Informatiker für Game- und Multimedia-Entwicklung



  • Hallo

    was haltet ihr von dieser Ausbildung?
    Hat jemand von euch diese Ausbildung gemacht und bringt die was?

    http://www.srh.de/de/srh-fachschulen/4675.html

    Grüße

    ++Manuel++



  • Andere Frage:

    Bringt diese Ausbildung denn etwas? Werden denn händeringend Game- und Multimedia-Entwickler gesuch? Game-Entwicklung hört sich gut an. Aber ein "normaler" Informatiker/Programmierer kann auch Spiele programmieren, wenn er genug Erfahrung hat und die entsprechenden Werkzeuge beherscht. Die selbe Erfahrung brauch der Game-Entwickler übrigens auch.



  • 500 Euro im Monat, das ist wohl im höchsten Maße Gelverschwendung. Vorallem weil man danach auch eher keinen Job finden wird.



  • Lernt was anständiges. Was ist, wenn du in 20 Jahren keine Lust mehr hast, Spiele zu entwickeln, oder du mal nicht unter denen bist, welche an die wenigen Jobs in dieser Industrie rankommen?
    Meinst du, ein Softwareunternehmen, welches Enterprise-Anwendungen entwickelt, nimmt dann einen Spielefrickler, wenn sich 10 Informatiker bewerben?

    Umgekehrt kannst du mit soliden Kenntnissen der Informatik problemlos in die Spieleentwicklerbranche.
    Glaube nicht, die Spieleentwicklung wäre irgendeine besondere Kunst bezüglich der Programmierung. Es geht darum, Spielsituationen algorithmisch umsetzen zu können - das erfordert herkömmliche Mathematik- und Informatikkenntnisse, wie du sie im Informatikstudium lernst.
    Der Rest (OpenGL Initialisierungsgefrickel blabla) ist stupide Fleißarbeit, das kann ein Angelernter, er muss ja die Technik dahinter nicht verstehen.

    Also aufwachen, und sich eine solide Grundlage schaffen. Nicht im imaginären Gamedesigner-Himmel schweben, den gibt es nicht.



  • Btw. sieht dein verlinktes Angebot sehr unseriös aus. Wenn ich schon "Game-Entwicklung" lese - das klingt so billig.

    LOL Alter, überleg mal!!



  • Mach was in der richtugn Fachinformatiker und dann ab auf die Games Academy :D!



  • Medieninformatik an für sich gibt es auch als Studiengang an richtigen Unis. Wenn dich das interessieren würde, dann gibt es keinen Grund das nicht zu studieren. Allerdings ist mir von keiner richtigen Uni bekannt, dass die was in Richtung Spieleprogrammierung anbieten (die Computergrafik-Vorlesungen zähl ich jetzt mal nicht mit). Scheinbar gibt es solche Kurse aber durchaus in den USA (als Graduate-Kurse dann), da habe ich schon von Leuten gehört die dort Vorlesungen gehalten haben in dem Bereich.



  • ++Manuel++ schrieb:

    was haltet ihr von dieser Ausbildung?

    nix, sieht unseriös aus.

    PRIEST schrieb:

    ...und dann ab auf die Games Academy

    ach, damit wirbt sogar 'burger king'. da musste mit krokodilen ringen, türen eintreten und sowas, ne?
    🙂



  • Ergänzer schrieb:

    Allerdings ist mir von keiner richtigen Uni bekannt, dass die was in Richtung Spieleprogrammierung anbieten

    doch, das gibt seit einiger zeit.
    🙂



  • +fricky schrieb:

    PRIEST schrieb:

    ...und dann ab auf die Games Academy

    ach, damit wirbt sogar 'burger king'. da musste mit krokodilen ringen, türen eintreten und sowas, ne?
    🙂

    So ähnlich aber das ist glaube ich die Man Academy 🙂



  • Ergänzer schrieb:

    Medieninformatik an für sich gibt es auch als Studiengang an richtigen Unis. Wenn dich das interessieren würde, dann gibt es keinen Grund das nicht zu studieren. Allerdings ist mir von keiner richtigen Uni bekannt, dass die was in Richtung Spieleprogrammierung anbieten (die Computergrafik-Vorlesungen zähl ich jetzt mal nicht mit). Scheinbar gibt es solche Kurse aber durchaus in den USA (als Graduate-Kurse dann), da habe ich schon von Leuten gehört die dort Vorlesungen gehalten haben in dem Bereich.

    der studiengang hat aber wenig mit informatik und viel mit "medien" zu tun, sprich die leute machen da allerlei quatsch aber als informatiker könnern die später bestimmt ned arbeiten. ist eigentlich auch quark daß sich der studiengang überhaupt informatik schimpfen darf. is zumindest an meiner hochschule so.



  • l0rdWayne schrieb:

    Ergänzer schrieb:

    Medieninformatik an für sich gibt es auch als Studiengang an richtigen Unis. Wenn dich das interessieren würde, dann gibt es keinen Grund das nicht zu studieren. Allerdings ist mir von keiner richtigen Uni bekannt, dass die was in Richtung Spieleprogrammierung anbieten (die Computergrafik-Vorlesungen zähl ich jetzt mal nicht mit). Scheinbar gibt es solche Kurse aber durchaus in den USA (als Graduate-Kurse dann), da habe ich schon von Leuten gehört die dort Vorlesungen gehalten haben in dem Bereich.

    der studiengang hat aber wenig mit informatik und viel mit "medien" zu tun, sprich die leute machen da allerlei quatsch aber als informatiker könnern die später bestimmt ned arbeiten. ist eigentlich auch quark daß sich der studiengang überhaupt informatik schimpfen darf. is zumindest an meiner hochschule so.

    Studieninhalte sind von Uni zu Uni sehr verschieden, von daher kann man da kein Pauschalurteil fällen.



  • mach ich aber. medieninformatik kann man in bezug auf informatik leider nicht ernstnehmen. das ist kein vollwertiges informatikstudium, das sollte jedem klar sein.



  • ++Manuel++ schrieb:

    Hallo

    was haltet ihr von dieser Ausbildung?
    Hat jemand von euch diese Ausbildung gemacht und bringt die was?

    http://www.srh.de/de/srh-fachschulen/4675.html

    Grüße

    ++Manuel++

    Heutzutage sind Programmierer nicht mehr das A und O der Spieleentwicklung!

    Das war früher so, in denen 5 Mann ausgereicht haben ein Spiel zu programmieren.
    Da machten nämlich 2 Programmierer 50 % der Arbeit, während 2 Grafiker sich um die Grafik und Story kümmerten und ein Musiker um die Geräuschuntermalung und Geschäftsführung.

    Heute sieht das aber so aus:
    2 Chefentwickler.
    5-10 Fachinformatiker die den Code stupide runtertippen und zwar Skiptcode, kein C++/C denn Engines werden heutzutage eingekauft, nicht mehr selbst entwickelt.
    Und das bischen Engine erweitern, das machen die Chefentwickler und vielleiecht nocht 2 der Fachinformatiker die den Code runtertippen.
    Die anderen müssen die Rästel und Spielelogik programmieren die ihnen die Germanisten, Romanschreiber und sonstige Leute die ein Studium der Geisteswissenschaften hinter sich haben.
    Und das Design des Spieles, das machen Designer und keine Programmierer oder Informatiker.

    Im Prinzip ist es wie bei Fernsehserien, die Geschichten denkt sich auch nicht der Regisseur aus, sondern die Autoren.
    Also die, die letztes Jahr in Hollywood gestreikt haben, ohne die lief nämlich nichts, obwohl Regisseure vorhanden waren.

    Der Spieleprogrammierer ist heutzutage also nur noch so etwas wie der Kameramann der die Kamera bedient, aber das was am Spiel entwickeln Spaß macht, diese Arbeit machen andere Leute.

    Wenn du also Spiele entwickeln willst, dann mach ein Studium der Geisteswissenschaften und werden Roman und Geschichteschreiber oder Grafiker.



  • l0rdWayne schrieb:

    der studiengang hat aber wenig mit informatik und viel mit "medien" zu tun, sprich die leute machen da allerlei quatsch aber als informatiker könnern die später bestimmt ned arbeiten.

    Richtig, aber genau diese Leute machen heutzutage die Spielentwicklung.

    Heute gibt es fertige Baukastenengines, der Bedarf für Informatiker in der Spieleentwicklung ist da einfach nicht mehr vorhanden.
    Und Skripte schreiben, um die von den Buchautoren vorgesetzte Storylogic einzutippen, das können auch Fachinformatiker oder gewöhnliche Programmierer.

    Wenn du in der Spieleentwicklung als Informatiker Chancen haben willst, dann mußt du in die Engine Entwicklung.
    D.h. du kannst dich bei ID Software, Epic oder Crytek um einen Job streiten, bewerbe mit 1.0 Notendurchschnitt gibt es da genug.



  • Hallo,

    da die Schule staatlich anerkannt ist, muss da ja was dahinter stecken. Ich habe dort mal einen Schnuppertag absolviert und war begeistert. Die Fachschule ist ja auch keine Hochschule, sondern bietet eine fundierte 2-jährige Ausbildung als Fachinformatiker mit dem Schwerpunkt der Spieleentwicklung.

    Also erst denken, dann schreiben

    Grüße Theo



  • lolerskates schrieb:

    500 Euro im Monat, das ist wohl im höchsten Maße Gelverschwendung. Vorallem weil man danach auch eher keinen Job finden wird.

    Soweit ich weiß haben die fast 120 Schüler und haben eine Kooperation mit gameforge in Karlsruhe. klingt doch top. Wer Qualität will muss halt mittlerweile was bezahlen. Und unseriös ist da garnix. Wie mien Vorredner gesagt hat sind die staatlich anerkannt!



  • Die Frage ist meiner Meinung nach nicht ob die Ausbildung staatlich anerkannt oder seriös ist, sondern ob ich danach einen Job finde.



  • Gamedesigner-HD schrieb:

    da die Schule staatlich anerkannt ist, muss da ja was dahinter stecken.

    Furchtbarer Trugschluss. Ich kann dir Schulen zeigen, die sich "staatlich anerkannt" schimpfen und dir Dinge wie "Heilen durch Handauflegen" beibringen.

    Die Fachschule ist ja auch keine Hochschule, sondern bietet eine fundierte 2-jährige Ausbildung als Fachinformatiker mit dem Schwerpunkt der Spieleentwicklung.

    Bingo. Eine Fachschule ist keine Hochschule. 500 EUR/Monat ist komplette Abzocke, fuer das gleiche Geld zahl ich an meiner Uni Studiengebuehren, Miete, Essen und Studentenparties, und steh am Ende mit wesentlich fundierterem Abschluss da und hab bessere Berufsaussichten (auch in der Spielebranche).

    Also erst denken, dann schreiben

    Grüße Theo

    Same 🙂



  • Blue-Tiger schrieb:

    Eine Fachschule ist keine Hochschule. 500 EUR/Monat ist komplette Abzocke, fuer das gleiche Geld zahl ich an meiner Uni Studiengebuehren, Miete, Essen und Studentenparties, und steh am Ende mit wesentlich fundierterem Abschluss da und hab bessere Berufsaussichten (auch in der Spielebranche).

    ich glaub' kaum, dass einem in der spiele-branche ein 'normaler' hochschulabschluss was bringt. die leute sind 1. zu teuer und 2. haben keine erfahrung im spieledesign. was ich bisher so mitbekommen habe ist, dass diese branche hauptsächlich durch enthusiasten getragen wird, die für wenig geld viel arbeiten.
    🙂


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