Smartphone der bessere PC
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Shade Of Mine schrieb:
futuregucker schrieb:
Wenn die Smartphones soweit sind, dass man sie an örtlichen Tastaturen, Monitoren und pc zubehör anstecken kann wie nen desktop und eventuell noch windows anwendungen ausführen können und so, sind die Smartphones der Zukunft sowieso die neuen mitnehmbaren pcs
Die zukunft ist jetzt und heisst SaaS und Cloud Computing.
Endlich haben Anwender Computer die so schnell sind wie vor 20 Jahren nur Superrechner waren, natürlich muss man sie durch Latenzen aus bremsen. Ebenso werden die SP und Netbooks immer besser, also muss man die Mobilität begrenzen in dem man sie an die "Cloud" bindet.
Daten kann man gerne an einen Server übertragen, aber bleib mir bloß mit SaaS von Leib.
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Wenn man auf Smartphones programmieren könnte wären wir in dieser Entwicklung schon einen guten Schritt weiter
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DEvent schrieb:
Daten kann man gerne an einen Server übertragen, aber bleib mir bloß mit SaaS von Leib.
Der Trend geht dorthin die Daten zentral in "cloud systemen" liegen zu haben. Du hast dafür die Webanwendungen die auf den Daten operieren. So dass du sowohl mit deinem Smartphone als auch mit deinem Desktop PC auf den selben Daten in den selben Anwendungen herumfuhrwerken kannst.
Das ist heute schon Standard.
SaaS schreckt immer ab, weils ein Buzzword ist - genau wie Cloud - aber es heisst einfach nur: mobil auf Anwendungen zugreifen. Genauso wie die Cloud nix anderes ist als ein zentrales Storage ist der halt cool klingt.Das Resultat ist aber:
ich kann mit meinem Smartphone meine EMails bearbeiten (Anhänge öffnen, die Daten bearbeiten) und viele Aufgaben erledigen die kein exzessives tippen erfordern. Wir sind also heute schon viel weiter als futuregucker für die Zukunft voraussagt.
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Shade Of Mine schrieb:
Das Resultat ist aber:
ich kann mit meinem Smartphone meine EMails bearbeiten (Anhänge öffnen, die Daten bearbeiten) und viele Aufgaben erledigen die kein exzessives tippen erfordern. Wir sind also heute schon viel weiter als futuregucker für die Zukunft voraussagt.Anstatt dass du also eine native App auf dem Smartphone hast, mit der du EMails bearbeiten kannst, möchtest du lieber eine Ajax App auf dem Browser haben?
Meine EMails werden per offline IMAP runter geladen, ich kann sie bearbeiten und offline anschauen und wenn ich wieder online bin, wird alles synchronisiert. Für GMail muss ich immer online sein.
Nur weil Internet immer billiger wird, will ich meine Anwendungen und Daten auf meinem PC/SP/Netbook haben und nicht immer online sein müssen. Ob die Anwendung im Web Browser durch Ajax läuft oder native ist nämlich dem SP oder PC ziemlich egal und Protokolle, um Daten zu synchronisieren gibt es genug (z.B. WebDAV, IMAP). Es ist also nur die Faulheit (native Anwendung mit Datensynchronisation und Abspeicherung zu schreiben) oder Kontrollgier die hinter dem SaaS buzz steht.
Im Grunde sind es die gleichen Gründe wieso ich Git gegenüber Subversion immer bevorzugen werden.
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DEvent schrieb:
Anstatt dass du also eine native App auf dem Smartphone hast, mit der du EMails bearbeiten kannst, möchtest du lieber eine Ajax App auf dem Browser haben?
Vielleicht, vielleicht auch nicht. Die tendenz geht eher zu Webservices. Aber ob ich die Ajax Anwendung im Browser habe oder das native App dass konstante Verbindung mit dem Server haelt, ist ziemlich egal.
Meine EMails werden per offline IMAP runter geladen, ich kann sie bearbeiten und offline anschauen und wenn ich wieder online bin, wird alles synchronisiert. Für GMail muss ich immer online sein.
IMAP, ne.
Du musst dich schon ins exchange directory einbinden. Im idealfall willst du dann auch nciht alle 50000 kontakte aus dem directory auf deinem handy haben
IMAP ist fuer privatleute eine annehmbare loesung, aber das wars auch schon.
Nur weil Internet immer billiger wird, will ich meine Anwendungen und Daten auf meinem PC/SP/Netbook haben und nicht immer online sein müssen.
Du vielleicht. Ist aber irrelevant was du willst. Ich sage nur wie die Welt aktuell aussieht.
Die Datenvolumen kosten kein geld. Ob du nun online bist oder nicht kostet dich gleich viel. deshalb wollen die wenigsten darauf verzichten.
Im Grunde sind es die gleichen Gründe wieso ich Git gegenüber Subversion immer bevorzugen werden.
Den zusammenhang versteh ich nicht. Oder heisst das du magst gerne viele kleine unsynchronisierte git reps haben?
Ne du magst lokal arbeiten und dann commiten und dann von ueberall checkouten.
Genau das steckt aber hinter dem was ich geschrieben habe. Der einzige unterschied ist, du magst nicht online sein beim arbeiten, ich aber schon. Denn so kann ich autocommiten wenn man so will und habe nie das problem dass ich 2 reps habe die out of sync gelaufen sind und ich mergen muss. Denn merge du mal etwas anderes als plain text files

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DEvent schrieb:
Meine EMails werden per offline IMAP runter geladen, ich kann sie bearbeiten und offline anschauen und wenn ich wieder online bin, wird alles synchronisiert. Für GMail muss ich immer online sein.
Einfach nur falsch. Du kannst auch Gmail (Webclient) offline nutzen: https://mail.google.com/mail/exp/197/html/de/help.html
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DEvent schrieb:
Shade Of Mine schrieb:
Das Resultat ist aber:
ich kann mit meinem Smartphone meine EMails bearbeiten (Anhänge öffnen, die Daten bearbeiten) und viele Aufgaben erledigen die kein exzessives tippen erfordern. Wir sind also heute schon viel weiter als futuregucker für die Zukunft voraussagt.Anstatt dass du also eine native App auf dem Smartphone hast, mit der du EMails bearbeiten kannst, möchtest du lieber eine Ajax App auf dem Browser haben?
Wie hast du das denn in den Quote da oben reingelesen? Bist wohl ein bisschen verwirrt.
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rüdiger schrieb:
In Japan sind iirc Smartphones populärer als PCs.
Was populär ist, ist sicher nicht immer besser. Schni Schna Schnappi...
Shade Of Mine schrieb:
Die zukunft ist jetzt und heisst SaaS und Cloud Computing.
Die Zukunft ist das, was man den Leuten sagt. Sag den Leuten, dass es wahnsinnig cool ist ihr Fotos bei flickr zu speichern und sie tun es. Sag ihnen, Fotos bei flickr bearbeiten ist cool und sie tun es. Alles eine Frage des Marketings.
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schneuzzz schrieb:
Die Zukunft ist das, was man den Leuten sagt. Sag den Leuten, dass es wahnsinnig cool ist ihr Fotos bei flickr zu speichern und sie tun es. Sag ihnen, Fotos bei flickr bearbeiten ist cool und sie tun es. Alles eine Frage des Marketings.
Das widerspricht in keinster Weise meiner Aussage.
Auch wenn deine Sichtweise sehr primitiv ist und den groesstenteil der Komplexitaet ausser acht laesst. Aber ja, Coolness ist einer von vielen Faktoren die relevant sind.
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Ist ja auch nicht so, als hätte entweder manche Technik einfach einen inhärenten unbeeinflussbaren Coolnesswert, oder als wäre Coolness (anderes Extrem) nur was Marketingabteilungs-fabriziertes.
Wenn ich als Anwender mit Flickr irgendwas machen kann, was ich mit der Windows-Vorschau, dem Billighoster und meinem Shareware-FTP-Programm nicht oder nicht so gut machen kann, dann finde ich Flickr eben viel cooler, als die Windows-Vorschau, den Billighoster und das Shareware-FTP-Programm…
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Shade Of Mine schrieb:
schneuzzz schrieb:
Die Zukunft ist das, was man den Leuten sagt. Sag den Leuten, dass es wahnsinnig cool ist ihr Fotos bei flickr zu speichern und sie tun es. Sag ihnen, Fotos bei flickr bearbeiten ist cool und sie tun es. Alles eine Frage des Marketings.
Das widerspricht in keinster Weise meiner Aussage.
Gut erkannt.
Auch wenn deine Sichtweise sehr primitiv ist und den groesstenteil der Komplexitaet ausser acht laesst. Aber ja, Coolness ist einer von vielen Faktoren die relevant sind.
Wenn du den Leuten erst mal eingeredet hast, dass sie was brauchen, dann hast du es geschaft. Gut, das Produkt sollte nicht totaler Schrott sein und gleich kaputt gehen. Wenn du erst mal den "Alle haben es, das brauch jetzt jeder"-Punkt erreicht hast, kannst du den Leuten auch Sachen verkaufen die sie garnicht brauchen, wie iPhones usw.
Und mit Smartphones kann man auch viel besser angeben, als mit PCs, auch noch wichtig.
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schneuzzz schrieb:
Wenn du den Leuten erst mal eingeredet hast, dass sie was brauchen, dann hast du es geschaft. Gut, das Produkt sollte nicht totaler Schrott sein und gleich kaputt gehen. Wenn du erst mal den "Alle haben es, das brauch jetzt jeder"-Punkt erreicht hast, kannst du den Leuten auch Sachen verkaufen die sie garnicht brauchen, wie iPhones usw.
Nur ist das ohne gute Technik nicht moeglich.
Du kannst niemanden eine unbenutzbare Dienstleistung einreden. Du musst mehrwert anbieten. Sonst geht das nicht.Und mit Smartphones kann man auch viel besser angeben, als mit PCs, auch noch wichtig.
Ich sehe das aus einer beruflichen Sicht. Wir arbeiten viel mit grossen Unternehmen zusammen und da sehe ich sehr viel wie die Leute arbeiten. Smartphones wie Blackberrys (hier ist der Bold fuehrend) und das iPhone werden vielleicht aus coolness Gruenden angeschafft - aber sie bleiben aus effizient Gruenden.
Wobei natuerlich gerade die Entscheidungstraeger hier weniger an coolness interessiert sind, sondern sich eher von funktionalitaet ueberzeugen lassen.
Aehnlich ist es in anderen Bereichen: Coolness erleichtert dir den Einstieg, aber coolness alleine ist zuwenig um dich im rennen zu halten.
MySpace und facebook ist hier zb ein guter vergleich: facebook ist im prinzip myspace richtig gemacht. da brachte myspace der ganze coolness faktor garnichts. und wenn es um serioese Sachen geht, dann bringt facebook der coolness faktor erst recht nichts und die Leute verwenden alle xing.
deshalb das alles auf reine coolness runterzubrechen ist eine primitive sicht der dinge. wohl aber eine einfache deshalb sehr attraktive

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Shade Of Mine schrieb:
Die zukunft ist jetzt und heisst SaaS und Cloud Computing.
Seit wieviel Jahren hört man das jetzt schon? 3? 5? 10?
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yüps schrieb:
Shade Of Mine schrieb:
Die zukunft ist jetzt und heisst SaaS und Cloud Computing.
Seit wieviel Jahren hört man das jetzt schon? 3? 5? 10?
solange gibts die buzzwoerter ja noch nicht einmal :p
aber ja, es entwickelt sich seit jahren in genau diese richtung. alles wird immer mehr online basierend. das ist kein trend den es jetzt kurzfristig gibt sondern einer den es schon jahrelang (10+) gibt und der sich immer weiter fortsetzen wird weil kein ende in sicht ist.
nur weil das 2 buzzwords sind muss man nicht auf stur schalten
woeter sind schall und rauch...
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yüps schrieb:
Shade Of Mine schrieb:
Die zukunft ist jetzt und heisst SaaS und Cloud Computing.
Seit wieviel Jahren hört man das jetzt schon? 3? 5? 10?
in der tat schon länger...
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Shade Of Mine schrieb:
schneuzzz schrieb:
Wenn du den Leuten erst mal eingeredet hast, dass sie was brauchen, dann hast du es geschaft. Gut, das Produkt sollte nicht totaler Schrott sein und gleich kaputt gehen. Wenn du erst mal den "Alle haben es, das brauch jetzt jeder"-Punkt erreicht hast, kannst du den Leuten auch Sachen verkaufen die sie garnicht brauchen, wie iPhones usw.
Nur ist das ohne gute Technik nicht moeglich.
Du kannst niemanden eine unbenutzbare Dienstleistung einreden. Du musst mehrwert anbieten. Sonst geht das nicht.Und mit Smartphones kann man auch viel besser angeben, als mit PCs, auch noch wichtig.
Ich sehe das aus einer beruflichen Sicht. Wir arbeiten viel mit grossen Unternehmen zusammen und da sehe ich sehr viel wie die Leute arbeiten. Smartphones wie Blackberrys (hier ist der Bold fuehrend) und das iPhone werden vielleicht aus coolness Gruenden angeschafft - aber sie bleiben aus effizient Gruenden.
Wobei natuerlich gerade die Entscheidungstraeger hier weniger an coolness interessiert sind, sondern sich eher von funktionalitaet ueberzeugen lassen.
Aehnlich ist es in anderen Bereichen: Coolness erleichtert dir den Einstieg, aber coolness alleine ist zuwenig um dich im rennen zu halten.
MySpace und facebook ist hier zb ein guter vergleich: facebook ist im prinzip myspace richtig gemacht. da brachte myspace der ganze coolness faktor garnichts. und wenn es um serioese Sachen geht, dann bringt facebook der coolness faktor erst recht nichts und die Leute verwenden alle xing.
deshalb das alles auf reine coolness runterzubrechen ist eine primitive sicht der dinge. wohl aber eine einfache deshalb sehr attraktive

Es geht nicht um "Gangster Rapper" coolness. Es geht darum den Leuten zu erzähler, dass das jetzt jeder braucht, auch wenns eigentlich keiner braucht.
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mezzo mix schrieb:
yüps schrieb:
Shade Of Mine schrieb:
Die zukunft ist jetzt und heisst SaaS und Cloud Computing.
Seit wieviel Jahren hört man das jetzt schon? 3? 5? 10?
in der tat schon länger...
Lustig dass es keine der beiden wikipedia Seiten seit 5 Jahren gibt. Die SaaS Seite is 4 Jahre alt, die Cloud Computing Seite 3.
Aber macht ja nichts.
@schneuzzz:
Also wenn bei uns und einem unserer Kunden den (ui, boeses Wort) Managern das Smartphone fuer einen tag wegnehme, bin ich einen Kopf kuerzer.Die haben alle Daten, Termine, EMails, etc. in dem Smartphone. Man muss nur noch selten das Notebook auspacken, was gerade bei schnellen Meetings halt schon ziemlich genial ist. Das Smartphone ist die technische Zentrale. Alle Sachen laufen darueber (zB Parkscheine, Flugtickets,..).
Viele technische errungenschaften sind anfangs eine spielerei - aber nach einiger zeit kann man ohne sie nicht mehr leben.
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Shade Of Mine schrieb:
Also wenn bei uns und einem unserer Kunden den (ui, boeses Wort) Managern das Smartphone fuer einen tag wegnehme, bin ich einen Kopf kuerzer.
Die haben alle Daten, Termine, EMails, etc. in dem Smartphone. Man muss nur noch selten das Notebook auspacken, was gerade bei schnellen Meetings halt schon ziemlich genial ist. Das ist die technische Zentrale. Alle Sachen laufen darueber (zB Parkscheine, Flugtickets,..).
Und Manager sind ja 99% der Smartphones Käufer

Viele technische errungenschaften sind anfangs eine spielerei - aber nach einiger zeit kann man ohne sie nicht mehr leben.
Na hoffentlich fällt keinem sein Smartphone runter und geht kaputt, dann stribt er gleich mit.