Beste Virtualisierungssoftware
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Welche der einschlägigen Virtualisierungsprogramme würdet Ihr mir empfehlen? Ich nehme nicht an, daß VirtualPC inzwischen USB beherrscht, oder?
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Was möchtest du mit den VMs machen? Davon hängt stark ab, welche Software empfehlenswert ist.
Was ist dein Host-Betriebssystem? Hoffentlich nicht Windows 95.

USB an den Guest durchreichen können Virtualbox und VMware übrigens problemlos, meiner Erfahrung nach. VirtualBox ist kostenlos und sehr einfach zu bedienen. Ohne weitere Angaben deinerseits würde ich deswegen zu VirtualBox raten.
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Was ich damit machen will? Naja, ich will Windows 98 drauf laufen lassen. Im Moment hab ich Windows 98 als Hauptbetriebssystem auf meinem Uralt-PC. Doch wenn ich mir einen neuen kaufe, installiere ich dort XP, da die ganzen Treiber Windows 98 wohl nicht mehr nativ unterstützen. Außerdem könnte es sein, daß ich zusätzlich nochmal Windows XP in Windows XP virtualisieren will.
In wie weit hängt denn die Wahl der Virtualisierungssoftware davon ab, was man mit ihr machen will? Haben nicht alle das gleiche Ziel? Wo würde man sagen: "Wenn Du das machen willst, nimm lieber VirtualPC, bei dem und dem nimm VMWare"?
Was USB angeht: In der Vergangenheit las ich stets, daß USB unter VirtualPC nicht unterstützt wird (ausgenommen vielleicht Maus und Tastatur). Das ist aber absolut nötig, damit ich mit meinem USB-Wireless LAN-Funkteil in so einer virtualisierten Umgebung ins Internet gehen kann.
Kostenlos sind sie doch alle, oder? Also, VirtualPC kann man doch inzwischen offiziell runterladen.
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NES-Spieler schrieb:
Das ist aber absolut nötig, damit ich mit meinem USB-Wireless LAN-Funkteil in so einer virtualisierten Umgebung ins Internet gehen kann.
Es reicht wenn das Gerät in deinem Hostsystem läuft. Das Gastsystem bekommt eine virtuelle Netzwerkkarte die dann direkt mit der Netzwerkverbindung des Hostsystems verbunden ist.
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NES-Spieler schrieb:
Was ich damit machen will? Naja, ich will Windows 98 drauf laufen lassen. Im Moment hab ich Windows 98 als Hauptbetriebssystem auf meinem Uralt-PC. Doch wenn ich mir einen neuen kaufe, installiere ich dort XP, da die ganzen Treiber Windows 98 wohl nicht mehr nativ unterstützen. Außerdem könnte es sein, daß ich zusätzlich nochmal Windows XP in Windows XP virtualisieren will.
Ich möchte dir ja nicht zu nahe treten, aber wenn du nach 10 Jahren zum ersten Mal einen neuen PC kaufst, würde ich nicht mehr Windows XP installieren. Windows XP kam schließlich vor über 8 Jahren raus. Mit anderen Worten: Windows XP ist von 2001. Wir haben 2010.
Ein Punkt, in dem dir Windows XP das Leben schwer machen wird, ist die 64-Bit-Unterstützung. Normalerweise möchte man heute kein 32-Bit-Windows mehr installieren, weil man damit (normalerweise) nur 2-3GB RAM benutzen kann.
Wenn es Windows sein muss, würde ich wohl Windows 7 nehmen.
NES-Spieler schrieb:
In wie weit hängt denn die Wahl der Virtualisierungssoftware davon ab, was man mit ihr machen will? Haben nicht alle das gleiche Ziel? Wo würde man sagen: "Wenn Du das machen willst, nimm lieber VirtualPC, bei dem und dem nimm VMWare"?
Ich kenn mich mit den verschiedenen Systemen nicht gut genug aus, um für jeden Anwendungsfall eine Empfehlung zu haben. Für den Heimanwender würde ich jedenfalls eindeutig VirtualBox empfehlen, schon alleine der Usability wegen.
In anderen Anwendungsfällen sind Systeme wie KVM oder Xen vielleicht sinnvoller.
NES-Spieler schrieb:
Was USB angeht: In der Vergangenheit las ich stets, daß USB unter VirtualPC nicht unterstützt wird (ausgenommen vielleicht Maus und Tastatur). Das ist aber absolut nötig, damit ich mit meinem USB-Wireless LAN-Funkteil in so einer virtualisierten Umgebung ins Internet gehen kann.
Zuerst mal: VirtualPC würde ich ganz schnell vergessen. Das ist (soweit ich weiß) weit entfernt vom Stand der Dinge im Bereich Virtualisierung.
In Frage kommen für dich wahrscheinlich VirtualBox und VMware (der Player ist kostenlos).
Zum WLAN: Üblicherweise stellt der Host die Netzwerk-Verbindung her und reicht sie an den Guest weiter. Es ist aber in VirtualBox normalerweise möglich (soweit ich weiß) ein USB-Gerät auszuwählen und das an einen bestimmten Guest durchzureichen. Dann sieht der Host das Gerät nicht mehr, und der Guest braucht einen WLAN-USB-Treiber.
NES-Spieler schrieb:
Kostenlos sind sie doch alle, oder? Also, VirtualPC kann man doch inzwischen offiziell runterladen.
Nein, nicht alle sind kostenlos. VMware kostet zum Beispiel Geld, wenn man die Vollversion haben möchte.
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NES-Spieler schrieb:
Welche der einschlägigen Virtualisierungsprogramme würdet Ihr mir empfehlen? Ich nehme nicht an, daß VirtualPC inzwischen USB beherrscht, oder?
ich kenne aktuell nur vMWare, gab niemals anlass zu klagen. USB funzt dabei ohne tadel, sogar ziemlich exotische geräte wie BDM- und JTAG-debugger laufen unter vmware, alte betriebssysteme wie win98, NT3.51, OS-halbe usw. sowieso. ich benutze noch nicht mal die neueste version von vmware. ein weiterer punkt für VMware ist, dass es das auch für linux (als hostsystem) gibt, d.h. du kannst virtualisieren ohne einen cent bezahlen zu müssen.

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;fricky schrieb:
ein weiterer punkt für VMware ist, dass es das auch für linux (als hostsystem) gibt, d.h. du kannst virtualisieren ohne einen cent bezahlen zu müssen.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es gibt viele Linux-Programme, die nicht kostenlos sind. Als hardware-naher Entwickler kennst du vielleicht die Xilinx-Software für FPGA-Entwicklung, und auch die gewaltigen Beträge, die Xilinx dafür verlangt.
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Christoph schrieb:
;fricky schrieb:
ein weiterer punkt für VMware ist, dass es das auch für linux (als hostsystem) gibt, d.h. du kannst virtualisieren ohne einen cent bezahlen zu müssen.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es gibt viele Linux-Programme, die nicht kostenlos sind.
ja, wieso? ist vmware für linux nicht kostenlos?
scheinbar doch: http://register.vmware.com/content/download.html

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Christoph schrieb:
VMware kostet zum Beispiel Geld, wenn man die Vollversion haben möchte.
ach, darauf wollte er hinaus. das ist ziemlich egal, die kostenlose version reicht in den meisten fällen aus.

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Man bekommt sorgar VMware Server und ESXi-Lizenzen für 10 Host kostenlos.
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BTW: ESXi kann mit USB so richtig garnichts anfangen. man kann der VM einen virtuellen USB controller spendieren, kann dann aber keine geräte verbinden -> nutzlos. ist aber als desktop-virtualisierung sowieso nicht zu gebrauchen.
was VMware player/workstation angeht: habe damit gute erfahrungen gemacht.
was VirtualBox angeht kann ich das nicht sagen. hatte ich mal testweise laufen (Host = Windows XP). nachdem das ding meinen bildschirm dann 2x blau eingefärbt hat, hab ich es wieder deinstalliert.
und zu guter letzt Virtual PC: das gibts ja nichtmehr als standalone produkt. soll wohl in windows 7 integriert sein, aber ich hab das noch nichtmal ausprobiert, obwohl ich seit windows 7 seit der open beta verwende. wüsste auch nicht wo/wie ich das aktivieren/installieren/starten sollte.
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Also auch ich beabsichtige mir auf meinem Rechner eine VM zuzulegen.
a) Zum Zocken
b) ein Fedora system hätt ich gerne wieder
c) ich spiel gern an systemen rum, und wenn nen vm system hin is schmeiß ichs weg
d) Ich würde gerne mal ein Mac-System hostenzu a) Bisher wollte ich Win7 32 bit auf meinem Rechner installieren. Mir wurde gesagt das kann die 4 gig ram verarbeiten. mehr aber nicht. Bis 4 gig würd wohl auch mit XP gehen. Auf Win7 64 bit habe ich bereits versucht spiele zu installieren. Und ich hatte sehr probleme. Außerdem habe ich kaum 64 Bit software.
Wenn es eine VM gäbe die auf 64 bit läuft, und in der ich dann ein XP oder so mit 32 bit installieren kann, auf dem ich dann problemlos spielen kann wäre das allerdings eine super sache.
Sinn soll sein, das ich nach einer gewissen betriebszeit meist nen haufen schrott von games rum fliegen habe. So würde ich die VM wegmachen und der schrott wäre auch weg. Und gehe ich richtig in der annahme, dass das hauptsystem nicht so vierenanfällig ist wenn ich aktuell in der VM bin?
zu b) Naja... ich habe in einem Praktikum mal auf einem Fedora system gearbeiet. und ich fands eigendlich ziemlich cool. Das würd ich auf jedenfall wieder gerne nutzen können.
zu c) Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das hauptsystem heile bleibt wenn ich murx im VM system habe
zu d) Tja... das versuche ich schon seit ner halben ewigkeit. Kann das überhaupt eine VM?Nun ist die Frage wie ich die VM wähle. Virtual PC hab ich schon gehabt. Das kann man knicken. Bleibt VM ware und VirtualBox.
Der VMPlayer kann ja keine VM erstellen. Was hilfts mir dann den kostenfrei zu kriegen?
Und bei VirtualBox blick ich einfach nicht durch was ich brauche. Hatte die glaub ich mal unter Linux, und die hatte dann so nen zweitsystem beim booten.
Das will ich auf keinen fall.Cool wäre es wenn ich mit der VM eine 64 bist nach 32 bit brücke bauen könnte um meine alten games noch spielen zu können...
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zu a) Problematisch, native 3d support ist noch jung, besonderns bei Virtual Box. Bei VMware weiss ich es nicht.
zu b,c) Normalfall
zu d) Apple verbietet es MacOS auf PC rechner und inklusive VM zu installieren, daher gibst keine offiziele Support für MacOS
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Zeus schrieb:
zu d) Apple verbietet es MacOS auf PC rechner und inklusive VM zu installieren, daher gibst keine offiziele Support für MacOS
verbieten? *lol*. 'apple' kann dir garnichts verbieten. wenn du eine rechtmässige kopie von diesem mac-OS erworben hast, kannste es auch in einer VM laufen lassen. es soll 'ne ziemliche fummelei sein, aber nicht unmöglich: http://wiki.osx86project.org/wiki/index.php/Vmware_how_to

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Wie die können das Verbieten. Man sollte Aplle verbieten sowas verbieten zu dürfen.
Imemrhin kann man ja auf Mac auch Windows/Linux instellieren
Aber was ist denn native 3d? Wenn ich das google, kriege ich massig lings zu photoshop und css3D

Kann man in VMs nicht zocken? Oder kann man die nicht von 64 bist auf 32 betreiben.
Und wo kriege ich für den VMware Player die VMs her.Ich hab jetzt mal nach VirtualBox gegooglet, und das sieht so aus, als ginge das auch ohne dass das so nen eintrag im Bootmenü macht ...
EDIT:
Der Wiki eintrag sieht garnicht schlecht aus. Mein englisch aber schon. Den muss ich erstmalmübersetzen. Das meiste geht zwar so ausm stehgreif, aber bei weitem nicht alles...
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Mit Fedora unter VirtualBox hab ich schlechte Erfahrungen gemacht. Weiß grad nicht ob das die 11 oder die 12 war, aber die graphische Oberfläche war nach der Installation so langsam das man kaum den Mauszeiger bewegen konnte. Das könnte man zwar sicherlich mit der Installation der guest additions beheben, aber soweit hab ich dann nicht mehr rumgefummelt.
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Der VMPlayer kann ja keine VM erstellen. Was hilfts mir dann den kostenfrei zu kriegen?
naja gibt ja freeware tools mit denen du deine VMs erstellen kannst...
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Früher habe ich es immer hier gemacht:
http://www.easyvmx.com/Nur funktionierten die oft nicht. heißt, kein usb, kein netwerk.
Oft kein sound. Kein CD/DVD laufwerk...Wenn es VirtualBox besser kann, werde ichs damit mal versuchen.
Das gibbet wenigstens auf Deutsch.Bleibt die Frage mit dem gaming auf einer VM.
Grafisch aufwendige games habe ich zur zeit ja keine...
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Mit der 3D Unterstützung der VirtualBox habe ich schon Jedi Knight II spielen können. Wenn deine Spiele in diesem Bereich oder darunter liegen, sollte es also ganz gut funktionieren.

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Ich nutze VirtualBox Open Source Edition. Vorher habe ich VMPlayer ausprobiert, aber damit hatte ich Probleme. Weiß zwar nicht mehr genau was es war, aber allein die Dokumentation und Configtools von Virtualbox OSE sind praktischer als die von VMPlayer.
hustbaer schrieb:
Der VMPlayer kann ja keine VM erstellen. Was hilfts mir dann den kostenfrei zu kriegen?
naja gibt ja freeware tools mit denen du deine VMs erstellen kannst...
http://open-vm-tools.sourceforge.net/about.php
http://www.easyvmx.com/
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Christoph schrieb:
Ich möchte dir ja nicht zu nahe treten, aber wenn du nach 10 Jahren zum ersten Mal einen neuen PC kaufst, würde ich nicht mehr Windows XP installieren. Windows XP kam schließlich vor über 8 Jahren raus. Mit anderen Worten: Windows XP ist von 2001. Wir haben 2010.
Ja, gut, das kann man ja dann immer noch überlegen. Auf dem PC ist ja auch genug Platz für beides.
Christoph schrieb:
Ein Punkt, in dem dir Windows XP das Leben schwer machen wird, ist die 64-Bit-Unterstützung. Normalerweise möchte man heute kein 32-Bit-Windows mehr installieren, weil man damit (normalerweise) nur 2-3GB RAM benutzen kann.
Im Moment, auf meinem alten PC, belegt mein ganzes Betriebssystem inklusive aller meiner persönlichen Daten, rund 1,5 GB. Plus ich bin in der Vergangenheit mit fast allen Programmen gut auf einem Pentium III mit 500 MhZ und 192 MB RAM ausgekommen. Ich denke, 3 GB RAM (Waren es nicht maximal sogar vier?) sollten für mich für die nächsten 10 Jahre ausreichen. Ich bin da relativ anspruchslos und hab keine Monstersoftware auf meinem Computer. (Ansonsten: Was würde denn gegen die 64 Bit-Version von Windows XP sprechen?)
Die verschiedenen Virtualisierungssachen werd ich mir am besten erstmal alle ansehen. Auf meinem alten PC wird das dann zwar in Zeitlupe virtualisiert, aber die generelle Funktionalität kann man ja trotzdem sehen.
