windows-7, vista, oder doch bei xp bleiben?
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Elektronix schrieb:
Und ich finde, eine anders gestaltete Oberfläche muß nicht wirklich mehr Speicherplatz kosten. Die Pixelgröße bleibt schließlich auch gleich.
Und der Farbraum hat überhaupt keine Auswirkungen, Hauptsache die Pixelgröße ist gleich...

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Das OS hat wohl noch 1-2 weitere Aufgaben als die von Dir aufgezählten.

Welche? Für mich reicht es, wenn es eine shell und einen Dateiexplorer laden kann. Das ist alles:
Starten und Treiber laden - [Programme laden] - ausschalten...?
Was muss es denn noch können?Willst Du vielleicht auch mehr als 1 Programm gleichzeitig starten können?
Das war jetzt nur eins von vielen Beispielen. Weitere fallen Dir bestimmt ein, wenn Du mal selbst nachdenkst.
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byto schrieb:
Elektronix schrieb:
Und ich finde, eine anders gestaltete Oberfläche muß nicht wirklich mehr Speicherplatz kosten. Die Pixelgröße bleibt schließlich auch gleich.
Und der Farbraum hat überhaupt keine Auswirkungen, Hauptsache die Pixelgröße ist gleich...

Du meinst- jede Farbe wird einzeln auf der Festplatte abgespeichert? Das würde den Begriff "Farbraum" erklären.

Was bringt denn dieser größere Farbraum, außer, daß alles noch bunter wird? Wird es dadurch auch übersichtlicher? Leichter bedienbar? Intuitiver?
True Colour hatte unter Win98 schon 32 Bit, daran hat sich unter Vista auch nix geändert. Und mehr Farben kann das Auge ohnehin nicht auflösen, jedenfalls nicht auf einem 1280*600-Punkte-Display.
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Na und? Es ging hier nicht um den Farbraum, den der Grafiktreiber unterstützt sondern um den vom UI genutzten Farbraum.
Der vom Win98 UI genutzte Farbraum ist wesentlich eingeschränkter als der von Aero oder anderen modernen UIs.Deine Folgerung von der Pixelgröße auf den Speicherbedarf ist einfach Käse.

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byto schrieb:
Na und? Es ging hier nicht um den Farbraum, den der Grafiktreiber unterstützt sondern um den vom UI genutzten Farbraum.
Der vom Win98 UI genutzte Farbraum ist wesentlich eingeschränkter als der von Aero oder anderen modernen UIs.Ach so, wenn der Farbraum der UI größer ist als der des Grafiktreibers, paßt sich der Grafiktreiber selbstverständlich automatisch an....
Deine Folgerung von der Pixelgröße auf den Speicherbedarf ist einfach Käse.

War falsch ausgdrückt. Meinte den Platzbedarf pro Farbe.
Was bringt denn dieser größere Farbraum, außer, daß alles noch bunter wird? Wird es dadurch auch übersichtlicher? Leichter bedienbar? Intuitiver?
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Da Du Deinen Beitrag zwischenzeitlich editiert hast:
Elektronix schrieb:
Du meinst- jede Farbe wird einzeln auf der Festplatte abgespeichert? Das würde den Begriff "Farbraum" erklären.

Guck dir mal ein Bild an, dass aus einer Farbe besteht und vergleiche den Speicherverbrauch mit einem Bild gleicher Pixelgröße, dass aus 1 Mio Farben besteht. Dann verstehst Du vielleicht _endlich_ warum Deine obige Aussage Blödsinn ist.
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byto schrieb:
Da Du Deinen Beitrag zwischenzeitlich editiert hast:
Elektronix schrieb:
Du meinst- jede Farbe wird einzeln auf der Festplatte abgespeichert? Das würde den Begriff "Farbraum" erklären.

Guck dir mal ein Bild an, dass aus einer Farbe besteht und vergleiche den Speicherverbrauch mit einem Bild gleicher Pixelgröße, dass aus 1 Mio Farben besteht. Dann verstehst Du vielleicht _endlich_ warum Deine obige Aussage Blödsinn ist.
Den Unterschied kenne ich. Das beantwortet aber nicht meine Frage. Das Auge kann auf der Fläche eines Bildschirmes oder eines DIN-A4-Audruckes nur eine bestimmte maximale Farbtiefe auflösen, und die war in Win98 schon erreicht (eigentlich schon in Win95). Selbst, wenn das OS einen größeren Farbraum bietet, hilft das dem Nutzer überhaupt nichts - aus anatomischen Gründen. Da nur mit Zahlen jongliert und dem Nutzer die Augen ausgewischt.
Du kannst ja auch damit prahlen, daß die Soundkarte Frequenzen von 5 bis 50000 Hz wiedergeben kann- auch, wenn der Nutzer nur höchstens 20-20000 Hz hören kann.
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Elektronix schrieb:
Was bringt denn dieser größere Farbraum, außer, daß alles noch bunter wird? Wird es dadurch auch übersichtlicher? Leichter bedienbar? Intuitiver?
Ja. Du kannst mit Farbe übersichtlicher, leichter bedienbar und intuitiver werden - und optisch ansprechende formen sind auch nicht zu unterschätzen was die menschliche produktivität betrifft...
grafische effekte erleichtern die bedienbarkeit.
PS:
du weisst schon dass truecolor unter windows98 nicht wirklich ausgnutzt wurde?
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Den Unterschied kenne ich. Das beantwortet aber nicht meine Frage. Das Auge kann auf der Fläche eines Bildschirmes oder eines DIN-A4-Audruckes nur eine bestimmte maximale Farbtiefe auflösen, und die war in Win98 schon erreicht (eigentlich schon in Win95). Selbst, wenn das OS einen größeren Farbraum bietet, hilft das dem Nutzer überhaupt nichts - aus anatomischen Gründen. Da nur mit Zahlen jongliert und dem Nutzer die Augen ausgewischt.
Meine Fresse, es macht doch wohl einen Unterschied, ob ich hässliche 8-Bit Graphiken auf meinem 32-Bit Desktop betrachte oder ob es schöne 32-Bit Graphiken sind. Verwunderlicherweise sind letztere speichermäßig größer als erstere...
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Shade Of Mine schrieb:
Elektronix schrieb:
Was bringt denn dieser größere Farbraum, außer, daß alles noch bunter wird? Wird es dadurch auch übersichtlicher? Leichter bedienbar? Intuitiver?
Ja. Du kannst mit Farbe übersichtlicher, leichter bedienbar und intuitiver werden - und optisch ansprechende formen sind auch nicht zu unterschätzen was die menschliche produktivität betrifft...
grafische effekte erleichtern die bedienbarkeit.
Grafische Effekte heißt nicht automatisch mehr Farbigkeit. Angesichts der begrenzten Fähigkeit des Auges ist die Frage nicht, wieviel Farbe eingesetzt wird, sondern wofür. Oder willst Du behaupten, daß man die Aero-Effekte mit dem Farbraum von Win98 nicht realisieren könnte? Transparenz-Effekte und Überblendungen gab es da auch schon. Nur halt in bestimmten Grafik-Programmen, nicht im OS.
PS:
du weisst schon dass truecolor unter windows98 nicht wirklich ausgnutzt wurde?Na und? Wenn ich ein Bild unter Win98 betrachte, und das gleiche unter WinXP, erkenne ich faktisch keinen Unterschied (und meine Augen funktionieren gut). Wofür muß ich dann mehr Speicherplatz opfern?
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Elektronix schrieb:
Den Unterschied kenne ich. Das beantwortet aber nicht meine Frage. Das Auge kann auf der Fläche eines Bildschirmes oder eines DIN-A4-Audruckes nur eine bestimmte maximale Farbtiefe auflösen, und die war in Win98 schon erreicht (eigentlich schon in Win95). Selbst, wenn das OS einen größeren Farbraum bietet, hilft das dem Nutzer überhaupt nichts - aus anatomischen Gründen. Da nur mit Zahlen jongliert und dem Nutzer die Augen ausgewischt.
Win98 hat zwar die maximale Farbtiefe unterstützt, aber das UI von Win 98 war aus wenigen Farben aufgebaut (IIRC 256 Farben). Heutige UIs nutzen den Farbraum halt besser aus, um hübschere Oberflächen zu kreieren. Ein Farbverlauf bei nem Farbraum von 256 sieht halt einfach bescheiden aus...
Ob man das nun braucht oder nicht und obs dadurch intuitiver wird, das muss jeder selbst entscheiden.
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langeweile schrieb:
Zum Thema:
Da der XP-Support ja bekanntermaßen eingestellt wird, muss es Vista sein.
Windows 7 gibt es ja noch nicht, und die Beta ist afaik auch nicht mehr
bei M$ zu laden. SO einfach kann's sein...Kann man WindowsXP nicht mehr kaufen? Einfach auf amazon oder ebay, kriegt man bestimmt fuer 10 Euro. Treiber werden sicher noch fuer XP geschrieben, da es ca. 60% Marktanteile hat. Sicherheitsupdates sind fuer Privatanwender nicht so kritisch, einfach von den xxxx und crack-Seiten fernhalten.