Wie steigt man als (C++) Softwareentwickler ein?



  • @It0101 Eh. Ich sag ja nicht dass das schlecht ist. Ich meine bloss es ist ein Grund warum viele Firmen Leute mit Erfahrung suchen. Und gerade bei C++ ist es halt doof wenn man sie nicht hat, denn C++ ist auf mehreren Ebenen schwerer als Java/C#/....

    • Die Sprache selbst ist viel schwieriger/es gibt viel mehr Fehler die man machen kann
    • Man muss mehr selbst coden weil es weniger fertig gibt
    • Schlechtes Design wiegt schwerer weil die Refactoring Tools im Vergleich verdammt mies funktionieren
    • Programmierfehler wirken sich krasser aus weil einem oft gleich der ganze Prozess abkackt statt dass lässig ne Exception fliegt
    • Fehlersuche ist schwerer/aufwendiger z.B. weil man erstmal ein paar Extrarunden drehen muss wenn man sowas wie Stacktraces haben will

    Und alles zusammen ist das für mich ne gute Erklärung warum es allgemein nicht ganz einfach ist nen Job als Programmierer zu finden ohne solide Erfahrung und im speziellen bei C++ noch viel schwieriger.



  • Sorry dass ich den Thread hijacke, aber was wird denn von einem Einsteiger erwartet?

    Ich selbst studiere Elektrotechnik und lerne nebenbei C++. Ich wollte nach dem Abschluss (nächstes WS) als Software-Entwickler einsteigen, klar kann man schreiben, dass man Java, Python und C "kann", man hats ja im Studium gelernt, aber wie nah ist der Stoff den man im Studium lernt, an der Realität?



  • die erwartungen kann ich dir leider nicht aufzählen, da man mich mit meinen zarten bewerbungsversuchen in ca. 75 % der fälle einfach ignoriert und ich in den restlichen fällen eine standardantwort im sinne von "wir haben uns für jemanden entschieden, dessen qualifikation noch besser zur stelle passt" bekomme, wobei ich vielleicht noch erwähnen sollte, dass die stelle dann wieder neu ausgeschrieben wird. also mir kanns ja egal sein, aber 🤔 .

    der stoff im studium ist von der realität eigentlich ziemlich weit entfernt. gerade bei c++ lernst du bestenfalls die wichtigsten 25% und wenn du dann in ein (aktuelles) buch guckst, stellst du fest, dass das da alles ein ganz kleines bisschen anders gemacht wird.



  • Ich kann dir aktuell nur sagen, wie es bei uns ist. Da viele Softwareentwickler in letzter Zeit schnell attraktive Angebote finden, und wir eine eher kleine Firma sind, waren wir in den letzten Jahre nicht übermäßig wählerisch und mussten mit dem arbeiten, was man halt so kriegt 😉
    Grundsätzlich bevorzugen wir aber auf jeden Fall Informatiker. Unsere Software ist über die Jahre (Jahrzehnte) gewachsen und recht komplex, und da kommt man sehr schnell mit so Zeugs wie Graphen, Multithreading, verteilte Anwendungen, Services, Anbindung von Scriptsprachen usw. in Kontakt. Da sind uns Leute lieber, die das im Studium zumindest schon mal gehört haben und sich schnell konkreter einarbeiten können, als jemand der auch mal nebenbei "programmieren" gelernt hat.
    Wir haben wie gesagt auch Physiker/Mathematiker, die wurden ursprünglich aber eher für Spezialprojekte eingestellt und haben sich dann eingearbeitet.



  • Bei mir ums Eck, ist ein kleiner Tec-Cluster. So ca 90 % der verwendeten Sprachen ist C/C++. Der Rest von ca 8 % teilt sich auf C# und Java auf.

    Wenn ich nach München schaue, sehe ich da Hauptsächlich Java, C++, PHP, und C# und zunehmend Pyhton.

    Sprich, es kommt auch drauf an, wo man nach Jobs sucht.



  • Ich kann nur sagen, dass ich "richtiges" C++ gelernt habe und auch nicht von den Physikern. Ich habe extra die Vorlesungen von den Informatikern besucht.



  • Nur die ISO standarts reichen denke ich dafür nicht aus.



  • @luzl sagte in Wie steigt man als (C++) Softwareentwickler ein?:

    Nur die ISO standarts reichen denke ich dafür nicht aus.

    Ok, jetzt ist klar, daß Du ein verdammter Tr0ll bist.



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  • Du dürftest in der Industrie, insbesondere in der Automobilindustrie meiner Ansicht nach ziemlich leicht einen Job bekommen.
    Schau dich vielleicht auch mal im Bereich Bildverarbeitung, Sensor-Fusion etc. um.
    Ich denke, in Bundesländern, in denen viel Industrie ist wie Baden Württemberg oder Bayern, dürftest du sehr leicht Jobs finden. Du wärst wirklich Gold wert! Ansonsten wäre auch die Schweiz eine Option.


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