellung lustig: "Ambitionierte COomputernutzer brauchen professionelle Anwendersoftware. Und professionelle Anwendersoftware erkennt man 1) am Preis (> 500 euro) und 2) an dem auf der Verpackung aufgeklebten, fetten Schriftzug -> für profis <-"

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Shade Of Mine schrieb:
na klar schrieb:
der knackpunkt liegt darin, dass dieses potenzial eben nicht so einfach greifbar gemacht werden kann, wenn das gerät weiterhin wie eine schreibmaschine benutzbar sein soll.
Und das ist dein denkfehler.
Es _ist_ moeglich und Pages ist zB ein gutes Beispiel dass es teilweise schon umgesetzt wird.trotzdem musst du wenigstens eine maus bedienen können und du musst wissen, wie du die software startest, was bei einer schreibmaschine nicht nötig ist.
wenn du software fest einbaust und die maus wegnimmst, hast du wieder eine schreibmaschine, die sonst nix weiter kann.
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Was mich tierisch nervt, wenn Leute google nutzen, um nach "GMX" zu suchen (oder ähnliches). Anstelle direkt gmx.de einzutippen. Ansonsten nervt es mich immer tierisch, wenn jemand meinen PC versucht zu benutzen.
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rüdiger schrieb:
wenn jemand meinen PC versucht zu benutzen.

Würde mich auch nerven, nur scheitern solche leute bereits am user-login

Und naja, selbst wenn ich eingelogt wäre, würden die eh net damit zurecht kommen, da ich keinen START-Button unten links habe. (kein windows system)
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na klar schrieb:
trotzdem musst du wenigstens eine maus bedienen können und du musst wissen, wie du die software startest, was bei einer schreibmaschine nicht nötig ist.
wenn du software fest einbaust und die maus wegnimmst, hast du wieder eine schreibmaschine, die sonst nix weiter kann.Nein, es gibt auch bei einer Schreibmaschine viele Sachen zu wissen. zB was tust du bei einem Tippfehler?
Und viele Tasks sind enorm schwer: zB nachbearbeitung eines textes - das ist bei einer Schreibmaschine nicht trivial.Wenn man nun einen Schritt weiter geht: Handschrift. Nun das ist wirklich schwer. Denn man muss ja nicht nur korrekt schreiben, sondern auch noch schoen - was eine menge uebung bedeutet.
Und natuerlich Rechtschreibung/Grammatik. Da sind Textverarbeitungssoftwaren einfach um dimensionen einfacher und schneller. Und was muss ich wissen um Word starten zu koennen? Das selbe was ich bei einem Zettel + Bleistift wissen muss: naemlich wo sie sind.
Einfach != fuer Dumme
Eine Mausbedienung ist nicht unbedingt notwendig, aber recht schnell erlernt (deutlich schneller als zB Schoenschrift). Und darum geht es: die Sekretaerin muss keine skalierbare Datenbanksoftware schreiben, sie muss nur wissen wo sie was druecken muss (diese Bedienung kannst du einem Affen antrainieren - Schoenschrift zB nicht).
Natuerlich kommen dann noch viele Sachen hinzu: naemlich kannst du ploetzlich auch das Internet verwenden (geht mit Schreibmaschine nicht) und hast ploetzlich Formatvorlagen oder Textvorlagen vor dir. Alles ohne etwas ueber Computer wissen zu muessen.
triviale Tasks werden immer leichter und simpler - weil fast alles automatisiert wird. Vergleich zB mal den Aufwand den eine Sekretaerin mit der Adressdatenbank des Chefs hat. Heute mit elektronischen Hilfsmitteln und frueher mit Zetteln: damals musstest du weit mehr fertigenkeiten haben um 1000 Kontakte zu ueberblicken. Heute ueberblickst du 10000 Kontakte mit einem Bruchteil des Aufwandes/Koennen.
Was komplexer wird sind die Anforderungen - da triviale Tasks keine zeit und keine konzentration mehr kosten. deshalb muessen die leute immer mehr machen - aber gute Software automatisiert die trivialen Tasks (fast) vollstaendig.
Bestes Beispiel die Buchhaltung. Die Anforderungen sinken stetig. Die Software erledigt soviel arbeit fuer dich, dass du immer weniger wissen musst... (und das eroeffnet eben moeglichkeiten weiter zu gehen: da du jetzt mehr zeit hast, kannst du mehr bzw. verschiedene arbeiten machen).
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was mich oft nervt, sind die ungläubigen blicke die man mitunter erntet, wenn man auf die frage "wo kriege ich dieses und jenes programm her?" mit "kaufen!" antwortet.
die mutter meiner lebensgefährtin spielt gerne so einen same-game-ableger, der ist shareware und kostet ganze 5 euro. als die 30 tage testen rum waren und es nicht mehr lief, hat sie mich gefragt, was sie dagegen tun kann. als ich ihr dann erklärte, dass der arme programmierer vielleicht davon leben muss und sie einfach 5 euro bezahlen soll, hat sie mich angeguckt als hätte ich nicht mehr alle tassen im schrank.
das hat sie überhaupt nicht eingesehen, wieso sie dafür bezahlen soll.
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sdfsdfsdf schrieb:
rüdiger schrieb:
wenn jemand meinen PC versucht zu benutzen.

Würde mich auch nerven, nur scheitern solche leute bereits am user-login

Ich meine eher die Leute, die "mal eben ihre E-Mails checken wollen" oder eine Bahnverbindung raussuchen. Naja, mit immer günstigerem mobilen Internet wird das hoffentlich bald der Vergangenheit angehören und jeder kann auf seinem Handy seine Mails lesen und Bahnverbindungen raussuchen :).
Und naja, selbst wenn ich eingelogt wäre, würden die eh net damit zurecht kommen, da ich keinen START-Button unten links habe. (kein windows system)
Jop. Das gleiche hier. Am nervigsten finde ich dann immer die Kommentare "Boah, is ja voll kompliziert zu benutzen. *dääh*". Ja klar, weil das System auf mich optimiert ist. Tut mir ja so Leid, dass ich das System nicht für den Fall optimiert habe, dass jemand anderes mein System benutzt
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Hasst ihr es auch, wenn Leute ihr XP/Linux auf Vista/7/Mac Optik customizen. Das Ergebnis ist meist noch ärmer als der Versuch an sich.
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Mich nerven Leute, die jetzt noch im Brachlandchat Chuck Norris Witze bringen.

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rüdiger schrieb:
Was mich tierisch nervt, wenn Leute google nutzen, um nach "GMX" zu suchen (oder ähnliches).
ähm, also bei mir gehts recht automatisch, daß ich bei surfbeginn google aufmache und einen suchhinweis eingebe, daß ich mich regelmäßig dabei erwische, wie ich, wenn ich erstmal nur google aufmachen will, um mir dann in ruhe suchhinweise ausdenken kann, daß ich dann google benutze und google zu suchen. ich bekenne mich schuldig.

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Was mich am meisten als Sysadmin gestört hat, waren die User, die sich enwteder dumm stellen und/oder einfach dumm sind und mich vom Arbeit mit ihren nervigen Fragen abgelenkt haben. Wie oft musste ich mir anhören:
- Wieso ist MS Office nicht drauf? (wir hatten damals nur Sun Solaris im Einsatz)
- Der PC (diese Bezeichnung nervte mich) ist kaputt, ich sehe nichts. (klar, wenn man den Monitor nicht einschaltet)
- Ich kann ein Programm von mir nicht starten. Die Meldung sagt invalid binary format (klar, nach einem Versuch setup.exe laufen zu lassen).
- Ich habe mein Passwort vergessen, wieso kann ich mich nicht einloggen?
- Ich hab eine Mail bekommen, dass mein Account üngültig geworden ist. Wieso kann ich mich nicht einloggen?
- etc.In den Uni-Pools ist es meistens sehr laut, viele Leute reden miteinander, aber was mich richtig auf den Keks geht, ist wenn ich die Start- bzw. Endmusikthema von Windows laut zu hören ist.