Wer will zum Mars? Ich nicht!
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Möglicherweise steht ein Weg, sich schneller als bisher im Sonnensystem zu bewegen als bisher schon in 50 Jahren brerit: Schon jetzt arbeitet die NASA an der Entwicklung eines Plasmatriebwerks namens VASIMR (= Variable Specific Impulse Magnetoplasma Rocket). Und in 50 Jahren ist mit Sicherheit die Kernfusion einsatzbereit, was noch einmal einen Leistungsschub bedeutet.
Was Leben in der Atmosphäre des Mars betrifft: die Atmosphäre muss an unsere Lebensbedingugen, ähnlich wie sie bei uns auf der Erde herrshen, angepasst werden, wenn wir dort so wie auf der Erde leben wollen (was allerdings lange dauern kann, und vielleicht sogar nicht möglich ist). Ansonsten müsste man auf dem Mars in luftdichten Megastrukturen leben, mit Gärten unter Kuppeln. Eine genetische Manipulierung des Menschen für die lebensbedingungen auf dem Mars jedoch lehne ich aus tiefster Seele ab.
Die Idee mit den Megastrukturen ist am realistischsten, ich hätte auch kein Problem damit, so zu leben, wenn ich regemäßig zur Erde fliegen darf.
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Cortex85 schrieb:
Möglicherweise steht ein Weg, sich schneller als bisher im Sonnensystem zu bewegen als bisher schon in 50 Jahren brerit: Schon jetzt arbeitet die NASA an der Entwicklung eines Plasmatriebwerks namens VASIMR (= Variable Specific Impulse Magnetoplasma Rocket). Und in 50 Jahren ist mit Sicherheit die Kernfusion einsatzbereit, was noch einmal einen Leistungsschub bedeutet.
Was Leben in der Atmosphäre des Mars betrifft: die Atmosphäre muss an unsere Lebensbedingugen, ähnlich wie sie bei uns auf der Erde herrshen, angepasst werden, wenn wir dort so wie auf der Erde leben wollen (was allerdings lange dauern kann, und vielleicht sogar nicht möglich ist). Ansonsten müsste man auf dem Mars in luftdichten Megastrukturen leben, mit Gärten unter Kuppeln. Eine genetische Manipulierung des Menschen für die lebensbedingungen auf dem Mars jedoch lehne ich aus tiefster Seele ab.
Die Idee mit den Megastrukturen ist am realistischsten, ich hätte auch kein Problem damit, so zu leben, wenn ich regemäßig zur Erde fliegen darf.Die Athmosphäre auf ein erdähnliches Niveau zu bringen halte ich für unmöglich, da der Mars über viel weniger Masse als die Erde verfügt und daher ein deutlich geringere Gravitation hat (glaube etwa ein Drittel der irdischen).
Der Mars kann daher so eine dichte Athmospähre gar nicht halten (liege vielleicht falsch, da die Venus bei etwa gleicher Masse der Erde einen einhundertmal höheren athmosphärischen Druck hat als die Erde).Wenn es nur darum geht Leben in "luftdichten Megastrukturen" zu ermöglichen, könnte man zuerst auf den Mond ausweichen (Ok, noch geringere Gravitation -> noch weniger Lebensqualität).
Eventuell könnte man ja versuchen die Venus zu besiedeln (ähnliche Schwerkraft, dafür feindliche Athmosphäre (extrem oxidierend und hoher Druck)). Man könnte durch riesige Sonnensegel in der Umlaufbahn eine Abkühlung erreichen. Und langfristig halte ich eine Transformation der Venusathmosphäre (momentan großteilig Schwefelsäure :p ) in eine humanverträgliche für realistischer (wegen der ähnlichen Gravitation). Außerdem ist die Energiegewinnung einfacher, wegen der Sonnenähe (eventuell Solarstrom durch diese Sonnensegel).
But who cares?
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Hmm ... du hast Recht, was die Marsatmosphäre betrifft. Da der Mars kein Magnetfeld und zudem noch eine geringere Gravitation hat, könnte es ziemlich schwierig werden. Was die Venus betrifft: Im prinzip ein guter Gedanke; die Venus ist ja von allen Planeten der Erde noch am ähnlichsten. Das Problem ist nur 1. ihre größere Sonnennähe und 2. Wie dünnt man die Venusatmosphäre auf ein erträgliches Druckniveau aus?
Aber trotzdem eine gute Idee (jedenfalls interessant, das davon noch nie was erwähnt wurde)
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Cortex85 schrieb:
Hmm ... du hast Recht, was die Marsatmosphäre betrifft. Da der Mars kein Magnetfeld und zudem noch eine geringere Gravitation hat, könnte es ziemlich schwierig werden. Was die Venus betrifft: Im prinzip ein guter Gedanke; die Venus ist ja von allen Planeten der Erde noch am ähnlichsten. Das Problem ist nur 1. ihre größere Sonnennähe und 2. Wie dünnt man die Venusatmosphäre auf ein erträgliches Druckniveau aus?
Aber trotzdem eine gute Idee (jedenfalls interessant, das davon noch nie was erwähnt wurde)
Man könnte versuchen die Schwefelsäure elektrolytisch aufzuspalten. Es entstünden Schwefel, Sauerstoff und Wasserstoff. Dadurch sollte der Druck absinken... . So Transformatoren wie in dem "Alien 2"-Buch wären nicht schlecht ;). In diesem Zusammenhang ist die Sonnennähe ein Vorteil (Solarstrom).
Wobei die Transformatoren ziemlich korosionsfest sein müssten... .
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Korrosionsfestigkeit ist machbar. Ich las in einer Flugzeugzeitschrift über Nanolacke, die die natürlich auf molekularer Ebene zerklüftete Oberfläche von z.B. Aluminium "einebnen", indem sich die Nanopartikel in die Lücken einfügen, wodurch eine molekular ebene Oberfläche entsteht, die extrem widerstandsfähig gegen Korrosion wäre: in einem Versuch wurde ein mit einem Nanolack behandeltes Teil 3000 Stunden lang hoch konzentrierter Salzsäure ausgesetzt und zeigte KEINERLEI Korrosionserscheinungen. Bei den Vergleichsstück waren schon nach 500 Stunden schwere Korrosionserscheinungen zu sehen. Der Versuch wurde nach diesen 3000 Stunden ergebnislos abgebrochen)
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Cortex85 schrieb:
Korrosionsfestigkeit ist machbar. Ich las in einer Flugzeugzeitschrift über Nanolacke, die die natürlich auf molekularer Ebene zerklüftete Oberfläche von z.B. Aluminium "einebnen", indem sich die Nanopartikel in die Lücken einfügen, wodurch eine molekular ebene Oberfläche entsteht, die extrem widerstandsfähig gegen Korrosion wäre: in einem Versuch wurde ein mit einem Nanolack behandeltes Teil 3000 Stunden lang hoch konzentrierter Salzsäure ausgesetzt und zeigte KEINERLEI Korrosionserscheinungen. Bei den Vergleichsstück waren schon nach 500 Stunden schwere Korrosionserscheinungen zu sehen. Der Versuch wurde nach diesen 3000 Stunden ergebnislos abgebrochen)
Das wäre dann ja schon mal ein Schritt
.
Als Energielieferant wäre vermutlich eine Ausnutzung der unfrischen Oberflächentemperatur sinnvoll (weil wegen der dichten Athmosphäre nicht allzuviel Sonnenlicht durchdringt), die bei etwa 400°C liegt.
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Stimmt. Es ist also viel potentielle Energie auf der Venus und um die Venusn herum vorhanden. Und mit den Erfahrungen über Druckbauten, die man hier auf der Erde mit Tiefseekonstruktionen gesammelt hat, lassen sich auf der Oberfläche druckfeste Pionieranlagen bauen ...
Nur unterwegs sein kann man dan wohl nur in Fahr- oder Flugzeugen ...
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Cortex85 schrieb:
Nur unterwegs sein kann man dan wohl nur in Fahr- oder Flugzeugen ...
Jo, solange, bis die Athmosphäre transformiert ist. Auch danach ist ne gute Sonnencreme nützlich, falls es mal einen Riss im Sonnensegel geben sollte.
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Wohl wahr.

Deswegen wären mehrere Sonnensegel nützlich, die sich im Notafll einfach übereinander schieben lassen können.
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Die Regierung weiß viel mehr über den Mars, als sie zugibt.
Sie weiß vieles (Ufos...), was ihr nicht wißt (viele von euch). Wie ihr bemerkt habt kommt immer mehr an die Öffentlichkeit über solche Sachen ( Blue Book, Alien-Filme,...).
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The LOVE and the LIGHT schrieb:
Die Regierung weiß
Welche Regierung ? Die US ? Die ist vom Mars !!!!
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Du solltest die Marsmenschen nicht so beleidigen...
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but who cares? schrieb:
Cortex85 schrieb:
Hmm ... du hast Recht, was die Marsatmosphäre betrifft. Da der Mars kein Magnetfeld und zudem noch eine geringere Gravitation hat, könnte es ziemlich schwierig werden. Was die Venus betrifft: Im prinzip ein guter Gedanke; die Venus ist ja von allen Planeten der Erde noch am ähnlichsten. Das Problem ist nur 1. ihre größere Sonnennähe und 2. Wie dünnt man die Venusatmosphäre auf ein erträgliches Druckniveau aus?
Aber trotzdem eine gute Idee (jedenfalls interessant, das davon noch nie was erwähnt wurde)
Man könnte versuchen die Schwefelsäure elektrolytisch aufzuspalten. Es entstünden Schwefel, Sauerstoff und Wasserstoff. Dadurch sollte der Druck absinken... .
Gute Idee, dadurch sollte der Druck nicht nur absinken sondern er wird absinken.
Denn den Schwefel kann man in fester Form lagern und den Sauerstoff lassen wir mit Wasserstoff reagieren und erhalten Wasser, das ist dann flüssig und kann für einen Ozean sorgen.
Die Frage ist jetzt, was haben wir denn noch alles in der Venus für Gase?
Was machen wir mit denen, Schwefelsäure ist doch nicht das einzigste Giftige Zeug da drin oder?
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oder auch so schrieb:
Das wäre dann ja schon mal ein Schritt
.
Als Energielieferant wäre vermutlich eine Ausnutzung der unfrischen Oberflächentemperatur sinnvoll (weil wegen der dichten Athmosphäre nicht allzuviel Sonnenlicht durchdringt), die bei etwa 400°C liegt.Zur Energiegewinnung durch Wärme benötigt man einen Wärmeunterschied.
Das die Temperatur also 400 °C dort beträgt nützt dir zu Energiegewinnung gar nichts, ganz im Gegenteil, es macht die Gewinnung von Energie z.b. durch andere Energiequellen z.b. Nuklear sogar schwerer.
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Zur Energiegewinnung durch Wärme benötigt man einen Wärmeunterschied.
Da hast du recht.
Eventuell könnte man die Stürme nutzen, die aufgrund des riesigen Drucks extreme Kräfte entwickeln sollten.Hier ein paar Links zur Atmosphäre der Venus (hauptsächlich CO2 und Schwefelverbindungen):
Regen aus Schwefelsäure, dass nenne ich sauren Regen :).
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Die Wärmeunterschiede kann man bestimmt durch unterirdische Anlagen erhalten, in denen die Temperatur etwas tiefer liegt
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Cortex85 schrieb:
Die Wärmeunterschiede kann man bestimmt durch unterirdische Anlagen erhalten, in denen die Temperatur etwas tiefer liegt
Die Venus ist unter der Oberfläche noch ein richtig aktiver Planet deswegen gibts auch an der Oberfläche dauernd Vulkanausbrüche.
Tiefere Temperaturen wirst du da also schwer finden.
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Hmm, stimmt. Aber was ist mit der Hochatosphäre. Wenn die Atmosphäre der Venus insgesamt sehr dicht ist, dann lassen sich doch bestimmt eine Art Wolkeninstallationen aufbauen, die den Temperaturunterschied zwischen der höheren und der unteren Atmosphäre ausnutzen.
Aber immerhin kann man sich nicht über zuwenig Sonne beklagen
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So, ich habe mir die Daten zur Venus jetzt doch mal näher angeschaut
und muß leider festellen, das ein Leben so wie auf der Erde selbst
nach einem Terraforming nie möglich sein wird.Der Hauptgrund:
Die Venus dreht sich einmal um die eigene Achse in 243 Tage 0 Std. 1,25 Min.
D.h. 1 Tag wäre dort schon fast ein Erdenjahr lange, dies bedeutet,
das die Tagseite glühend heiß und die Nachtseite eiskalt wäre.
Unter solchen Vorraussetzungen brauch man mit dem Terraforming gar nicht anfangen.