>Intel Core 2 Duo E6400< übertakten
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Hallo!

Ich möchte gerne meine CPU übertakten. Hier erstmal ein paar Infos:----- ----- -----
CPU: Intel Core 2 Duo E6400 | 2.13GHz
BIOS: Phoenix
Grafikkarte: NVIDIA GeForce 6600 LE | 256MB
----- ----- -----Mein Ziel wäre so ungefähr 2.80GHz, wenn möglich sogar 3.00GHz, aber erstmal noch nicht. Nun meine Frage: Gibt es dazu spezielle Software oder muss man es direkt vom BIOS aus machen? Könnt ihr mir da bitte eine Anleitung schicken/schreiben, weil ich kenne mich in diesem Gebiet noch nicht gut aus.

Vielen, vielen Dank im Voraus!
mfg Paul
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Ich glaube statt zu hoffen, dass sich hier jemand gut damit auskennt wird dir hier schneller geholfen.
MfG SideWinder
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Paul_e schrieb:
Mein Ziel wäre so ungefähr 2.80GHz, wenn möglich sogar 3.00GHz
Was willst Du damit erreichen, ausser mehr Energieverbrauch und einem instabilen System?

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40% mehr Speed?
Das ist schon ein Wert wo ich das Vorhaben nichtmehr als total sinnlos bezeichnen würde.Und: wenn der CPU dabei nicht zu viel Strom zieht (merkt man ja daran wie warm die wird), und auch bei vielleicht 5% höherem Takt und etwas geringerer Spannung noch ein paar Stunden stabil läuft, dann sehe ich auch was die Stabilität angeht kein Problem.
Ich würde es selbst zwar nicht machen, aber ich sehe auch kein echtes Problem. Ist ja nicht so dass Intel noch viele CPUs bauen würde die wirklich nicht mehr als 2.13GHz schaffen. Wenn man eine "gute" erwischt, dann kann man die auch ruhig höher takten.
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hustbaer schrieb:
40% mehr Speed?
Das ist schon ein Wert wo ich das Vorhaben nichtmehr als total sinnlos bezeichnen würde.Ich finde sowas ziemlich sinnlos, wobei die Sinnlosigkeit aber durch den "Spass-durch-Experimentierfreude"-Faktor natürlich relativiert wird. Als rational handelnder Mensch würde man sich wohl eher eine CPU einbauen, die für diese Taktfreuenz gemacht ist.
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CPUs werden einfach gebaut, und dann wird geguckt was für ne Frequenz sie "können". Dementsprechend werden die dann "eingestellt" und verkauft.
Wenn aber die Nachfrage nach den langsamen CPUs zu gross ist, und die Ausbeute des Herstellers an "schnellen" CPUs "zu gut", dann verkauft der Hersteller auch die "schnellen" als "langsame".
Klar, ist ein Pokerspiel, aber wenn man entsprechende Testläufe macht und halbwegs konservativ übertaktet, sehe ich wie gesagt kein Problem.
Mir wäre es allerdings auch zu blöd da lange rumzurpobieren - viel zu viel Aufwand

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Z schrieb:
Ich finde sowas ziemlich sinnlos [...] Als rational handelnder Mensch würde man sich wohl eher eine CPU einbauen, die für diese Taktfreuenz gemacht ist.
Nö, wohl eher nicht. Als rational denkender Mensch habe ich mir einen i7 920 geholt und den auf 3,6 GHz übertaktet: ca. 750 Euro gespart.
Der zeitliche Aufwand hält sich ebenfalls im Rahmen. Ich habe dazu zwei Tage gebraucht, wobei die meiste Zeit für die größtenteils unbeaufsichtigten Stabilitätstests drafugegangen ist.
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Joe_M. schrieb:
Z schrieb:
Ich finde sowas ziemlich sinnlos [...] Als rational handelnder Mensch würde man sich wohl eher eine CPU einbauen, die für diese Taktfreuenz gemacht ist.
Nö, wohl eher nicht. Als rational denkender Mensch habe ich mir einen i7 920 geholt und den auf 3,6 GHz übertaktet: ca. 750 Euro gespart.
Der zeitliche Aufwand hält sich ebenfalls im Rahmen. Ich habe dazu zwei Tage gebraucht, wobei die meiste Zeit für die größtenteils unbeaufsichtigten Stabilitätstests drafugegangen ist.Und ich habe ebenfalls tagelang versucht einen der langsameren i7 zu übertakten. Aber bei mir kam nichts raus, das meinen Stabilitätsbedürfnissen gerecht wurde.
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Joe_M. schrieb:
Z schrieb:
Ich finde sowas ziemlich sinnlos [...] Als rational handelnder Mensch würde man sich wohl eher eine CPU einbauen, die für diese Taktfreuenz gemacht ist.
Nö, wohl eher nicht. Als rational denkender Mensch habe ich mir einen i7 920 geholt und den auf 3,6 GHz übertaktet: ca. 750 Euro gespart.
Der zeitliche Aufwand hält sich ebenfalls im Rahmen. Ich habe dazu zwei Tage gebraucht, wobei die meiste Zeit für die größtenteils unbeaufsichtigten Stabilitätstests drafugegangen ist.Subjektiv macht es den Rechner wirklich schneller. Ich kenne das. Wenn man sich ganz dolle wünscht dass man die 3.6 Ghz spürt, dann ist es so.
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SeppJ schrieb:
Und ich habe ebenfalls tagelang versucht einen der langsameren i7 zu übertakten. Aber bei mir kam nichts raus, das meinen Stabilitätsbedürfnissen gerecht wurde.
Das ist das Risiko, da steckt man nicht drin. Man kann immer eine CPU erwischen, die mit dem vorgegebenem Takt am Limit ist. Manchmal liegt es aber auch einfach am Board oder am Speicher...
Aber komisch find ich es schon, ausreichend Kühlung vorausgesetzt, habe ich noch keinen i7 gesehen, der nicht gut zu übertakten gewesen wäre. Meiner würde sogar noch schneller gehen. Bei 4 GHz ist er immer noch stabil, wird dann allerdings ganze 10 K wärmer als bei 3,6 GHz (70° C Core-Temperatur bei 3,6 GHz, 80° C bei 4 GHz. Jetzt im Winter, bei Raumtemperaturen um die 20° C ist er allerdings 5 bis 6 K kühler. Mehr als 4 GHz habe ich mit Luftkühlung dann aber auch nicht probiert.
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Ich kenne mich mit dem Thema überhaupt nicht aus, aber wie weiß ich denn nach dem Übertakten ob die CPU überhaupt noch richtig rechnet? Kann es dann nicht sein, dass da irgendwie Dinge verloren gehen?
MfG SideWinder
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Joe_M. schrieb:
Aber komisch find ich es schon...
Wie hast Du die Frequenz gemessen? Bist Du dir wirklich sicher, dass es 3.6 GHz sind?
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SideWinder schrieb:
Ich kenne mich mit dem Thema überhaupt nicht aus, aber wie weiß ich denn nach dem Übertakten ob die CPU überhaupt noch richtig rechnet? Kann es dann nicht sein, dass da irgendwie Dinge verloren gehen?
Ich vermute, das machen die Stabilitätstests. Man läßt einfach die letzte Stelle von PI berechnen und wenn die dann stimmt, ist es sehr unwahrscheinlich, daß kein Fehler im System ist.
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SideWinder schrieb:
Ich kenne mich mit dem Thema überhaupt nicht aus, aber wie weiß ich denn nach dem Übertakten ob die CPU überhaupt noch richtig rechnet?
Durch Versuche. Man nimmt an, dass eine übertaktete CPU, die ein paar Tage fehlerfrei läuft, es auch länger schafft.
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volkard schrieb:
Man läßt einfach die letzte Stelle von PI berechnen und wenn die dann stimmt,
und wie heißt die letzte Stelle von PI

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Ja, das wichtigste Tool dabei sind die Stresstests von Prime95. Zwischendurch ein paar kürzere Tests (1 bis 2 Stunden) und am Ende lass ich es dann mindestens 24 Stunden laufen. Wenn das fehlerfrei durchläuft, dann stehen die Chancen gut, dass der Rechner stabil ist. Ich hab den Rechner jetzt seit 7 Monaten in Betrieb und keinerlei Probleme damit. Nicht einen Absturz oder Freeze.
Und der Rechner ist nicht nur subjektiv schneller... Klar kommt einem das nicht schneller vor, wenn man nur Texte tippt, oder Solitär spielt, oder Spiele spielt, bei denen die GraKa der limitierende Faktor ist. Aber in den CPU-lastigen Games macht das schon etwas aus. Bei LockOn / Flaming Cliffs habe ich zB ohne Übertakten 15 bis 20 FPS, mit Übertakten zwischen 25 und 30 FPS.
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0xb.x.O51 schrieb:
volkard schrieb:
Man läßt einfach die letzte Stelle von PI berechnen und wenn die dann stimmt,
und wie heißt die letzte Stelle von PI

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0xb.x.O51 schrieb:
volkard schrieb:
Man läßt einfach die letzte Stelle von PI berechnen und wenn die dann stimmt,
und wie heißt die letzte Stelle von PI

Null. Und wie heisst die erste Stelle?
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To pi or not to pi? schrieb:
0xb.x.O51 schrieb:
volkard schrieb:
Man läßt einfach die letzte Stelle von PI berechnen und wenn die dann stimmt,
und wie heißt die letzte Stelle von PI

Null. Und wie heisst die erste Stelle?
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hustbaer schrieb:
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Welches Maß hast du dir denn dafür ausgedacht? Werte zwischen 2 und 4 kann ich nachvollziehen, aber auf 1 komm ich einfach nicht.
edit: Doh!
Ich kann ja einfach einen konstanten Vorfaktor vor meine Maße schreiben, dann kommt's hin.edit2: Nein, doch nicht. Weil sich der Vorfaktor dann ja sowohl auf Radius als auch Umfang des Kreises bezieht und sich rauskürzt. Also, welches abstruse Maß hast du dir da einfallen lassen?