Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?



  • @Mümmel
    Klar, unsere Großstädte verpacken einen Anstieg des Meeresspiegels um ein paar Meter mühelos. Und die paar hundert Millionen Menschen, wenn nicht gar Milliarden, ziehen einfach 50km weiter landeinwärts. Kein großes Ding, das machen wir schon vor´m Frühstück. Überlegst du eigentlich, was du schreibst, oder tippst du einfach drauf los?



  • @SeppJ sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    Die letzte Eiszeit war lange vor Erfindung von solcher High-Tech wie "Feldern", "historische Aufzeichnungen", oder der Zahl Hunderttausend.

    Gab es die Dinosaurier auch, oder zweifelst du deren Existenz an?



  • @muemmel sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    Was die Frage nach Beweisen betrifft, das das CO2 nicht Schuld am Klimawandel ist, die Abbildung die ich schon weiter oben verlnkt habe
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7c/Atmospheric_Transmission.png
    sagt jedem der ein Diagramm lesen kann, dass es so ist.

    Nein, das sagt das Diagramm nicht aus. Das Diagramm zeigt, dass CO2 in einem bestimmten Strahlungsbereich als Treibhausgas wirkt – mehr aber auch nicht. Das Diagramm zeigt nicht, wie stark sich der CO2-Anstieg als zusätzlicher Treibhauseffekt auswirkt. Der Treibhauseffekt eines jeden Gases in der Atmosphäre steigt logarithmisch mit der Konzentration an. D.h. von 0 auf 100ppm ist der CO2 Treibhauseffekt sehr stark von 100ppm auf 200ppm fällt der Effekt schon geringer aus, von 200ppm auf 300ppm wird er nochmals geringer und zwischen 300ppm und 400pm trägt er kaum mehr zum Temperaturanstieg bei. D.h. die herbeigeredeten 2°C Temperaturanstieg können gar nicht vom CO2 alleine verursacht werden, sondern sollen in der Wechselwirkung mit Wasserdampf erfolgen.

    Ferner ist unklar woher das CO2 stammt. Ist es wirklich auf die Verbrennung von fossilen Kohlenstoff zurückzuführen, oder gast es aus dem arktischen Permafrostboden aus, der durch den Temperaturanstieg auftaut. Es sei nochmals daran erinnert, dass auf dem Mars es ebenfalls zu einem Temperaturanstieg im gleichem Zeitraum kam. Dessen Ursache ist unbekannt, nur eines kann man definitiv ausschließen. Das Verbrennen von fossilen Kohlenstoff auf der Erde kann diesen (meint auf dem Mars) Temperaturanstieg nicht verursacht haben.



  • @SeppJ sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    Die letzte Eiszeit war lange vor Erfindung von solcher High-Tech wie "Feldern", "historische Aufzeichnungen", oder der Zahl Hunderttausend.

    Die kleine Eiszeit war ein Kälteeinbruch auf der Welt, der sich insbesondere in Europa mit verheerenden Folgen manifestierte.



  • Hi,

    hiewr noch ein wenig Recherchefutter zum thema Klimawandel.
    https://www.fortschrittinfreiheit.de/veroeffentlichungen/falsi.pdf

    Gruß Mümmel



  • @muemmel
    Lohnt sich wahrscheinlich nicht zu lesen. Klimaskeptiker haben ja -warum auch immer- das Privileg ihre Meinung ständig zu ändern.
    Ist bald wahrscheinlich nicht mehr aktuell, was da drin steht.
    Was gibt es denn Neues an der Front nach "Klimawandel gibt es nicht", "Kommt nicht vom Menschen", "Die Sonne ist schuld", "Kommt doch vom Menschen wegen der Windräder", ...? Ich tippe auf Fahrräder als Verursacher?





  • https://m.focus.de/auto/ueber-elektromobilitaet-tv-doku-entlarvt-das-maerchen-vom-emissionsfreien-autofahren_id_10789038.html

    Als ob das nicht klar gewesen wäre. Aber wie sagte Herr Hitler so schön: Welch großes Glück für die Regierung, dass die Menschen nicht denken! Gerade er.😅

    Wie lange es wohl dauert, bis die Leute alle rumheulen, dass sie so viel Geld für Elektroautos ausgegeben haben?



  • @Wade1234 naja, dass hat der Fokus etwas unlauter zusammengefasst. Ich habe die Doku zufällig gesehen, das Fazit war, das e-Autos ein Teil eines Mobilitätsandels sein kann, dass aber der Hang nach größer, weiter, schneller auch die Ökobilanz von e-Autos ad absurdum führt.
    Man braucht halt keine 100 kWh Batterien.
    Ansonsten sind das die Zahlen, aus der schwedischen Studie von 2017. Die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, da gibt es durchaus auch andere Berechnungen.



  • naja irgendwie war das doch klar, dass man auf lange sicht mit größer, schneller, weiter kommt. das auto ist ja meistens auch kein fortbewegungsmittel an sich, sondern ein statussymbol, das zum zweck hat, sich darum zu streiten, wer jetzt das tollste und größte hat bzw. eigentlich ein mittel, um langeweile und dem gefühl von sinnlosigkeit zu entgehen.

    zumindest in städten brauchst du als privatmensch auch kein auto.



  • Hi,

    alles blökt wie eine Schafherde vom Umweltschutz und Klimaschutz.
    Neben der Frage Kohle- oder Atomkraft gibt es aber nur eine einzige wirksame Größe auf den Umwelt-/Klimaschutz, und die nennt sich Wirkungsgrad/Effizienz.
    Klar können wir alle unsere Kraftwerke stillegen, alle unsere Industrie abschaffen... Aber wird deshalb auch nur eine einzige Kilowattstunde weniger Strom verbraucht, wird die Wohnung nur ein Grad weniger geheizt, wird auch nur ein produziertes Produkt weniger gekauft, nur weil wir es nicht mehr bei uns produzieren, wird nur eine Tonne weingier CO2 erzeugt, nur weil es nicht mehr in Deutschland stattfindet?
    Nein, es wird nichts gespart, sondern in den meisten Fällen noch ungünstiger produziert als bei uns.
    Alles was wir in Deutschland produzieren (Strom, Produkte...), da haben wir einen Einfluß darauf, wie effizient es produziert wird. Sobald es nicht mehr in Deutschland produziert wird wird es dort im Ausland produziert, wo die geringsten Auflagen und Löhne gelten. Die Illusion, dass damit CO2 und Ressourcen eingespart werden ist doch absurd. Im Gegenteil, man kann davon Ausgehen, dass die Effiziens der Resssourcenverwertung, der CO2-Ausstoß... schlechter werden.
    Wenn die Klimajünger wirklich was fürs Klima tun wollen, dann gibt es nur einen Weg, die dämlichen Streiks weglassen, bestmögliche Zensuren und Kenntnisse erwerben und ein MINT-Studium aufnehmen und selbst an der Verbesserung der Produkte und Technologien aktiv mitarbeiten.

    Gruß Mümmel



  • @muemmel sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    ein MINT-Studium aufnehmen und selbst an der Verbesserung der Produkte und Technologien aktiv mitarbeiten.

    es ist eben ungleich einfacher, "tolle" ideen zu haben und der welt zu erzählen, was man alles machen könnte und müsste, als so etwas auch tatsächlich umzusetzen. außerdem bezweifle ich mal ganz stark, dass solche leute überhaupt die geistigen fähigkeiten für ein mint-studium haben.



  • @Wade1234 sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    außerdem bezweifle ich mal ganz stark, dass solche leute überhaupt die geistigen fähigkeiten für ein mint-studium haben.

    Sind wir vielleicht ein klitzekleines bisschen verallgemeinernd?

    @muemmel sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    Wenn die Klimajünger wirklich was fürs Klima tun wollen, dann gibt es nur einen Weg, die dämlichen Streiks weglassen...

    Die Streiks finde ich schon in Ordnung, allerdings finde ich diese "Politik mach was"-Mentalität auch problematisch.
    Die Politik zwingt uns schließlich nicht maximal bescheuerte Autos zu kaufen, in den Urlaub zu fliegen oder jeden Tag Fleisch auf den Tisch zu stellen.
    Würde mir wünschen, dass da mehr in Richtung Eigenverantwortung argumentiert werden würde.



  • @Jockelx sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    Sind wir vielleicht ein klitzekleines bisschen verallgemeinernd?

    naja zumindest an der uni meiner stadt kannst du dich so ohne weiteres für mathematik, elektrotechnik, physik, informatik usw. einschreiben (hochschulreife natürlich vorausgesetzt), während diese ganzen laberwissenschaften alle unglaublich hart zugangsbeschränkt sind, und meine persönliche erfahrung hat gezeigt, dass solche leute nicht besonders zugänglich für kritisches hinterfragen sind und sehr stark autoritäres verhalten zeigen und wenn das kein zeichen für fehlende geistige fähigkeiten ist, dann weiß ich das auch nicht.

    Die Politik zwingt uns schließlich nicht maximal bescheuerte Autos zu kaufen, in den Urlaub zu fliegen oder jeden Tag Fleisch auf den Tisch zu stellen.

    da hast du allerdings recht!



  • @Wade1234 sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    https://m.focus.de/auto/ueber-elektromobilitaet-tv-doku-entlarvt-das-maerchen-vom-emissionsfreien-autofahren_id_10789038.html

    Als ob das nicht klar gewesen wäre. Aber wie sagte Herr Hitler so schön: Welch großes Glück für die Regierung, dass die Menschen nicht denken! Gerade er.😅

    Wie lange es wohl dauert, bis die Leute alle rumheulen, dass sie so viel Geld für Elektroautos ausgegeben haben?

    Das ist ein neuartiges Statussymbol. Aufwand/Nutzen sind noch weit auseinander. Daher steigen nur wenige Leute darauf ein. Mal sehen, wie das in China läuft. Hybridautos, die man nicht aufladen muss, könnten auf Dauer für die nächsten Jahre gut passen.



  • @Erhard-Henkes sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    @Wade1234 sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    https://m.focus.de/auto/ueber-elektromobilitaet-tv-doku-entlarvt-das-maerchen-vom-emissionsfreien-autofahren_id_10789038.html

    Als ob das nicht klar gewesen wäre. Aber wie sagte Herr Hitler so schön: Welch großes Glück für die Regierung, dass die Menschen nicht denken! Gerade er.😅

    Wie lange es wohl dauert, bis die Leute alle rumheulen, dass sie so viel Geld für Elektroautos ausgegeben haben?

    Das ist ein neuartiges Statussymbol. Aufwand/Nutzen sind noch weit auseinander. Daher steigen nur wenige Leute darauf ein. Mal sehen, wie das in China läuft. Hybridautos, die man nicht aufladen muss, könnten auf Dauer für die nächsten Jahre gut passen.

    Ich verstehe auch nachwievor nicht, warum der Wasserstoff als Antrieb so wenig verbreitet ist.
    Das Konzept hat aus meiner Sicht fast nur Vorteile gegenüber der Elektrofahrzeugtechnik.

    1. Man kann Elektrolyse zu Zeiten betreiben, in denen zuviel Strom verfügbar ist ( nachts? ).
    2. egal welche Antriebsmethode man wählt ( Verbrenner vs Brennstoffzelle ), man braucht deutlich weniger Batteriekapazitätim Vergleich zum Elektroauto.
    3. Abgase entstehen nicht. Nur Wasser. Womit sich der Kreis dann auch wieder schließt.

    Hab ich was übersehen?


  • Mod

    @It0101 sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    Hab ich was übersehen?

    Probleme bei Handhabung und Lagerung. Das kleinste Molekül des Universums hat halt leider ein paar unangenehme Eigenschaften, an die man mit allgemeiner Alltagserfahrung gar nicht denkt, da man im Alltag ausschließlich mit weniger extremen Stoffen zu tun hat, die sich "normal" verhalten.



  • @SeppJ
    achso du meinst, dass Wasserstofftanks chemisch/physikalisch bedingt grundsätzlich undicht sind?

    Gut, dass Wasserstoff eine mittelschwere Tendenz zu starken exothermen Reaktionen hat, ist klar.



  • Der Wasserstoff kann unter Energieeinsatz aus Wasser, oder aus Kohlenwasserstoffen hergestellt werden.
    Aktuell wird in der Regel zweites gemacht, wobei natürlich auch CO2 emittiert wird.
    Außerdem, und dass ist das große Problem, denke ich, ist die Energiebilanz noch nicht optimal:

    Während von 100 Kilowattstunden Strom rund 70 Prozent in einem batterieelektrischen Auto genutzt werden können, sind es im Brennstoffzellen-Auto, je nach Untersuchung, lediglich 20 bis 25 Prozent. Der gasförmige Wasserstoff wird für den Transport entweder unter Druck gesetzt (200 bis 700 bar) oder verflüssigt. Flüssiger Wasserstoff hat 99,9 Prozent 'weniger Volumen als das Gas.
    (Quelle: https://aiomag.de/warum-ist-wasserstoff-noch-nicht-richtig-im-fluss-3684)

    Insgesamt hat es natürlich einen gewissen Charme: Wasserstoffherstellung aus (Öko)-Strom und Wasser, wenn welcher über ist (statt ins Ausland zu verkaufen). Mit dem Wasserstoff kann man dann zumindest Langstreckenfahrzeuge und LKWs versorgen.



  • Hi It0101,

    @It0101 sagte in Was bedeutet der Klimawandel für uns konkret?:

    Hab ich was übersehen?

    Neben der Tatsache dass man Wasserstoff nirgends wirklich gut einsperren kann, weil dises winzige Molekül wie schon SeppJ sagte überall durchhuscht die Kosten von Wasserstoff und seine geringe Lagerungsdichte.
    Metaltanks sind für Wasserstoff nicht geeignet, da Wasserstoff bei Metallen zur Wasserstoffversprödung führt. Es sind also nur Kunststofftanks möglich.
    Bei den derzeit üblichen Drücken von 700 Bar hat 1 Kubikmeter Wasserstoff gerade mal eine Masse von 40 kg. Der Energieaufwand für die Speicherung beträfgt i dem Fal ca 12% des Energiegehaltes des Wasserstoffs.
    Da sich Wasserstoff bei diesen Drücken nicht mehr sehr wie ein ideales Gas verhält kommt man nicht auf leider nicht auf die theoretische masser von 63 kg/m³.
    Viel mehr wie 20 Liter dürften bei einem PKW-Speicher nicht als Speichervolumen möglich sein, was 0,8 kg entsprechen würde. Aber selbst wenn man einen 100 Liter-Tank benutzt kommt man nur auf ca 4 kg. Bei Brennstoffzellenbetrieb würde das für ca 400 km reichen, bei normaler Verbrennung dagegen nur für ca 100 km. Wie hoch die Diffusionsverluste sind weiß ich nicht, aber sie sind nicht unbeträchtlich. Wenn sich das unter Decken sammelt ist es zwischen 18 und 76 Vol-% explosiv und bereits ab 4% brennbar.
    Bei Flüssigwasserstoff-Lagerung kommt man auf eine Dichte von 70,8 kg/m³. Auch nicht sehr viel, dazu kommt dann noch der Isolationsaufwand.
    Für die Verflüssigung wird ein Energieaufwand von 28…46 % der Energie des gespeicherten Wasserstoffs benötigt. Dazu noch die Transportverluste von ca 6%. Dazu verdampft trotz bestmöglicher Isolation immer ein Teil des Wasserstoffs. Zum Beispiel war beim BMW-Versuchsfahrzeug Hydrogen7 ein halbvoller Tank nach 9 Tagen praktisch nur durch dieVerdampfung leer. Und das trotz einer Isolation auf Vakumbasis, die einer 17 Meter dicken Schaumstoffisolation entsprach.
    Auch ist der Preis von Wasserstoff nicht unbeträchtlich. 1 kg Wasserstoff mit dem man bei Brennstoffzellenbetrieb mit einem PKW ca 100 km weit kommt kostet 11,5 Euros. Das heist es fallen bei Brennstoffzellenbetrieb 11,5 Euros pro 100 km an Kraftstoffkosten an und bei normaler Verbrennung ca 40-50 Euros.

    Auch ist es irrig anzunehmen, dass man einfach mal die vorhandene überschüsige Energie zur Elektrolyse nutzen kann. Sicher würde das irgendwie gehen, aber für einen venrünftigen Wirkungsgrad braucht man doch konstante Bedingungen, zu denen auch gleichbleibende Temperatur- und Druckverhältnisse und auf die Elektrodenfläche optimierte Stromstärken gehören.

    Letzlich bleibt noch die Frage, bei einem großflächigen Umstieg auf Wasserstoff, wo und wie sollen die volumenmäßig riesigen Mengen gelagert werden. Wer soll die Behälter ständig kühlen. Da wirft man insgesamet dohc das Kind mit dem Bade weg.

    Gruß Mümmel


Log in to reply