Probleme mit Grammatik-Aufgabe (blutiger Anfänger)
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NewSoftzzz schrieb:
Bashar schrieb:
Du bist albern. Ich kann auch mit Recht behaupten, dass du allein durch Armwedeln nicht fliegen kannst, ohne das beweisen zu müssen.
Diese unsägliche Arroganz. So unvorstellbar ist es für dich also, dass man es ohne die Theorie nicht programmieren könnte...
Ich hab meine Gründe. Du dagegen? Was hast du für Erfahrungen mit Parsern vorzuweisen, dass du sowas behaupten kannst?
NOCHMAL: Wie hat es der Erschaffer der Grammatiktheorie denn geschafft? Er hatte die Theorie logischerweise auch nicht.
Du meinst, da hat sich mal einer an einem langweiligen Nachmittag hingesetzt und dann ist ihm die "Grammatiktheorie" in den Schoß gefallen?

Bashar schrieb:
Dass das nicht der Realität entspricht ist deine Behauptung, für die du bisher einen Beweis schuldig geblieben bist.
Jo, und du kannst nicht mal einen multipart/form-data Parser programmieren.
Keine Ahnung, ob ich das kann, hab es nie versucht. Aber eins kann ich dir versprechen: Ohne mit mit den entsprechenden RFCs auseinanderzusetzen, kann ich es nicht. Deine Vergleiche hab ich bisher immer versucht zu ignorieren, weil sie so völlig am Thema vorbeigehen. Es hat doch niemand behauptet, dass DU nicht in der Lage bist, zu programmieren. Die Aussage ist, dass du keinen Parser programmieren kannst, wenn du von der Materie keine Ahnung hast. Das ist normalerweise eine Selbstverständlichkeit. Man kann ja auch nicht einfach so Gehirnoperationen durchführen. Hast du ein Ego-Problem, greift es dich an, wenn jemand sagt, dass du irgendwas nicht kannst?
Beweise mich falsch.
Ohje.
Ich werd mich jetzt mal ausklinken. Eigentlich wollte ich den Thread versachlichen, nachdem er anfänglich in einen der üblichen "Akademiker-vs.-Praktiker"-Flamewars abzurutschen drohte. Aber das war wohl umsonst. Inzwischen sind auch alle Positionen ausreichend dargestellt worden, weiteren Diskussionsbedarf hab ich zu dem Thema nicht.
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Jetzt muss ich doch nochmal was nachsetzen:
NewSoftzzz schrieb:
Du kannst dir ja mal das hier durchlesen: www.vf.utwente.nl/~neisser/public/reject.pdf
Da siehste mal, wie ANGESEHENE PROFESSOREN in die Kloschüssel gegriffen haben beim Peer-Reviewing und das nur weil sie sich an ihre gewohnten Strukturen geklammert haben. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.
Das ist eine Parodie. Das sind keine echten Ablehnungsschreiben. Nimm's dir nicht zu Herzen, ich hab es auch zuerst für echt gehalten.
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Bashar schrieb:
Beweise mich falsch.
Ohje.
Troll-Imageboard-Referenz nicht verstanden.
Bashar schrieb:
Du meinst, da hat sich mal einer an einem langweiligen Nachmittag hingesetzt und dann ist ihm die "Grammatiktheorie" in den Schoß gefallen?

Wer hat hier denn überhaupt den Faktor Zeit ins Spiel gebracht? Ich habe nie davon geredet, irgendwas an einem Nachmittag zu machen.
Bashar schrieb:
Die Aussage ist, dass du keinen Parser programmieren kannst, wenn du von der Materie keine Ahnung hast. Das ist normalerweise eine Selbstverständlichkeit.
Jepp, und genau die Aussage ist falsch und anmaßend. Es gibt ein Problem, und das ist grob gesagt aus einem Texthaufen alle relevanten Informationen rauszuholen. Die "Grammatik" ist eine akademisch gelehrte Lösung für das Problem.
So, und jetzt kommt’s: Es ist *EINE* Lösung für das Problem. Die ihr hier vereehrt wie die goldene Kuh im Land wo Milch in Flüssen fließt. Die ihr hier darstellt als *ALTERNATIVLOS*. Als *DIE* Lösung.
Und jetzt kommen wir wieder zu deiner/eurer Arroganz: Warum sollte ich mir diese Lösung nicht selber erarbeiten können? Warum sollte ich mir nicht sogar eine Lösung erarbeiten, die für mein konkretes Problem besser und effizienter ist?
Oder bist du wirklich so beschränkt zu glauben, dass deine "Grammatik" die one-fits-all Lösung ist, die beste, effizienteste, optimalste Lösung in *JEDEM* Fall?
Das würde dann schon nahe an sektiererischem Ideologismus liegen.
mfg, René~
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Holla hat sich hier was entwickelt Oo
Es gibt ein Problem, und das ist grob gesagt aus einem Texthaufen alle relevanten Informationen rauszuholen.
Yep.
Das wird ich spontan unter Parsen einordnen. Wenn ich eine simple HTML Seite habe, interessiere ich mich für die Tags und hole mir die raus, mitsamt Inhalt, ggf. erstell ich noch Token, um verschiedene Tags zu unterscheiden.
Wenn ich einen Quellcode habe, erstelle ich Token und einen (abstrakten) Syntaxbaum.Soweit hat das noch gar nichts mit Grammatik zu tun, die kommt IMHO erst beim interpretieren der Informationen dazu. Es geht auch nicht darum eine Grammatik zu implementieren. Sobald man die Backus-Naur-Form lesen und etwas programmieren kann, ist es kein Problem abzufragen, ob die Token in der richtigen Reihenfolge vorkommen.
Das größte Problem ist, eine neue Grammatik zu entwickeln, weil man eine neue Sprache braucht. Dabei gehts dann auch nicht darum, einfach nur die Keywords der Sprache schön aufzuschreiben. Es geht vielmehr darum, dass die Grammatik widerspruchsfrei, deterministisch ect. ist. Jemanden, der einfach nur eine Grammatik implementieren will, darf (und sollte es meiner Meinung nach auch) es egal sein, wie komplex Grammatiken werden können und was man alles beachten muss.
(Oder, um den typischen Autovergleich einzubringen: Ich kann auch ein Auto fahren, ohne im Detail zu verstehen, wie es funktioniert. Ich kann aber keins bauen, ohne im Detail zu verstehen, wie es funktioniert.)Die "Grammatik" ist eine akademisch gelehrte Lösung für das Problem.
Da muss ich dir leider widersprechen. Eine Grammatik ist keine Lösung dafür, wie man Informationen aus einem Text herausbekommt. Sie ist eher die Sprachdefinition nach der die Informationen aus dem Textblock aufgebaut sein müssen. Keine Sprache auf diesem Planeten kommt ohne eine Grammatik aus, weder menschliche, noch maschinelle. Falls du dieser Behauptung von mir widersprechen möchtest, zeig mir bitte eine Sprache ohne Grammatik.
Cya

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@-Shelling-: Schonmal danke dafür, dass du mal auf meine Argumente eingehst und das sogar völlig frei von jeglicher Arroganz

-Shelling- schrieb:
Das größte Problem ist, eine neue Grammatik zu entwickeln, weil man eine neue Sprache braucht. Dabei gehts dann auch nicht darum, einfach nur die Keywords der Sprache schön aufzuschreiben. Es geht vielmehr darum, dass die Grammatik widerspruchsfrei, deterministisch ect. ist.
Ich hab mich am Anfang des Threads schon über die Grammatik informiert und mich eingelesen (sonst hätte ich hier niemals so energisch diskutiert) und ich muss dir recht geben, DAS ist wirklich etwas völlig anderes. Wenn ich eine Sprache entwickeln wollen würde, und das jetzt mal ohne Vorkenntnis des Grammatikskonzept, dann würde ich sehr schnell auf Denkmuster kommen, die denen der Grammatik entsprechen. Aber darum ging’s hier ja gar nicht, sondern:
-Shelling- schrieb:
Jemanden, der einfach nur eine Grammatik implementieren will, darf (und sollte es meiner Meinung nach auch) es egal sein, wie komplex Grammatiken werden können und was man alles beachten muss.
Genau davon rede ich die ganze Zeit. Du hast es verstanden!

-Shelling- schrieb:
Die "Grammatik" ist eine akademisch gelehrte Lösung für das Problem.
Da muss ich dir leider widersprechen. Eine Grammatik ist keine Lösung dafür, wie man Informationen aus einem Text herausbekommt. Sie ist eher die Sprachdefinition nach der die Informationen aus dem Textblock aufgebaut sein müssen.
Gut, da hast du eigentlich völlig recht, die Grammatik ist keine Lösung für das Problem. Aber sie wurde ja hier im Thread die ganze Zeit so dargestellt, als ob die Kenntnis der Grammatik eine zwingende Voraussetzung für den Bau eines Parsers ist (was ich ja, genauso wie du gerade, bestritten habe).
-Shelling- schrieb:
Falls du dieser Behauptung von mir widersprechen möchtest, zeig mir bitte eine Sprache ohne Grammatik.
Nein, keine Sorge, da hast du völlig Recht

mfg, René~
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Dein sinnvollster Satz war:
NewSoftzzz schrieb:
Ich benutze gar keine library außer boost.
Kennst du Boost.Spirit?
Natürlich nicht, denn diese Bibliothek basiert auf Grammatiken und die magst du ja nicht. Aber dass Boost sich auf dieses Niveau herab lässt, muss dir doch schon etwas zu Denken geben.
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Spiritualist schrieb:
Natürlich nicht, denn diese Bibliothek basiert auf Grammatiken und die magst du ja nicht. Aber dass Boost sich auf dieses Niveau herab lässt, muss dir doch schon etwas zu Denken geben.
Auch nochmal für dich: Ich behaupte nicht, dass die "Grammatik" ein sinnloses Konzept ist, sie ist nur für *mich* irrelevant. Ich will schließlich keine Sprachen bauen, siehe -Shelling-.
mfg, René~
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@-Shelling-: Schonmal danke dafür, dass du mal auf meine Argumente eingehst und das sogar völlig frei von jeglicher Arroganz

Kein Ding, Missverständnisse entstehen nunmal, kommt vor, kann man bereinigen.
(Btw. nebenbei. Ich würde es nett finden, wenn du ein paar negative Aussagen über Informatikstudenten etwas weniger allgemeingültig verfassen würdest. Es gibt zwar einige, die sich irgendwie durchs Studium schummeln, aber ich gehör nicht dazu
)
Ich denke, die Diskussion hat sich damit auch so langsam erledigt. Die eigentliche Frage wurde ja auch schon vor Stunden beantwortet...
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Spirit User's Guide schrieb:
It must be able to practically parse simple grammars such as email addresses to moderately complex grammars such as XML and perhaps some small to medium-sized scripting languages.
Spirits Benutzerhandbuch schrieb:
Es soll verhältnismässig einfach sein, simple Grammatiken wie E-Mail Adressen hin zu komplexen wie XML und vielleicht auch mittelgrosse Skriptsprachen zu parsen.
Dein HTTP ist irgendwo zwischen E-Mail Adresse und XML, mit Boost.Spirit problemlos möglich. Und das ohne, dass du eine eigene Sprache definierst.
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-Shelling- schrieb:
Ich würde es nett finden, wenn du ein paar negative Aussagen über Informatikstudenten etwas weniger allgemeingültig verfassen würdest. Es gibt zwar einige, die sich irgendwie durchs Studium schummeln, aber ich gehör nicht dazu
)Jo, allgemeingültig wollte ich eigentlich nichts hier sagen, wenn es so rüberkam, dann tut es mir leid.
Zumal Bashar sowieso mein Vorurteil in dem Bereich ausgeräumt hat. Ich dachte natürlich niemals, dass alle Studenten so sind, aber ich dachte: "Es gibt keine Autodidakten, die so dogmatisch auf ihre Theorie und ihre Überlegenheit durch diese Theorie bestehen". Nun gut, dieses Vorurteil gehört ab heute in die Mottenkiste.
-Shelling- schrieb:
Ich denke, die Diskussion hat sich damit auch so langsam erledigt.
Jo:</Thread>

mfg, René
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NewSoftzzz schrieb:
Zumal Bashar sowieso mein Vorurteil in dem Bereich ausgeräumt hat. Ich dachte natürlich niemals, dass alle Studenten so sind, aber ich dachte: "Es gibt keine Autodidakten, die so dogmatisch auf ihre Theorie und ihre Überlegenheit durch diese Theorie bestehen". Nun gut, dieses Vorurteil gehört ab heute in die Mottenkiste.
Du solltest dich von deinen Vorurteilen freimachen statt sie nur umzusortieren.
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Und wenigstens ich habe was aus diesem Thread gelernt: Wenn ein scheinbar langweiliger Thread schnell anwächst, sollte man als Moderator doch mal einen Blick riskieren, was auf den hinteren Seiten abgeht. Das Thema hat sich offensichtlich erledigt und die "Diskussion" führt auch zu nix.
[/Thread]