Set- und Getterfunktionen verwenden oder nicht?
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theliquidwave schrieb:
Also kann man abschließend sagen, dass inline-Funktionen "quasi" C++-ische Makros sind? (also vom Prinzip her ^^)
So quasi also vom Prinzip her ja.
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Ok, danke. Sorry falls ich mich etwas komisch ausdrücke

Gruß
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Ich hasse getter/setter aus stilgründen und versuche sie eigentlich prinzipiell zu vermeiden.
Jedenfalls, es gibt bei einem inline getter keinen Unterschied zu einer normalen zuweisung; es entfällt natürlich der sprung zur Funktion.
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Gut, ich werde mir überlegen wie ich das mache - nur eins ist klar: Wenn, dann mache ich es durchgängig, denn das schlimmste ist es (m.M.n.) wenn man sein Stil (zumindest für ein Projekt) nicht beibehält!
Wäre cool wenn mir noch jemand meine "Vermutung" von Zeile 37/38 erklären/bestätigen könnte.
Gruß
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theliquidwave schrieb:
Wäre cool wenn mir noch jemand meine "Vermutung" von Zeile 37/38 erklären/bestätigen könnte.
Ja, du brauchst das +1, wenn du mit Cstrings arbeitest. Und nein: Arbeite bloß nicht mit Cstrings, nimm stattdessen std::string.
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Kommen wir also wieder zur Geschwindigkeit. Es MUSS doch so sein dass std::string langsamer ist als C-Strings oder nicht?! Gibt es da nicht außerdem nen fetten Overhead wegen Templates, usw...? Ich benutze nämlich verdammt viele Strings

Gruß
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theliquidwave schrieb:
Kommen wir also wieder zur Geschwindigkeit. Es MUSS doch so sein dass std::string langsamer ist als C-Strings oder nicht?! Gibt es da nicht außerdem nen fetten Overhead wegen Templates, usw...? Ich benutze nämlich verdammt viele Strings

Gruß
Klar hat
std::stringeinen gewissen Overhead gegenüber C-Strings, aber wenn du anfängst C-Strings angenehm benutzbar zu machen, landest du bei so etwas, wiestd::string. Und meistens ist der Einsatz von strings eh nicht dort, wo hochperformanter Code gebraucht wird. Also kann man sich das durchaus zugunsten der Flexibilität, Erweiterbarkeit usw. gönnen.
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theliquidwave schrieb:
Kommen wir also wieder zur Geschwindigkeit. Es MUSS doch so sein dass std::string langsamer ist als C-Strings oder nicht?! Gibt es da nicht außerdem nen fetten Overhead wegen Templates, usw...? Ich benutze nämlich verdammt viele Strings

Gruß
Und wo ist deiner Meinung nach der Zusammenhang zwischen Templates und Geschwindigkeit?
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Der "fette" Template-Overhead macht sich höchstens zur Kompilierzeit bemerkbar, aber da müsstest du schon große Metaprogramme gebaut haben, um das zu merken. std::string ist für die allermeisten Fälle schnell und klein genug. In der Standardbibliothek brauchst du keine Performancebremsen zu suchen.

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theliquidwave schrieb:
Es MUSS doch so sein dass std::string langsamer ist als C-Strings oder nicht?!
Sag mal, warum du glaubst, dass
std::stringlangsamer ist als eine äquivalente Lösung mit C-Strings (eine, welche die selbe Flexibilität bietet).
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Hi.
Ok - das mögen Denkfehler sein aber irgendwie geht das aus meinem Hirn nicht so recht raus. Ich denke mir immer, dass ich in den meisten Fällen eh nur strcpy, strstr, strcat und strcmp benutze. Die std::string-Klasse bietet allerdings viel viel mehr Funktionen die ich nie brauche. Und die Funktionen, die ich nicht brauche, werden pro Instanz dann doch als Overhead erstellt obwohl sie es gar nicht müssten.Ein anderer Grund für mich ist es, dass das SDK das ich benutze (Source SDK von VALVe) ebenfalls NUR mit char* (bzw. const char*) arbeitet. Eine ewige hin- und her-konvertiererei zwischen std::string und char* bleibt mir somit erspart.
Edit: Beispiel. Wie sollte man das mit std::string machen?
//Prototype der SDK-Funktion void getModDir(char **pszDir); //Aufruf mit C-String getModDir(&pszString); //Aufruf mit std::string getModDir(&stdString); // ??Gruß
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theliquidwave schrieb:
Ok - das mögen Denkfehler sein aber irgendwie geht das aus meinem Hirn nicht so recht raus. Ich denke mir immer, dass ich in den meisten Fällen eh nur strcpy, strstr, strcat und strcmp benutze. Die std::string-Klasse bietet allerdings viel viel mehr Funktionen die ich nie brauche. Und die Funktionen, die ich nicht brauche, werden pro Instanz dann doch als Overhead erstellt obwohl sie es gar nicht müssten.
Ohje, völlig falsch. Die Funktionen werden nicht in den Instanzen abgelegt. Im Wesentlichen ist ein Aufruf wie meinString.length() nur eine andere Schreibweise für so etwas wie string_length(&meinString).
Ein klein wenig Overhead gibt es bei virtuellen Funktionen, aber das brauch ich dir hier nicht zu erzählen, string hat nämlich nur nicht-virtuelle Funktionen.Ein anderer Grund für mich ist es, dass das SDK das ich benutze (Source SDK von VALVe) ebenfalls NUR mit char* (bzw. const char*) arbeitet. Eine ewige hin- und her-konvertiererei zwischen std::string und char* bleibt mir somit erspart.
Das kann ein Grund sein. Der richtige Weg wäre vielleicht eine für diesen Fall angepasste String-Klasse zu verwenden.
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theliquidwave schrieb:
Hi.
Ok - das mögen Denkfehler sein aber irgendwie geht das aus meinem Hirn nicht so recht raus. Ich denke mir immer, dass ich in den meisten Fällen eh nur strcpy, strstr, strcat und strcmp benutze. Die std::string-Klasse bietet allerdings viel viel mehr Funktionen die ich nie brauche. Und die Funktionen, die ich nicht brauche, werden pro Instanz dann doch als Overhead erstellt obwohl sie es gar nicht müssten.Nein. std::string speichert als "Overhead" nur die Länge. Das ist 1 int mehr als bei char*. Dafür braucht's ein char weniger, weil die Nullterminierung entfällt. Dafür laufen dann auch Funktionen die die Länge benötigen schneller.
Ein anderer Grund für mich ist es, dass das SDK das ich benutze (Source SDK von VALVe) ebenfalls NUR mit char* (bzw. const char*) arbeitet. Eine ewige hin- und her-konvertiererei zwischen std::string und char* bleibt mir somit erspart.
Edit: Beispiel. Wie sollte man das mit std::string machen?
//Prototype der SDK-Funktion void getModDir(char **pszDir); //Aufruf mit C-String getModDir(&pszString); //Aufruf mit std::string getModDir(&stdString); // ??
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SeppJ schrieb:
Edit: Beispiel. Wie sollte man das mit std::string machen?
//Prototype der SDK-Funktion void getModDir(char **pszDir); //Aufruf mit C-String getModDir(&pszString); //Aufruf mit std::string getModDir(&stdString); // ??getModDir(&meinString.c_str());? Nicht so prickelnd. Man hat hier keine Chance, als den String in einen std::string umzukopieren.
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Bashar schrieb:
theliquidwave schrieb:
Ok - das mögen Denkfehler sein aber irgendwie geht das aus meinem Hirn nicht so recht raus. Ich denke mir immer, dass ich in den meisten Fällen eh nur strcpy, strstr, strcat und strcmp benutze. Die std::string-Klasse bietet allerdings viel viel mehr Funktionen die ich nie brauche. Und die Funktionen, die ich nicht brauche, werden pro Instanz dann doch als Overhead erstellt obwohl sie es gar nicht müssten.
Ohje, völlig falsch. Die Funktionen werden nicht in den Instanzen abgelegt. Im Wesentlichen ist ein Aufruf wie meinString.length() nur eine andere Schreibweise für so etwas wie string_length(&meinString).
Und wenn wir zu einem C-String gehen, dann muss für das count richtig was gemacht werden und nicht nur ein Wert zurückgegeben werden. Also muss man sich einfach überlegen, was man eher braucht. Speicher oder Speed beim zählen..
Einen C-String erhälst du, wie auch schon genannt mit der Memberfunktion
c_str().Ich bezweifle aber stark, dass es bei dir wirklich einen Performance Unterschied macht, ob du
std::stringoder einen C-String benutzt..
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theliquidwave schrieb:
Und die Funktionen, die ich nicht brauche, werden pro Instanz dann doch als Overhead erstellt obwohl sie es gar nicht müssten.
Genau hier liegt dein Denkfehler. Funktionen werden weder pro Instanz erstellt, noch werden sie gelinkt, wenn sie nicht gebraucht werden. Bei Templates werden sie nicht mal kompiliert.
theliquidwave schrieb:
Ein anderer Grund für mich ist es, dass das SDK das ich benutze (Source SDK von VALVe) ebenfalls NUR mit char* (bzw. const char*) arbeitet. Eine ewige hin- und her-konvertiererei zwischen std::string und char* bleibt mir somit erspart.
Du meinst, weil andere Bibliotheken kein modernes C++ benutzen, ist das ein Grund, es selbst nicht zu tun? Die Konvertierung ist ja wirklich sehr einfach (Konstruktor oder
c_str()). Wenn du hingegen einchar-Array kopieren willst, musst du 1. die Grösse der Quelle bestimmen, 2. Speicher anfordern, 3. Zeichen für Zeichen rüberkopieren und 4. wieder daran denken, den Speicher nach der Benutzung freizugeben. Das kann schnell mühsam werden, wenn eine Funktion zum Beispiel einen String zurückgeben soll und nicht mehr klar ist, wer für die Freigabe verantwortlich ist. Oder falls Exceptions im Spiel sind. Glaub mir, du handelst dir damit Unmengen Probleme aus C ein, welche durch C++-Techniken wie RAII beseitigt werden.theliquidwave schrieb:
Edit: Beispiel. Wie sollte man das mit std::string machen?
//Prototype der SDK-Funktion void getModDir(char **pszDir);Das geht nicht direkt, weil du einen Zeiger auf einen Zeiger (übrigens auch etwas, das man in C++ fast nie braucht) hast. Aber du hast Glück, dass dieses Problem schon mal aufgetaucht ist und ich den Thread wiedergefunden habe. Hier wäre eine Klasse, die das kann.
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Die verlinkte Klasse ist unter Umständen nicht ideal, da sie für Konvertierungen jeweils umkopiert. Sie ist darauf ausgelegt, dass man selbst einen Container mit Strings (in jenem Fall
std::vector<std::string>) besitzt, der selten einer Schnittstelle mitchar**genügen muss.Allerdings habe ich in diesem Thread auch geschrieben, dass die Klasse bei Bedarf erweitert werden sollte. Sie bietet bereits ein Fundament, um Konvertierungen zu ermöglichen. Weitere Funktionalität muss man sich selbst implementieren, was aber aufgrund des unterliegenden STL-Containers nicht viel mehr Aufwand als ein Funktionsaufruf bedeutet.
Das Wichtigste ist meiner Meinung nach – egal, was für eine Lösung du schlussendlich benutzt – dass fehleranfällige Low-Level-Operationen wie manuelle Speicherverwaltung innerhalb einer Klasse gekapselt sind, sodass der Benutzer sich wirklich wichtigen Dingen zuwenden kann.
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Festzuhalten bleibt in jedem Fall, dass es Fälle gibt, in denen std::string nicht die ideale Lösung ist. Genau das sind die Fälle, in denen in der Praxis Pointer auf C-Strings oder schlechte Eigenbaulösungen verwendet werden.
Oder vielleicht auch gute Eigenbaulösungen, der Vollständigkeit halber. Eigentlich kann es sowas kaum geben, weil man idealerweise ein std::string-kompatibles Interface haben möchte.
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void MyClass::parse(const std::string& fileName) { std::ifstream stream( fileName.c_str() ); //// } MyClass class; class.parse( "Hello.txt" );ist einer der Fälle, in denen man leicht auf std::string verzichten kann, denn es wird ein std::string-Objekt erzeugt, nur um auf den c_str zuzugreifen.
Sobald aber die parse-Funktion den fileName nicht direkt verwendet, sondern z.B. in einem Daten-Verzeichnis nach einer Datei mit dem Namen sucht und zur Pfad-Zusammensetzung string-Operationen durchgeführt werden, kann sich der std::string schon wieder lohnen.Also, const char* nicht gleich verteufeln, es gibt (eben auch in der Standard-Bibliothek) genügend Verwendungsmöglichkeiten.
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Ja, klar hier für das elleinige übergeben macht es nicht viel Sinn, aber bereits in C++0x wirds/sollte es dann auch Konstuktoren für
std::stringgeben. Und dann ist es durchaus angenehmer, wenn man gleich einenstd::stringvorliegen hat, weil keine Umwandlungen mehr nötig sind.Klar gibt es Verwendungsmöglichkeiten für C-Strings, aber die sind nicht da, wo man dann einen
std::stringnachbaut.
Obwohl.. Mir fällt kein richtig gutes Argument/Anwendungsgebiet wo C-Stringsstd::stringwirklich überlegen sind ein, abgesehen von alten Schnittstellen.