Ich denke zu kompliziert... :(
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Ach, ich habe halt irgendwie nicht das Gefühl es zu verstehen.
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Krass, deine Probleme möcht ich haben. Oder vielleicht doch lieber nicht.

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Perfekt verstehen kann man sowieso nichts.
Was dazu notwendig ist um das Gefühl zu haben etwas wirklich verstanden zu haben, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Häufig ist es so, dass man ein bestimmtes Gedankenmodell bzw. Denkstruktur darauf anwenden können will. In der Physik ist das oftmals ein physikalisches Modell. Man kann z.B. das Gefühl haben Themodynamik verstanden zu haben, wenn man sich mit Hilfe des Billardkugel Modells bildhaft vorstellen kann, wie die Moleküle wechselwirken. Hat man dann etwas mehr Ahnung, merkt man, dass man doch keine Ahnung hat und mindestens die Quantenmechanik braucht um Thermodynamik zu verstehen. Aber auch dann hat man es noch nicht perfekt verstanden.Stellt sich jetzt natürlich die Frage was genau du hier mit verstehen meinst. Was genau willst du verstehen?
Mis2com schrieb:
man sieht, dass man immer etwas herauskillt, also:
(0 ^ 1) seie der Ausdruck, den man immer verwendet, dann:(0 ^ 1) ^ 0 = 1
(0 ^ 1) ^ 1 = 0Man killt mit ^0 das 0 heraus, wodruch 1 übrig bleibt.
Man killt mit ^1 das 1 heraus, wodurch 0 übrig bleibt.Das würde ich so nicht sagen. Ich denke ^0 killt überhaupt nichts heraus, denn ^0 hat keinerlei Einfluss auf das Ergebnis. Genauso wie +0 oder *1. Es ist ein neutrales Element. Es kann also gar nichts irgendwo rauskillen.
Du versuchst hier eine Modellvorstellung anzuwenden, die einfach nicht passt.^1 dagegen kehrt ein Ergebnis ins Gegenteil. Also aus 1 wird 0 und aus 0 wird 1.
Daraus kann man folgern: Wenn man eine bestimmte Anzahl an Elementen mit XOR verknüpft, wird das Ergebnis nur durch die Menge der ^1 bestimmt. Ist sie gerade ist das Ergebnis 0, ist sie ungerade ist das Ergebnis 1.
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Danke, erstmal, aber jetzt habe ich es endlich verstanden.
Man kombiniert mit XOR zwei Bits und wenn man jetzt mit einem der beiden Bits, die man vorher genommen hat, nochmal XOR kombiniert, dann hebt man ja genau das auf, was man vorher gemacht hat, weil man ja das gleiche hat.
Br, ok, ich war gestern wirklich extrem verirrt, danke.
MfG Eisflamme
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Mis2com schrieb:
[...]
Man kombiniert mit XOR zwei Bits und wenn man jetzt mit einem der beiden Bits, die man vorher genommen hat, nochmal XOR kombiniert, dann hebt man ja genau das auf, was man vorher gemacht hat, weil man ja das gleiche hat.
[...]Ich weiß ja nicht ob du Gestern irgendwo nachgeschlagen hast, aber bei allen
Quellen die ich bisher las, stand genau dies (nur anderst formuliert) immer dabei.
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Eine xor-Verknuepfung liegt uebrigens auch vor, wenn zwei Lichtschalter (an oder aus, 1 oder 0) an eine Lampe (ein, aus) angeschlossen sind. So stelle ich mir das immer vor.. kippt man ein Eingabebit um, kippt auch das Ergebnis um.
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Definiere XOR doch einfach über eine äquivalente Substitution OR(AND(a, NOT(b)),AND(b,NOT(a))). Daraus kannst Du Dir dann sowohl das Verhalten, als auch die geltenden Regeln (Kommutativität und Assoziativität) über AND und OR herleiten.
Gruß Jens
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Sa(n)dman schrieb:
OR(AND(a, NOT(b)),AND(b,NOT(a)))
Hi,
ich glaub das verwirrt ihn nur noch mehr...MfG
Alexander Sulfrian
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ist mir jetzt klar, danke
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Gunnar schrieb:
Eine xor-Verknuepfung liegt uebrigens auch vor, wenn zwei Lichtschalter (an oder aus, 1 oder 0) an eine Lampe (ein, aus) angeschlossen sind. So stelle ich mir das immer vor.. kippt man ein Eingabebit um, kippt auch das Ergebnis um.
Ich liebe solche Eselsbrücken!
