Abi... und dann?



  • Abbadon schrieb:

    wo wir hier schonmal beim Thema Schule sind, kann ich auch gleich mal meinen hass auf den Deutschunterricht loswerden:
    Was ist eigentlich der Sinn des Deutschunterrichts? Was habe ich davon, wenn ich irgendwelche Dinge (fiktive Personen) ,die irgendso ein Buchautor vor langer Zeit (mehr als 10 Jahre) mal erfunden hat, charakterisiere? Wieso muss ich in jeden Scheiß (z.B. in Romane, die zur Unterhaltung von pseudo-Intellektuellen gedacht sind) irgendetwas hineininterpretieren? Auch wenn viele Deutschlehrer der Meinung sind man interpretiert etwas hinaus, es stimmt einfach nicht. Und wieso musste ich mir Gedichte antun? Wenn jemand etwas Aussagen will, dann soll er das bitteschön im Klartext tun, nachdem der Drogenrausch vorbei ist.

    Also ein zusätzliches Fach Mathe neben Rechnen einzuführen wäre eigentlich garkeine so schlechte Idee. Sinnlose Fächer die man streichen kann gibts genug:
    -Religion: Religion ist einfach nur Schwachsinn. Wer's braucht geht in die Kirche oder lernt es von seinen Eltern. Einen Überblick über die verschiedenen Religionen könnte man vieleicht in einem Unterichtsblock mal behandeln.
    -Kunst: Wenn's einen interessiert kann man ja einen Malkurs belegen bzw. ein Buch über Kunstgeschichte lesen.
    -Musik: genau wie Kunst
    -Geschichte/Sozialkunde: Kann man etwas komprimieren und zusammenlegen. Das sinnlose Datenauswendiglernen, dass man in Geschichte oft macht kann wegfallen.

    du willst also sozusagen einen rundumschlag gegen die kultur führen?
    sorry, aber das halt ich für absoluten schwachsinn,vielleicht biste ja noch zu jung um es zu verstehen,aber die Kultur ist das, was uns Menschen ausmacht,Kunst. religion, musik,geschichte,philosophie und sozialkunde haben den sinn werte zu vermitteln,Werte ohne die das friedliche miteinanderleben fast unmöglich ist, da nicht selbstverständlich.
    Kunst ist mehr als nur einfaches malen, kunst ist eine sache komplett fertig zu machen, kunst ist eine philosophie, das sprachrohr der Seele, und darauf würde ich nur ungern verzichten.
    Die sachen die man im Musik unterricht lernt sind die grundlage für jede art von Musikstudium,denn ich glaub nicht, dass man harmonien verstehen kann, ohne die tonleitern zu verstehen.
    Philosophie ist ein wunderbares fach, wie religion enthüllt auch die philosophie teile unseres Lebens, sie gibt uns etliches verständniss über die geschichte und unsere Gesellschaft.

    und zu guter letzt Deutsch.
    Deutsch hat nicht den sinn, dir die grammatik einzutrichtern, deutsch soll dir zeigen, wie vielfälltig man die sprache einsetzen kann,sei es lyrik oder prosa, denn du kannst mit der besten grammatik nichts anfangen, wenn du nicht weist wie man sie einsetzt.
    Gedichte sind demnach die Krone der Deutschen sprache, nicht umsonst nannte man deutschland früher das land der dichter und denker,denn wir haben das große glück, bzw den fluch,eine sehr komplexe sprache zu haben, mit sehr vielen wörtern, und noch mehr möglichkeiten sie einzusetzen.

    Die Schule ist nicht nur logik,sie muss den grundstein für jede art von Beruf legen, sei es Maler, sänger,Musiker,Techniker,Physiker,Mathematiker usw,sie muss werte,normen und wissen vermitteln und solange die schüler nicht ihre freizeit opfern wollen, um etwas mehr zu lernen,wird sich das auch nicht ändern.

    wenn ein schüler interesse an der mathematik hat,kann er sich in der 10. ein buch für die 12. aus der bücherei geben lassen,und versuchen den Stoff darin zu verstehen(bzw die mathematiklehrer damit nerven :D).



  • volkard schrieb:

    ja, fantasie ist wichtig. man soll nicht gedachtes lehren, sondern denken lehren. nur d8rch fantasie ist es möglich, die schönheit der zahlen, die die welt beschreiben, zu verstehen.
    fantasie ist kein privatbesitz von künstlern und musikern, sondern jeder informatiker, ingenieur, mathematiker, architekt, schreiner, jedes kind, hat fantasie.

    sehr guter ansatz.
    mir wollten sie (schule, gesellschaft) die fantasie eher austreiben. aber ich komme ja noch aus einem zeitalter, da war alles ganz anders.
    woher sollten wir neue ideen finden, uns trauen, altes mit neuem zu verbinden, antrieb finden, ... ohne eine gedachte vorwegnahme der wirklichkeit.
    phantasie muss man fördern, haben tun wir sie von kindesbeinen an, und nicht nur, um irgendeinen supermaler zu produzieren, sondern ganz anders, um gemeinsam irgendwie dieses ganze schaukeln zu können.

    religion, die haben wir damals im unterricht abstrahiert, -gut, lehrerspezifisch glück gehabt-, aber als evangelische in einem rein katholischen gebiet war ich sowieso outdog, und der lehrer war ein kulturwissender mensch, der das hinterfragen in uns einprägte.
    so einen unterricht lob ich mir. dann ist er gut.



  • na, das ist doch das einfachste. religion ist lüge. gott ist inexistent. und die kirchen halten die lüge zu ausbeuterischen zwecken aufrecht.

    klar sind die ethisch-moralischen grundsätze jeder religion erhaben. man muß darüber diskutieren. doch im gewande religiöser erleuchtung kommt doch immer mit zunehmender politisierung nur ausbeutung heraus und damit ist klarerweise die religion der menschwerdung im engeren sinne im wege.

    Wie willst du zu solchen Aussagen gelangen, ohne dich mit dem Thema Religion zu beschäftigen? Wie willst du die Rolle der Kirche beurteilen ohne die Rolle der Kirche in der Geschichte zu betrachten? Wie willst du religiösen Anspruch und kirchliche Wirklichkeit auseinander halten ohne beides betrachtet zu haben? Wie willst du Aussagen über eine Kultur treffen ohne die durch die Religion geprägte Kultur zu kennen? Wie willst du auch nur irgendeine der fundamentalen Fragen des Mensch seins durchdenken ohne die Ansätze der Religionen zu studieren?
    Es geht doch nicht darum dich zu einem religiösen Menschen oder gar zu einem gläubigen Christen zu erziehen. Es geht doch auch im Religionsunterricht um Wissen. Wie du das Wissen einsetzt oder interpretierst bleibt dir überlassen. Aber wichtig ist doch, dass du erst mal eine Wissensbasis hast, denn
    wer nichts weiß, kann alles folgern. Nur ist die Kraft der Aussagen dann gleich null.



  • HumeSikkins schrieb:

    Wie willst du zu solchen Aussagen gelangen, ohne dich mit dem Thema Religion zu beschäftigen? Wie willst du die Rolle der Kirche beurteilen ohne die Rolle der Kirche in der Geschichte zu betrachten? Wie willst du religiösen Anspruch und kirchliche Wirklichkeit auseinander halten ohne beides betrachtet zu haben? Wie willst du Aussagen über eine Kultur treffen ohne die durch die Religion geprägte Kultur zu kennen? Wie willst du auch nur irgendeine der fundamentalen Fragen des Mensch seins durchdenken ohne die Ansätze der Religionen zu studieren?

    Ist ja alles schön und richtig, die Frage, die ich mir stelle ist allerdings, wieso man dem Fach einen Status zuspricht, den Physik, Biologie oder Wirtschafts- oder Rechtunterricht nicht haben.
    (Außerdem ist der Stoff redundant. Kirchengeschichte macht man auch in Geschichte, und über die wichtigsten Fragen der Menschheit schwadroniert man auch im Deutschunterricht.)



  • dreaddy schrieb:

    Ein Ausbildung würd ich machen wenn du

    - mal praktisch etwas machen willst bevor du weiter an die Schulbank gehst
    - ein wenig Geld ansammeln willst bevor du studierst

    Sofern du T1 oder T2 gemustert wirst, sollten die zwei Punkte aufgrund der staatlich verordneten Zwangsarbeit sowieso wegfallen 😉

    HumeSikkins schrieb:

    Es geht doch nicht darum dich zu einem religiösen Menschen oder gar zu einem gläubigen Christen zu erziehen.

    Offensichtlich hast du einen komplett anderen Religionsunterricht genoßen als ich. Denn bei mir ging es darum, die Bibel zu lehren. Ab und an gab es hochgradig oberflächliche Ausflüge zu anderen Religionen, welche im Lehrplan verordnet sind. Aber schneller als man schauen konnte, war man wieder beim Christentum. Feine Sache, wenn Pfarrer Religionsunterricht geben ...

    All das, was du dem Religionsunterricht zuschreibst war, zumindest bei mir, nie Gegenstand des Religionsunterrichts. "Etwas von der Welt gelernt" hab ich erst, als ich Religion abwählte (leider viel zu spät) um es durch Ethik/Philosophie zu ersetzen. Meiner Meinung nach hat Religionsunterricht keinerlei Daseinsberechtigung in der Schule - Ethik/Philosophie sollten dagegen Pflicht sein.

    elise schrieb:

    mir wollten sie (schule, gesellschaft) die fantasie eher austreiben. aber ich komme ja noch aus einem zeitalter, da war alles ganz anders.

    Ich hab 2003 mein Abitur geschrieben und das Zeitalter ist noch immer das selbe 😞
    Kunst oder Musik als Förderung der Kreativität? Soll ich jetzt lachen?
    In Musik haben wir ganz früher vorgegebene Lieder gesungen, später Noten eingetrichtert bekommen und Musikgeschichte gelernt, sowie das Erkennen von Instrumenten. Das war so ziemlich der gesamte Musikunterricht. Wo genau soll da Kreativität gefördert werden?
    In Kunst sieht das ziemlich ähnlich aus. Neben dem Lernen von Kunstgeschichte stand lediglich das Erlenen bereits erfundener Techniken im Vordergrund. Malte man, dann war das Thema immer exakt vorgegeben - sogar die Technik, die zu verwenden war. Zeigte jemand zu viel eigene Kreativität, wurde er mit schlechten Noten belohnt. Ja, tolle Förderung ...

    Kurz gesagt war bei beiden Fächern nie eigene Initiative oder Kreativität gefragt, sondern immer nur stures Lernen.



  • sarfuan schrieb:

    Sofern du T1 oder T2 gemustert wirst, sollten die zwei Punkte aufgrund der staatlich verordneten Zwangsarbeit sowieso wegfallen 😉

    Ausbildungsplatz -> KEIN Zwangsdienst!
    Hast wohl das letzte halbe Jahr die Nachrichten nicht so verfolgt, was? :p



  • Jan schrieb:

    sarfuan schrieb:

    Sofern du T1 oder T2 gemustert wirst, sollten die zwei Punkte aufgrund der staatlich verordneten Zwangsarbeit sowieso wegfallen 😉

    Ausbildungsplatz -> KEIN Zwangsdienst!
    Hast wohl das letzte halbe Jahr die Nachrichten nicht so verfolgt, was? :p

    Wehrpflichtige mit Hochschul- oder Fachhochschulreife werden zunächst nicht zum Wehrdienst herangezogen, wenn sie einen Ausbildungsvertrag für eine betriebliche Ausbildung abgeschlossen haben. Die Zurückstellung gilt bis zum Ende der betrieblichen Ausbildung, der dann die Einberufung zum Wehrdienst folgt. (...) Nach der Berufsausbildung ist eine Einberufung bis zum 25. Lebensjahr möglich.
    http://www.bundeswehr.de/wir/wehrdienst/030415_einberufung_neu.php

    Und daran hat sich momentan (sprich: zum jetzigen Zeitpunkt) herzlich wenig geändert. Ich lass mich da aber auch gerne eines besseren Belehren ...



  • sarfuan schrieb:

    Kunst oder Musik als Förderung der Kreativität? Soll ich jetzt lachen?
    In Musik haben wir ganz früher vorgegebene Lieder gesungen, später Noten eingetrichtert bekommen und Musikgeschichte gelernt, sowie das Erkennen von Instrumenten. Das war so ziemlich der gesamte Musikunterricht. Wo genau soll da Kreativität gefördert werden?

    Ich bezog mich auf einen guten Musikunterricht.
    Aber Kritik an Lehrkräften wird ja nicht gern gesehen, wie ich feststellen musste ...



  • sarfuan schrieb:

    Und daran hat sich momentan (sprich: zum jetzigen Zeitpunkt) herzlich wenig geändert. Ich lass mich da aber auch gerne eines besseren Belehren ...

    Du hast schon Recht. Trotzdem war dein Argument unsinnig. Wenn wenn er zum Bund muss, dann müsste er es auch so vorm Studium. Egal ob mit oder ohne Ausbildung vorher, allerdings könnte es erstmal in Ruhe seine Ausbildung machen. Danach gibt es 3 Möglichkeiten:
    a) Wehrpflicht ist schon abgeschafft (dauert bestimmt nicht mehr lange)
    b) Er ist bereits verheiratet
    c) Er ist älter als 23



  • HumeSikkins schrieb:

    Wie willst du [...]

    tja. etliche fragen sind das. hier tut es mi leid, diesen beitrag satzweise bearbeiten zu müssen, denn der gesamte beitrag klingt ganz anders, als die sätze nacheinander, aber es ist es viel auf einmal. sorry.

    HumeSikkins schrieb:

    Wie willst du zu solchen Aussagen gelangen, ohne dich mit dem Thema Religion zu beschäftigen?

    gar nicht. zu aussagen über religion kommt man sicher nur, indem man sich damit beschäftigt.
    aber die frage ist, wie lange man das muß. wie lange brauchst du, um ne webseite, die das ultimative lottosystem verspricht, zu bewerten, wie lange für den atomstomfilter, wie lange für wünschlerutengänger und horoskope? ich hoffe, es liegt so um 1, 0, 1, 5 (in minuten). aber fakt ist, daß leute dafür (für jeden einzelnen quark) ihr ganzes vermögen geben.
    ich erwarte von klar denkenden menschen, auch die religion in unter ner stunde zu schaffen, und verzeihe gerne, wenn man ob der intensiven beeinflussung in jugendjahren mehrere jahre braucht.
    da wünschelruten und lottosysteme und religionen nunmal gesellschafliche fakten sind, muß man sich auch damit beschäftigen. klare sache.

    HumeSikkins schrieb:

    Wie willst du die Rolle der Kirche beurteilen ohne die Rolle der Kirche in der Geschichte zu betrachten?

    geht nicht einfach. aber der geschichtsunterricht ist doch dazu da, die verbrechen der menschheit (viele kirchlich motiviert) aufzuzeigen und davor zu warnen, sie zu wiederholen.

    HumeSikkins schrieb:

    Wie willst du religiösen Anspruch und kirchliche Wirklichkeit auseinander halten ohne beides betrachtet zu haben?

    irrelevant. sieh es mal aus der ansicht eines, dessen religion die wünschelrutengängerie ist, und nimm an, die echten gänger seien in vereinen und die vereine in einem dachverband organsisiert. "Wie willst du wünschelrutengängerischen Anspruch und vereinsliche (dachverbandsliche) Wirklichkeit auseinander halten ohne beides betrachtet zu haben?"

    HumeSikkins schrieb:

    Wie willst du Aussagen über eine Kultur treffen ohne die durch die Religion geprägte Kultur zu kennen?

    äh? falls ich ne kultur betrachte, dann auch ihre religionsprägung. sehe kein problem.

    HumeSikkins schrieb:

    Wie willst du auch nur irgendeine der fundamentalen Fragen des Mensch seins durchdenken ohne die Ansätze der Religionen zu studieren?

    zähle die fundamentalen fragen des meschseins auf, und isch sage dir ansätze des durchdenkens derer. bedenke aber, daß ich fragen wie "woher kommt gott" nicht als fundamental akzeptieren kann, ebenso wie "woher kommt wünschelrutengängerei".

    HumeSikkins schrieb:

    Es geht doch nicht darum dich zu einem religiösen Menschen oder gar zu einem gläubigen Christen zu erziehen. Es geht doch auch im Religionsunterricht um Wissen.

    nein. falls das bei dir war, halte ich das für eine ausnahme.

    HumeSikkins schrieb:

    Wie du das Wissen einsetzt oder interpretierst bleibt dir überlassen. Aber wichtig ist doch, dass du erst mal eine Wissensbasis hast, denn wer nichts weiß, kann alles folgern. Nur ist die Kraft der Aussagen dann gleich null.

    fassen wir doch zusammen, daß man dem schüler einen fairen überblick über die religionen geben sollte. im ersten schuljahr wünschelrutengängerei, im zweiten schuljahr satanismus, im dritten schuljahr dianetik, im vierten schuljahr, cristentum, danach kartenlegen, handlesen, sterngucken und so weiter. im fairen wettbewerb.

    und nunmal hand aufs herz, warum soll sowas in jedem schuljahr eine ganze wochenstunde füllen?



  • Ich stelle fest, dass es im Unterricht 3 verschiedene Gruppen von Schülern gibt:

    1. Die "Hoffentlich ist es bald vorbei"-Schüler, die einfach nur da sind und nur hin und wieder mal aufzeigen, damit die Note nicht 5 wird.
    2. Die "Gute-Noten"-Schüler, die einfach bei jedem Scheiss aufzeigen den sich wirklich JEDER im Raum denkt, wo sich aber die meisten einfach zu blöde vorkommen bei sowas aufzuzeigen.
    3. Die "Am-Thema-Interessiert"-Schüler, die nur in den Fächern die sie gut leiden können gut mitmachen aber ansonsten eher "Hoffentlich ist es bald vorbei"-Schüler sind...

    Ich zähle mich meistens zu den "Hoffentlich ist es bald vorbei"-Schülern, was kann ich tun um das zu ändern ?

    Gedichtanalysen im Deutschunterricht: WIE OFT KOMMT DAS EIGENTLICH NOCH VOR ? - Der Scheiss scheint einen zu verfolgen! (Schul-)Stundenlang sitzt man an einem blöden Gedicht rum, sucht irgendwelche "Rhetorischen Mittel", darf die auch noch auswendig lernen, interpretiert wie blöde an so'nem Gedicht rum. Wozu ist das gut ? - Ich versteh das einfach nicht. Ich erkenne auch keinen Sinn darin, dass in dem einen Gedicht das "Ewigliche" als Ziel angesehen wird und in nem anderen gesagt wird: Das Leben ist kurz, also hab Spass, besauf dich, ...
    Da denke ich mir: Ja, hmm - und jetzt ?! Das wird mein Leben kein bisschen ändern.
    Oder so Bücher wie "Nathan der Weise", das hatte scheinbar absolut keine Wirkung auf mich - Ich hab nämlich schon keine Ahnung was da überhaupt passiert...
    Noch schlimmer als Deutsch-Gedichte sind sowi-texte: Die gehen über 2 Seiten haben aber oft (k)eine Aussage die man auch in einen Satz schreiben könnte.

    Andererseits: Wenn ich mal überlegen würde, was ich alles abwählen würde, wenn ich könnte - Da würde nicht mehr viel übrig bleiben...



  • Oder so Bücher wie "Nathan der Weise", das hatte scheinbar absolut keine Wirkung auf mich - Ich hab nämlich schon keine Ahnung was da überhaupt passiert...

    Das ist schade, denn das ist meiner Meinung nach ein richtig gutes Buch. Es gab viele Sachen im Deutschunterricht, die schwachsinnig waren, aber was ich gut fand, ist, dass man viele Bücher gelesen hat, die einfach zur Allgemeinbildung gehören.

    Zum Reli Unterricht:
    Ich denke, als deutscher Abiturient sollte man sich auch ein wenig in der christlichen Religion auskennen (altes/neues Testament, Inhalte usw.) (ebenso in Grundzügen in den anderen Weltreligionen). Das Abitur ist ein allgemeinbildender Abschluss. Man könnte hier sicher ein wenig kürzen, aber so wie du es vor hast - Volkard -, halte ich es für falsch.

    Auch wenn ich die Gläubigen nie verstehen werde, kann ich doch trotzdem gut mit ihnen diskutieren und meistens sogar das ganze auf eine Menschlich-Symbolische Ebene herunterdrücken, in der Gott nur eine Nebenrolle spielt (obwohl ich hier mit Theologen diskutiere). Das ist doch heute auch schon längst nicht mehr so, dass die Pfarrer als wörtlich nehmen, was sie da sagen... ganz im Gegenteil, es geht ihnen meistens nur noch darum den Menschen das Leben leichter zu machen, als irgend einem Gott zu gefallen.
    Ich brauche das nicht, aber wems hilft...

    Einen Abiturienten, der nichtmal die Weihnachtsgeschichte kennt, kann man doch sofort wieder zurück in die Grundschule schicken. Der ist nicht Gesellschaftsfähig.



  • zähle die fundamentalen fragen des meschseins auf, und isch sage dir ansätze des durchdenkens derer. bedenke aber, daß ich fragen wie "woher kommt gott" nicht als fundamental akzeptieren kann

    Auf "woher kommt Gott" wäre ich gar nicht gekommen. Ich dachte eher an sowas in die Richtung:
    Was zeichnet das Menschsein aus? Sprich was unterscheidet uns von Tieren? (-> Sprache...)
    Was ist menschliches Denken? (gerade für KI-Wissenschaftlicher wichtig). Was ist Identität? Was ist Persönlichkeit? Wie stehen Geist und Körper zueinander?
    Was ist Sprache? Woher kommt sie?
    Was ist Veranlagung was gesellschaftliche Prägung?
    Was ist Zwang und was ist freier Wille?
    Und so weiter und so weiter.

    aber die frage ist, wie lange man das muß. wie lange brauchst du, um ne webseite, die das ultimative lottosystem verspricht, zu bewerten, wie lange für den atomstomfilter

    Das kommt das extrem auf mein Vorwissen an. Jemand der keinerlei Kenntnisse in Wharscheinlichkeitsdingen, Mathematik und Physik hat, wird eine solche Webseite überhaupt nicht bewerten können.
    Jemand mit Grundschulkenntnissen (4 Jahre Mathe) wird auch wenig Chancen haben. Ohne Wissen und Bildung geht's halt nicht.

    Zum Rest des Beitrags fällt mir nicht viel ein. Eine Diskussion zwischen Leuten die so weit auseinanderstehen wie wir ist wohl zwecklos. Mir ist Schleierhaft wie man Wünschelruterei mit Religion gleichsetzen kann. Die Thora mit Horroskopen, Kartenlesen mit dem Koran usw.
    Die eine Seite beschäftigt sich seit Jahrtausenden mit Fragen wie sie oben genannt sind und bietet Erklärungsversuche. Diese Seite hat zweifellos einen gehörigen Einfluss auf die Geschichte der Menschheit, die andere Seite beschäftigt sich mit obsukren Tricks, deren Albernheit wissenschaftlich nachweisbar ist, sie erreicht nur eine kleine Minderheit von Menschen und hat auf alle anderen kaum einen Einfluss.

    Für dich ist das scheinbar alles das selbe, ein Brei. Ich sehe dann jedoch keinen gemeinsamen Nenner.

    Ich verstehe zwar sehr gut, dass man zu anderen Ergebnissen kommt als die vielen Religionen (ich für meinen Teil bin ja auch nicht gläubig). Das man aber das Wissen, die gesammelten Gedankenanstrengungen die in den Religionen stecken als unwichtig, irrelevant usw. abtut halte ich für völlig unangebracht.

    Denn bei mir ging es darum, die Bibel zu lehren.

    Bei mir leider viel zu wenig. Wir haben immer nur einzelne Abschnitte aus Kapiteln rausgezerrt (also den Kontext aus den Augen verloren) und hauptsächlich nach dem lieben Jesulein ausschau gehalten.
    Da hätte ich von meinem Religionsunterricht mehr erwartet.



  • Loggy schrieb:

    Das ist schade, denn das ist meiner Meinung nach ein richtig gutes Buch. Es gab viele Sachen im Deutschunterricht, die schwachsinnig waren, aber was ich gut fand, ist, dass man viele Bücher gelesen hat, die einfach zur Allgemeinbildung gehören.

    Verrate mir mal bitte, was du an dem Buch gut findest? Ich habs gerade das 3. mal für die Schule lesen müssen und ich kann da irgendwie nicht wirklich noch was gutes (interessantes?!) finden. Aber sicherlich ist es auch Allgemeinbildung, da haste von mir 100% Zustimmung.

    Zum Reli Unterricht:
    Ich denke, als deutscher Abiturient sollte man sich auch ein wenig in der christlichen Religion auskennen (altes/neues Testament, Inhalte usw.) (ebenso in Grundzügen in den anderen Weltreligionen).

    Ich hatte jetzt in 12 Schuljahren noch nicht eine Unterrichtsstunde Reli! Und was soll ich sagen, ich bin nicht wirklich unglücklich darüber. Was cih so von anderen gehört habe ist das eher eine Art Missionierungsunterricht 😃 Bei uns gibts da nach der Schule so Reli auf Freiwilligenbasis (mir ist meine Zeit zu schade dafür, da mach ich lieber Mathe oder Info :D) und da fragte mal jemand was zu Fundamentalismus und Satanismus mit dem Ergebnis, dass der Unterrichtende (keine Ahnung welcher Religion der angehört) ihn rauswarf und ihn nicht mehr sehen wollte *lol* Sicher Negativbeispiel. Aber mir fehlt irgendwie der Glaube und damit vielleicht auch das Interesse, mich intensiver damit zu beschäftigen!

    Einen Abiturienten, der nichtmal die Weihnachtsgeschichte kennt, kann man doch sofort wieder zurück in die Grundschule schicken. Der ist nicht Gesellschaftsfähig.

    Gewagte These 😃 Naja du kannst mir ja mal erklären, warum man gerade die Weihnachtsgeschichte kennen muss 😉

    geeky schrieb:

    Ich zähle mich meistens zu den "Hoffentlich ist es bald vorbei"-Schülern, was kann ich tun um das zu ändern ?

    In Fächern wie Deutsch zähle ich mich ab und zu auch zu diesen Schülern. Liegt aber nicht am Stoff, sondern am Lehrer! Denn ich hasse ihn einfach, weil er immer versucht Schüler bloßzustellen, sie zu verunsichern und ihnen schlechte Noten reinzudrücken!
    Aber ansonsten finde ich, man meldet sich oft nur, wenn einen das Thema interessiert. In Kunst kann ich mich erinnern, habe ich mich in diesem Halbjahr vielleicht 10 mal gemeldet *g* Oft denke ich da, wie ich was noch besser in Info machen kann 😉

    Andererseits: Wenn ich mal überlegen würde, was ich alles abwählen würde, wenn ich könnte - Da würde nicht mehr viel übrig bleiben...

    Geht mir nicht wirklich anders! Da muss ich sagen, hätte ich die Möglichkeit gehabt, auf ein Gymnasium zu gehen, das den Schwerpunkt auf Naturwissenschaften legt, hätte ich die Chance gerne genutzt! So muss ich mich halt noch ein Jahr mit Kunst rumschlagen *g* Mir würde es besser gefallen, Fächer tauschen zu können, und das sollte man halt festlegen dürfen, wenn man seine Fächer für die Oberstufe festlegt. Chemie liegt mir halt mehr als Kunst, aber da ich schon Mathe, Info (beides LK) und Physik habe, fiel das leider raus :8

    Btw: Was soll das, dass ich mir aus Bildender Kunst, Musik und Darstellendem Spiel ein Fach als Pflichtbelegungsfach aussuchen muss??



  • Griffin schrieb:

    Verrate mir mal bitte, was du an dem Buch gut findest? Ich habs gerade das 3. mal für die Schule lesen müssen und ich kann da irgendwie nicht wirklich noch was gutes (interessantes?!) finden. Aber sicherlich ist es auch Allgemeinbildung, da haste von mir 100% Zustimmung.

    Ich finde an dem Buch gut, dass Religion nicht als Sinn des Lebens gesehen wird. Es wird aber auch nicht schlecht über sie geredet. Zum anderen finde ich sehr gut, wie die drei Weltreligionen zusammen kommen und von einer Bewertung der Religion abstand genommen wird, sondern nur noch der Mensch wichtig ist.

    Ich hatte jetzt in 12 Schuljahren noch nicht eine Unterrichtsstunde Reli!

    Ich hatte schon ab der 11. kein Reli mehr, sondern "Werte und Normen". 10 Jahre Religionsunterricht sind ja auch mehr als genug 😉

    Einen Abiturienten, der nichtmal die Weihnachtsgeschichte kennt, kann man doch sofort wieder zurück in die Grundschule schicken. Der ist nicht Gesellschaftsfähig.

    Gewagte These 😃 Naja du kannst mir ja mal erklären, warum man gerade die Weihnachtsgeschichte kennen muss 😉

    Weil du jedes Jahr Weihnachten feierst. Du musst es nicht tun, um Jesus zu ehren, aber du musst wissen, wieso manche das tun 🙂



  • Loggy schrieb:

    Weil du jedes Jahr Weihnachten feierst. Du musst es nicht tun, um Jesus zu ehren, aber du musst wissen, wieso manche das tun

    Wegen der Geschenke?! :p 😃



  • [quote="HumeSikkins"]

    zähle die fundamentalen fragen des meschseins auf, und isch sage dir ansätze des durchdenkens derer.

    Was zeichnet das Menschsein aus?

    nichts erhebliches. die "besondere auzeichnung" ist nur notwendig als moralische rechtfertigung für das milliardenfache abschlachten niedergesteller lebensformen. damals, in der dunklen zeit, als neger nicht als menschen galten, war der unterschied zwischen menschen und negern ebendiese rechtfertigung. die alten naturwissenschaftler sagen "der mensch ist das einzige vernunftbegabte wesen und darf deshalb". die theos sagen "und gott sagte: 'macht euch die erde untertan' und deshalb".

    Sprich was unterscheidet uns von Tieren? (-> Sprache...)

    der offensichtlichste unterschied ist die effizienz, in der wir töten können. der rest ist sauschwer festzustellen, denn mein hund sagt immer auf interessante frage wie "ist euch hunden eigentlich bewußt, ob poppers dritte welt existiert?" ein verlehmliches "wau". und ich versteh ihn nicht. sprache kennen bienen auch. ein bewußtsein im sinne der fähigkeit, ein abbild der welt zu habe und zu verarbeiten, haben kätzchen auch. ob sie ein inneres abbil ihrer selbst habe, ist nicht festzustellen, da sie so schlecht reden. es häufen sich die fragen nach solchen grenzen, während im hauptfeld immer klarer wird, daß es keinen wesentlichen unterschied zwischen tieren und menschen gibt. die grenze des "intelligent seins" wird stetig weiterverschoben bei jeder neuen kognitiven fähigkeit, die ein forscher bei einem tier nachweisen konnte.
    wäre man bescheidenerweise damit zufrieden, zu sehen, daß man ein tier ist, wäre alles in ordnung. nur die leute, die sich als was besseres bewiesen sehen wollen, fragen doch erst dauernd nach dem einen wichtigen (rechtfertigenden?) unterschied, den es meiner meinung nach gar nicht gibt. wie stellen sich die die evolution vor? da war erst so ein dummer frosch-vorgänger und dann machte es plopp und ein mensch war da. mutationen springen nicht so weit. die vielen zwischenstufen zwischen dem frosch-vorgänger und dem menschen werden auch das, was man als so wesenlichen unterschied heraushaben mag "zum beispiel werkzeug-benutzen (ja, veraltet, aber schönes beispiel)" feststellen als was, was sich langsam entwickelt hat und es gab menschen, die es nur ein bißchen konnten und tiere, die es schon ein bißchen konnten und da isses eigentlich doof, einen bestimmten entwicklungstag oder eine bestimmte eigenschaft als tier-mensch-trennung zu sehen.

    Was ist menschliches Denken? (gerade für KI-Wissenschaftlicher wichtig).

    in ferner zuknft wird man sagen können, daß denken gleich dem logischen verarbeiten von informationen ist. zur zeit isses aber zum großen teil ein würfelspiel, wie ich an den ganzen horoskopglaubern und gottglaubern leicht zeige.

    Was ist Identität?

    ne funktion, die jeden eingang auf sich selbst abbildet?

    Was ist Persönlichkeit?

    das wort benutze ich nicht. und die leute, die es benutzen, wollen damit meist was verschleiern. ka.

    Wie stehen Geist und Körper zueinander?

    wie software zu hardware.

    Was ist Sprache? Woher kommt sie?

    nu mach aber mal nen punkt. du weißt, was sprache ist und auch, woher sie kommt.

    Was ist Veranlagung was gesellschaftliche Prägung?

    zwillingsforscherei ist da recht nett. und viele statistiken machen. ist zur zeit aber verboten. unterschiede zwischen mann und frau oder zwischen den hautfarben werden aus politischen gründen verschwiegen und eine veröffentlichung in dieser hinsicht bräche jedem wissenschaftler die existenz.

    Was ist Zwang und was ist freier Wille?

    notwendig, um dem kz-häftlich zu sagen, er würde unter freiem willen arbeiten?

    Mir ist Schleierhaft wie man Wünschelruterei mit Religion gleichsetzen kann.

    mir ist schleierhaft, wie man nicht die gleichheit sehen kann.

    Die Thora mit Horroskopen, Kartenlesen mit dem Koran usw.
    Die eine Seite beschäftigt sich seit Jahrtausenden mit Fragen wie sie oben genannt sind und bietet Erklärungsversuche.

    wie bitte? erklärungsversuche? nein. sie sagt "gott hat das gemacht. gott hat das gewollt" und auf ein "warum" sagt sie "naja, keine ahnung, aber gott kann man nicht hinterfragen. das ist leider so." das ist keine erklärung, sondern verschleierung. muß es bei uns auch soweit kommen, daß kindern aus religiosen gründen darvins thesen nicht gezeigt werden dürfen? je eher man mit der religion aufhört, desto eher kann man frei forschen.
    übrigens hat ein religiösere mensch keinen freien willen. frühzeitige und intensive indoktination steuern ihn. mit ihm darüber zu sprechen ist, wie mit einem blinden über farbe zu reden.

    Diese Seite hat zweifellos einen gehörigen Einfluss auf die Geschichte der Menschheit, die andere Seite beschäftigt sich mit obsukren Tricks, deren Albernheit wissenschaftlich nachweisbar ist, sie erreicht nur eine kleine Minderheit von Menschen und hat auf alle anderen kaum einen Einfluss.

    der einfluss ist gehörig wegen der macht. wer kreuzzüg veranstaltet, verändert die welt. und wer in der inquisition forscher verbrennt, verändert sie auch. und obskur sind die jesuswunder auch.

    Für dich ist das scheinbar alles das selbe, ein Brei. Ich sehe dann jedoch keinen gemeinsamen Nenner.

    ok.
    du findest also, man solle jahrelang religion lehren, weil kirchen die welt so stark verändert haben. und ich halte religion für veralteten müll, der nicht gelehrt werden sollte.
    na, gut, dann sparen wir einfach eines der anderen fächer. oder velängern die schulzeit um eine zwei wochenstunden.

    Ich verstehe zwar sehr gut, dass man zu anderen Ergebnissen kommt als die vielen Religionen (ich für meinen Teil bin ja auch nicht gläubig). Das man aber das Wissen, die gesammelten Gedankenanstrengungen die in den Religionen stecken als unwichtig, irrelevant usw. abtut halte ich für völlig unangebracht.

    diese gesammelten denkanstrengungen sind aber doch für die tonne.
    die einen, die immer rausfinden, daß es gott gibt und wie groß seine nase ist, behandeln irrelevantes. und die, die rausfinden, daß menschen da sind, weil gott da ist, gehen schon von falschen prämissen aus.



  • Volkard, es geht doch bei Religionen nicht darum, irgendetwas zu Beweisen oder einen Gott zu ehren. Das sind alles nur Mittel zum Zweck um den Menschen das Leben leichter zu machen und ein gutes Zusammenleben in einer Gemeinschaft zu ermöglichen.

    Ich brauche dafür keine Religion, manch einer vielleicht schon. Oft erreicht die Religion ihr Ziel nicht und im Lauf der Jahre wurde sie schon für viele Dinge missbraucht, das ändert aber an dem Grundgedanken nichts. Was meinst du, wie sich früher die Leute die Köpfe eingeschlagen hätten, wenn sie nicht geglaubt hätten, dass sie später dafür von Gott gerichtet werden?

    Und denk auch mal daran, wie viele karitative Einrichtungen durch Religionen entstanden sind.



  • @volkard

    du verkennst, daß die werte und normen, die du, ich, hume ... in uns tragen, geschichtlich geworden und unter starkem einfluß der 'religion' in dieser form entstanden sind.

    wie soll geschichte weitergehen, wie sollen wir weiter laufen, ohne unsere basis zu kennen? wie kann ich zu den sternen springen, wenn ich keinen absprungsort habe?

    dafür ist es wichtig, es zu wissen, wo ich herkomme. um den ort des absprungs genau auszuloten.

    mir war dieser ort einmal entfleucht, nämlich, als ich einsehen musste, daß er "nur" ein historisch gewordener ist.
    aber als ich das akzeptierte, verstand ich, daß ich ihn kennen muss.

    so long.



  • @volkard
    zum Thema Religion:
    wenn man sich mehr als 10 min damit beschäftig, dann bekommt man vielleicht andere Erkenntnisse
    Du kannst nicht sagen früher hat die Kirche Ungutes getan, bestrafen wir mal die heutige Kirche.
    Außerdem siehst du nur die eine Seite der Medalie, klar haben die viel Ungutes getan aber setzt du das im Verhältnis zu den Guten?
    Deine vergleiche von java zu c++ usw. finde ich immer 👍 , man merkt du hast beides schon lange in der Hand gehabt, aber deine aussagen zu Religion sind grade mal gut genug ein Flame anzufangen.

    Menschen sind halt keine Armeisen, sie brauchen Führung durch irgendein Organ.
    Wir wären niemals so groß geworden würden wir nicht unter einem Organ arbeiten.
    Das sich dieses Organ mal daneben benimmt kommt schon vor, aber die Vorteile sind es wert.
    Ok das was sich die Kirche geleistet hat ist schon schwer zu verdauen, aber wenn eine Kirche Fehler gemacht hat bedeutet das nicht gleich das alle formen von Religionen schlecht sind.
    Und was die Kirche früher gemacht hat, gehört zu Geschichte, wir wollen aber wissen ob Religion noch ein Sinn hat.

    Worüber beschwerst du dich überhaupt, die Wissenschaft hat doch schon längst die Religion verdrängt.
    Dieser kümmerliche Rest ist doch der Aufregung nicht wert, außerdem liefert die Wissenschaft für viele Probleme keine Lösungen und da hat Religion ihre Nische gefunden.
    Das menschliche Sozialgefüge ist halt noch zu kompliziert für die Wissenschaft, mit zahlen und Statistiken schafft man keine Gemeinschaft.

    Klar sollte man nicht alles so hinnähmen, aber einfach alles verteufeln?


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