Alternative zu FAT32?



  • Hallo Leute.

    Ich suche schon laenger ein vernuenftiges Dateisystem dass ich von Windows, Linux und OS X aus lesen und schreiben kann. Bisher bin ich aber immer bei FAT32 gelandet.

    Natuerlich bin ich auch gerne bereit Zusatzsoftware zu installieren - nur sollte die nicht zu frickelig sein sondern schoen sauber.

    Mein Problem mit FAT32 ist die groessen limitierung von einzelnen Dateien. Aktuell tendiere ich fast Richtung NTFS, aber da muss es aus der OpenSource Community doch irgendwas geben, oder? Fuer Linux schreiben die Leute ja Dateisysteme wie wahnsinnig - da wird doch wohl irgendjemand mal ein portables System entwickelt haben, oder?



  • Naja... ein Hemmschuh wird hier wohl Windows sein, weil es so garnicht einfach ist einen Filesystem-Treiber für Windows zu schreiben.

    Minimale Linux-Installation in einer VM laufen lassen (wenn Windows oder OS X "an" ist), und dann übers virtuelle Netz mit SMB draufgehen, wäre keine gangbare Lösung?
    Oder natürlich auch umgekehrt: minimale Windows Installation in einer VM laufen lassen, wenn OS X oder Linux "an" ist.

    Naja, würde mir vermutlich auch nicht gefallen...
    Aber zumindest müsste man dann keine Sorgen vonwegen "stabil & sicher" haben.



  • Solange du keine auf Dateisystem-Ebene verschlüsselten oder komprimierten Dateien hast, funktioniert NTFS mit dem ntfs-3g-Treiber sehr gut unter Linux, zumindest läuft es bei mir so.
    Es scheint ntfs-3g auch für Mac OS X zu geben.



  • Christoph schrieb:

    Solange du keine auf Dateisystem-Ebene verschlüsselten oder komprimierten Dateien hast, funktioniert NTFS mit dem ntfs-3g-Treiber sehr gut unter Linux, zumindest läuft es bei mir so.
    Es scheint ntfs-3g auch für Mac OS X zu geben.

    Die NTFS-Treiber sind mittlerweile eigentlich stabil genug um sie produktiv einzusetzen und auch damit zu schreiben.
    rya.



  • nicht erst seit gestern, sind sie schon jahre. auch wenn man moderator ist, kann es nicht schaden vorher mal google zu bemühen und sich zu informieren.



  • außerdem gibts auch ext3 treiber für windoof



  • straybullet schrieb:

    nicht erst seit gestern, sind sie schon jahre. auch wenn man moderator ist, kann es nicht schaden vorher mal google zu bemühen und sich zu informieren.

    Du kannst ja mal probieren mein Posting zu lesen. Oh Wunder. Oh Nein. Da steht ja dass ich aktuell zu NTFS tendiere aber dennoch lieber eine Loesung Suche die offen ist.

    @All:
    Danke, aber gibt es echt keine schoene offene Loesung?





  • straybullet schrieb:

    http://www.fs-driver.org/ 🙄

    OS X support ist wo zu finden?

    Ich hätte gerne eine komplette Lösung. Nicht hundert einzelne Projekte die zusammen gefrickelt werden.



  • für so ein nischen OS wie OS X wirst du nix finden, was willst du als nächstes dann noch? support für AmigaOS 3.1 und Minix 1.0? wenn es sogar ntfs-3g für mac OS gibt, dann nimm doch das. was ist überhaupt noch das problem?



  • straybullet schrieb:

    was ist überhaupt noch das problem?

    Dass ich eine bessere Lösung suche.

    Ich mag einfach nicht wahrhaben dass NTFS das portabelste Dateiformat ist.



  • und was ntfs unter l1nux angeht: bedeutet "eigentlich stabil genug" dasselbe wie "stabil"? werden alle ntfs-Features unterstützt ?



  • nö nicht alle, aber alle, die du jemals brauchen wirst. und ja "eigentlich stabil genug" heißt stabil.



  • na prima (^^)



  • Shade Of Mine schrieb:

    Ich hätte gerne eine komplette Lösung. Nicht hundert einzelne Projekte die zusammen gefrickelt werden.

    was heißt das? willst du *einen* dateisystemtreiber, der auf linux, windows und osx gleichermaßen läuft? das ist eine unerfüllbare anforderung.

    es gibt aber sowohl für windows (ext2fsd) als auch für osx (ext2fsx) installierbare ext2/3-unterstützung.

    Shade Of Mine schrieb:

    Ich mag einfach nicht wahrhaben dass NTFS das portabelste Dateiformat ist.

    aber es funktioniert doch? wenn man keine probleme hat, muss man sich halt selbst welche machen...



  • Shade Of Mine schrieb:

    Ich mag einfach nicht wahrhaben dass NTFS das portabelste Dateiformat ist.

    isses ja auch nicht. das portabelste filesystem ist FAT16.
    🙂



  • i love trouble schrieb:

    es gibt aber sowohl für windows (ext2fsd) als auch für osx (ext2fsx) installierbare ext2/3-unterstützung.

    Ja von 100 unterschiedlichen Quellen. Jeder mit einer eigenen Feature und known bugs Liste. Warum nicht ein Projekt das überall läuft?

    aber es funktioniert doch? wenn man keine probleme hat, muss man sich halt selbst welche machen...

    Das nennt sich Horizont Erweiterung. Kennst du nicht, macht nix.

    Aktuell verwende ich NTFS, aber bei den 100 mio FileSystemen die entwickelt werden, dass da nix in diese Lücke stößt ist halt komisch.

    Es ist fast am sinnvollsten alles über smb zu sharen 😕



  • whine++ 😞



  • Ist doch vollkommen klar, dass NTFS das beste ist, denn es läuft unter Windows, d.h. auf dem OS wo man am meisten Krampfen muss um ein Dateisystem zum Laufen zu bekommen hat man es schon fertig. Warum also das Rad neu erfinden?

    Nimm ntfs-3g und gut ist.



  • Ja von 100 unterschiedlichen Quellen. Jeder mit einer eigenen Feature und known bugs Liste. Warum nicht ein Projekt das überall läuft?

    so funktioniert open-source-frickeln nun mal.

    Das nennt sich Horizont Erweiterung. Kennst du nicht, macht nix.

    das ist aber kein grund gleich pampig zu werden.

    Aktuell verwende ich NTFS, aber bei den 100 mio FileSystemen die entwickelt werden, dass da nix in diese Lücke stößt ist halt komisch.

    welche lücke denn? es stehen doch mindestens 4 dateisysteme zur auswahl: ntfs, ext2, ext3 und fat.
    ext2 und ext3 sind frei und funktionieren auf allen geforderten plattformen. kommen halt nicht in einer hübschen packung von microsoft oder apple daher, sondern es muss ein wenig gebastelt werden.


Log in to reply