Template Methode nur spezialisiert vererben
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Nexus schrieb:
Skym0sh0, was willst du genau erreichen (nicht wie)?
ich habe eine basis klasse die eine init methode(wehe es kommt mir einer mit RAII, da kann ich aus anderen gründen nicht nutzen - die objekte sind alle erstellt, werden aber nur amnchmal benötigt) anbietet und die einen parameter erwartet (besser sage ich erstmal, erwarten könnte - bin mir nicht sicher ob ich das so in der art lösen soll oder besser ganz anders). jetzt braucht aber deriveA einen String als parameter während DeriveB einen vector<float> braucht und deriveC braucht FooBar... usw.
das ding ist, ich greife über zeiger auf die basisklasse auf die objekte zu. wo ich die init methode aufrufe lässt sich eine fallunterscheidung einbauen (wobei ich merke grad das das alles nicht so toll wäre und die polymorphie aushebeln würde...)
ich muss dazu sagen, mir kam diese idee mit den virtuellen template methoden nur mal kurz am rande ohne weiter drüber nachgedacht zu haben, ich hab also kein konzept die dann auch so schon zu benutzen. mein ziel bei diesem lernprojekt ist, sauberen code zu schreiben (ich führe mir deshalb auch derzeitig einschlägige scott meyers lektüre zu gemüte)
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@seldon: Hast mich überzeugt, wieder was gelernt, danke

@Skym0sh0: Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass du sowas willst wie
class Container { Base *ptr; //hier steckt irgendein Derived drin template< class Type > void init( Type Object ) { ptr->init( Object ); //Wenn Derived init(Type) überschrieben hat, dann soll das aufgerufen //werden, ansonsten soll nichts passieren. } };
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GorbGorb schrieb:
@Skym0sh0: Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass du sowas willst wie
class Container { Base *ptr; //hier steckt irgendein Derived drin template< class Type > void init( Type Object ) { ptr->init( Object ); //Wenn Derived init(Type) überschrieben hat, dann soll das aufgerufen //werden, ansonsten soll nichts passieren. } };nein, sowas habe ich:
class Base { public: template<typename T> virtual void init(T const& x) = 0; };class DeriveA : public Base { public: template<> virtual void init(String const& x) // braucht einen string für seine initialisierung { // do something } } class DeriveB : public Base { public: template<> virtual void init(std::vector<int> const& x) // braucht einen vector für seine initialisierung { // do something } } class DeriveC : public Base { public: template<> virtual void init(std::complex<double> const& x) // braucht eine complexe zahl für seine initialisierung { // do something } }class Manager { std::vector<Base*> vec; // wird auch irgendwo gefüllt mit den klassen... public: void init(int index) { if ( index == someThingSpecial1 ) vec[index]->init("String1"); if ( index == someThingOtherSpecial ) vec[index]->init(std::vector<int>(100, 5); if ( index == lolFooBar ) vec[index]->init(std::complex<double>(5.0, 3.0); } };das ist nur schematisch gemeint, weder getestet noch kompilierbar und auch von der genauen implementierung meines projektes abweichend
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Wenn du ohnehin eine Fallunterscheidung hast, solltest du statische Typinformation über die abgeleiteten Objekte besitzen. Dann kannst du auch gleich die richtige
Init()-Methode aufrufen...Aber grundsätzlich sind solche Fallunterscheidungen fast immer ein Hinweis auf schlechtes Design. Was sind das semantisch für Klassen, was genau tut
Init()?
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deshalb hab ich irgendwo auch gesagt, dass mir auffiel, dass es doch nicht so toll ist...
init initialisiert das gewählte objekt, aber das braucht halt mal nen string, mal en array, mal sonstwas
eine möglichkeit wäre als parameter einen zeiger auf eine andere klasse (oder strukt) mitzugeben und von eben dieser klasse(oder struct) spezialierungen zu erben um deren typen sich die objekte dann intern selbst kümmern können
also so:
struct BaseInfos { }; class Base { public: virtual void init(BaseInfos * b) = 0; };struct DeriveAInfos : public BaseInfos { std::string s; int foo; }; class DeriveA { public: virtual void init(BaseInfos * b) { DeriveAInfos * d = dynamic_cast<DeriveAInfos*>(b); doWhatever(d->s, d->foo); } };so wäre es denke ich was besser alles, oder?!
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Sowas wie
class Manager { std::vector<Base*> vec; // wird auch irgendwo gefüllt mit den klassen... public: void init(int index) { if ( index == someThingSpecial1 ) reinterpret_cast<DeriveA*>(vec[index])->init("String1"); if ( index == someThingOtherSpecial ) reinterpret_cast<DeriveB*>(vec[index])->init(std::vector<int>(100, 5); if ( index == lolFooBar ) reinterpret_cast<DeriveC*>(vec[index])->init(std::complex<double>(5.0, 3.0); } };wäre nicht möglich? Du scheinst ja durch den Index schon zu wissen, was für ein spezieller Typ es ist, sonst könntest du ja gar nicht wissen, dass vec[index] ein Typ drin steckt, der diesen speziellen "Konstruktor" implementiert hat. Da kannst du auch genauso gut einfach eine ganz normale Memberfunktion aufrufen. Ich würde mich hier aber Nexus anschließen, das sieht mir nicht unbedingt nach gutem design aus.
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Dynamischer Downcast ist selten besser

Das Problem beginnt bereits früher. Wenn du weisst, dass du einen
std::vectoranInit()übergeben musst, kennst du ja auch das abgeleitete Objekt – schliesslich muss dieses mit demstd::vectoretwas anfangen können. Das wiederum bedeutet, dass du nicht über die Basisklasse arbeiten musst, sondern direktDerived::Init()aufrufen kannst.Erklär mal, wieso das nicht geht, du aber dennoch Fälle unterscheidest (durch die verschiedenen übergebenen Argumente wie
std::vector,std::stringetc.). Und dazu wäre es nützlich, die eigentliche Aufgabe der Klasse zu kennen, also nicht nurBaseundDerived.
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GorbGorb schrieb:
reinterpret_castDas wird richtig laut knallen. Nimm
static_castwenn du dir über die Vererbungsbeziehung sicher bist, unddynamic_castwenn nicht. Aber ein komplett anderer Ansatz ohne Downcast wäre nochmals viel besser...
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wartet mal kurz, ejtzt wirds langsam was komplex.
downcast ist wenn ich die derive klasse nach base caste, oder?!? (und das geht implizit)
upcast ist, wenn man aus base ein derive holt (explizit, sprich dynamic/static cast nötig?!?)
ist denn die methode ein parameterstruct per base und derive struct zu übergeben ok?
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Skym0sh0 schrieb:
downcast ist wenn ich die derive klasse nach base caste, oder?!? (und das geht implizit)
upcast ist, wenn man aus base ein derive holt (explizit, sprich dynamic/static cast nötig?!?)
Nein, andersrum! Denk Dir einen Vererbungsbaum. Da sind die Basisklassen natürlich oben.
(Informatiker haben doch den Keller im Speicher und malen Bäume mit der Wurzel oben.)
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achso
ja logisch eigentlich 
danke
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Es macht doch keinen Sinn, dass die Basisklasse eine init-Methode hat, die verschiedene Parametertypen erwartet. Dann kann der Aufruf sowieso nicht polymorph sein -> wozu in der Basisklasse halten?
Und was erzeugt init? Also wo liegen die Objekte nachher? Werden die zurückgegeben? Oder affektiert das die Klasseninstanz selbst? Und kann ich die Klasse nutzen, bevor ich init aufgerufen habe? Falls ja, was ändert init dann? Und wofür ist die Vererbungsbeziehung in erster Linie da? Oder willst Du damit ebenfalls das Initialisierungsproblem lösen?
Für mich klingt das nach dem init ein wenig nach falschen Verantwortlichkeiten. Entweder, wir können die Klasse sofort nach Instanziierung nutzen oder wir kriegen irgend ein tolles Addon, das wir aber zur Laufzeit dazubsteln wollen. Wenn Du letzteres willst, würde ich das in ein anderes Objekt verlagern und z.B. über Dependency Injection einfügen: (das Wort ist ja gerade "in", aber es wird wohl sehr bald nervig sein so ein Standardkonzept ständig mit nem Buzzword zu versehen :p)
class Class1 { private: Base* base; public: void setWhatever(Base* base); }; class Base { // ... }; class Derived1 : public Base { public: Derived1(const std::string&); }; class Derived2 : public Base { public: Derived2(int); };