Griechenland. Ein Land kurz vor dem Konkurs?



  • Andi, so ungefähr stimmt das schon ...
    ... aber ich mag halt Ouzo, das bringt die Sinne in die regierungskonforme Richtung.
    Und man braucht verdammt viel Ouzo, um sich Merkel schönzusaufen 😉



  • Hi Pointercrash(),

    pointercrash() schrieb:

    Und man braucht verdammt viel Ouzo, um sich Merkel schönzusaufen 😉

    Mann sollte sich nichts unschaffbares vornehmen. Alles ist endlich, auch die Ouzo-Vorräte dieser Welt.

    Gruß Mümmel



  • Andreas XXL schrieb:

    ... Wir können z.B. von Griechenland nichts für die Schulden bekommenn, was dies wert wäre. Nicht einmal ganz Griechenland würde dafür ausreichen ...

    Diese aus meiner Sicht haltlose Behauptung rechnest Du mir bitte mal ganz genau vor. 😉



  • man braucht verdammt viel Ouzo, um sich Merkel schön zu saufen.

    Man könnte vielleicht ein älteres Bild (so vor acht Jahren ab Überarbeitung durch Friseur Udo Walz) nehmen: http://www.welt.de/jahresrueckblick-2008/april/article1899926/Wieviel-Dekollete-darf-eine-Kanzlerin-zeigen.html
    (kann natürlich auch abschreckend wirken 😃 )



  • Es ist wieder soweit. Das Geld ist schon wieder futsch. Griechenland sitzt erneut in der Insolvenz-Falle. Auf der einen Seite die Gläubiger, auf der anderen eine Wirtschaftsflaute, die kein Geld in die Kassen spült. Der Grexit ist schon lange überreif, die Bevölkerung hat die Nase voll von den Steuererhöhungen und Kürzungen und das Land seit Jahren in der Pleite. Deutschland muss leider für diesen maroden Außenposten der EU haften.

    Das Land könnte schon längst wieder bei der Drachme sein, die man gegenüber dem Euro abwerten könnte, wenn es schlecht läuft. Dann könnte man auch über einen Schnitt der über 300 Milliarden Euro Schulden reden. Der Primärüberschuss ist immerhin leicht positiv.

    Der Kernpunkt: Sobald der IWF aussteigt, muss der deutsche Bundestag über erneute Hilfen für GR abstimmen, und dann wird es mitten im Wahlkampf rund gehen. Schäuble hat den Griechen schon "Luxus" vorgeworfen (Pensionen über dem Durchschnitt der anderen Euroländer) und will den Druck aufrecht erhalten.

    Politisch wird es wohl wieder eine Wende zu den Konservativen geben. Was man wirklich braucht ist Arbeit, mit der man eine Familie ernähren kann. Man kann ein Land auf Dauer nicht von den Pensionen der Alten und von einer Schattenwirtschaft abhängig machen.

    Griechenland hätte nie in die Währungsunion eintreten dürfen.



  • Es wird sich nichts ändern Erhard - bis zum bitteren Ende lautet die Devise der EU und unserer deutschen Politiker.
    Seit knapp 20 Jahren läuft der Mist jetzt schon.
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/euro-raum-griechenland-erschwindelte-euro-beitritt-1189739.html



  • Hi Erhard,

    Erhard Henkes schrieb:

    Was man wirklich braucht ist Arbeit, mit der man eine Familie ernähren kann. Man kann ein Land auf Dauer nicht von den Pensionen der Alten und von einer Schattenwirtschaft abhängig machen.

    Nein, was Griechenland als erstes braucht ist eine krachende Pleite mit eiem richtig harten Aufschlag auf dem Boden (auch dem der Tatsachen).
    Vergiss nicht, dass die Zustände in GR immer noch Folgen der damaligen Obristen-"regierung" sind.
    Daraus haben sich dann nach dem Ende des Obristenregiemes Zustände ergeben, unter denen den Militärs sozusagen die Macht gegen Gefälligkeiten abgekauft wurde. Sie sind praktisch der Bodensatz der korupten herschenden Kaste von GR. Egal, wie schlecht es GR geht, sie werden immer zusehen, das bei ihnen genug landet, und Hilfen von außen werden immer zuerst Hilfen für sie sein.
    Erst dan, wenn GR richtig hart auf dem Boden aufschlägt, dass es nicts mehr zu verteielen und nicht mehr zu bewahren gibt als das eiegene Leben, erst dann ist die Macht dieser Clique wirklich gebrochen, und erst dann kann es für Griechenland wieder aufwärts gehen.

    Gruß Mümmel



  • Erst dann, wenn GR richtig hart auf dem Boden aufschlägt, dass es nichts mehr zu verteilen und nichts mehr zu bewahren gibt als das eigene Leben, erst dann ist die Macht dieser Clique wirklich gebrochen, und erst dann kann es für Griechenland wieder aufwärts gehen.

    Man kann nur verteilen, was vorher erarbeitet wurde. Voraussetzung ist politische Stabilität, und diese ist nicht gegeben. Durch das ständige Gezerre mit EU und IWF kommt da auch keine Ruhe rein. Von daher hast Du vielleicht recht. Von ganz unten geht es immer aufwärts. Solange GR aber in der EU ist, wird Deutschland als Hüter des Humanismus diesen Aufschlag nicht zulassen. 😉

    http://www.onvista.de/news/reformstreit-tsipras-attackiert-iwf-und-schaeuble-54725769
    Tsipras attackiert die Hand, die ihn durchfüttert. Deutschland und den IWF.
    Leben die Griechen nun über ihre Verhältnisse oder nicht?



  • Erhard Henkes schrieb:

    Leben die Griechen nun über ihre Verhältnisse oder nicht?

    Womöglich. Deutschland lebt dagegen seid Jahren unter seinen Verhältnissen und drückt andere Staaten mit seiner hoch produktiven Wirtschaft aber relativ niedrigen Löhnen mit dem Exportüberschuss an die Wand.



  • Hi MaximAL,

    maximAL schrieb:

    Deutschland lebt dagegen seid Jahren unter seinen Verhältnissen und drückt andere Staaten mit seiner hoch produktiven Wirtschaft aber relativ niedrigen Löhnen mit dem Exportüberschuss an die Wand.

    Die Lösung dieses Problemes lautet eigene Währungen. Dann nivelliert sich das von ganz alleine.
    Aber das ist mit der "ich liebe euch doch alle"-Raute nicht zu machen. Das geht erst wenn Schäuble selbst ans Ruder kommt oder ein anderer der Schäuble die Freiheiten dafür gibt um die Griechen aus dem Euro zu schnipsen bzw. selbst auszutreten.

    Gruß Mümmel