Angebot Schreiben



  • Guten Morgen Leute,

    ich bins mal wieder und zwar mit folgendem 😀

    Ich "darf" muss ein Angebot schreiben als IT Dienstleister an eine Firma zur mit Entwicklung eines Softwareprojekts.

    Die Aufgabenstellung ist definiert, und wurde auch schon mir unterbreitet.

    Nun soll ich ein Angebot hierfür schreiben, das Ganze sind ca. 500h. Die Arbeitspakete der Gesamtleistung sind in 80h portioniert.

    Nun Frage ich mich ob ich erst am Ende der 500h eine Rechnung schreiben soll, oder alles 80h !? was ist besser was macht sinn? muss ich überhaupt eine Rechnung schreiben, weil ja im Angebot die Zahlungbedingungen (Termin) hinterlegt sind..

    Hat jemand eine Vorlage?

    Muss ich Rechtliche Klausen Floskeln in das Angebot schreiben?

    Vll. hat jemand von euch das ja schon oft gemacht:)

    EDIT: kann ich ein Arbeitsgerät (IT VPN, Toolbench, Toolset für die Notwendige Aufgabe) fordern? Muss sowas bereit gestellt werden? muss ich vermutlich auch in das Angebot schreiben oder

    Ich kenne es aus meiner Firma, dass die externen Leute von uns Notebooks bekommen...



  • @SoIntMan Ja, du musst eine Rechnung schreiben, dein Kunde braucht ja was fürs Finanzamt.

    Ein Angebot muss ja nicht angenommen werden, zudem können da auch Alternativen aufgeführt werden.

    Wie lange sind denn diese 80h?
    Sind die in einem Tag abgearbeitet (weil 10 Leute daran arbeiten) oder über Wochen verteilt.



  • @DirkB sagte in Angebot Schreiben:

    Wie lange sind denn diese 80h?
    Sind die in einem Tag abgearbeitet (weil 10 Leute daran arbeiten) oder über Wochen verteilt.

    Hallo Dirk,

    die 80h Pakete werden alle 4-6 Wochen (abgenommen/review). Ich mache die 80h alleine . d.h. dann immer eine Rechnung nach dem "Sprint"?



  • @SoIntMan Du musst dich mit dem Auftraggeber einigen.

    Und du musst wissen, ob du ein Jahr auf die Hälfte deines Verdienstes verzichten kannst.



  • @DirkB sagte in Angebot Schreiben:

    Und du musst wissen, ob du ein Jahr auf die Hälfte deines Verdienstes verzichten kannst.

    wie meinst Du das?



  • Na ... ob Du alle 2 Stunden, oder erst am Ende des Auftrages eine Rechnung schreibst, muss in dem Vertrag vereinbart werden ...



  • @Belli sagte in Angebot Schreiben:

    Na ... ob Du alle 2 Stunden, oder erst am Ende des Auftrages eine Rechnung schreibst, muss in dem Vertrag vereinbart werden ...

    Achso😅 ja ne das is kein Problem.
    Ja bräuchte bisschen so ne geenhorn startup checkliste im Auftrag schreiben, was alles rein muss und was nicht:)

    Danke euch für die Mühen)



  • @SoIntMan nicht nur wann eine Rechnung geschrieben wird ist relevant, sondern auch bis wann sie bezahlt wird, und ob erst bezahlt wird, bevor weiter gearbeitet wird, sollte man auch bedenken.
    Große Unternehmen können es sich leisten Zahlungen zu verzögern, was bei kleinen Ein_mann Betrieben auch mal zur Pleite führen kann.
    Relevant für den Vertrag ist auch, wie das Ergebnis aussehen soll bzw was es können muss.



  • @filzlaus sagte in Angebot Schreiben:

    Große Unternehmen können es sich leisten Zahlungen zu verzögern, was bei kleinen Ein_mann Betrieben auch mal zur Pleite führen kann.

    Das kenne ich sogar noch extremer, wo Großunternehmen damit kalkulieren, dass der Auftragnehmer konkurs geht und sich dadurch einige Euro sparen lassen. Ich weiß von einem größen Tiefkühl -und Eisproduzenten, dass Rechnungen frühestens nach 6 Monaten bezahlt werden, egal was vereinbart wurde.



  • Hilfreich ist immer wenn man die Arbeit in vorzeigbare Zwischenstufen aufteilt, damit man Funktionalität nachweisen/vorzeigen kann und dann in diesen Etappen auch die Rechnungsstellung ( und Bezahlung ) stattfindet. Weiterarbeit erst nach Bezahlung ist zwar unüblich aber sicher hilfreich. Jedenfalls besser als wenn am Ende eine große Gesamtrechnung offen ist und die nicht bezahlt wird. Man muss eben immer unterscheiden für welchen Kunden man arbeitet: ist es ein bekanntes Partnerunternehmen mit dem man schon öfter Projekte durchgezogen hat, kann man natürlich großzügiger sein, als wenn es ein noch fremder Kunde ist.

    Wobei es bei uns im Unternehmen nicht üblich ist, dass Entwickler Rechnungen schreiben und Verträge aushandeln.



  • Hallo @SoIntMan,
    bist Du Dir sicher, dass Du mit deinem jetzigen Wissen über „Angebot“ und „Vertragswesen“ so einer Sache gewachsen bist? So wie ich das lese, machst Du das als Nebengewerbe.
    Bitte schau Dir den Unterschied von „Dienstvertrags“ und „Werkvertrag“ an. Wenn Du dann weißt, was für einen Vertrag Du abschließen möchtest, findest Du Vorlagen im Internet.
    Evtl. wäre es für Dich hilfreicher, wenn Du die ersten Aufträge mit einem erfahrenen „Partner“ angehst.



  • @It0101 sagte in Angebot Schreiben:

    Wobei es bei uns im Unternehmen nicht üblich ist, dass Entwickler Rechnungen schreiben und Verträge aushandeln.

    ja bei uns im Unternehmen auch nicht. Aber ich mach das als Entwickler und Unternehmen im Nebenerwerbe.

    Danke für eueren Input. Ja es ist immer schwer etwas vorzuzeigen in Etappen, wenn man ein Framework Programmiert, sieht man da den Fortschritt nicht wirklich, bzw. ist schwer ihn vorzuzeigen, erst am Ende wenn alles steht.



  • Na ja, man könnte testgetrieben arbeiten und bei jeden Sprint Review die erfolgreich ablaufenden Tests zeigen.



  • @Helmut-Jakoby Das wäre eh zu empfehlen und mache ich hier firmenintern auch. Immer schön wenn die Zahlen im Jenkins in die richtige Richtung gehen. Das verstehen auch Wirtschaftler.



  • @Helmut-Jakoby sagte in Angebot Schreiben:

    Na ja, man könnte testgetrieben arbeiten und bei jeden Sprint Review die erfolgreich ablaufenden Tests zeigen.

    aber eine richtige CI/CD pipe und buildserver gibts da nich .. nur SVN 🙂 Aber ich Entwickler test-driven, habe meine UnitTests im Projekt, die könnte ich ertappen mäßige aufbereiten das is ne gute idee



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  • @titan99_ Da er Angebote für sich selbst schreibt, kann er ja seine Gedanken dazu freien lauf lassen. Und über den Auftraggeber hat er auch nichts gesagt, was Rückschlüsse zu lassen würde, daher sehe ich kein Problem...

    @SoIntMan Auch bei einem Framework kann / sollte man für einzelne Features Akzeptanzkriterien definieren. Das erreichen dieser kann man dann schon zeigen. Halt nicht schön mit GUI, aber eben zum Beispiel mit Unit Tests. Und wenn die Akzeptanzkriterien erreicht und abgenommen sind, kann man das Feature auch in Rechnung stellen, wenn das so vereinbart worden ist.



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  • @titan99_ Du schreibst wirr. Nicht nachvollziehbar. Was für Zeichnungen? Und wo ist der Zusammenhang mit diesem Thread?



  • Bei mir sind auch schon 35 Grad.😅


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