Warum ergibt das double bzw 1?
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Soweit ich weis, wird das Ergebnis einer Rechnung immer als der Variablentyp behandelt, der die größte genauigkeit hat:
im ersten Fall entspräche das: float > int, also static_cast<float>( x + static_cast<float>(2) ); im zweiten fall double > float, also static_cast<double>( static_cast<double>(x) * 2.0 );würdest du 2.0f statt 2.0 schreiben, bliebe alles bei float. 2.0 ist nunmal double
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ich denke mal das hängt einfach von der zahl der nachkommastellen ab:
2.1*2.0=4.20;-->2 nachkommastellen-->double
2.1+2=4.1;-->1 Nachkommastelle-->floatum nicht unnötig genauigkeit zu verlieren nimmt das programm halt mal double da passt das ergebnis sicher ein.
mfg,
andi01.
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Aber das würde bedeuten, dass float nur eine Nachkommastelle hat und das ist ja sicherlich nicht der Fall.
Kann man sagen, dass bei diser Schreibweise:
2.0
3.0
9.0automatisch der Typ double verwendet wird. Wenn ich diese Zahl als float haben möchte, dann muss ich das direkt forder:
float a=2.0;
Vielen Dank
lg, freakC++
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Könnt ihr zwei nicht lesen? Schaut Euch nochmal die erste Antwort von Badestrand an.
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Doch ich kann lesen nur das Problem ist, dass ich zwei verschiedenen Antworten bekomme. Daher habe ich einfach nochmal nachgefragt, denn ich möchte nichts falsches lernen.
Naja, da Du ja auch für Badestrands Antwort plädierst, werde ich mir diese nun verinnerlichen!
Vielen Dank
lg, freakC++
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2.0
3.0
9.0automatisch der Typ double verwendet wird. Wenn ich diese Zahl als float haben möchte, dann muss ich das direkt forder:
Flieskommazahlen, welche kein Suffix (f) haben, werden als double angenommen.
Wenn du float haben willst, dann mit dem entsprechenen Suffix:
2.0f; //float 2.0; //double
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Alles klar, dann habe ich das kapiert!!
Es bleibt aber noch eine Frage, weshalb ich den Titel des Threads auch geändert habe:
#include <iostream> using namespace std; #define square(a) ((a) * (a)) int main() { char m = (char)square(16); cout << m+1 << endl; return 0; }Warum kommt hier 1 heraus? m hat den Wert 127, aber ich dachte, dass dies gar nicht mehr im Wertebereich eines char liegts. Oder liegt es daran, dass char auch größer sein kann, aber 8 bits auf jeden Fall da sind?
Eine ASCII Tabelle kann mir da aber auch nicht helfen...warum kommt 1 heraus?
Vielen Dank
lg, freakC++
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Wertebereich von char: -128 - + 127 (msvc++08 signed)
Du weist 256 zu, was dazu führt, dass char überläuft:
bei "128" wird es zu -128 und die restlichen 128 kommen noch dazu und ergeben 0 und das + 1 = 1
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Ein char kann nur 8 Bit fassen. Dein 16^2 ergibt 256, also binär 100000000. In ein char passt aber 00000000. Das passt einfach nicht!
So, wenn du nun 00000000 gespeichert hast, und noch eins draufaddierst, bist du wo?Wie du darauf kommst, dass m 127 hat, weiß ich nicht...
Und ein char fasst genau 8 Bit Daten, egal ob von 0-255 (unsigned) oder von (-128)-127.
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freakC++ schrieb:
Es bleibt aber noch eine Frage, weshalb ich den Titel des Threads auch geändert habe:
#include <iostream> using namespace std; #define square(a) ((a) * (a)) int main() { char m = (char)square(16); cout << m+1 << endl; return 0; }Warum kommt hier 1 heraus? m hat den Wert 127,
Hat es? Ich dachte, 16*16=256. Und die 256 passt nicht in einen 8bit-Character. Wir wissen auch nicht, ob char bei Dir vorzeichenbehaftet ist, oder nicht. Falls char vorzeichenlos und 8bittig ist, ist m=0. Falls char vorzeichenbehaftet ist, ist das Ergebnis implementierungsabhängig (sprich: Schau in der Dokumentation Deines Compilers nach, was er macht. Der Standard garantiert hier nichts).
Angenommen, Dein Compiler macht aus (char)(256) eine 0.
freakC++ schrieb:
warum kommt 1 heraus?
Offensichtlich, weil m 0 ist. Das Ergebnis von char+int ist auf jeden Fall int. Das Ergebnis von char+char ist auch ein int. Das liegt an der "integral promotion". Die Ganzzahltypen char, signed char, unsigned char, short und unsigned short werden zu int konvertiert, wenn Du mit denen rechnen willst und ein int all die Werte darstellen kann. Wenn Du std::cout über den << Operator einen int gibst, wird die Zahl textuell dargestellt ---> "1"
Gruß,
SP
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_matze schrieb:
Und ein char fasst genau 8 Bit Daten, egal ob von 0-255 (unsigned) oder von (-128)-127.
Sorry, aber das ist falsch.
1. Ein char kann aus mehr als 8 Bits bestehen
2. Der Standard garantiert nicht, dass ein vorzeichenbehafteter char -128 darstellen kann. Das liegt daran, dass er das Zweierkomplement nicht vorschreibt. Demnach sind also auch alle logischen Bitoperationen auf vorzeichenbehafteten Ganzzahlen implementierungsabhängig.Diese Basics sollten bei jedem sitzen.
Gruß,
SP
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imho ist nicht mal garantiert, was bei einem signed wert bei über-/unterlauf passiert... das ist imho nur bei unsigned garantiert...
bb
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Sebastian Pizer schrieb:
_matze schrieb:
Und ein char fasst genau 8 Bit Daten, egal ob von 0-255 (unsigned) oder von (-128)-127.
Sorry, aber das ist falsch.
1. Ein char kann aus mehr als 8 Bits bestehen
2. Der Standard garantiert nicht, dass ein vorzeichenbehafteter char -128 darstellen kann. Das liegt daran, dass er das Zweierkomplement nicht vorschreibt. Demnach sind also auch alle logischen Bitoperationen auf vorzeichenbehafteten Ganzzahlen implementierungsabhängig.Diese Basics sollten bei jedem sitzen.
Gruß,
SPEin Byte ist heute nun einmal 8 Bit groß. Die variable Festlegung im Standard entstammt dem C Standard und als dieser festgelegt wurde war das noch nicht der Fall bzw. absehbar. _matze weiß das bestimmt, aber wenn man wirklich Probleme lösen will (hier die des TOs) muss man halt schauen wie es in der Realität aussieht, ausschließlich dem Standard folgend kann nicht begründet werden warum eine 1 heraus kommt.
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Realistiker schrieb:
[...bla über 8-Bit-Bytes...]
Das ist ja alles schön und gut. Wenn _matze einen entsprechenden Qualifizierer wie "in der Regel" oder so benutzt hätte, hätte ich auch nicht gemeckert. Aber das hat er nicht. Meiner Meinung nach kann man nicht zu wenig darauf hinweisen, was der Standard garantiert und welche Freiheiten die Implementierungen haben. Das gilt ja nicht nur für char, sondern auch für andere Datentypen, sowie alle anderen Dinge, bei denen der Compiler freie Hand hat (copy elision, struct layout, empty class optimization, ...).
Realistiker schrieb:
ausschließlich dem Standard folgend kann nicht begründet werden warum eine 1 heraus kommt.
Auch wenn Du für eine Erklärung Implementierungsdetails "erraten" musst, ist das kein Grund zu behaupten, CHAR_BIT==8 wäre Gesetz.
Gruß,
SP
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Hey,
vielen Dank für eure Antworten! Ihr habt mir echt geholfen!Vielen Dank
lg, freakC++
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Realistiker schrieb:
Ein Byte ist heute nun einmal 8 Bit groß.
Fail.
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Tim schrieb:
Fail.
Gegenbeispiel?
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http://www.parashift.com/c++-faq-lite/intrinsic-types.html#faq-26.4
http://home.att.net/~jackklein/c/inttypes.html#char
http://en.wikipedia.org/wiki/Byte (Unter History 2. )
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@Gilder
Das ist schon klar. Das Wort Byte wird in vielen Zusammenhängen verwendet. Nur wie häufig arbeitest du mit einer C++ Umgebung in welcher ein Byte tatsächlich nicht 8 Bit breit ist?Für das vom OP dargestellte Problem braucht man imho keine langen Erklärungsversuche aus dem Hut zaubern. Entweder 16 * 16 passt in seiner Umgebung in den Wertebereich eines char Typs oder wir haben an der Stelle UB und jede weitere Diskussion ist sinnlos, weil statt dem Ergebnis 1 beim nächsten Programmdurchlauf die Festplatte gelöscht werden könnte.

c++-faq-lite schrieb:
[26.4] But, but, but what about machines where a char has more than 8 bits? Surely you're not saying a C++ byte might have more than 8 bits, are you?!?
Yep, that's right: a C++ byte might have more than 8 bits.
The C++ language guarantees a byte must always have at least 8 bits. But there are implementations of C++ that have more than 8 bits per byte
Das ist imho nicht richtig. Der Standard sagt auch nicht, dass es mindestends 8 Bit sein müssen. Bei Gegendarstellung bitte die Stelle im Standard angeben.

ISO/IEC 14882 schrieb:
1.7 The C + + memory model
1 The fundamental storage unit in the C + + memory model is the byte. A byte is at least large enough to contain any member of the basic execution character set and is composed of a contiguous sequence of bits, the number of which is implementation-defined. The least significant bit is called the low-order bit; the most significant bit is called the high-order bit. The memory available to a C + + program consists of one or more sequences of contiguous bytes. Every byte has a unique address.Nachdem das basic source character set 96 Zeichen enthält und somit das basic execution character set 100 Zeichen, sind auch 7 Bit vorstellbar.
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Die mathemtaische Begruendung ist: weil 1 == ( 16 * 16 + 1 ) mod 256. Und dein PC sowie Compiler halten sich an diese Arithmetik.
andi01 schrieb:
ich denke mal das hängt einfach von der zahl der nachkommastellen ab:
2.1*2.0=4.20;-->2 nachkommastellen-->double
2.1+2=4.1;-->1 Nachkommastelle-->floatum nicht unnötig genauigkeit zu verlieren nimmt das programm halt mal double da passt das ergebnis sicher ein.
mfg,
andi01.Unsinn! f'`8k
AutocogitoGruß, TGGC (Was Gamestar sagt...)