Wie lange hat es gedauert bis ihr alle Aspekte von C++ verinnerlicht hattet?
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Dobi schrieb:
Ich hab das Gefühl, dass sich das fast komplett auf C++ übertragen lässt.

Definitiv, klasse Beitrag!
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Habe gerade in Herb Sutters Blog auch etwas passendes zum Thema gelesen:
I just got back from teaching a class, and I’m always amazed at the breadth and diversity of C++ developers. As Bjarne Stroustrup famously says: “No one knows ‘what most C++ developers do.’”
In particular, I’m surprised at how strongly some people feel about certain features, such as refactoring or safety or raw performance or exhaustive conformance, that don’t matter much at all to other people, ...
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nn schrieb:
Habe gerade in Herb Sutters Blog auch etwas passendes zum Thema gelesen:
Hat eigentlich mit dem Thema wenig zu tun. Hier gehts um die Sprache C++ und wie man damit entwickelt (bzw. das Entwickeln lernt). In dem Blogpost (und dem Zitat) gehts um was ganz anderes, nämlich um Features der IDEs/Compiler, die Leute nutzen, sich wünschen und erwarten. Das ist etwas was mit der Sprache erstmal wenig zu tun hat.
Was eher in die Richtugn geht: http://www.meetingcpp.com/index.php/newsreader/items/islands-of-c.html - hier gehts um die verschiedenen "Geschmacksrichtungen" und Subsets von C++, die verschiedene C++-Entwickler benutzen. Nennt sich alles C++, aber die Lernkurven und damit die Zeit, die man benötigt, um "es" zu beherrschen, sind unterschiedlich.
In dem Sinne eine weitere Antwort an den Fragesteller: nicht nur "verinnerlicht" ist wie schon in vorigen Beiträgen gesagt ein schwammiger und ungenauer Begriff, sondern auch "alle Aspekte von C++". Je nach Entwicklungsumgebungen sind verschiedene Bibliotheken und Bibliotheksteile mit dem verbunden, was der jeweilige Entwickler als "alle Aspekte" verstehen mag.
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Butterbrot schrieb:
(...)frage mich wie lange ihr hier gebraucht habt, bis ihr alles was C++ so bietet wirklich verstanden habt und aus dem FF anwenden könnt?
Ich habe 1996 mit StormC++ angefangen, und bin nicht davon überzeugt C++ komplett verstanden zu haben. Außerdem ist die Sprache so umfangreich, dass ich Mühe habe jemandem zu glauben, der behauptet, C++ komplett "aus dem FF" anwenden zu können.
Butterbrot schrieb:
(...) wie lange habt ihr gebraucht um die ganzen verschiedenen Konstruktoren, Operatorüberladungen, Templatesystem etc drauf hattet(...)
"Drauf haben" in Form von "Kennen-und-schonmal-angewendet-haben" geht recht fix. Mit den richtigen Büchern und Projekten ist das in ein paar wenigen Jahren geschafft.

Spaß beiseite, es ist natürlich wichtig sich die Bestandteile der Sprache anzuschauen. Aber auf "Krampf" zu versuchen alles zu verstehen, auch wenn du es nicht brauchst, ist vielleicht ein wenig viel.
Wie gesagt, ich bin seit ein paar "Jährchen" dabei, und lerne immer noch jeden Tag dazu.

Achja, @Dobi:
++ !
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C++ ist ein Werkzeug. Es mag durchaus möglich sein, dass man sein Werkzeug in und auswendig kennt (was im Falle von C++ allerdings sicherlich viele viele Jahre in Anspruch nimmt; ich lern jetzt seit 10+ Jahren C++ und würd sagen, dass ich einen ganz guten Überblick hab, aber es gibt immer noch viele Winkel, in die ich noch nie geschaut hab). Aber selbst wenn jemand sein Werkzeug in und auswendig kennt, kann man daraus nicht schließen, dass er auch tatsächlich schonmal alles mit diesem Werkzeug gemacht hat, was man damit machen kann. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass man selbst mit einem simplen Schraubenzieher immer noch Dinge machen kann, auf die noch nie ein Mensch gekommen ist...
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Irgendjemand hat mal gesagt, dass ein guter Programmierer rund 10000 Stunden an Programmierarbeit braucht um sich wirklich Pro zu nennen. Ich beispielsweise habe studienbedingt mit C, C++, Matlab, Assembler, Pascal und LabView in den Jahren 2006/07 ungefähr parallel angefangen. Matlab als erstes. Bei den ersten drei halte ich mich mittlerweile für recht gut. Ich kann es nicht auswendig, könnte aber auch ohne Probleme alles sehr schnell wieder rauskramen, da ich weiß wo es steht. Es kommt halt darauf an, was man halt so an Projekten gestartet hat. An sich kommt es beim Programmieren auch nicht unbedingt nur auf das Können der Progsprachen an, sondern an der Fähigkeit, die Zusammenhänge aufzubauen die man Programmieren will. Das kann man nur trainieren und das dauert meines Erachtens die Hauptzeit. Richtig lernen kann man meines Erachtens nur, wenn man sich selbst an größere Projekte wagt. Matlab hab ich gelernt weil ich Bildgebungsalgorithmen und die dafür zugehörige Signalverarbeitungsmathematik brauchte. C, weil ich Mexfiles applizieren musste und diverse Algorithmen auf C in kleine Bibliotheken umschrieb und C++, weil ich einmal ein Qt4 Projekt anfing, um ein Kassenabrechnungssystem zu basteln bzw im Moment eine kleine IDE für Bildverarbeitungsalgorithmen schreibe. Da nutze ich C-Libs und C++ nebenher. Dabei treten ständig neue Probleme auf, die es zu lösen gilt. Da kann man nachblättern, hartnäckig in Foren fragen, aber es ist irgendwann gelöst und idR sogar so, dass man es auch richtig verstanden hat.
Im Kern kann man einfach nur sagen. Machen! Je mehr, desto schneller hat man es drauf.
Grüße, Inge
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Irgendjemand hat mal gesagt, dass ein guter Programmierer rund 10000 Stunden an Programmierarbeit braucht um sich wirklich Pro zu nennen
Jaja, irgendwer, hoerensagen, ... btw. Peter Norvig hier das Essay http://norvig.com/21-days.html
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knivil schrieb:
Jaja, irgendwer, hoerensagen, ... btw. Peter Norvig hier das Essay http://norvig.com/21-days.html
Dieses Essay ist absoluter Rotz. Falsche Analyse, falsche Annahmen und von diesen überwiegend trivialen Tipps sollte man ihm ein paar um die Ohren hauen.

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pumuckl schrieb:
nn schrieb:
Habe gerade in Herb Sutters Blog auch etwas passendes zum Thema gelesen:
Hat eigentlich mit dem Thema wenig zu tun.
Ich sehe das durchaus so, dass Anhänger verschiedener "Geschmacksrichtungen" sehr unterschiedlich starke Neigungen zeigen, sich mit Neuerungen oder "entfernten Winkeln" der Sprache auseinanderzusetzen.
Aber auch wenn man sich damit auseinandersetzt, fällt mir sofort das Zitat von Scott Meyers ein:
My best advice? Don't get fancy. Treat a new C++ feature like you would treat a loaded automatic weapon in a crowded room: never use it just because it looks nifty. Wait until you understand the consequences, don't get cute, write what you know, and know what you write.
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Mitleid schrieb:
knivil schrieb:
Jaja, irgendwer, hoerensagen, ... btw. Peter Norvig hier das Essay http://norvig.com/21-days.html
Dieses Essay ist absoluter Rotz. Falsche Analyse, falsche Annahmen und von diesen überwiegend trivialen Tipps sollte man ihm ein paar um die Ohren hauen.

Jaja, die moechtegern Pros. Natuerlich hast du die Refernezen verfolgt und die verlinkten Papers gelesen, hast ein Doktor auf diesen Gebieten und kennst dich voll aus.