elektroantrieb
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durito schrieb:
Glaubst doch selber nicht, dass wenn Du dem Kapitalismus freien lauf laesst, dass der dann ploetzlich nachhaltige Produkte bringt?...
Da gibts nur ein Gesetz: Wir nehmen das, was im Moment grad am guenstigsten ist. Mit fatalen Folgen fuer die armen Kerle die nach uns kommen.Du arbeitest sicherlich nicht in der Industrie, sonst wüßtest Du, daß die Firmen extrem hohe Beträge in die Entwicklung von Produkten der nächsten und übernächsten Generation stecken.
Natürlich nicht, um nachhaltige Produkte zu entwickeln - da hast Du schon recht. Aber die Firmen tun das, um nachhaltige Gewinne zu erzielen und zu überleben. Und dies kann und muß man ausnutzen.
Sobald die Industrie z.B. für Wasserstoff günstige Anwendungsmöglichkeiten gefunden hat und es das günstigste Produkt ist, wird es ganz automatisch kommen. Das war schon immer so. Also muß man einfach nur der Industrie ermöglichen zu forschen, denn es ist durchaus die Zielsetzung der Industrie Zukunftsprodukte zu verbilligen und neue "günstigste" Produkte zu erhalten.
durito schrieb:
Es ist Aufgabe der Politik, Nachhaltig zu denken. Die Industrie kann das naemlich nicht.
Die Politik kann das auch nicht und zeigt ihr Versagen tagtäglich. Die Politik denkt noch weniger nachhaltig als die Industrie, nämlich nur bis zu den nächsten Wahlen. Die Industrie hat wenigstens die Absicht, noch in 10 Jahren zu existieren, nicht nur in 4.
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durito schrieb:
Ja das ist mir auch bewusst, aber mal angenommen das Magnetfeld bricht zusammen, da zerfaellt das Plasma doch nicht so rasch, dass es keinen Schaden mer anrichten kann, oder?
Soweit ich mich erinnere, wurde die Energie fuer das Magnetfeld in einem Schwungrad gespeichert. Allerdings währte dieses Experiment nur 1-2 Sekunden.
Es soll aber wirklich ein GAU-Faktor sein, wenn das Plasma nicht "gehalten" werden kann, denn die Themperaturen sind ja wirklich unverstellbar, selbst wenn das Plasma "nur" mit Sauerstoff in Berührung kommt, und mal eben ein kleinen Wärmeaustausch vornimmt ;).
Genug der Schwarzmalerei, wens interessier hier mal ein ganz interessantes PDF dazu.
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Stimmt schon, die Industrie unternimmt alles, um in 50 jahren noch zu existieren. Aber das hat mit Umweltschutz gar nix zu tun, im Gegenteil. Solang Oel noch billig ist, steht (wasauchimmer) gar nicht zur Diskussion.
Einfaches Bsp.: Ein Fischer, welcher nach dem Gesetz des Kapitalismus fischt. Denkste der hoert auf zu fischen, bevor jeder Fisch tot ist?... Wenn dem niemand sagt, er muesse aufhoeren, dann hoert er nicht auf, weil sonst seine Konkurrenz mehr fischt..
Und sag jetzt nicht: "er kann ja neue Fische aussetzen dann nimmt er mehr ein". Willkommen in der realen Welt..Kapitalismus verhalet sich wie ein Virus.. Ich geb Dir recht, dass die Politik voll und ganz versagt, aber eben nur, weil sie gegenueber der Wirtschaft nix zu melden hat..
Naja, ich lass mich hier wiedermal auf ne ausartende Diskussion ein..

PS: Ne, arbeite nicht in Industrie, aber in Forschung. Weiss sehr wohl, was die Industrie so alles unternimmt...
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durito schrieb:
Einfaches Bsp.: Ein Fischer, welcher nach dem Gesetz des Kapitalismus fischt. Denkste der hoert auf zu fischen, bevor jeder Fisch tot ist?... Wenn dem niemand sagt, er muesse aufhoeren, dann hoert er nicht auf, weil sonst seine Konkurrenz mehr fischt..
Und sag jetzt nicht: "er kann ja neue Fische aussetzen dann nimmt er mehr ein". Willkommen in der realen Welt..Schau dir doch mal an, wie das vor etwa 100 Jahren mit dem Walfang, also dem Walöl, dem bekanntermaßen einzigen Rohstoff, mit dem man Straßenlaterenen betreiben konnte, gelaufen ist. Als jemand, der in der Forschung tätig ist, kannst Du ja alleine arbeiten.
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insbesondere http://www.wasserauto.de/html/stanley_meyer.html
kann mir bitte jemand erkären wie das funktionieren soll, ich meine das Prinzip dahinter? mit google hab ich nix (brauchbares) gefunden...
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Wie ein ganz "normales" Wasserstoffauto, der Typ hat nur entweder seit 40 Jahren einen umweltfreundlichen, handlichen Wasser -> Wasserstoffkonverter erfunden und ins Auto eingebaut und keiner hats bemerkt, oder er schummelt :o
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Daniel E. schrieb:
durito schrieb:
Einfaches Bsp.: Ein Fischer, welcher nach dem Gesetz des Kapitalismus fischt. Denkste der hoert auf zu fischen, bevor jeder Fisch tot ist?... Wenn dem niemand sagt, er muesse aufhoeren, dann hoert er nicht auf, weil sonst seine Konkurrenz mehr fischt..
Und sag jetzt nicht: "er kann ja neue Fische aussetzen dann nimmt er mehr ein". Willkommen in der realen Welt..Schau dir doch mal an, wie das vor etwa 100 Jahren mit dem Walfang, also dem Walöl, dem bekanntermaßen einzigen Rohstoff, mit dem man Straßenlaterenen betreiben konnte, gelaufen ist. Als jemand, der in der Forschung tätig ist, kannst Du ja alleine arbeiten.
Das seh ich auch so.. So läufts auch mit Öl.. Nur, das Ende des Erdöls wird wohl krassere Konsequenzen mit sich ziehen als das Ende der Wale...
Wie soll ich das mit der Forschung auffassen? Ich kann ja auch nicht einfach mal so drauflosforschen
1) Hab ich ne klare Aufgabe und 2) wär ich eh zu dumm um ne gescheite Alternative zu finden
Es sei denn wir steigen alle wieder aufs Fahrrad um..
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dreaddy schrieb:
Wie ein ganz "normales" Wasserstoffauto, der Typ hat nur entweder seit 40 Jahren einen
ah so...
dreaddy schrieb:
umweltfreundlichen, handlichen Wasser -> Wasserstoffkonverter erfunden und ins Auto eingebaut und keiner hats bemerkt, oder er schummelt :o
also schummelt er

danke
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...Stanley Meyer trank ein Glas Orangensaft. Plötzlich stürzte er aus dem Restaurant. Er schrie: “Man hat mich vergiftet!” Dann brach er zusammen und starb. Offizielle Todesursache: Lebensmittelvergiftung.
Und wie der schummelte..
So enden Schummler im Wilden Westen immer.. 
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Offene Systeme nutzen - im Gegensatz zu geschlossenen Systemen - Freie Energie aus der Umgebung (auch Vakuumenergie, Nullpunktenergie, Tachyonenenergie, kosmische Energie, Hyperraumenergie genannt). Im Fall der Hochspannungs-Elektrolyse wird im Wasser in einer Resonanzkammer
ein Resonanzfeld erzeugt, das zusätzliche Energie (Freie Energie) in das Hochspannungsfeld hineinzieht und nutzbar macht. Die besonderen elektrischen Resonanzeigenschaften von Wasser spielen beim Wasseraut die Schlüsselrolle.
Vorher noch den Atomstromfilter einbauen

Devil
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durito schrieb:
So läufts auch mit Öl.. Nur, das Ende des Erdöls wird wohl krassere Konsequenzen mit sich ziehen als das Ende der Wale...
Es gab eben _kein_ Ende der Wale, sonst könnten wir sie weder essen, noch kultisch verehren. Und genau so wird das Ende des Erdöls nur die Konsequenz haben, daß es "uns" allen in 100 oder 200 Jahren besser geht.
(Der vollständige Verbrauch diverser Rohstoffe wird uns doch schon seit Jahrzehnten als das Ende der Welt prophezeit. )
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Daniel E. schrieb:
Es gab eben _kein_ Ende der Wale, sonst könnten wir sie weder essen, noch kultisch verehren. Und genau so wird das Ende des Erdöls nur die Konsequenz haben, daß es "uns" allen in 100 oder 200 Jahren besser geht.
Es gibt zwei Sorten Leute: die bei Problemen aufgeben, und Ingenieure.
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durito schrieb:
Wie siehts eigentlich mit Abfall aus? Hab mal gehoert, dass die Halbwaertszeit wesentlich kleiner ist als bei AKW-Muell, stimmt das?
Hmm, bin mir FKW nicht so auf dem laufenden. Aber es geht doch darum, den gleichen Effekt nachzumachen, der bei Sternen von selbst passiert.
Also Wasserstoff nach Helium fusionieren (und ggf. weiter, bis Eisen oder so geht das glaub ich). Dann stößt man doch wieder auf die Wasserstoff Besorgungsprobleme von denen ihr am Anfang des Threads so rumerzählt habt. Also sind wir wohl ewig auf dem Stand der alten Technology gefangen.
Zum Glück hatten die Leute früher keine Angst davor Kohle, Öl und Uran zu beschaffen

(btw. bei Wasserstoff betriebenen Flugzeugen fühl ich mich irgend wie so schnell an Lakehurst und die Hindenburg erinnert ;))
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Eine glaub ich noch garnicht genannte Möglichkeit zur Energiegewinnung stellt doch
"Biodiesel" dar. Jetzt gähnt bitte nicht (
), denn habt ihr eigentlich schonmal daran gedacht, dass die Verbrennung von Rapsöl VOLLKOMMEN ungefährlic für die Umwelt ist? Schön, es entsteht CO2. Aber mindestens diese Menge wurde vorher von der Pflanze mit Sonnenenergie gespalten und der Athmosphäre entzogen. Ok, es entstehen auch noch andere Stoffe wie SO2 oder Stickoxide, aber da gibt es sicher
eine Lösung, ich weiß jetzt auch nicht wie genau der Schwefel und der Stickstoff in die Pflanze kommt, ob reduziert über den Boden oder doch Oxidiert über die Luft.
Das einzige Problem was ich sehe, ist genug Raps anzubauen, um alle Menschen damit zu versorgen ^^ Aber die Kapazitäten werden ja überhaupt nicht ausgenutzt. Und wieso der Staat das nicht unterstützt versteh ich auch nicht (niedrigere Steuern auf Biodiesel-Autos, und ich weiß nicht obs auch ne Ökosteuer auf Biodiesel gibt, die Preise steigen zumindest auch, wenn wäre das ja mehr als hohl...)
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spl@t schrieb:
Jetzt gähnt bitte nicht (
), denn habt ihr eigentlich schonmal daran gedacht, dass die Verbrennung von Rapsöl VOLLKOMMEN ungefährlic für die Umwelt ist? Schön, es entsteht CO2. Aber mindestens diese Menge wurde vorher von der Pflanze mit Sonnenenergie gespalten und der Athmosphäre entzogen.Das ist als Treibstoffersatz für eine gewisse Zeit sicherlich eine gute Lösung.
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß es völlig ungefährlich ist, Deine Schilderung klingt so nach Perpetuum Mobile, also ist irgendwo noch ein Haken dabei. Aber Du hast schon recht, man könnte hier durchaus mehr daraus machen. Brachland nach Rapsanbau konvertieren ist auf jeden Fall sinnvoll.
spl@t schrieb:
Das einzige Problem was ich sehe, ist genug Raps anzubauen, um alle Menschen damit zu versorgen ^^
Das ist eigentlich irrelevant ob es genug für alle Menschen ist, zunächst mal muß es genug für Deutschland und Europa sein.
spl@t schrieb:
Aber die Kapazitäten werden ja überhaupt nicht ausgenutzt. Und wieso der Staat das nicht unterstützt versteh ich auch nicht (niedrigere Steuern auf Biodiesel-Autos, und ich weiß nicht obs auch ne Ökosteuer auf Biodiesel gibt, die Preise steigen zumindest auch, wenn wäre das ja mehr als hohl...)
Nun, das liegt daran, weil der Staat bei der Ökosteuer lügt. Würde es ihm um Ökologie bei dieser Steuer gehen, würde er sicherlich so einen Weg wie von Dir vorgeschlagen wählen. Aber dem Staat geht's darum die zu freizügig geleerten Kassen wahllos und beliebig aufzufüllen, da schadet jeder, der weniger Sprit verbraucht oder alternative Treibstoffe wählt. Die Ökosteuer ist so konstruiert, daß ökologisches Verhalten dem Staat schadet, daher unterstützt er ökologisches Verhalten nicht.

Da kommen wir auch wieder zu duritos Argument, daß es Aufgabe der Politik sei, nachhaltig zu agieren
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Marc++us schrieb:
Daniel E. schrieb:
Es gab eben _kein_ Ende der Wale, sonst könnten wir sie weder essen, noch kultisch verehren. Und genau so wird das Ende des Erdöls nur die Konsequenz haben, daß es "uns" allen in 100 oder 200 Jahren besser geht.
Es gibt zwei Sorten Leute: die bei Problemen aufgeben, und Ingenieure.
*g* was hat das damit zu tun? Ich bin auch Ingenieur, und Ingenieure sind nun mal eher Realisten.. Wenn einer meint, die Wirtschaft wird sich schon irgendwie nachhaltig einpendeln dann bedeutet dass für mich nun mal den Verlust jedes Realitätssinnes. Is nicht böse gemeint, aber Ingenieure haben meist sehr kurzfristige Ziele vor Augen, wirklich relevante Probleme werden wohl nie von Ingenieuren gelöst werden (Auch nich von Politikern, und schon gar nicht von CEOs).
@Daniel: Ja ok, es gibt noch n'paar Wale.. Aber is das nun der Politik oder der freien Markwirtschaft zu verdanken?.....
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durito schrieb:
@Daniel: Ja ok, es gibt noch n'paar Wale.. Aber is das nun der Politik oder der freien Markwirtschaft zu verdanken?.....
der freien Marktwirtschaft oder glaubst du
a) das irgend wer Lust hat seine Wohnung mit Wahltran zu beleuchten?
b) jemand lieber für viel Geld ein Wahl fangen lässt für Schmierfette oder ähnliches was man aus dem Wahl geholt hat.Das einzig interessante, ist die Vermarktung als Fleisch und dafür darf man ja auch bestimmte Mengen an Wahlen töten. Glaub kaum, dass irgend wer wirtschaftliches Interesse daran hat. Die Chemie hat den Wahl überholt (gerettet). Nicht die Umweltschützer, sonst gäb es sicher Fangflotten die irgend wo in 3. Welt Ländern registriert sind, weil die das Geld brauchen und einfach weiter die Wahle töten.
Seit wann haben europäische Umweltschützer global Dinge durchsetzen können, die wirklich eingehalten werden?
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Was bitte sehr ist ein Wahl? Ich habe gerade mal in "Bremes Tierleben" nachgeschlagen, dort taucht diese ominöse Tier niergens auf.

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Brennstoffzelle ist absoluter Bullshit. 80% des H2 mit dem die ach so tollen und sauberen Brennstoffzellenautos betrieben werden, werden aus Erdöl gewonnen, toll oder? Desweiteren ist es, glaube ich, nicht möglich flächendeckend mit lustigen Solarpanels (die bei der Herstellung und Wartung auch mehr Energie kosten, als sie in der Nutzungsdauer erwirtschaften) H2 aus H20 zu synthetisieren. So what?
Marc++us schrieb:
Es gibt zwei Sorten Leute: die bei Problemen aufgeben, und Ingenieure.
Immer diese Durchhalteparolen ...

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kingruedi schrieb:
durito schrieb:
@Daniel: Ja ok, es gibt noch n'paar Wale.. Aber is das nun der Politik oder der freien Markwirtschaft zu verdanken?.....
der freien Marktwirtschaft oder glaubst du
a) das irgend wer Lust hat seine Wohnung mit Wahltran zu beleuchten?
b) jemand lieber für viel Geld ein Wahl fangen lässt für Schmierfette oder ähnliches was man aus dem Wahl geholt hat.Das einzig interessante, ist die Vermarktung als Fleisch und dafür darf man ja auch bestimmte Mengen an Wahlen töten. Glaub kaum, dass irgend wer wirtschaftliches Interesse daran hat. Die Chemie hat den Wahl überholt (gerettet). Nicht die Umweltschützer, sonst gäb es sicher Fangflotten die irgend wo in 3. Welt Ländern registriert sind, weil die das Geld brauchen und einfach weiter die Wahle töten.
Seit wann haben europäische Umweltschützer global Dinge durchsetzen können, die wirklich eingehalten werden?
Ehm, frag mal Japan und Norwegen, was denn noch interessant ist an Walen...
Du glaubst wirklich, Wale gäbe es auch ohne Intervention von Tierschützern immer noch?
Dass Menschen einfach mal die Lust am Wale fangen vergeht?.. Obwohl damit auch heute noch Profit gemacht werden kann (sonst würden es gewisse Nationen auch sein lassen)
Netter Gedanke..
PS: Du sagst, eine gewisse Anzahl Wale dürfen ja getötet werden. Wer legt wohl diese Zahl fest, die Marktwirtschaft?...
