An die Linux Menschen, welche Distri habt ihr?



  • hack0r schrieb:

    meinst du mit alternativen installer den text install? den verwende ich sowieso immer, den finde ich irgendwie übersichtlicher als diese grafischen dinger. verschlüsselung geht damit aber auch ganz einfach 🙂 ach den gibts in ubuntu immerhin auch noch? naja das ist ja wenigstens ganz nett

    Ist so eine Art curses Interface. Das hatte Debian früher als Standardinstaller. Weiß nicht, ob die jetzt auch das grafische Zeugs haben.


  • Mod

    Ubuntu. Administriere ich auf der Arbeit, habe daher große Erfahrung damit und hatte dort eigentlich nie Probleme. Die Distribution kommt schönerweise mit brauchbaren Anwendungen für jeden Arbeitsbereich vorinstalliert, da muss man nichts mehr ändern. Und ob wohl oberflächlich alles Klickibunti aussieht, arbeiten im Hintergrund trotzdem die gewohnten Programme die man falls nötig auf die gewohnte Weise ganz genau konfigurieren kann.

    Würde ich einen meiner Rechner mal neu aufsetzen würde ich wohl mal Arch-Linux ausprobieren. Die Distribution klingt danach als wäre sie für den kundigen Benutzer genau passend.

    edit: Installer für ubuntu natürlich immer den alternativen Textinstaller 👍 . Standardpartitionierung ist nicht so mein Ding. Ich stehe auf Raid, LVM und Verschlüsselung.



  • Seit mitte November OpenSUSE, vorher Arch Linux. Das sind Beides super Ditributionen, finde ich, auch wenn sie völlig unterschiedlichen Prinzipien folgen.



  • ich verwende sidux und kubuntu
    weil
    1. ich kde mag
    2. es einfach handzuhaben und stabil ist



  • ist arch linux wirklich gut?

    überlege gerade von ubuntu auf arch linux umzusteigen.
    welche benutzeroberfläche benutzt arch ? KDE, GNOME ?

    würde mich auf ein paar antworten freuen. Ganz besonders wenn ihr links hättet.

    danke



  • hack0r schrieb:

    ja an die linuxer unter euch. welche distri habt ihr und wieso?

    ich bin irgendwann mal bei debian hängengeblieben und es gefällt mir am besten. gut, gent00 habe ich bisher noch nie probiert, aber wozu auch, mein debian ist perfekt. ubuntu hatte ich aus jux mal in einer vm installiert, aber das ist mir zu n00big..zu bunt, und noch viel viel mehr software, die man nie haben wollte.

    benutzt hier jemand slackware? wie ist das so?

    greetz vom hackschiff,
    hack0r

    wenn du mit deinem zufrieden bist, wieso startest du so einen Thread? 😕

    Früher hätte ich gesagt "ich hasse tief vom Herzen Debian und ihre Nachfahren". Ich habe es von der ersten Installation an nicht gemocht und werde es nie tun. Auf der Arbeit hatte ich die Wahl: SuSE oder Debian. Klar habe ich mich für Debian entschieden. Mittlerweile habe ich vieles von Debian gelernt, so dass es von "ich hasse debian" zu "ich mag debian nicht wirklich" gekommen ist.

    Auf unsere Embedded Systems läuft Slackware, weil der Mitarbeiter, der diese Systeme verwaltet hat, bevor ich in die Firma gekommen bin, Slackware Fan ist. slackware ist ok, aber manchmal mir zu veraltet (nicht nur Pakete sondern Ansichten vom Patrick Volkerding).

    Privat nutze ich Gentoo, hauptsächlich wegen den USE Flags. Ich habe mit keiner Distribution geschafft, ein System so an meinen Bedürfnissen anzupassen, wie Gentoo. Vor allem, dass ich sagen kann, ich will Packet X ohne KDE und ohne GNOME. Sowas nervt mich, wenn ich ein Paket installieren will und debian auf die Idee kommt, es müsse halb KDE installieren, obwohl das Paket an sich KDE nicht bräuchte. Sowas hasse ich. Außerdem gibt es bei Gentoo keinen Branding (außer man wählt bei den USE Flags).

    Zugegeben, portage ist langsam, aber das nehme ich in Kauf. Das Packetmanager ruft man eben nicht ständig auf, wenn das System läuft, dann rufe portage selten, von daher ist das für mich keine so große Sache.

    Das init-System von gentoo finde ich am besten gelöst, es ist viel einfacher zu verwalten. Blöd ist nur, wenn man was per Hand installiert, muss man selber einen init.d-Skript schreiben, aber das kommt auch selten vor. Ich finde, dass Portage an sich das beste durchdachte Packagemanager ist ("kommt" ja von BSD ;)). Mir gefällt es, dass gentoo (als Distribution) keine Versionen hat. Ich finde das besser.

    Früher war die Hardware einfach nicht stark genug, heute ist das Kompilieren von Sourcen kein Thema mehr. Selbst große Pakete wie KDE lassen sich schnell kompilieren. Vorbei sind die Tagen, wo man 3 Tagen für ein Basissystem gebraucht hat. Heute schafft man das (je nach Hardware) in 1 oder 2 Stunden, sogar noch weniger.



  • Ich nutze meistens Debian oder ein richtiges Unix.
    Aber nach dem Posting von Supertux muss ich mir echt mal Gentoo ansehen...



  • hack0r schrieb:

    ja an die linuxer unter euch. welche distri habt ihr und wieso?

    Ich habe:
    Sonnenweis Linux

    Wieso:
    Weils besser ist als gewöhnliche Linuxe.



  • Linux Minze



  • ubuntu und debian



  • kabutu



  • Die letzten Jahre habe ich hauptsächlich nur noch Ubuntu genutzt. Davor habe ich aber lange Zeit gentoo eingesetzt und überlege inzwischen wieder zurück zu wechseln. Die Version 9.10 von Ubuntu hat mich etwas enttäuscht.



  • archenoa schrieb:

    ist arch linux wirklich gut?

    überlege gerade von ubuntu auf arch linux umzusteigen.
    welche benutzeroberfläche benutzt arch ? KDE, GNOME ?

    würde mich auf ein paar antworten freuen. Ganz besonders wenn ihr links hättet.

    danke

    Arch Linux ist wirklich gut. Man muss nur Administration über Kommandozeile und Texteditor sowie Rolling Releases mögen und bereit sein bei Updates ab und zu mal eingreifen zu müssen. Regelmäßiges Updaten ist Pflicht, sonst kann das kompliziert werden.

    Arch Linux installiert nur ein Basissystem mit einigen Kommandozeilentools. Alles andere, wie eine grafische Umgebung installiert man dann über den Paketmanager. In den Repos sind viele Window Manager und Desktop-Umgebungen vorhanden. Die kommen alle so, wie sie Upstream angeboten werden. Es gibt also kein Branding und selten weitere Modifikationen.

    Es gibt ein gutes Installationstutorial auch auf Deutsch, in dem die Installation samt grafischer Umgebung beschrieben ist. Das ist einfacher und geht schneller, als es auf dem ersten Blick aussieht. Alles andere Wichtige findet man in den guten Wikis und auch das Forum ist super.

    http://wiki.archlinux.org/index.php/Arch_Compared_to_Other_Distributions_(Deutsch)



  • Kubuntu, vorher Sidux.
    Ich wollte schauen ob das neue Init System von Ubuntu wirklich schneller ist (ich denke es ist schneller) ich aber KDE viel lieber habe.



  • archenoa schrieb:

    überlege gerade von ubuntu auf arch linux umzusteigen.
    welche benutzeroberfläche benutzt arch ? KDE, GNOME ?

    Kannste wählen. Um genau zu sein ist deine Benutzeroberfläche direkt nach der Installation die bash. Dann paar Pakete mit pacman holen, X konfigurieren und Schwupps bist du dabei.

    Arch ist meiner Meinung nach eher was für Leute, die von LFS kommen, aber gerne ne Paketverwaltung hätten. Die Pakete von Arch sind dementsprechend fast unkonfiguriert abseits von dem, was der Programmierer als Startkonfig eingestellt hat. Den Rest muss man dann selbst machen (ja, auch Hal/Dbus muss konfiguriert werden).

    Was ich nicht so toll finde ist, dass nach einem Update eines Pakets, die Config durch die neue Version des pakets überschrieben wird (bzw überschrieben werden kann) und man deswegen regelmäßig etwas Zeit investieren muss, bzw alle eigenen Configs sichern sollte.

    Vorteil ist, dass man genau bestimmen kann, welche Pakete man haben will oder vorhandene Pakete durch eigene ersetzen kann. Auch gibt es nicht wie unter anderen Distributionen irgendwelche Scriptmagie, die die normalen Konfigurationen der Pakete mit irgendwelchen Automatismen überschreiben. Das fand ich an Ubuntu zum Beispiel schrecklich. Eine Distribution, in der man resolv.conf nicht selbst konfigurieren darf ist für mich gestorben.



  • Ich hatte zuletzt 1997 eine Linux-Distribution ("Linux Slackware" oder so).

    Damit konnte man durch fehlerhafte Konfiguration eines ominösen "X-Servers" den Monitor zerstören.

    Gibt es solche Scherze mit Linux heute auch noch?


  • Mod

    hardwarekiller schrieb:

    Ich hatte zuletzt 1997 eine Linux-Distribution ("Linux Slackware" oder so).

    Damit konnte man durch fehlerhafte Konfiguration eines ominösen "X-Servers" den Monitor zerstören.

    Gibt es solche Scherze mit Linux heute auch noch?

    Klar. Der Computer macht das aus was du ihm sagst. Wenn du sagst, dass der Grafikkartenausgang ein 200 Hz Signal liefern soll und dabei alle Warnungen ignorierst, dann macht der Computer das auch. Schließlich bist du root (= Gott) und hast daher immer Recht.

    Und wenn du dann einen Röhrenmonitor anschließt der das nicht kann und das Geflacker ignorierst, dann wird der irgendwann kaputt gehen.

    (Das gleiche kann man übrigens auch unter Windows auch hinbekommen, ist gar nicht mal so schwer)



  • Gentoo auf dem Desktop und Arch Linux auf dem Netbook. Die beiden Distributionen haben IMHO recht viel gemeinsam. :xmas1:


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