Problem mit define



  • freakC++, du solltest Konstanten (mit const ) aber Makros vorziehen. Alleine schon wegen des Scopes.



  • Das mach ich auch. Ich wollte nur einen Beispielcode ausprobieren und als mein Compiler rummeckerte, wusste ich nicht warum. Normalerweise arbeite ich mit const. Dennoch finde ich es wichtig, auch zu wissen, wie es mit define gehen würde.

    edit: Wenn ich mal wieder eine Frage poste, dann beruht das meistens auf ein Themengebiet das ich gerade durchnehme und auf kein Programm, das ich gerade schreibe. Deswegen sind meine letzen Posts auch von unterschiedlichen Themen, die erstmal nichts miteinander zu tun haben. 🙂

    lg, freakC++



  • freakC++ schrieb:

    ein enum wäre hier völlig falsch, da es ich um keinerlei Aufzählung handelt

    nein, es würde genau so gut gehen
    und wo steht geschrieben, dass man enum nur für aufzählungen benutzen darf?

    ich nutze enum für solche dinge auch von Zeit zu Zeit - hat den Vorteil, dass man den Typen seperat ändern kann ohne nen typedef drauf zu brauchen

    vrgl bei einem array:

    #define SIZE 50
    
    char buf[SIZE];
    

    mit allen nachteilen, die der präprozessor so bietet(keine typsicherheit, stumpfe textersetzung, ...), vorteile dieser lösung kann ich nicht erkennen

    #include <cstddef>
    const std::size_t SIZE = 50;
    
    char buf[SIZE];
    

    +typsicherheit
    -der typ ist eben auch nötig -> noch mehr schreibaufwand als man das selbst hier schon hat

    enum { SIZE = 50 };
    
    char buf[SIZE];
    

    ist hingegen typsicher und minimaler aufwand

    bb



  • Wie?? Du benutzt ein enum, um Konstanten zu deklarieren?

    lg, freakC++



  • freakC++ schrieb:

    Wie?? Du benutzt ein enum, um Konstanten zu deklarieren?

    Kein Grund zur Entrüstung, vor allem nicht wenn man selbst Konstanten per #define anlegt (und dabei versagt).
    Wie gesagt, es steht sogar in Effective C++, ein anerkanntes Standardwerk. Wobei die Gründe dafür nicht mehr so aktuell sind.

    Es spricht auch technisch überhaupt nichts dagegen. Über die Semantik könnte man sich vielleicht streiten.
    Kannst ja mal eine bessere Möglichkeit zeigen, wie man Konstanten anlegt, die keine Adresse haben sollen.



  • Kinners,

    ich bin nicht entrüstet, sondern stelle neugierig aus meinem Unwissen eine Frage. Außerdem habe ich bereits betont, dass ich das mit dem define aus reiner Neugier gemacht habe, weil ich es wissen wollte! Nur weil ich einmal mit define gearbeitet habe und dabei einen Fehler gemacht habe, heißt das nicht, dass ich ein define Fanatiker bin :p .

    Vielleicht ist das eine Methodik, die ich noch nicht kenne und die ich noch lernen kann. Ich gebe zu, dass ich kein Profi bin und wirklich noch viel lernen muss, doch man darf doch neugieirge Fragen stellen.

    lg, freakC++



  • freakC++ schrieb:

    ich bin nicht entrüstet

    Doch! Zwei Fragezeichen sind ein unmissverständliches Zeichen dafür! :p

    freakC++ schrieb:

    Vielleicht ist das eine Methodik, die ich noch nicht kenne und die ich noch lernen kann.

    Man kann auch enum nehmen, es hat keinen wirklichen Vorteil. Ich persönlich nutze enum allerdings nur für Aufzählungen. Mit const type für unabhängige Konstanten hat auch mehr Kontrolle über den genauen Typ. Denn sobald es kein Integer mehr ist, muss man wieder zu const type greifen. Da bin ich lieber gleich konsistent.



  • Nexus schrieb:

    freakC++ schrieb:

    freakC++ schrieb:

    Vielleicht ist das eine Methodik, die ich noch nicht kenne und die ich noch lernen kann.

    Man kann auch enum nehmen, es hat keinen wirklichen Vorteil. Ich persönlich nutze enum allerdings nur für Aufzählungen. Mit const type für unabhängige Konstanten hat auch mehr Kontrolle über den genauen Typ. Denn sobald es kein Integer mehr ist, muss man wieder zu const type greifen. Da bin ich lieber gleich konsistent.

    Sehe ich auch so.

    Den Nachteil, den unskilled anführt kann ich nicht so ganz ernst nehmen. 😉

    unskilled schrieb:

    -der typ ist eben auch nötig -> noch mehr schreibaufwand als man das selbst hier schon hat

    Auch das mit der Adresse ist auch ein wenig fragwürdig. Aus Performancegründen würde ich so etwas sicher nicht machen, vor allem, weil ich mich darauf verlasse, dass so etwas komplett wegoptimiert wird.
    Und einen guten Grund, dass es wichtig ist, dass eine Konstante keine Adresse hat würde ich auch gerne kennen. 🙂



  • Also bliebe nur noch Kompatibilität zu antiquierten Compilern. Konsequenterweise müsste man damit aber auch andere Sprachmittel meiden. 😉



  • Lassen wir es gut sein, denn ich plädiere nicht dafür, generell const int durch enum zu ersetzen. Das ist (wie schon erwähnt) eine Angewohnheit, die ich vor zig Jahren mit Effective C++ aufgeschnappt habe und die sich bei mir festgesetzt hat. Da ich nur noch selten C++ programmiere, werde ich sie nur schwer wieder los.

    Aber trotzdem: ein enum { foo = 42 }; ist technisch gesehen näher an #define foo 42 als const int foo = 42; . Dabei gehe ich mal davon aus, dass man die #define-Methode aus irgendeinem einleuchtenden Grund benutzt. Warum es nun in der Praxis nützlich sein könnte, eine Konstante ohne Adresse zu haben, dazu fällt mir gerade auch nichts ein. Aber es ist nun mal der eklatante Unterschied.


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