Wer ist wohl Schuld?!



  • Jetzt gerade auf ARD, relativ informativ und zur Abwechslung einmal auch recht differenziert-objektiv ohne die übliche Hetze.



  • Hab grade ARD "hart aber fair" geschaut und die Diskussion war sogar relativ sachlich. Also mal nicht die übliche flache und polemische Videospielehetze (ich sag nur "zerfetzte Leichen in Counter-Strike").

    Aber alleine die Tatsache, dass 1/3 der Disskussionszeit für den Punkt Computerspiele drauf geht zeigt doch, dass man nach wie vor bewusst den Spielen eine viel zu große Rolle zukommen lässt. Wohl auch deshalb, weil das beim Klientel der Sendung gut ankommt.



  • Wir diskutieren dieses Thema bei jedem Amoklauf. Die entscheidenden Punkte bleiben der Zugriff auf Waffen zusammen mit massiven Verhaltensstörungen. Die Frage bleibt, ob Computerspiele einen Zusammenhang haben mit diesen Verhaltenstörungen. Ich denke eher nein, aber durch das Suchtverhalten werden gewisse Reiz- und Befriedigungsstrukturen im Gehirn "eingebrannt". Wir reden hier aber über den ppm-Bereich. Da ist kein Zusammenhang mehr nachweisbar.



  • Blah blah. Der aktuelle Fall unterscheidet sich doch wesentlich von den vorhergehenden. Der Taeter floh, statt sich "vorschriftsgemaess" vor Ort zu erschiessen, wenn die Polizei eintrifft. Er schoss offensichtlich wahllos, wenn man bedenkt, dass er eine Referendarin - die er nicht kannte - niederstreckte, sowie 3 Passanten. Er erschoss sich erst nachdem er von Polizeibeamten verletzt wurde...



  • Prof84 schrieb:

    Apollon schrieb:

    Also nix mit asozial oder so. Schade, was? Es haette ja so gut gepasst.

    ok, war ich fehlinformiert:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/712048?inPopup=true
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/711972?inPopup=true

    In keinem der Beitraege ist auch nur ein Wort von Schulverweis gefallen. Eher was von "erfolgreicher Unternehmer" (aber vll. ist es das, was Du mit "kaputtes Elterhaus" meinst). Was soll das also? Akzeptier einfach, dass diese Irren aus den oberen Schichten unserer Gesellschaft kommen.



  • Es gibt doch mittlerweile Waffen, die den Besitzer anhand von Fingerabdrücken "erkennen". Warum schreibt man dies nicht verpflichtend vor für Waffen im Privatbesitz? Vielleicht mit einem GSM-Modul, womit die Waffe außer Betrieb oder Betriebsbereit geschalten werden kann. So könnte man die Waffe nur in bestimmten Zellen aktivieren (Schießplatz) und im Notfall könnte die Polizei alle privaten Waffen mit "einem Anruf" deaktivieren.

    Klar, die Waffenfanatiker werden das nicht mögen, es wird umgehbar sein (außer man entfernt die Mechanik und macht auch das abschießen elektronisch), aber es ist denke ich ein vernünftiger Schritt. Man darf nicht vergessen, dass die ganzen Massaker mit "legalen" Waffen durchgeführt wurden.



  • Nette Idee. Aber ich glaube ich habe eine bessere, vor allem eine kostenguenstigere: Laptops, Handies, Armbanduhren, etc. aus den Schulen verbannen. Schuluniformen einfuehren und endlich mal Paedagogen an die Schulen zu schicken, statt "lehreraequivalentes Lehrpersonal". Wie waers?



  • rüdiger schrieb:

    Man darf nicht vergessen, dass die ganzen Massaker mit "legalen" Waffen durchgeführt wurden.

    Und die Anzahl der Opfer pro Jahr liegt natürlich im 5 stelligen Bereich, was das rechtfertigen würde, oder?



  • Hallo

    Ich wollte gestern eigentlich auch noch meinen Senf dazugeben, aber Freenet hat mich ab 21.00 Uhr nicht mehr ins Netz gelassen (Wer noch?).

    In den meisten Fällen lernt man aber duch Zufall jemanden kennen, der jemanden kennt, der jemanden

    Das ist Murks...
    Genau so, dass es nicht stimmt und sich das wie in einem Film vorstellt (Vermummt irgendeinen auf der Straße ansprechen etc.).

    Mach ein bischen auf Gangster und such dir ein paar Russen- und Türkenfreunde. Wenn du dann erstmal etwas vertrauen aufgebaut hast, werden dir alle 2 Wochen neue Sachen wie Schlagringe angeboten. Nur halt keine Gewehre oder Handgranaten etc., sind dann eher die Pistolen.

    [Dieser Text sollte keine Anleitung sein und daher distanziere ich mich davon]

    Aber ich glaube ich habe eine bessere, vor allem eine kostenguenstigere: Laptops, Handies, Armbanduhren, etc. aus den Schulen verbannen. Schuluniformen einfuehren und endlich mal Paedagogen an die Schulen zu schicken, statt "lehreraequivalentes Lehrpersonal".

    Man sollte erst bei den Lehrern anfangen. Wenn ich schon die immer jüngeren Lehrerinnen sehe, die meinen einen auf Einzelkämpfer machen zu müssen und einen jedesmal neu drangsalieren, kriege ich's kotzen.

    way



  • _fricky schrieb:

    Und noch etwas: seit Jahren bekommt man nicht mehr einfach so Waffen, sondern muss ein psychologisches Gutachten vorlegen.

    Nützt nur herzlich wenig wenn man die Waffen danach offen rumliegen lässt.

    Naja, wie auch immer. Waffen zu besitzen ist ja eine Sache. Aber warum zum Henker muss / darf dann auch noch die Munition zu Hause gelagert werden?? Das macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn. Schließlich darf die Waffe ja zu Hause nicht abgefeuert werden.

    Waffenschein hin oder her: Munition hat zu Hause nichts verloren!



  • byto schrieb:

    Waffenschein hin oder her: Munition hat zu Hause nichts verloren!

    Dann wuerde es im Waffengesetz stehen...



  • Ivo schrieb:

    byto schrieb:

    Waffenschein hin oder her: Munition hat zu Hause nichts verloren!

    Dann wuerde es im Waffengesetz stehen...

    Das Gesetz ist ja kein auf ewig gültiger Standard für das, was richtig und falsch ist. Gesetze ändern sich, weil die Gesellschaft mit der Zeit andere Vorstellungen davon entwickelt, was richtig und falsch ist.

    Ich bin der Meinung, dass das Waffengesetz deutlich verschärft werden sollte. Es sollte kein Waffenbesitz von tödlichen Waffen ohne signifikanten Grund erlaubt sein. Und dieser signifikante Grund sollte sich größtenteils auf die berufliche Tätigkeit beschränken. Entsprechend sollten Waffen auch generell dort aufbewahrt werden, wo es auf Basis dieses Grundes sinnvoll ist. Es gibt nur wenige Gründe, warum man zu Hause Waffen haben sollte. Ein Jäger ist vielleicht der einzige, auf den das zutrifft. Ich sehe keinen Grund dafür, Waffenbesitz aus Liebhaberei, wie zum Beispiel der Sammelleidenschaft, zu erlauben. Ich darf ja auch keine Drogen sammeln. Und das, obwohl man sich mit Drogen in erster Linie nur selbst schadet. Ich sehe auch keinen Grund dafür, dass Sportschützen tödliche Waffen und Munition nutzen müssen, oder dass dies erlaubt sein sollte.

    Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, dann war die Waffe, die der Amokläufer genutzt hat, nicht weggeschlossen, sondern frei im Schlafzimmer der Eltern zugänglich. Als Ursache davon kann ich mir eigentlich nur vorstellen, dass sich die Bewohner des Hauses äußerst unsicher gefühlt haben. IMHO deutet das schon auf eine Realitätswahrnehmung hin, die ein bischen jenseits des gesunden Menschenverstandes einzuordnen ist. Sowohl bezüglich der Einschätzung der eigenen Sicherheit, als auch bezüglich der Einschätzung der zu treffenden Konsequenzen. Wenn man so weit ist, sich in seinen eigenen vier Wänden unsicher zu fühlen, sollte man eher daran denken, vernünftige Türen und Fenster einzubauen.



  • Hallo,

    an der Stelle möchte ich mich auch einmal als Kampfsportler zum Thema tödliche Waffen äußern: Das Verbot von s.g. "tödlichen Waffen" sehe ich alleine deshalb als Problematik an, weil jeder Alltagsgegenstand, wenn er falsch genutzt wird, eine tödliche Waffe sein kann. Besonders häufig missbrauchte Gegenstände werden dabei vom Waffengesetz sogar explizit als gescholtene Waffen beschrieben und sind nur sehr eingeschränkt in der Öffentlichkeit erlaubt. Dazu zählen ja z.B. die Baseball-Schläger.
    Wer nun hingeht und alle Waffen, die irgendwie gefährlich werden können, verbietet, der kommt zu derart geisteskranken Gesetzen wie z.B. unserem Nunchaku-Verbot, das völlig an der Realität vorbei läuft.

    Das Problem bei Waffen und deren Verbot ist ja die eigentliche Ausrichtung: Was will ich erreichen? Meine Behauptung: Sind und Zweck eines Waffenverbotes sind primär folgende zwei Punkte:
    1. Die Bevölkerung schützen.
    2. Den Gewalttätigen einen Riegel vorschieben.

    Betrachten wir nun ein Waffenverbot im Allgemeinen, was resultiert dann daraus?
    1. Die Bevölkerung wird kollektiv entwaffnet, sei es nun zu Recht oder nicht. Wir schützen einen Menschen also quasi primär vor sich selbst, nicht vor anderen. Die Problematik des Pfeffersprays, dass das Opfer zückt und dann mangels Einsatzbereitschaft selbst abbekommt, wird so gehemmt. Wirklich schützen tun wir die Bevölkerung aber m.E. nicht.
    2. Die Gewalttätigen, die wirklich unbedingt eine Waffe brauchen bzw. sich beschaffen wollen, werden es auch weiterhin tun. Es ist ja gerade eine Problematik der Politik, Gesetze gegen gerade die Individuen zu schaffen, die sich eben nicht darum scheren. Paradoxe Vorstellung, bringt nichts. Den Gewalttätigen wird kein Riegel vorgeschoben, ihre Planungen werden nur erschwert. Stört die das? Nicht wirklich ...

    Das einzige, wo ich also durch eine Waffenverschärfung eine Besserung sehe, wäre, dass Kurzschlussreaktionen oder eben Aktionen von sonst eig. unauffälligen Personen - wie z.B. amoklaufende Schüler - erschwert werden. Es ist natürlich völliger Unsinn, zu behaupten "jeder Schüler könne im Handumdrehen eine Waffe beschaffen." Fakt ist, dass die, die es bisher nicht konnten, es immer noch nicht können, und die, die es bisher konnten, i.d.R. es immer noch können, da die Waffen ja gerade aus dem Klientel stammen, das sich meist relativ wenig um Gesetze schert. Stammen die Waffen aus dem Elternhaus, ist das eine andere Frage. Hier könnte eine Verschärfung m.E. wirklich funktionieren. Aber das ist ein Herumdoktieren an den Symptomen, nicht an den Ursachen - Wie so oft in der Politik. Wenn sich die Gewalt in einem Menschen anstaut und er keine Handfeuerwaffe nimmt, kommen halt andere Waffen zum Einsatz. Alleine mit einem Katana lassen sich unglaubliche Schäden anrichten und Massaker veranstalten. Schlimmstenfalls nimmt man halt ein Eisenrohr, das schon rein rational betrachtet nicht verboten werden kann.

    Die eigentliche Schlussfolgerung:
    Eine Waffenverschärfung bringt m.E. überhaupt nichts. Im Fernsehen wurde es schön zusammengefasst:
    "Verbote kosten nichts, Psychologen schon."
    Man betrachte den parodischen Unterton.

    Ein Waffenverbot bringt im Allgemeinen nichts, nur im Spezialfalle eines Amoklaufes evtl. eine Verbesserung. Ganz ehrlich? Es grenzt m.E. schon an Volksverhetzung, wie stark ein Amoklauf aufgepuscht wird. Ein Geisteskranker, den es immer und zu jedem Zeitalter irgendwie irgendwo gegeben hat und geben wird, tickt aus und erschießt Menschen. Das ist eine absolute Ausnahmesituation, ein Extremfall am äußersten Rand der Gauß'schen Glockenkurve. Natürlich ist es ein Drama, und ich will es auch nicht herabspielen, aber das gesamte Waffengesetz nach solchen Randerscheinungen umzukrempeln erscheint mir doch jenseits des gesunden Menschenverstandes. Wie viele Menschen sterben im Vekehr? Trotzdem hat noch keiner Automobile verbieten wollen ... Reinster Populismus.

    Soviel von mir,
    árn[y]ék



  • Ich freu mich jetzt schon auf die vielen ratlosen Gesichter nachdem Ballerspiele, Rockmusik und die Farbe Schwarz verboten wurden und wieder einer durchgedreht ist 🙄



  • Die beiden Massaker (hier und in den USA) sind doch anlässlich des 10'ten Jahrestag von Columbine/Littleton begangen worden. Wäre es da nicht an der Zeit einen neuen Schulferientag einzuführen? 🤡



  • Cpp_Junky schrieb:

    Ich freu mich jetzt schon auf die vielen ratlosen Gesichter nachdem Ballerspiele, Rockmusik und die Farbe Schwarz verboten wurden und wieder einer durchgedreht ist 🙄

    Genau auf den Punkt. Es bringt wenig, irgendwelche auslösenden oder leicht begünstigenden Faktoren auszuschalten, wenn nicht an den Ursachen gearbeitet wird.

    Im anderen Thread wollte ich gerade das hier loslassen, als er geschlossen wurde. Also reiche ich es hier nach (passt ja):

    _matze schrieb:

    Und da man, wie ich im anderen Thread mit dem gleichen Thema [also in diesem] erfahren habe, illegale Waffen scheinbar auch direkt übers Internet bekommen kann (nicht als Download, man muss sie schon abholen 😉 ), sollte man diese ganze Geschichte auch direkt wieder beenden. Wer will schon das Internet haben, wenn es unsere gestörten Jugendlichen im Grunde dazu befähigt, mit Schusswaffen Amok zu laufen?! 😉

    Nee nee, die Leute sollen endlich aufhören, immer irgendwelche unterstützenden Werkzeuge als Ursache anzuprangern. Das Werkzeug kann nichts für seine Benutzung...



  • Hi,

    Erhard Henkes schrieb:

    Wir diskutieren dieses Thema bei jedem Amoklauf. Die entscheidenden Punkte bleiben der Zugriff auf Waffen zusammen mit massiven Verhaltensstörungen. Die Frage bleibt, ob Computerspiele einen Zusammenhang haben mit diesen Verhaltenstörungen. Ich denke eher nein, aber durch das Suchtverhalten werden gewisse Reiz- und Befriedigungsstrukturen im Gehirn "eingebrannt". Wir reden hier aber über den ppm-Bereich. Da ist kein Zusammenhang mehr nachweisbar.

    habe gestern auch Hart aber Fair gesehen, und dabei hat der Dr. Pfeiffer von einer Studie erzählt, in der Menschen untersucht worden seien, die sowohl Computerspiele gespielt als auch ähnlich brutale Filme geguckt hätte. Daraufhin wäre wohl durch Messungen bestimmter Gehirnareale herausgefunden worden, dass das Mitleidsempfinden bei den Computerspielern definitiv niedriger sei als bei den Filmguckern. Er verwies dann noch auf die US-Army, die ja durch Computerspiele versucht, die Hemmschwelle zum Töten zu senken. Gleichzeitig wurde aber auch gesagt, dass Computerspiele alleine niemals allein die Auslöser sind, sondern immer mehrere Aspekt zusammenkommen.

    Hier wird dann aber auch schon wieder ein absolutes Verbot gefordert:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,612826,00.html



  • CarstenJ schrieb:

    habe gestern auch Hart aber Fair gesehen, und dabei hat der Dr. Pfeiffer von einer Studie erzählt, in der Menschen untersucht worden seien, die sowohl Computerspiele gespielt als auch ähnlich brutale Filme geguckt hätte. Daraufhin wäre wohl durch Messungen bestimmter Gehirnareale herausgefunden worden, dass das Mitleidsempfinden bei den Computerspielern definitiv niedriger sei als bei den Filmguckern.

    Finde ich auch logisch, da der Film Emotionen wesentlich realer 'rüberbringen kann. Denn die Darsteller sind schließlich reale Menschen. Ein Spiel zeigt dir nur ein paar Pixelhaufen. Und auch wenn diese Pixelhaufen mittlerweile hochauflösend, dreidimensional und schön texturiert und schattiert sind, so ist das doch immer noch kein Vergleich mit der optischen Realitätsnähe eines Films. Außerdem steht bei einem Spiel doch eher das Gameplay an erster Stelle, nicht die Handlung (die ja im Gegensatz zum Film meist sehr simpel gehalten ist und alleine nie Bestand haben könnte). Kein Wunder, dass sie einen also nicht so mitreißt und nicht soviele Emotionen (inkl. Mitleid) hervorruft. Das hat imho nichts mit dem Abstumpfen des Spielers zu tun (ich gehe jetzt mal davon aus, dass dies eine Schlussfolgerung der Studie gewesen sein könnte).



  • árn[y]ék schrieb:

    Schlimmstenfalls nimmt man halt ein Eisenrohr, das schon rein rational betrachtet nicht verboten werden kann.
    [...]
    Wie viele Menschen sterben im Vekehr? Trotzdem hat noch keiner Automobile verbieten wollen ... Reinster Populismus.

    1. Ich kann mir keinen Amoklauf in einer Schule mit einer Eisenstange vorstellen, bei dem es am Schluss 15 Tote gibt. Glaubst Du an soetwas?

    2. Bei der Frage, was verboten gehört und was nicht, geht es letztendlich darum, wie sich für die Gesellschaft der Nutzen gegenüber dem Schaden verhält. Der Verkehr ist äußerst nützlich. Auch wenn man hier jetzt unmoralischerweise Geld mit Leben vergleicht. Der Privatbesitz von Pistolen und Gewehren hat im Allgemeinen gar keinen Nutzen und führt ausschließlich zu Schaden. Es mag nicht viel Schaden sein, aber wie gesagt: Der Nutzen ist null. Warum sollte das also erlaubt sein?



  • weil die Gesellschaft mit der Zeit andere Vorstellungen davon entwickelt, was richtig und falsch ist.

    Wer so argumentiert, ist schon auf der Seite des "Boesen". Richtig und falsch laesst sich klar trennen, ganz unabhaengig von Gesetzen.

    Wie viele Menschen sterben im Vekehr? Trotzdem hat noch keiner Automobile verbieten wollen ...

    Was soll denn der Schwachsinn. Es sind Unfaelle und niemand hat die Absicht zu toeten.

    Nützt nur herzlich wenig wenn man die Waffen danach offen rumliegen lässt.

    Genau, wer eine Waffe besitzt, uebernimmt auch die Verantwortung dafuer. Wird sie zum Toeten eingesetzt, so ist auch der Besitzer daran schuld, da er seiner Pflicht nicht nachgekommen ist.

    Naja, wie auch immer. Waffen zu besitzen ist ja eine Sache. Aber warum zum Henker muss / darf dann auch noch die Munition zu Hause gelagert werden?? Das macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn. Schließlich darf die Waffe ja zu Hause nicht abgefeuert werden.

    Wo soll man sie denn sonst lagern? Mein Vater ist Jaeger. Soll er jedesmal bevor er abends Richtung Wald will, seine Munition irgendwo abholen? Quatsch! Und der Nutzen von Jaegern ist auch nicht null. Genauso wie die elektronische Sicherung mit dem Fingerabdruck, zu viel science fiction gesehen?


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