Linuxdistribution basierend auf Konsolenumgebung



  • Hallo. Kennt ihr eine Linuxdistribution die alleine auf einer Konsolenumgebung aufbaut. Ich brauche es nämlich nur zur C-Programmierung. Also am besten nur eine Konsole zur Kompilierung und Programmausführung.

    Gruß Andyman



  • Jede Distribution, die Du ohne X installierst. Debian Netinstall CD und nur den Standard auswaehlen, dann gcc, gdb und vim-common installieren. Aber ob Du daran Freude hast? Es gibt zwar einen Konsolenbrowser und Mutt fuer Email, aber.... 🙄



  • Das gute am XServer ... ich kann 4 Konsolen auf dem Bildschirm gleichzeitig offen haben. 🙂



  • lol, bei dem Threadtitel denkt man ja, er wolle es auf einer PS3 oder so installieren 😃



  • Man kann auch in einem Terminal mehrere Fenster gleichzeitig offen haben: Emacs

    Ansonsten gibt es ja noch screen (oder man benutzt beides).

    Aber jetzt mal ehrlich der Vorteil ist vernachlässigbar gering, ich würde sogar eher von massiven Nachteilen sprechen, wenn ich mir in Emacs anschaue wie viele Tastenkombinationen in einem Terminal nicht funktionieren.

    Xorg + Xmonad ist super ressourcen-schonend und du hast alle Vorzüge von X.



  • Du kannst auch einfach ein Xorg auf einem Wdap-xx unter ckash in /etc/varha laufen lassen. Vorher natürlich den Zsnu auf -ldkrr mit -wa -xxd setzen. Wie alles unter Linux unfrickelig 👍



  • jo, braucht es zur Konfiguration dann nur einen Haskell compiler, und compiliert sich dann jedesmal neu ? Im Grund könnte man den compiler mit allem drum und dran zur Größe von xmonad dazuaddieren, und dann ist der gar nicht mehr so klein.



  • u-ser_l schrieb:

    jo, braucht es zur Konfiguration dann nur einen Haskell compiler, und compiliert sich dann jedesmal neu ? Im Grund könnte man den compiler mit allem drum und dran zur Größe von xmonad dazuaddieren, und dann ist der gar nicht mehr so klein.

    Muss man nicht zwingend, gibt auch die "light" Version. Aber der benötigte Speicher den du meinst ist Festplattenspeicher und davon hat heute jeder mehr als genug, egal ob SSD oder klassische Festplatte.
    Aber du hast schon recht der GHC ist mit 200MB benötigtem Platz nicht gerade klein.



  • Wollte der Genosse nicht in C programmieren?



  • Emacs-User schrieb:

    u-ser_l schrieb:

    jo, braucht es zur Konfiguration dann nur einen Haskell compiler, und compiliert sich dann jedesmal neu ? Im Grund könnte man den compiler mit allem drum und dran zur Größe von xmonad dazuaddieren, und dann ist der gar nicht mehr so klein.

    Muss man nicht zwingend, gibt auch die "light" Version. Aber der benötigte Speicher den du meinst ist Festplattenspeicher und davon hat heute jeder mehr als genug, egal ob SSD oder klassische Festplatte.
    Aber du hast schon recht der GHC ist mit 200MB benötigtem Platz nicht gerade klein.

    Wenn ich mir aber anschaue wieviel Platz Matlab und Maple benötigen, dann ist es plötzlich gar nicht mehr so viel 🙂

    Und der GCC belegt bei mir hier auch seine 170MB



  • Emacs-User schrieb:

    Muss man nicht zwingend, gibt auch die "light" Version.

    aha 😮 - als ich xmonad das letzte Mal ausprobierte, gab es das aber noch nicht.

    wäre ja direkt ein Grund, xmonad nochmal auszuprobieren ... falls es ein passendes all-in-one Binärpaket gibt.



  • Ich habe ja auf einer anderen Partition Windows laufen und wollte hauptsächlich für die Programmierung Linux benutzen. Von daher reicht mir nur die Konsole 😉



  • Andyman schrieb:

    Ich habe ja auf einer anderen Partition Windows laufen und wollte hauptsächlich für die Programmierung Linux benutzen. Von daher reicht mir nur die Konsole 😉

    Dann könnte aber auch http://www.colinux.org/ etwas für dich sein.



  • Warum installierst du dir nicht einfach mal für den Anfang eine
    ganz normale Desktop Umgebung wie KDE oder Gnome? Nimm eine Distribution
    deiner Wahl (ich kann dir Ubuntu empfehlen) und leg los.

    Ohne dich kränken zu wollen, es klingt danach als hättest du nicht wirklich
    Ahnung von Linux und was es bedeutet darunter C zu programmieren.
    Für den Anfang wirst du also bestimmt glücklicher wenn du den "normalen" Weg gehst
    und dir ein "komplettes" Linux installierst. Ich kenne eigentlich niemand
    der beim Programmieren wirklich nur programmiert. Meist hat man ja doch noch
    zumindest einen Browser offen.



  • u-ser_l schrieb:

    Emacs-User schrieb:

    Muss man nicht zwingend, gibt auch die "light" Version.

    aha 😮 - als ich xmonad das letzte Mal ausprobierte, gab es das aber noch nicht.

    wäre ja direkt ein Grund, xmonad nochmal auszuprobieren ... falls es ein passendes all-in-one Binärpaket gibt.

    Du verlierst dadurch halt die ganzen Haskell-basierten Konfigurationssachen.



  • ach sooooooo - wußte doch, daß die Sache einen Haken haben muß. Leider kann ich haskell nur rudimentär, da bringt mir die .hs-Konfigurierbarkeit gar nicht viel. Hätte man xmonad nicht in einer etwas weniger exotischen Sprache machen können ? 😃



  • u-ser_l schrieb:

    Hätte man xmonad nicht in einer etwas weniger exotischen Sprache machen können ? 😃

    Naja, xmonad wird doch dadurch erst so richtig cool, dass es in Haskell geschrieben ist. Und 200MB für einen Compiler tun doch heutzutage überhaupt nicht mehr weh auf einer Desktop-Maschine. 🙂

    Es gibt massig andere Tiling-Window-Manager in verbreiteteren Sprachen, vielleicht interessieren Dich die ja eher.



  • Storm.Xapek.de schrieb:

    Warum installierst du dir nicht einfach mal für den Anfang eine
    ganz normale Desktop Umgebung wie KDE oder Gnome? Nimm eine Distribution
    deiner Wahl (ich kann dir Ubuntu empfehlen) und leg los.

    Ohne dich kränken zu wollen, es klingt danach als hättest du nicht wirklich
    Ahnung von Linux und was es bedeutet darunter C zu programmieren.
    Für den Anfang wirst du also bestimmt glücklicher wenn du den "normalen" Weg gehst
    und dir ein "komplettes" Linux installierst. Ich kenne eigentlich niemand
    der beim Programmieren wirklich nur programmiert. Meist hat man ja doch noch
    zumindest einen Browser offen.

    Das stimmt. Ich habe nicht sehr viel Erahrung mit Linuxprogrammierung 😃 . Jedoch habe ich seit ca. 3 Wochen openSuSE 11.1 mit KDE4 drauf gehabt. Mit den IDEs kame ich irgendwie nicht klar und habe deshalb alles über die Konsole programmiert. Und das mit dem Browser ist auch noch so eine Sache. Ich habe kein DSL wo ich lebe. Und besitze ein Modem das nicht erkannt wird. Und viel weiter bin ich auch noch nicht gekommen :). Und da ich die anderen Funktionen eigentlich so gut wie nie gebraucht habe, dachte ich mir das nur eine Konsole reichen würde. Ich habe es eben mal ausprobiert und habe gemerckt was das alles für Nachteile mit sich zieht. Ich denke ich werde die grafische Oberfläsche behalten. Sieht auch irgendwie besser aus 😉



  • Andyman schrieb:

    Storm.Xapek.de schrieb:

    Warum installierst du dir nicht einfach mal für den Anfang eine
    ganz normale Desktop Umgebung wie KDE oder Gnome? Nimm eine Distribution
    deiner Wahl (ich kann dir Ubuntu empfehlen) und leg los.

    Ohne dich kränken zu wollen, es klingt danach als hättest du nicht wirklich
    Ahnung von Linux und was es bedeutet darunter C zu programmieren.
    Für den Anfang wirst du also bestimmt glücklicher wenn du den "normalen" Weg gehst
    und dir ein "komplettes" Linux installierst. Ich kenne eigentlich niemand
    der beim Programmieren wirklich nur programmiert. Meist hat man ja doch noch
    zumindest einen Browser offen.

    Das stimmt. Ich habe nicht sehr viel Erahrung mit Linuxprogrammierung 😃 . Jedoch habe ich seit ca. 3 Wochen openSuSE 11.1 mit KDE4 drauf gehabt. Mit den IDEs kame ich irgendwie nicht klar und habe deshalb alles über die Konsole programmiert. Und das mit dem Browser ist auch noch so eine Sache. Ich habe kein DSL wo ich lebe. Und besitze ein Modem das nicht erkannt wird. Und viel weiter bin ich auch noch nicht gekommen :). Und da ich die anderen Funktionen eigentlich so gut wie nie gebraucht habe, dachte ich mir das nur eine Konsole reichen würde. Ich habe es eben mal ausprobiert und habe gemerckt was das alles für Nachteile mit sich zieht. Ich denke ich werde die grafische Oberfläsche behalten. Sieht auch irgendwie besser aus 😉

    Bei der Konsole ist die Lernkurve deutlich flacher, auch deshalb empfiehlt es sich anfangs mit einem Desktop zu arbeiten, so kann man immer auf die GUI ausweichen, wenn man manche Kommandos noch nicht kennt. Und natürlich schön viel lesen, es ist nicht so wichtig alle Kommandos im Kopf zu haben, aber sehr sinnvoll schon einmal von ihnen gehört zu haben und was sie tun. So habe ich heute zum ersten mal in meinem Leben das Kommando lp benutzt um ein PDF zu drucken, weil Evince nicht drucken wollte (keine Ahnung warum). Hätte ich nicht von den lp* Kommandos zum Drucken gewusst, dann hätte ich so auf anhieb keine Chance gehabt zu drucken. Nur so als Beispiel.



  • nman schrieb:

    Es gibt massig andere Tiling-Window-Manager in verbreiteteren Sprachen, vielleicht interessieren Dich die ja eher.

    ich habe mir früher mal mehrere angesehen (ion, ratpoison, awesome zB), aber fand keinen so gut, daß ich für ihn fluxbox dauerhaft austauschen würde.

    sawfish muß ich mir bei Gelegenheit unbedingt noch mal ansehen 😋



  • Wo wir gerade bei xmonad sind: ich habe gelesen, dass xmonad die Möglichkeit bietet die virtuellen Desktops auf jedes aktive X Display zu mappen (bzw. zu rendern). Ich habe zwei getrennte X Screens/Displays in Betrieb mit verschiedener Auflösung (1440x900 und 1680x1050). Nun wäre es für mich natürlich das Feature schlechthin, wenn ich endlich einmal eine Anwendung von einem Display auf das andere schieben könnte. Weiß jemand von euch ob das geht? Also wenn die unterschiedliche Auflösungen haben?

    Falls ihr euch wundert warum das bei mir so ist, das ist deshalb der Fall weil bei Xinerama ein toter Winkel entstehen würde, wenn ich das virtuelle X Display auf 1050 Pixel Höhe einstelle (was ich jedoch muss, damit mein 22" ein ordentliches Bild hat).


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