Selber Gitarre beibringen?
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Naja Bass spielt man mit dem Zeige- und dem Mittelfinger (ich spreche jetzt nicht vom Slappen und auch nicht von den Weicheiern, die Bass mit nem Pleck spielen). Hast du schonmal jemanden so Gitarre spielen sehen?
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Sehr schlecht wenn du den Bass nur mit 2 Findern spielst.
Natürlich schlägt man die Saiten anders an, aber sonst ist alles wie beim Gitarrespiel.Ich möchte den sehen der mit den Fingern schneller spielt, als mit nem Pleck.

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Sehr schlecht wenn du den Bass nur mit 2 Findern spielst.
Mit wie vielen spielst du?
Natürlich schlägt man die Saiten anders an, aber sonst ist alles wie beim Gitarrespiel.
Naja. Ich spiele auf der Gitarre häufig Akkorde, was ich beim Bass nie tue. Und Barré auf'm Bass wird auf die Dauer auch etwas anstrengend, oder?
Ich möchte den sehen der mit den Fingern schneller spielt, als mit nem Pleck.
Spiel mal Bass mit den Fingern und dann mit 'nem Pleck: Du wirst sehen, das es anders klingt. Und wie oft spielst du denn Sachen, die so schnell sind, das du sie nicht mit den Fingern hinbekommst (auf'm Bass)?
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mit fingern hört sich das ganze besser an... mit dem pleck kann man auch ganz nette sachen anstellen aufm bass...
je nachdem was man spielen will (also richtung)
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XDVD: Gibst du dann mal nen Erfahrungsbericht, vielleicht in ein paar Wochen?
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MORL schrieb:
Ich möchte den sehen der mit den Fingern schneller spielt, als mit nem Pleck.

Les Claypool (von Primus z.B.). Der spielt schneller als du hören kannst. Außerdem sind's wirklich Weicheier, die Bass mit Pleck spielen. So einen will ich nicht in meiner Band haben.
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Bashar schrieb:
XDVD: Gibst du dann mal nen Erfahrungsbericht, vielleicht in ein paar Wochen?
Von der Gitarre oder meinem Fortschritt?

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Es hilft sehr viel, wenn man den Quintenzirkel so schnell wie möglich versteht.
Dann erkennt man, dass der C-Dur-Griff eigentlich auch nichts anderes ist, als der D-Dur-Griff zwei Bünde weiter oben...
Für die Akkorde in Dur/Moll bleibt dann nicht mehr viel übrig, das sind drei Griffe für Dur und drei für Moll.
Wenn man dann weiß was eine Septime ist, findet man die auf dem Griffbrett auch, ohne dass man in einer Akkordtabelle nachsehen muss.
Über diese Grundlagen hatten wir aber schon mal einen Thread, bin ich ziemlich sicher.
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he, sollten wir diesmal wieder mit auto runterkommen zum forentreff, bringe ich auf jeden meine gitarre mit.
wie wärs mit lagerfeuer und wild west ? *g*
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@elise: Genau, schönes Wetter hätten wir uns diesmal verdient! *bratzwurz*
@XDVD: mach gleich Stahlseiten drauf, damit die Hornhaut auf die Finger kommt. Das mit dem blutigen Anfänger ist kein Wortspiel :p
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Bitsy schrieb:
@XDVD: mach gleich Stahlseiten drauf
Mach keine solchen Witze, eine Bekannte wollte sich von mir zeigen lassen wie man Stahlsaiten auf eine Konzertgitarre bekommt "weil die besser klingen"!

elise: Cool, dann kann mir von den Leuten die einigermaßen spielen können ja jemand was beibringen! *freu*
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Da waren schon Stahlseiten drauf
Ich habe es ganz ohne Blasen überstanden und hab schon nach 1er Woche ne coole Hornhaut, ich spür die Fingerkuppen gar nicht mehr 
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Ich finde, das Problem an den Kursen ist, dass man meiner Meinung nach nur Akkorde-Schrammen lernt, bzw. dezente Picking-Begleitungen. Aber Melodik wird meistens stillschweigend übergangen, selbst bei Bursch 1/2. Kommt dann halt darauf an, was für Ansprüche man ans Gitarre-Spielen stellt, aber ich habe immer bedauert, dass ich keine Melodien spielen kann (hab mir Gitarre nämlich auch selbst beigebracht). Ich würde liebend-gerne mal richtigen Unterricht nehmen, aber ich weiß net, ob sich das mit Klavier so gut vertragen würde. Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass man bei allen harmonischen Grundlagen auch Improvisation dazulernen sollte, also richtiger (guter) Unterricht. Hört euch mal Opeth an, z.B. "benighted", das sind IMHO die Gitarrengötter schlecht hin. Das Interessante ist, dass sie auf der Gitarre Meloide+Begleitung z.T. gleichzeitig spielen.... *träum*
naja, ich bleib wohl besser beim Klavier...
Gruß
E-the-Real
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tip:
http://www.olga.net/On-Line Guitar Archive
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Ich wette, dass es auch hierüber so viel im Netz gibt, dass man gar nicht mehr zum spielen kommt.
btw: hat irgendeiner ebenfalls ein Midikeyboard?
Ich habe da noch Sourcen von einem Softwaresynthi, den ich mit einem Midiinterface per Visual C++ ausrüsten wollte, sodass der wirklich in Echtzeit und polyphon mit Effekteinheit zu gebrauchen ist. Vorrangig natürlich um zu schauen, wie man ihn sonst noch aufpäppeln kann, wenn das schon mal steht.
Irgendwer Interesse da mal mitzumachen?
Das Thema ist nicht einfach - der Synth funzt wunderbar, wenn er per Script weiß, was vor ihm liegt - aber auf Echtzeitsignale wie 'Note off', oder Controllersignale wie 'Filter auf' zu reagieren - das kann lustig werden.
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Das halte ich nicht für sonderlich Sinnvoll. Üblich ist es einem VSThost den Umgang mit externen MIDI-Geräten zu überlassen und seinen Synth einfach auf VST aufzusetzen (AudioUnits wären eine alternative, die nur unter OSX laufen, DX-plugins eine, die nur unter Win laufen).
Um dir erste Anregungen zu holen kannst du dir ja mal die 514 Synths angucken. Auch wenn's sich Teilweise überschneidet kannst di dir die hier auch noch ansehen.
Wenn dein Synth dann wirklich neue Ideen hat, die in keinem dieser Synths umgesetzt wurde, werde ich dir gerne helfen.
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MORL schrieb:
Ich möchte den sehen der mit den Fingern schneller spielt, als mit nem Pleck.

Jetzt mal ein dickes LOL
ich kriege auf EINER Saite 9 töne in der Sekunde mit Fingern hin (ringfinger, Mittelfinger, Zeigefinger, Daumen, Ringfiner...), das kriegst du nie mit Plektrum hin.
Mit Fingern hat man, wenn mans kann, alle möglichkeiten offen.
Man kann besser im Ton variieren, schneller, nur mit fingern ist es möglich echte polyphonie zu erzeugen.
Auch die, die auf ihrem Plektrum beharren, ich möchte den sehen, der z.B. "Asturias" mit Plektrum hinkriegt.
Mit Fingern ist das easy.
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nur mit fingern ist es möglich echte polyphonie zu erzeugen
Hä? Polyphon bedeutet mehrere Töne zur selben Zeit. Und auf ner Gitarre kann man Prinzipbedingt 6 Töne gleichzeitig Spielen, egal, ob mit nem Finger, mit 'nem Pleck oder mit der Zunge. Oder willst du sagen, dass ich mit nem Pleck keine Akkorde schrummeln kann?
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"Polyphon" bedeutet eigentlich nur, dass es mehrere Stimmen (=Poly) gibt, die eigentständig geführt werden. Der Zusammenklang an sich ist nur dann polyphon, wenn jede einzelnote, aus denen er besteht, Teil einer eigenen Stimme ist. (s. Bachs Kunst der Fuge). Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass dieses Wort so entfremdet wird. Bei Keyboards heisst es: "32-fache Polyphonie" usw., dabei meinen die nur, dass 32 Töne gleichzeitig gespielt werden können. Dennoch kann der Akkord,der gespielt wird, homophon sein, was dann ?
E-the-Real
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