Praktikum in der Entwicklung - Lehrer und Eltern dagegen



  • Bartlebe schrieb:

    ... wobei hier kurz erwähnt werden sollte, dass das in den Berufsschulen die ich kenne wirklich nur absolute Basics sind und man das wirklich nur als sehr groben Einstieg nehmen könnte.

    Und auch teilweise extrem schlechte Programmierkenntnisse vermitteln (Spagethicode mit gotos habe ich selbst noch erleben dürfen in einem Praktikum das ein Berufschullehrer gehalten hat, und mir wurde schon gesagt das diese Generation noch immer nicht ganz ausgestorben ist).



  • So extrem habe ich das nicht erlebt (seit grob 2 Jahren ausgelernt).
    Man korrigiere mich wenn ich falsch liege aber so wie uns das damals erklärt wurde müssen Berufsschulen in diesem Bereich auch eine der 3 "großen" Programmiersprachen unterrichten (C++, C#, Java).
    Somit wären uralt sprachen die heute "niemand" mehr braucht eh ausgeklammert.
    Ja natürlich gibt es dann auch noch die Urgesteine die mit C anfangen in einem Standard der seit 20 Jahren nicht mehr aktuell ist, aber zumindest bei den wenigen Schulen mit denen ich bisher Kontakt hatte war das nicht der Fall.

    Natürlich lernt man da oft keinen Umfang und Codingstil das man direkt 1 zu 1 damit produktiv arbeiten gehen kann.
    Allerdings wäre es wesentlich näher am eigentlichen Ziel des jungen Mannes (meine Meinung wer anderer ist mag mich korrigieren) als Elektroniker oder ähnliche.

    Außerdem hat man, wenn man denn eine Ausbildungsstelle in einen von beiden Bereichen bekommt wesentlich bessere Argumente gegenüber Eltern warum man mehr Computerzeit benötigt (viele Bereiche da können einfach nicht ohne Computer und Internet gelernt werden).
    EDIT: Die man ja auch durchaus nutzen kann um sich privat in Programmieren weiterzubilden (hoch lebe das Internet^^)

    Zusätzlich bieten viele Berufsschulen (zumindest bei uns) an das man parallel mit einigen Berufsschulstunden mehr ein Fachabitur in dem Bereich erwerben kann, das kann auch ein interessanter Zusatzfakt sein, sofern der junge Mann momentan auf eine Realschule gehen sollte und nicht auf ein Gymnasium. Mit einem Fachabitur in diesem Bereich würden sich die Tore für ein Studium im Anschluss an die Ausbildung öffnen (zu diesem Zeitpunkt ist man dann auch volljährig^^) und wenn man schon praktische Erfahrung und eine (hoffentlich) gut bestandene Ausbildung in dem Bereich hat den man Studieren möchte verringert das die Chancen einen Platz zu bekommen auch nicht 😛



  • wenns gar nicht anders geht, kannst du dir beim familiengericht nen neuen vormund bestellen lassen.

    wobei eine ausbildung in irgendeinem (egal) handwerklichen beruf gar nicht so schlecht ist, da man dadurch ein auge dafür bekommt, ob die (heutzutage meist un- bzw. angelernten) handwerker rumgepfuscht haben.



  • Öhm ... meinst du nicht vors Familiengericht ziehen ist nen bisschen arg drastisch?



  • HansKlaus schrieb:

    wobei eine ausbildung in irgendeinem (egal) handwerklichen beruf gar nicht so schlecht ist,...

    Ich halte es immer für schlecht wenn man zu einer Ausbildung in einem Bereich gezwungen wird, ohne das es wirklich gute Gründe dafür gibt. Unlust kann Abschlüsse zunichte machen, zudem verliert man sehr viel Zeit. Das Leben ist zwar kein Wunschkonzert, aber man sollte zumindest eine Richtung einschlagen können die einem grundsätzlich Spaß macht.



  • @bartlebe deshalb auch "wenns gar nicht anders geht". 🙄

    @asc ja zwang ist immer schlecht. aber

    1. hat der mensch bei gesunder lebensweise eine lebenserwartung von 90 jahren (zumindest sagen das irgendwelche indischen lebensweisheiten), sodass es keinen grund gibt, mit 25 studierter, promovierter und habilitierter wasweißichwas zu sein (außer vielleicht minderwertigkeitskomplexe).
    2. gibt handwerk ein gewisses geschick für praktisches arbeiten; ich hab z.b. mal mit einem maschinenbaustudenten zu tun gehabt, der nicht in der lage war, einen messschieber abzulesen. von dem dicken fell, das man sich bei der dort vorherrschenden gossensprache zulegt, ganz zu schweigen.

    also ich bereue meine handwerkliche ausbildung nicht, auch wenn ich nie, nie wieder in dem bereich arbeiten möchte.



  • HansKlaus schrieb:

    1. hat der mensch bei gesunder lebensweise eine lebenserwartung von 90 jahren..., sodass es keinen grund gibt, mit 25 studierter, promovierter und habilitierter wasweißichwas zu sein...

    Dennoch sind es schlicht verschenkte Jahre, noch dazu welche die man aufgezwungen bekommen hat. Ich habe dank abgebrochenen Studium auch ein paar Jahre "verschenkt", aber wenigstens hat mir die Zeit etwas gebracht und es war MEINE Entscheidung.

    HansKlaus schrieb:

    2. gibt handwerk ein gewisses geschick für praktisches arbeiten

    Alles schön und gut: Aber wenn jemand daran kein Interesse hat?

    Solange jemand eine Zukunftsvision besitzt, die einen ernähren kann und diese auch in greifbarer Reichweite liegt, gibt es keinen Grund für Eltern einem Kind etwas aufzuzwingen. Wenn es dann feststellt das es nichts ist, hat es wenigstens sich selbst dazu entschieden.

    Eingreifen sollten Eltern meines Erachtens nur wenn:
    a) Kein Beruf angestrebt wird
    b) Ein Beruf ohne jedwede Aussicht angestrebt wird (Entweder weil man keinerlei Qualifikationen dafür aufweist, oder schlicht der Beruf keine Zukunft hat)*
    c) Einen Beruf mit sehr schlechten Umfeld [schlechte Bezahlung, sehr hohe Belastung] angestrebt wird*

    * Dann sollte man zumindest klären, ob dem Kind das wirklich klar ist.



  • naja ich glaube, dass niemand ernsthaft gezwungen wird, und wenn doch, dann ist das mit dem familiengericht gar keine so schlechte idee.

    also wenn man in jungen jahren z.b. ne ausbildung zum landwirt macht, dann ist das auf dem arbeitsmarkt natürlich nichts wert. dafür weiß man aber, wie die landwirtschaft funktioniert und kann sich dann später einfach ungelernte leute für den mindestlohn einstellen, die einem dann die tiere versorgen. das lässt sich auf alles andere (handwerk, garten-landschaftsbau) prima übertragen.

    wenn man dagegen keine ahnung hat, muss man entweder irgendwelche meisterpreise bezahlen, oder sehr bald feststellen, dass die leute da schlechte arbeit abgeliefert haben - oder vielleicht auch beides gleichzeitig.



  • Hey, Tim,

    tibinder schrieb:

    Nun zum eigentlichen Problem. Ich komme aus einer sehr handwerklichen Familie. ... Ich bekomme jetzt nur noch eine Stunde am Tag Internetzugang. ... Ich habe mir dann in der Stadt ein Buch "Einstieg in C" gekauft - und komme damit ganz gut zurecht.

    Kommt mir soweit alles sehr bekannt vor. 🙂
    Die Stunde Computer, das selbstgekaufte Buch und die Familie, die mit diesem Computerzeugs nichts anfangen kann. Mein Vater sagte mir später mal, dass nicht gedacht hätte, dass sich das "Spielzeug" durchsetzt oder überhaupt für irgendwas Sinnvolles gut ist. Heute haben meine Eltern beide jeweils ein Laptop und noch einen Desktop-PC. 😃

    tibinder schrieb:

    Für das Praktikum hatte ich mir nun einen Betrieb ausgesucht, bei dem ich dieses machen möchte. Mein Wunsch ist es, Programmieren zu lernen.

    Dann mach das.

    tibinder schrieb:

    Was ich erreichen möchte ist, wie gesagt Entwickler im Bereich Embedded zu werden.

    Das hat definitiv Zukunft, allerdings wird "embedded" früher oder später genauso aussehen, wie heute Desktop.

    tibinder schrieb:

    Meine Eltern finden die Idee total dämlich und wollen nicht, dass ich das mache. Sie sagen, ich könne nach einer bodenständigen Ausbildung machen was ich möchte. Ich darf laut meiner Mutter höchstens Großhandelskaufmann werden und wenn ich daran denke, könnte ich kotzen.

    Da möchte ich Dir zwei Dinge mitgeben: Du musst mit Deinem Job glücklich werden, das heißt zum einen, dass Du Dich mit Leuten auseinander setzen musst, die Dich einschätzen können, aber auch Deine Leistung in Deinem Interessensgebiet einschätzen können und Dir eine Richtung geben können. Wie zum Beispiel unten mit der Frage, ob sich nach C++ zu entwickeln eine gute Idee ist.
    Die Person sollte im Idealfall von beiden Seiten anerkannt sein - also Du nimmst deren Einschätzung als wichtiges Indiz für Deine Leistung und Deine Eltern auch. Wenn der jenige sagt, IT ist nicht Dein Ding, dann wirst Du mit dauerhafter Arbeitslosigkeit auch nicht unbedingt glücklich. Das sehe ich bei Deiner Art zu fragen aber eher weniger.

    Das zweite ist: Du musst immernoch mit Deinem Job glücklich werden. Wenn Du Dir sicher bist, dass Du Dein Geld als Software-Entwickler verdienen möchtest, dann setz das auch notfalls gegen Deine Eltern um.
    Bedauerlicherweise hatte ich schon mit Jugendlichen zu tun, die sich auch gegen die verkorksten Vorstellungen und Anforderungen der Eltern durchsetzen mussten. Des lieben Frieden willens etwas zu machen, was man überhaupt nicht will, sorgt weder für Frieden, noch wird irgendwer dadurch glücklicher. Der große Krach verschiebt sich einfach nur nach hinten.
    Jemand schrieb, dass man sich ggfs. einen gesetzlichen Vormund organisieren muss. Ich rate dazu, das zu vermeiden und es mit überzeugen zu versuchen - eben zum Beispiel durch einen Fachmann - aber auch nicht davor zurück zu schrecken, wenn Deine Eltern auf stur schalten.
    Ebenfalls aus leidvoller Erfahrung bei besagten Jugendlichen: Eltern können einem auch mächtig das Leben versauen und das muss auch nicht aus böser Absicht passieren, aber es beginnt häufig damit, dass Eltern etwas Wichtiges gegen den Willen des Betroffenen durchsetzen - wie eben die Berufswahl.

    tibinder schrieb:

    Nachdem ich meinen Lehrer um Hilfe bat, sagte er, er würde mir auch was handwerkliches empfehlen. Er sieht mich nicht in der IT. Unser EDV Unterricht besteht aus Word und Excel.

    Jow... der normale Unsinn in der Schule. Kenne ich... ich habe meinem Lehrer damals meine Klausur nachkorrigiert, weil er meine Lösungen nicht verstanden und daher als falsch gewertet hatte...

    tibinder schrieb:

    Ich weiß langsam echt nicht mehr, wie ich in meiner Freizeit noch programmieren kann. Als nächstes wird mein Rechner genommen, ich zocke nicht mal weil ich kein Interesse dran habe. Hat von euch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann ich gegen den Willen von Eltern und Lehrer dieses Praktikum machen?

    Das Praktikum suchst Du Dir aus. Deine Eltern können solange Du nicht volljährig bist, natürlich Einspruch erheben.

    tibinder schrieb:

    Ich möchte nicht erst mit 20 programmieren lernen, sondern will bis dahin schon etwas weiter sein. 😡

    Im allerschlimmsten Fall ist 18 Deine magische Grenze.

    Allerdings werden Dich Deine Eltern kaum bis dahin von einem Computer dauerhaft fernhalten können. 😃

    tibinder schrieb:

    Ist es eigentlich sinnvoller, C++ zu lernen?

    Ja.

    tibinder schrieb:

    Es wirkt auch so, als wenn C viel umfangreicher ist als z.B. Python. Oder täuscht das?

    Es ist ... anders. Vor allem läuft es direkt auf der Maschine.

    tibinder schrieb:

    Mein Bruder meinte, ich soll eine Ausbildung machen die mir spaß macht und schnell Geld verdienen.

    Ich erzähle Dir mal meinen Weg: Ich ging von der 5. bis 10. Klasse auf die Realschule. Weder wusste ich, was ich werden wollte, noch welche Ausbildung ich nehmen soll. Ich war ein mittelmäßiger bis schlechter Schüler, was vorrangig daran lag, dass ich auf viele Sachen keinen Bock hatte. Ich war schlicht faul, wenn mich Dinge nicht interessierten.
    Mathe und Physik lagen mir aber auch ganz gut, das fand ich durchgehend spannend, ansonsten kam es vorrangig aufs Thema an oder eben ob der Lehrer es gut verkaufen konnte.
    In der 10. Klasse konnte man sich auf das benachbarte Gymnasium anmelden und da ich ja eh keinen Plan hatte, welche Ausbildung ich machen sollte, ging ich halt auf's Gymnasium. Länger Schule bedeutet einen besseren Abschluss und viel wichtiger: ich verschiebe die Entscheidung welche Ausbildung es mal werden sollte. Ich nahm Mathe und Physik als Leistungskurse.

    Während des Abiturs zogen wir um. Das wirkte sich leider bemerkenswert schlecht auf mein Abi aus, denn z.B. mein Mathekurs lief sehr schlecht, obwohl ich in der Realschule immer um die 1 stand, aber bei dem Lehrer auf dem Gym saß mal ein Mathestudent dabei und der kam schon nicht mit. Ich hatte dann irgendwann aufgegeben, es war auch keiner da, bei dem ich hätte Nachhilfe nehmen konnte. Ein Freund versuchte es mal, aber da war ich wohl schon zu abgehängt.
    Physik lief ganz gut, aber da sackte ich nach dem Wechsel auf das neue Gym ab. Hatte ich zuvor Französich als Fremdsprache, startete ich auf dem neuen Gym mit einem Jahr Verspätung in Spanisch, weil kein Französisch angeboten wurde.
    Mathe wurde wieder gut, als ich feststellte, dass man den Stoff auch so erklären kann, dass man mitkommen kann.
    Trotzdem verkackte ich das Abi, aber ich erreichte zumindest die Fachhochschulreife. Also studierte ich Informatik auf einer Fachhochschule und bin heute Diplom-Informatiker (FH), arbeite als Software-Entwickler.

    Ich habe mit 9 angefangen zu programmieren - in der Grundschule. Damals sehr ungewöhnlich. In der 4. Klasse nahm ich an der Computer AG Teil - das Wort Informatik gab's vermutlich noch nicht. Obwohl ich zwei Realschulen und zwei Gymnasien besuchte, war kein Informatikunterricht so qualifiziert wie der in der 4. Klasse. Kurz: Es liegt am Lehrer, ob das was bringt.
    In der 4. Klasse lernte ich einfaches programmieren, alles weitere ab da selbst. Mein Vater kaufte mir nicht ein Buch und Hardware kostete Ende der 80er, Anfang der 90er noch sehr viel Geld. Erfreulicherweise bin ich Einzelkind, hatte genug Verwandtschaft und wünschte mir ab da grundsätzlich Geld zu allen Festtagen, um Hardware bezahlen zu können. Mein Geld ging also wenn vorhanden für Hardware drauf, erst mit 15 hatte ich Geld über für das erste Fachbuch. Internet war damals ja auch noch nicht. Allerdings standen mir meine Eltern nicht derart im Weg. Sie ließen mich machen, waren aber auch nicht sonderlich begeistert.

    Heute sind meine Eltern durchaus zufrieden mit meiner Berufswahl. Das haben sie nicht erwartet, dass man mit diesen Kisten Geld verdienen kann.

    Was ich damit sagen will: Du bist weder zu jung, um Dich selbst weiter zu bilden, noch derart von Informationen abgekapselt, wie ich es damals war.
    Du schreibst, dass Dein Rechner unter xfce läuft. Linux. Top! Für mich ein Zeichen, dass Du da wirklich Interesse hast.

    Schau ob Du im Bekanntenkreis Deiner Eltern jemand findest, den Du mit Deinem Interesse begeistern kannst und bitte ihn, mal Fürsprache bei Deinen Eltern für Dich zu halten, damit Sie Dir erlauben, Dich damit frei zu beschäftigen. Informationen findest Du im Internet genug.

    Auch Hardware ist heute kein Problem mehr. Wenn das doch ein Problem darstellt - ich kassiere die Rechner meiner Firma ein, die entsorgt werden und verteile die in meinem Umfeld. Die Firma spart damit die Entsorgungskosten. Frag halt mal in den umliegenden Firmen, ob und wann die was entsorgen und ob Du Entsorgungsdienst spielen darfst. Notfalls stehen bei mir noch 5+ Rechner auf denen auch KDE läuft und etwa ein dutzend Monitore.

    Ansonsten kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen: Computer sind Zeitkiller. Es ist durchaus wichtig, dass Du nicht Deine ganze Freizeit in Computer steckst. Da muss auch ein Ausgleich sein, aber ich vermute, den hat man auf einem Hof zwangsläufig 😃
    Mir geht es nur darum, dass Programmierung nicht alles im Leben sein darf. Dazu gehören auch weitere Hobbies, Freunde, wie auch eine allgemeine Schulbildung, die man nicht aus den Augen verlieren sollte. Ich weiß die Schule heute mehr zu schätzen als früher, denn manches musste ich dann eben nach der Schule nachholen, als ich es dann doch brauchte.
    Englisch zum Beispiel. Oder eben Deutsch - ich beschäftige mich mit Programmiersprachen, da wird auf einmal auch Grammatik von gesprochenen Sprachen interessant, was mich in der Schule nie sonderlich interessiert hat.

    Sich aber durchaus auch stundenlang kreativ mit Programmierung auseinander zu setzen bedeutet auch, sich kreativ mit logischen Problemstellungen zu beschäftigen. Das hilft Dir, Deine Konzentrationsfähigkeit aufzubauen. Konzentrationsfähigkeit hilft in der Schule. Mir hätte Unterstützung in Deinem Alter sehr geholfen. Ich hoffe daher für Dich, dass Du Deine Eltern überzeugt bekommst. Trotzdem verdiene ich heute gutes Geld und wenn sich jemand in jungen Jahren jemand dafür so begeistern kann, dann kann das durchaus auch eine gute Zukunft für Dich bedeuten.
    Also bleib dran.



  • temi schrieb:

    tibinder schrieb:

    Ein Praktikum (natürlich mit aussicht auf eine ausbildung danach) als Elektriker war auch der Vorschlag meines Vaters. Ich weiß aber von einem Bruder eines Freundes, dass man dort am Bau schlitze stemmen darf und schuften muss.

    Ich meinte eher diese Richtung (ohne Schlitze klopfen):

    Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik
    Mechatroniker
    Elektroniker/Elektronikerin für Geräte und Systeme
    ...

    So sah es bei mir auch aus, und die Ausbildung Elekromechaniker bei der Telekom
    war frei von klassischen Bauarbeiten !

    Drehen, Löten, Ätzen, SPS-Programmieren, Assembler, Pneumatik - alles war dabei.
    Handwerk genug ! Damit sollten Deine Eltern kein Problem haben 🤡

    Anschließend Techniker Datenfritze - wobei hier der Schein ( also der Abschluss ) im Vordergrund stand. Im Grunde war es Zeit in der ich pflichtgemäß
    die Anforderungen erfüllte und hauptsächlich den Sachthemen folgte.

    Zu deustch: programmieren lernst Du dort nicht, 100% nichts neues, denn der Grundsatz gilt: Ziel ist es jeden Teilnehmer durchzubringen und die Annahme
    ist - es gibt Leute die noch nie irgendwas programmiert haben.