'int* x' 'int * x' oder 'int *x' ?



  • welche standards gibt es hierzu?





  • Keinen, C++ Programmierer tendieren eher zu int* x, C Programmierer tendieren eher zu int *x.



  • knivil schrieb:

    Keinen, C++ Programmierer tendieren eher zu int* x, C Programmierer tendieren eher zu int *x.

    warum eigentlich? ich nehme übrigens auch immer letzteres.
    🙂



  • ach ja, wenn man mehrere variablen in einer zeile anlegt, dann ist die zweite schreibweise besser:

    int *a, *b, *c;  // 3 pointer
    int* a, b, c;    // nur ein pointer, sieht verwirred aus
    

    🙂



  • +fricky schrieb:

    ach ja, wenn man mehrere variablen in einer zeile anlegt, dann ist die zweite schreibweise besser:

    int *a, *b, *c;  // 3 pointer
    int* a, b, c;    // nur ein pointer, sieht verwirred aus
    

    Mache ich nie, da ich meine Pointer meist initialisiere. Da sind dann Extrazeilen uebersichtlicher (vorallem wenn die Variablen sprechende Bezeichner haben).



  • Ich notiere auch lieber int *p, und zwar u.a. aus dem von fricky genannten Grund (Lesbarkeit), und nicht weil ich eher ein C-Programmierer bin.



  • von Lesbarkeit reden, aber int *a, *b, *c; schreiben...



  • Eine variable pro Statement, nie mehrere.
    Dann hat man eine Menge Probleme weniger 😉



  • zwutz schrieb:

    von Lesbarkeit reden, aber int *a, *b, *c; schreiben...

    Ich habe von Lesbarkeit geredet, ja. Aber ich habe nicht gesagt, dass ich so Variablen deklariere (mach ich auch nicht mit Pointern). fricky hat trotzdem ein schönes Beispiel dafür gezeigt, wie man mit der anderen Variante eine schlechte Lesbarkeit erreichen kann. Auch finde ich es einfach optisch schöner, wenn der Dereferenzierungsoperator an der Variable dranklebt. Er zeigt ja schließlich auf diese Adresse. Also mach ich es auch bei der Deklaration so. Na ja... 🙂



  • Ich bevorzuge wiederum die erste Variante, mit dem Argument, dass es sich um einen Datentyp handelt, den ich ggf. mit einem typedef (oder was ganz anderem) ersetzen werde.
    Und um solche Stellen später mit Suchfunktionen wiederzufinden ist Shade's Argument ein Muß!



  • knivil schrieb:

    +fricky schrieb:

    ach ja, wenn man mehrere variablen in einer zeile anlegt, dann ist die zweite schreibweise besser:

    int *a, *b, *c;  // 3 pointer
    int* a, b, c;    // nur ein pointer, sieht verwirred aus
    

    Mache ich nie...

    ich eigentlich auch nicht. war auch nur ein beispiel dafür, dass das sternchen an's 'int' kleben doof ist.
    🙂



  • +fricky schrieb:

    ich eigentlich auch nicht. war auch nur ein beispiel dafür, dass das sternchen an's 'int' kleben doof ist.
    🙂

    Ne es war ein beispiel dafür dass mehrere variablen in einem statement zu definieren doof ist.

    ob
    int* p
    oder
    int *p
    ist sowas von egal.

    es gibt keinen logischen grund eine variante davon zu bevorzugen. also eine auswählen und dabei bleiben.

    ich finde
    char foo();
    häßlich und nehme deshalb
    char
    foo();



  • Shade Of Mine schrieb:

    ich finde
    char foo();
    häßlich und nehme deshalb
    char
    foo();

    ist bei mir genau umgekehrt, aber über geschmack lässt sich ja prima streiten.
    🙂



  • +fricky schrieb:

    Shade Of Mine schrieb:

    ich finde
    char foo();
    häßlich und nehme deshalb
    char
    foo();

    ist bei mir genau umgekehrt, aber über geschmack lässt sich ja prima streiten.
    🙂

    deshalb sagte ich ja:
    es gibt keine logischen argumente.



  • Shade Of Mine schrieb:

    mehrere variablen in einem statement zu definieren doof ist.

    Das würde ich so allgemein nicht sagen. Man kann durch mehrere Deklarationen in einem Statement gut deutlich machen, dass die Variablen inhaltlich zusammengehören und den selben Typ haben sollen. Besonders wenn sie ohnehin nur kurze Bezeichner haben und nicht kompliziert initialisiert werden, ist es auch nicht unübersichtlich oder schlecht lesbar.

    Ich wüsste jetzt nicht, was für Nachteile das haben sollte.

    Edit: "mehrere Deklaratoren/Variablen in einer Deklaration" muss es richtig heißen. Deklarationen sind eigentlich keine Statements.



  • namespace invader schrieb:

    Ich wüsste jetzt nicht, was für Nachteile das haben sollte.

    Das menschliche Auge kann es nicht so gut erfassen. Wenn ich zB nach "z" suche und die Zeile

    Axis x, y, z;

    sehe, dann tue ich mir schwer das z sofort herauszulesen.
    ein
    Axis x;
    Axis y;
    Axis z;

    ist da deutlich leichter scannbar für das Auge.



  • Shade Of Mine schrieb:

    Axis x, y, z;

    sieht doch gut aus, 3 achsen, sieht man sofort. da hast du ein beispiel gewählt, das besonders gut als einzeiler aussieht.
    🙂



  • es gibt keine logischen argumente.

    Doch, die einen sagen "int*" ist der Datentyp "Zeiger auf int", waehrend "int *a" auf die Verwendung abziehlt, a derefenziert ergibt einen int. Beides sind gute Argumente (geschmacksneutral), fuer welche man sich letztendlich entscheidet ist dann aber wieder Geschmackssache.



  • Ich nehme immer

    int * p; //p ist pointer auf int
    

    Grund: Es liest sich schön von hinten nach vorne. Vor allem, wenn noch const im Spiel ist:

    int const *       p; //p ist pointer auf konstanten int
    int * const       p; //p ist konstanter pointer auf int
    int const * const p; //p ist konstanter pointer auf konstanten int
    

    🤡


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