Welche Entwicklungsumgebung nutzen die "großen"?
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bigide schrieb:
Dann werd ich nurnoch irgendwie den GCC Compiler für Visual Studio einrichten
"nurnoch irgendwie" klingt nach "mal eben schnell heute Nachmittag". Viel Spaß dabei, ich habs relativ zügig aufgegeben

und dann hoffe ich, kann ich weiterhin Plattformunabhängig (mit den richtigen Libs) programmieren.

Kannst du auch mit dem MSVC Compiler. Der Code ist Plattformunabhängig, wenn du dich an den Standard hälst. Das übersetzte Programm ist weder mit dem gcc noch mit MSVC plattfromunabhängig. Auch der GCC erzeugt unter Windows andere Binaries als unter Linux.
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Das sollte eigentlich auch ein "mal eben schnell heute Nachmittag" sein.
Du nimmst mir grad die Hoffnung, lach.Und den GCC hätte ich nur deshalb genommen, weil dieser bereits C++11 besser implementiert hat. Wobei sich rausgestellt hat das sogar Clang besser geeignet wäre. Aber wieso ist/soll es so schwer sein "nur" einen Compiler zu ersetzen?
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bigide schrieb:
Und den GCC hätte ich nur deshalb genommen, weil dieser bereits C++11 besser implementiert hat. Wobei sich rausgestellt hat das sogar Clang besser geeignet wäre. Aber wieso ist/soll es so schwer sein "nur" einen Compiler zu ersetzen?
Weil die IDE auf dem VC++ hin entwickelt wurde und auch die Projektdateien wohl für diesen ausgelegt sind. Man kann den Buildprozess aber wohl auf Makefiles für externe Compiler umstellen, dann muss man sich aber damit näher auseinander setzen. Beim Intel-Compiler gibt es bereits entsprechende Plugins die einem die Arbeit abnehmen, dies gilt aber nicht für den gcc.
Falls du dir die Mühe aber machst, kannst du gerne am Schluss die nötigen Schritte für das Forum zusammenschreiben (vielleicht für ein FAQ-Eintrag) und anderen die Arbeit zu erleichtern.
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bigide schrieb:
Und den GCC hätte ich nur deshalb genommen, weil dieser bereits C++11 besser implementiert hat. Wobei sich rausgestellt hat das sogar Clang besser geeignet wäre. Aber wieso ist/soll es so schwer sein "nur" einen Compiler zu ersetzen?
Weil die IDE den Compiler aufruft (indirekt über MSBuild usw.), und zwar mit Parametern und allem Drum und Dran. Die verschiedenen Compiler erwarten völlig unterschiedliche Parameter, für manche Dinge, die du in der IDE einstellst kennt der GCC garkeine eigenen Parameter.
Du kannst bei ner Lampe nicht einfach ne Glühbirne durch ne Leuchtstoffröhre ersetzen, auch wenn beides Licht erzeugt und mit 230V läuft
Den Buildprozess auf Makefiles umzustöpseln ist für Fremcompiler vermutlich die einzig sinnvolle Möglichkeit. (Anders als einen VS-Compiler durch einen anderen zu ersetzen, das ist relativ problemfrei). Du verlierst dabei allerdings evtl. den einen oder anderen Vorteil, den du durch die enge Kopplung bekommst.
zu CLANG: ich bin nicht ganz up to date, ist das Ding inzwischen unter Windows gut vertreten? Mein letzter Stand war, dass die Windows-Unterstützung eher miserabel war.
zu C++11-Unterstützung: ja, der gcc hat die bessere Unterstützung (und CLANG vermutlich auch), aber weiter oben meine ich gelesen zu haben, dass du portabel bleiben wolltest - mit C++11-Features, die MSVC nicht unterstützt grenzt du die entsprechende Kundschaft dann aber auch erstmal wieder aus...
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pumuckl schrieb:
...aber weiter oben meine ich gelesen zu haben, dass du portabel bleiben wolltest - mit C++11-Features, die MSVC nicht unterstützt grenzt du die entsprechende Kundschaft dann aber auch erstmal wieder aus...
Ich würde sogar soweit gehen, das man dann den MSVC (VS12) einsetzen sollte (als die untere Messlatte), wenn man einigermaßen portabel bleiben will.
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asc schrieb:
Ich würde sogar soweit gehen, das man dann den MSVC (VS12) einsetzen sollte (als die untere Messlatte), wenn man einigermaßen portabel bleiben will.
Wenn nicht gar MSVC11, für mittellose Nutzer der Express Edition.
Grade erst gelesen, dass es eine VS11 EE geben wird, mit der man auch Desktop-Anwendungen entwickeln kann. Auch für WinXP...
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war falscher Thread...
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pumuckl schrieb:
...VS11...
Eine Frage: Nachdem es Visual Studio 2012 heißt, wäre nicht die Abkürzung VS12 richtiger (die letzten Versionen wurden doch auch immer nach ihrem Jahr benannt)?
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Nope, das war bei VS10 mehr oder weniger nur Zufall. VS 2008 war Version 9, VS 2012 ist Version 11...
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asc schrieb:
(die letzten Versionen wurden doch auch immer nach ihrem Jahr benannt)?
Nope. Das war nur bei VS10/2010 zufälligerweise so (und die Compiler/IDE-versionen sind nochmal was anderes:
nach Visual Studio 6.0 hießen sie
Visual Studio .NET (= VS7, compiler version 13)
Visual Studio 2005 (= VS8, compiler version 14)
Visual Studio 2008 (= VS9, compiler version 15)
Visual Studio 2010 (= VS10, compiler version 16)
Visual Studio 2012 (= VS11)
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Wenn das so ist, und VS11 die 2012er Version ist. Dann ist der C++11 Support aber mehr als *bescheiden*... wenn nich sogar der schlechteste aller mir bekannten Compilerhersteller...
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bigide schrieb:
Wenn das so ist, und VS11 die 2012er Version ist. Dann ist der C++11 Support aber mehr als *bescheiden*... wenn nich sogar der schlechteste aller mir bekannten Compilerhersteller...
Ja, leider.

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out schrieb:
bigide schrieb:
Wenn das so ist, und VS11 die 2012er Version ist. Dann ist der C++11 Support aber mehr als *bescheiden*... wenn nich sogar der schlechteste aller mir bekannten Compilerhersteller...
Ja, leider.

Aber sie wollen ja mit Updates nach und nach neue C++11 Sachen bringen.
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out schrieb:
out schrieb:
bigide schrieb:
Wenn das so ist, und VS11 die 2012er Version ist. Dann ist der C++11 Support aber mehr als *bescheiden*... wenn nich sogar der schlechteste aller mir bekannten Compilerhersteller...
Ja, leider.

Aber sie wollen ja mit Updates nach und nach neue C++11 Sachen bringen.
Ich hoffe ja immernoch darauf, dass 'export' wieder aufgenommen und in gcc und VC++ implementiert wird
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Cyres schrieb:
Ich hoffe ja immernoch darauf, dass 'export' wieder aufgenommen und in gcc und VC++ implementiert wird
Wird nicht geschehen. comeau war afaik der einzige der es wirklich konform umgesetzt bekommen hat, und die Leute haben Jahre dafür investiert. Und am Ende auch dafür gestimmt, dass es aus dem Standrad genommen wird. Das zeigt, was für ein Murks das war...
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bigide schrieb:
Wenn das so ist, und VS11 die 2012er Version ist. Dann ist der C++11 Support aber mehr als *bescheiden*... wenn nich sogar der schlechteste aller mir bekannten Compilerhersteller...
Laut Einträgen in den Kommentaren sitzt eine Person an der STL.
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IrgendeinName schrieb:
bigide schrieb:
Wenn das so ist, und VS11 die 2012er Version ist. Dann ist der C++11 Support aber mehr als *bescheiden*... wenn nich sogar der schlechteste aller mir bekannten Compilerhersteller...
Laut Einträgen in den Kommentaren sitzt eine Person an der STL.
Ist aber natürlich nicht wahr, die Firma Dinkumware wurde aber von der dort genannten Person genannt und die ursprüngliche Implementierung wurde tatsächlich von dieser durchgeführt.
MfG SideWinder
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pumuckl schrieb:
Cyres schrieb:
Ich hoffe ja immernoch darauf, dass 'export' wieder aufgenommen und in gcc und VC++ implementiert wird
Wird nicht geschehen. comeau war afaik der einzige der es wirklich konform umgesetzt bekommen hat, und die Leute haben Jahre dafür investiert. Und am Ende auch dafür gestimmt, dass es aus dem Standrad genommen wird. Das zeigt, was für ein Murks das war...
Ich hätte nicht erwartet, dass das so einen enormen aufwand bedeutet. Ich dachte das rausnehmen aus dem Standard hätte andere Gründe.
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Cyres schrieb:
pumuckl schrieb:
Cyres schrieb:
Ich hoffe ja immernoch darauf, dass 'export' wieder aufgenommen und in gcc und VC++ implementiert wird
Wird nicht geschehen. comeau war afaik der einzige der es wirklich konform umgesetzt bekommen hat, und die Leute haben Jahre dafür investiert. Und am Ende auch dafür gestimmt, dass es aus dem Standrad genommen wird. Das zeigt, was für ein Murks das war...
Ich hätte nicht erwartet, dass das so einen enormen aufwand bedeutet. Ich dachte das rausnehmen aus dem Standard hätte andere Gründe.
Naja, vorallem bringt export in der realität garnichts.
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asc schrieb:
ebenso wenig wie das von Linux aus für Windows möglich ist.
Das ist mit MinGW32/64 mittlerweile wirklich extrem komfortabel geworden (ganz abgesehen davon, dass es schon immer möglich war). Da wurde in letzter Zeit echt ein ganzes Stück Arbeit reingesteckt.
Die beste Integration findest du wohl in Fedora. MinGW in 32- und 64-Bit-Varianten ganz normal im Repo und zusätzlich zahlreiche Opensource-Libraries (inklusive GUI-Zeugs wie Qt oder GTK+) jeweils zum statischen und dynamischen Linken. Außerdem ein einfacher Weg zum Erstellen von Windows-Installern (NSIS).
Ich würde sogar sagen, dass es unter Linux mittlerweile bedeutend einfacher und stressfreier ist Windows-Binaries zu bauen als unter Windows selbst. Einzig das Testen muss man dann halt noch unter einem (virtualisierten) Windows durchführen.