Staat OS 0.1 -- Oder Software Entwickler an die macht



  • Hallo,

    mir ist gerade beim Tagesschau schauen eine idee gekommen.
    Wie würde der Staat/Regierung/Gesetzessystem ausschauen wenn Software Entwickler nach wissentschalftlichen methoden diesen entwerfen würden/entworfen hätten?
    Vielleicht bekommen wir hier ja ein paar Module und schnittstellen zusammen 🙂
    Ich denke das das dann sowas wie ein OS bei raus kommen müßte.

    Wie würde der staat aussehen wenn der Open Source wäre?
    Wie wäre es wenn Microsoft den Staat entworfen hätte? 😃

    Bin mal gespannt auf eure meinungen 😋



  • Ich finde wir bräuchten schon mal ne Create-Policy,
    da die Regierung ja nicht einfach gelöscht werden darf,
    bzw. nach festen Regeln entstehen muss 😉

    Devil



  • xroads42 schrieb:

    Wie würde der staat aussehen wenn der Open Source wäre?

    so ein zufall, so was ähnliches hab ich mir vor ein paar tagen auch gedacht:
    (dafür werd ich hier sicher gehaut werden)
    stell dir vor, jeder könnte alle produkte und dienstleistungen einfach so in anspruch nehmen bzw. konsumieren. zahlen würde auf freiwillige basis aufbauen.
    ich gebe mein geld der person, dessen "projekt" ich am besten finde.
    zb. ich mag thermalbäder und gebe daher mein geld den thermalbädern.
    wenn jetzt ein unternehmen (und damit sind auch einzelpersonen gemeint) etwas macht, was ihm spaß macht, dann wird es sich engagieren. die ideen, die es anbietet wären frei und jeder könnte daran weiterentwickeln, solang es garantiert ist, wer der original urheber ist. dann kann ich mir aussuchen, wem ich mein geld gebe.
    bekommt jemand kein geld = keine soziale anerkennung, dann wird der/diejenige sich wahrscheinlich nach etwas anderem umsehen.
    ein problem besteht darin, notwendige aber unspaßige arbeiten zu verrichten.
    hier gibt es zwei lösungen:
    1. lassen wir es die maschinen machen
    2. lassen wir es die politiker machen, die im gegenzug dazu durch steuern ein enorm hohes einkommen haben und damit gezielt in den kreislauf einwirken können.

    gesetze müsste es natürlich geben, die regeln wieviel prozent meines geschenkten einkommens ich an ein unternehmen verschenken darf, ab wann ein unternehmen nicht mehr tauglich ist, d.h. konkurs geht, ob es trotzdem notwendig ist, es zu betreiben, dann müsste es gefördert werden.

    sind jetzt nur so grobe züge, aber ich denke es würden viele probleme gelöst werden 🙂



  • in der theorie alles super aber die wirklichkeit, die leuter vertrauen maschienen nicht, wenn eine maschie ihn sagt das wir heute sparen müssen damit es uns in zukunft besser geht werden es die leute der maschiene nicht glauben

    nachbar staaten wird es besser gehen weil sie nicht auf die zukunft achten, die leute werden neidisch und das andere system für besser halten

    die leute sind immer unzufrieden, sie werden der maschiene die schuld geben

    die maschien kann niemals alles begreifen dann müssen menschen eingreifen (unser neuen politiker und da sie programmierer sind sind sie automatisch besser politiker 🙄 )

    wir erschafen uns neue "beamte" die programmierer

    die leute wollen vielleicht nicht die guten lösungen, wenn das system z.b. dafür sorgt das die löhne angeglichen werden, dann werden viele weniger verdienen, dagegen werden sie sich währen

    never change a runing system, du bist vielleicht der meinung es leuft nicht gut aber vielleicht ist es das beste was das system hergibt, klar könnte man mehr raushollen aber wenn wir uns gegenseitig im weg stehen hilft auch keine maschiene

    die maschiene wird kommunismus vorschlagen, obwohl er schon mal gescheiter ist aber nicht an der theorie sondern am menschen, bring mal das eine maschiene bei

    ich hatte die gleiche idee, viele firmen programmieren module und das beste gewinnt, die firmen prüfen sich auch gegenseitig usw. aber was verhindern wir damit? verunteuung? man müsste aber sehen wie viel geld veruntreut wird und wie viel so ein system kostet!



  • Gerard schrieb:

    nachbar staaten wird es besser gehen

    in der fantasie wäre das ja auch für alle staaten dann so.

    jeder macht, was ihm spaß macht, jeder nimmt, was er will.



  • Gerard schrieb:

    die maschiene wird kommunismus vorschlagen, obwohl er schon mal gescheiter ist aber nicht an der theorie sondern am menschen, bring mal das eine maschiene bei

    Hm, eigentlich meine ich nicht das man eine maschine entwerfen sollte die staatsaufgaben übernimmt, sondern das man die struktur und die gesetzte nach SWE entwurfsmethoden ändern soll/kann/drüber reden.

    Ich glaube übrigens nicht das diese maschine kommunismus vorschlagen würde.. Kommunismus nach marx benötigt eine 100% industralisierte gesellschaft, und die gibt es nicht.



  • Ich faende es in der Tat auch einmal interesant wie man mit Softwaretechnischen Entwurfsmethoden einen Staat planen würde.

    Aber eigentlich glaube ich nicht das es am System liegt, sondern eher an den Betreibern. Das klingt jetzt vielleicht erst mal etwas blöd, aber ich muss dabei an einen Satz aus Star Trek DS9 denkan:

    Worf schrieb:

    Wahre Führer streben nicht nach Macht, sie wird ihnen aufgebürdet.

    Und irgendwie denke ich da ist echt was dran. Wenn unsere Politiker nicht hauptsächlich an machterhalt und an die naechsten Wahlen denken würden, würde es vielleicht etwas besser laufen.



  • xroads42 schrieb:

    Gerard schrieb:

    die maschiene wird kommunismus vorschlagen, obwohl er schon mal gescheiter ist aber nicht an der theorie sondern am menschen, bring mal das eine maschiene bei

    Hm, eigentlich meine ich nicht das man eine maschine entwerfen sollte die staatsaufgaben übernimmt, sondern das man die struktur und die gesetzte nach SWE entwurfsmethoden ändern soll/kann/drüber reden.

    Ich glaube übrigens nicht das diese maschine kommunismus vorschlagen würde.. Kommunismus nach marx benötigt eine 100% industralisierte gesellschaft, und die gibt es nicht.

    na, inzwischen gibt es auch modernere kommunistische/sozialistische ideen
    und theorien als die vom ollen marx.
    du programmierst ja sicher auch keine lochkarten 😉



  • siehe Sig. ... 😉



  • Gerard schrieb:

    never change a runing system

    Ob das System wirklich läuft, bleibt noch zuklären. 😉

    PS: Programmierer sind auch nur Menschen. Man siehe sich z.B. die ganzen Bugs an in den Programmen, die von den intelligenten und rational denkenden SWE programmiert wurden.
    PPS: Ja, ich bin mir im klaren darüber, daß ich mich in einem Programmierer-Forum befinde und mein Beitrag von tausenden von SWEs gelesen werden wird. 😃


  • Mod

    Entyl_Sa schrieb:

    Worf schrieb:

    Wahre Führer streben nicht nach Macht, sie wird ihnen aufgebürdet.

    Und irgendwie denke ich da ist echt was dran. Wenn unsere Politiker nicht hauptsächlich an machterhalt und an die naechsten Wahlen denken würden, würde es vielleicht etwas besser laufen.

    Meine Rede seit 14/18.

    Den Vorschlag habe ich vor einiger Zeit schon mal in einer Diskussion gemacht, wurde dafür aber zerrissen, weil die Meinung war, daß die Politiker dies besser könnten und wüssten als Otto Normalbürger.

    Also, Auswahl des Parlaments (z.B. 400 Personen) geschieht nicht mehr über Wahlen.

    Sondern alle 2 Jahre muß jeweils ein Drittel des Parlaments zurücktreten.

    Die fehlenden Parlamentarier werden per Zufallsgenerator aus allen volljährigen Nichtentmündigten Staatsangehörigen egal welcher Tätigkeit gewählt. Wenn ich das jetzt richtig sehe, verbleibt dadurch jeder Abgeordnete 6 Jahre im Parlament, bevor er nach Hause geschickt wird. Während der Zeit bekommt er ein Gehalt vom Staat und eine anteilige Versorgung, die durchaus besser ist als ein Normalverdiener das hätte. Lehnt ein Bürger die Ernennung durch den Zufallsgenerator ab, bekommt er eine 12jährige Haftstrafe ohne Bewährung verpasst. Eine zweimalige Ernennung ist unmöglich. Jegliche Nebentätigkeit ist untersagt, auch ehrenamtlich.

    Alle 4 Jahre wird eine Regierung durch das Parlament gewählt. Auch die ganzen Ernennungen von Ausschüssen, Ministern, etc, bleiben wie heute... nur die Zusammensetzung des Parlaments wird ganz neu konstruiert.

    Ich wette 5 EUR, daß dieses Staatssystem jeder bisherigen Regierungsform haushoch überlegen wäre.

    Ihr macht hier in diesem Thread den Fehler zu glauben, daß es am System läge. Das System ist schon ok, man kann damit leben. Die Betreiber des Systems sind das Problem geworden. Und wenn Ihr das System ändert müßt Ihr sicherstellen, daß die heutige Auswahl der Betreiber verhindert wird. Denn wenn Ihr das System umkonstruiert und die gleichen selbstverliebten Idioten wie heute an die Macht lasst, wird es wieder genauso pervertiert.

    Es ist genau die Idee - man muß als Machthaber die Leute nehmen, die es nicht sein wollen. Und verhindern daß die an die Macht kommen, die an die Macht wollen.



  • Marc++us schrieb:

    Die fehlenden Parlamentarier werden per Zufallsgenerator aus allen volljährigen Nichtentmündigten Staatsangehörigen egal welcher Tätigkeit gewählt.

    dann wird die todesstrafe wieder eingeführt. spätestens nachdem das nächst mal in der Bild über nen vergewaltiger berichtet wird. und wenn wir schon dabei sind, am besten auch noch für autodiebstahl. wer mein auto klaut, hats nicht besser verdient. soll er doch seine finger weglassen.

    Ich wette 5 EUR, daß dieses Staatssystem jeder bisherigen Regierungsform haushoch überlegen wäre.

    es könnte reagieren. unser derzeitiges würde nichtmal den beschluß fassen können, einen antrag zu stellen, die feuerwehr zu rufen, wenn das parlamentgebäude brennen würde.
    andererseits ist zu überlegen, ob nicht genau diese trägheit gut ist? dem land geht's ja an sich recht gut. würden kritische entscheidungen jährlich getroffen und wäre nur alle 10 jahre ein fehler dabei, wäre das land ja nach 10 jahren kaputt. und wir brauchen mehr als 50 dafür. ist doch klasse.


  • Mod

    volkard schrieb:

    Marc++us schrieb:

    Die fehlenden Parlamentarier werden per Zufallsgenerator aus allen volljährigen Nichtentmündigten Staatsangehörigen egal welcher Tätigkeit gewählt.

    dann wird die todesstrafe wieder eingeführt. spätestens nachdem das nächst mal in der Bild über nen vergewaltiger berichtet wird. und wenn wir schon dabei sind, am besten auch noch für autodiebstahl. wer mein auto klaut, hats nicht besser verdient. soll er doch seine finger weglassen.

    Bin ich mir nicht sicher.

    Vielleicht auch nicht.

    Hängt von der Verteilung ab.

    Ich gehe mal davon aus, daß bei dieser Auswahl auch ein Autodieb dabei wäre. Vielleicht würde dieser seine Mitparlamentarier umstimmen? Es ist ein dynamisches System mit vielen Freiheitsgraden. Du kannst nicht vorhersagen, daß es einfach auf die BILD reagiert.

    Und mal provokativ: wenn eine zufällige Auswahl aus 100% der Bürgern für die Todesstrafe ist... wäre das nicht eigentlich eine demokratische Entscheidung, diese einzuführen?



  • Marc++us schrieb:

    Und mal provokativ: wenn eine zufällige Auswahl aus 100% der Bürgern für die Todesstrafe ist... wäre das nicht eigentlich eine demokratische Entscheidung, diese einzuführen?

    naja, ich wüßte wenigstens, daß die leutchen, es so meinen. würde so ne entscheidung jetzt fallen, wüßte ich, daß dem nicht so ist. pluspunkt für dein system.
    ja, sie wäre sehr demokratiosch. aber keiner sagt, daß demokratie gut ist.



  • Das Problem sehe ich darin, dass es in jedem Falle eine höhere Instanz geben muss die über den Zufallsgenerator entscheidet. Dann ist man aber fast wieder am Anfang, denn diese Leute sind ein gefundenes Fressen für diejenigen die das System manipulieren wollen.



  • demochaotisch ist das hier...



  • Die Frage nach wieviel Demokratie wir zulassen wollen, hängt für mich eng mit der Frage zusammen, wie mündig (im Sinne von Kant) unsere Bürger sind.
    Und wenn ich mir die BILD-induzierten Meinungen, das Desinteresse und das Unvermögen zum logischen Denken einiger Leute angucke (ihr glaubt gar nicht was man für krasse Gespräche mitbekommt, wenn man täglich mit der Straßenbahn fährt), dann bin ich dagegen Parlamentssitze nach dem Zufallsprinzip ernennen zu lassen, oder Massen von "Volksentscheiden" abzuhalten.

    Mal ganz abgesehen davon habe ich erhebliche Zweifel daran, das ein solches Parlament zu Mehrheitsentscheidungen fähig wäre.

    alternativ könnte man z.B. die Gehälter unserer Politiker stark abhängig vom Wohlergehen des Staates machen , z.B.
    - Haushaltsplus = höhere Diäten
    - Wirtschaftswachstum von 5% = %5 hörere Diäten etc.



  • Marc++us schrieb:

    Es ist genau die Idee - man muß als Machthaber die Leute nehmen, die es nicht sein wollen. Und verhindern daß die an die Macht kommen, die an die Macht wollen.

    Erinnert mich irgendwie an ein Buch, das mit "P" anfängt und auf "er Anhalter durch die Galaxis" endet. 😉


  • Mod

    illuminator schrieb:

    Die Frage nach wieviel Demokratie wir zulassen wollen, hängt für mich eng mit der Frage zusammen, wie mündig (im Sinne von Kant) unsere Bürger sind.
    Und wenn ich mir die BILD-induzierten Meinungen, das Desinteresse und das Unvermögen zum logischen Denken einiger Leute angucke (ihr glaubt gar nicht was man für krasse Gespräche mitbekommt, wenn man täglich mit der Straßenbahn fährt), dann bin ich dagegen Parlamentssitze nach dem Zufallsprinzip ernennen zu lassen, oder Massen von "Volksentscheiden" abzuhalten.

    Bei meinem System hat die BILD doch viel weniger Macht als heute!

    BILD hat die Macht, weil sie gegen politische Richtungen Stellung nehmen kann. Je schwächer das System der Parteien ist, desto weniger Sinn macht es damit Stimmung zu machen.

    Und weiterhin ist das doch anders: ich will die Leute auswählen und in DIE VERANTWORTUNG bringen. Kann sein, daß jemand als BILD-Leser irgendwas einfaches will und was nachplappert. Und dann wird er ernannt. Und muß das nun selbst in die Hand nehmen. Das prägt und verändert. Es wäre sowas wie ein Meditationswochenende im Kloster.

    @Mastah: den Generator kann man mathematisch definieren, dann gibt's keine Auslegungsprobleme. Das sehe ich jetzt als kleineres Problem. Im GG gibt's ja auch einige Artikel, da steht dabei "diese dürfen nicht geändert werden" und jeder glaubt daran.

    @illuminator: wenn Du eine leistungsabhängige Belohnung einführst, wird es rasch eine andere Bemessungsgröße für das Wirtschaftswachstum geben. Liest Du keine Zeitung? Stand sogar in der BILD! Ab 1.1.2004 wurde die Berechnung der Arbeitslosenquote geändert, so daß nun eine niedrigere Quote herauskommt... wehe wehe, so ein System einzuführen. Abgesehen davon ist es nicht das Staatsziel, die Wirtschaft wachsen zu lassen. Die Wirtschaft (bzw. die Unternehmen) haben dieses Ziel! Der Staat muß "nur" dafür sorgen, daß sich Bevölkerung und Wirtschaft wohl fühlen. Der Rest ergäbe sich von alleine. Sobald der Staat versucht die Wirtschaft zu lenken passiert genau das, was wir heute haben: Vorschriften, Regelungen, Bürokratie, Ineffektivität. Warte mal wenn die Ausbildungsabgabe kommt - die Zahl der Lehrstellen wird sich ruckzuck halbieren. Würde die Wirtschaft gute Rahmenbedingungen sehen, würde sie auch Lehrstellen anbieten. Aber das ist der Fluch: wenn ich als Firma weiß, daß ich in 10 Jahren sowieso nur noch Verwaltung in Deutschland habe und alles im Ausland produzieren, wieso soll ich denn dann noch Dreher und Fräser für die Zukunft ausbilden? Macht doch keinen Sinn. Ein Unternehmen bildet nicht für die Gesellschaft aus, sondern für sich. Und wenn es nicht ausbildet zeigt es deutlich, daß es mit diesen Leuten nicht mehr für die Zukunft (hier) plant. Also mußt Du die Zukunftsperspektive attraktiv machen.

    Wenn ein Politiker einen Pilz in einer Petri-Schale züchten müßte, würde er isländisch Moos aus einer Packung rausnehmen und in die Schale kleben, und dann einen Leistungsanreiz für das Wachstum von isländisch Moos in Petri-Schalen ausloben. Schlauer wäre es, wenn man die Schale einfach mit einer Nährlösung bestreicht und wartet, so wie für die richtige Temperatur sorgt. Der Pilz wächst von alleine.

    Und noch mal ein Wort zur BILD: ich finde es nach wie vor pseudo-intellektuell überheblich, BILD-Leser für dumm zu halten.

    Erstens hat die BILD von allen Medien in Deutschland die höchste Zitat-Quote - d.h. die FAZ zitiert häufiger die BILD als den Spiegel.

    Zweitens hat die BILD nach dem Spiegel in der dt. Geschichte die meisten Skandale auf politischer Ebene aufgedeckt.

    Drittens traut sich nur die BILD, auf der Titelseite zu schreiben "Herr Kohl, wen decken Sie?" oder "Herr Bundeskanzler, wir ersticken an den Steuern" oder "Die Rentenlüge!". Keiner sonst hat den Mut sowas so laut zu tun. Zur Zeit wird die BILD von der SPD für einige Artikel der letzten Wochen bestraft, d.h. BILD-Reporter werden aus den politischen Veranstaltungen ausgeladen, weil sie zu regierungskritisch berichten würden. Würde man auf so eine kritische Zeitung wirklich verzichten wollen und wäre es besser, wir hätten nur solche ultrastromlinienförmigen Zeitungen wie die FAZ oder Die Welt?

    Viertens lese ich regelmäßig am Samstag die BILD, weil man auf diese Weise genau weiß welche Themen in der nächsten Woche diskutiert werden. Es ist ein "politisches Meinungs-Fast-Food" und hilft ungemein, einige Dinge zu verstehen.


  • Mod

    volkard schrieb:

    ja, sie wäre sehr demokratiosch. aber keiner sagt, daß demokratie gut ist.

    Kann man nicht wissen, wurde ja noch nie probiert. 😉

    Demokratie bedeutet in der Umsetzung auch, daß die Mehrheit entscheidet. Das ist doch nirgendwo der Fall. Wenn es 100 Leuten zu laut ist, wird eine Autobahn nicht gebaut, die für 10000 Betriebe und 100000 Beschäftigte eine Verbesserung der Handelsmöglichkeiten darstellt. Ich frage mich, ob dieser Weg der richtige sein kann.


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