elektroantrieb
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Brennstoffzelle ist absoluter Bullshit. 80% des H2 mit dem die ach so tollen und sauberen Brennstoffzellenautos betrieben werden, werden aus Erdöl gewonnen, toll oder? Desweiteren ist es, glaube ich, nicht möglich flächendeckend mit lustigen Solarpanels (die bei der Herstellung und Wartung auch mehr Energie kosten, als sie in der Nutzungsdauer erwirtschaften) H2 aus H20 zu synthetisieren. So what?
Marc++us schrieb:
Es gibt zwei Sorten Leute: die bei Problemen aufgeben, und Ingenieure.
Immer diese Durchhalteparolen ...

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kingruedi schrieb:
durito schrieb:
@Daniel: Ja ok, es gibt noch n'paar Wale.. Aber is das nun der Politik oder der freien Markwirtschaft zu verdanken?.....
der freien Marktwirtschaft oder glaubst du
a) das irgend wer Lust hat seine Wohnung mit Wahltran zu beleuchten?
b) jemand lieber für viel Geld ein Wahl fangen lässt für Schmierfette oder ähnliches was man aus dem Wahl geholt hat.Das einzig interessante, ist die Vermarktung als Fleisch und dafür darf man ja auch bestimmte Mengen an Wahlen töten. Glaub kaum, dass irgend wer wirtschaftliches Interesse daran hat. Die Chemie hat den Wahl überholt (gerettet). Nicht die Umweltschützer, sonst gäb es sicher Fangflotten die irgend wo in 3. Welt Ländern registriert sind, weil die das Geld brauchen und einfach weiter die Wahle töten.
Seit wann haben europäische Umweltschützer global Dinge durchsetzen können, die wirklich eingehalten werden?
Ehm, frag mal Japan und Norwegen, was denn noch interessant ist an Walen...
Du glaubst wirklich, Wale gäbe es auch ohne Intervention von Tierschützern immer noch?
Dass Menschen einfach mal die Lust am Wale fangen vergeht?.. Obwohl damit auch heute noch Profit gemacht werden kann (sonst würden es gewisse Nationen auch sein lassen)
Netter Gedanke..
PS: Du sagst, eine gewisse Anzahl Wale dürfen ja getötet werden. Wer legt wohl diese Zahl fest, die Marktwirtschaft?...

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Wale sind nicht mehr so interessant wie vor 100 Jahren. Island, Norwegen und Japan töten die Wale zwar mit modernen techniken, aber machen daraus nur Walfleisch für das Restaurant und den Supermarkt.
Dabei ist der Markt ja eh nicht so groß, dass es zu einer derartigen Massenjagt kommt, wie vor ca 100 Jahren.
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Nee, sie töten Wale nur aus wissenschaftlichen Interessen, alles andere wär ja verboten..

Klar sind Wale nicht mehr so interessant wie auch schon, dennoch würden sie garantiert ausgerottet, wenn sie nicht geschützt würden.. Jede Tierart würde ausgerottet werden solang nur ein ganz kleiner Profit daraus entstehen würde, so läufts in der Marktwirtschaft. Da gibts keine Reglen zur Nachhaltigkeit, nur zum Profit. So ist's nun mal..
Naja, ich glaub wir driften etwas ab..

ich fänd die Diskussion zum FKW interessanter..
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(wenn du immer von Kapitalismus und Marktwirtschaft sprichst, solltest du wissen, dass jeder Markt einen Sättigungsgrat hat und da Walfleisch (selbst ohne moralische umweltschützer Seele) in den meisten Ländern und Kulturen nicht gerade populär bzw. verpönt ist, ist dieser Sättigungsgrat schnell erreicht und es würde nicht nur keinen Sinn machen mehr Tiere zu töten, dadurch würde auch noch ein riesiger Verlust entstehen (btw. werden die meisten Tiere nicht aus Profit ausgerottet, sondern sterben einfach dadurch, dass ihre natürlich Umwelt ausgerottet wird))
ch fänd die Diskussion zum FKW interessanter..
jo
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Dein Vertrauen in den Kapitalismus ist unerschütterlich

Also wurden die Wale schlussendlich noch nicht ausgerottet, weil wir sie nicht essen wollen? Aber wir wollen Fische essen. Mjam. Also werden wir die Fische alle ausrotten und Aufessen. Mjam.
Ne Du, das glaub ich einfach nicht. Die Wale würden bis zum letzten abgeschlachten, wenn das nicht geächtet wäre. Genauso betrifft das Tiere mit nem hübschen Pelz, etc.. Das pendelt sich nicht eifach irgendwann ein, wenn Bonzen-Tussis keine Pelzmäntel mehr tragen wollen, das geht bis zum bitteren Ende..Stimmt übrgens schon, die meisten Tiere sterben aus, weil ihnen der Lebensraum entzogen wird. Und jetzt vergleich mal die Waldwirtschaft zwischen Südamerika (Marktwirtschaft, was Kohle bringt wird abgehackt) und der Schweiz (Nachhaltig). Immer noch uneingeschränkt für die freie Marktwirtschaft? Ne, hast schon recht, sobald wir kein Holz mehr brauchen werden die auch aufhören den Wald abzuholzen...

Also FKW: Hab mich mal n'wenig umgekuckt. Sieht ja schon vielversprechend aus
Aber ma noch nicht zuviel erwarten, anfangs der AKW-Zeit glaubten auch alle, "Atomkraft" sei Gott.
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kingruedi schrieb:
(wenn du immer von Kapitalismus und Marktwirtschaft sprichst, solltest du wissen, dass jeder Markt einen Sättigungsgrat hat und da Walfleisch (selbst ohne moralische umweltschützer Seele) in den meisten Ländern und Kulturen nicht gerade populär bzw. verpönt ist
so langsam hast du dich bei der sache aber ziemlich festgefahren...
walfleisch ist in einigen ländern wie japan eine sauteure delikatesse und wenn sie dürften, würden sie garantiert auch mehr fangen. so gering wie der walbestand teilweise ist, würde das wohl unweigerlich zur ausrottung führen.
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maximAL schrieb:
walfleisch ist in einigen ländern wie japan eine sauteure delikatesse und wenn sie dürften, würden sie garantiert auch mehr fangen. so gering wie der walbestand teilweise ist, würde das wohl unweigerlich zur ausrottung führen.
Mal sehen, ob ich das verstanden habe: Weil in Deutschland alle so gerne Wiener Schnitzl essen, gibt es schon seit Jahren keine Schweine mehr.
Man züchtet nur keine Wale, mit dem Zwecke, sie zu essen. Warum wohl?
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Wei lamn Wale nicht züchten kann?
Übrigens hier ein paar Tiere die in einigen Gebieten (ganzen Kontinenten) komplett ausgerottet wurden und erst langsam mühsam wieder aus Zoobeständen ausgewildert werden:Biber
Nerz
Braunbären
Elefanten
Nashörnerum nur ein paar bekannte Fälle aufzuzählen. Einige weniger bekannte Tierarten sind tatsächlich ausgerottet worden.
Weißt du das die Fischbestände der Nordsse im Moment zu 70% unter denen von vor 50 Jahren liegen? Die Fangmethoden werden infolge ständig verbessert damit mit der Gewinn stimmt und die Preise für den Verbraucher noch nicht weiter steigen. Infolge erhöht sich die Überfischung.So zu tun als ob es keine Probleme beim kompletten fehlen staatlicher Regulierung bzgl. Resourcenausbeutung gibt ist einfach nur lächerlich.
Und ja: Ich bin vom Kapitalismus überzeugt, aber weis auch das Selbstdisziplin und Vernunft nicht immer unbedingt die Stärke des wirtschaftenden Menschen ist. Anarcho-Kapitalismus ist deswegen ebenso fehl am Platz.
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illuminator schrieb:
So zu tun als ob es keine Probleme beim kompletten fehlen staatlicher Regulierung bzgl. Resourcenausbeutung gibt ist einfach nur lächerlich.
Kann ich mich nur anschliessen. Man muss schon sehr blind sein was anderes zu sehen..
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Wenn Japaner könnten würden sie den Wal ausrotten auch wenn das nicht beabsichtigt wäre. (Entziehung der Geldgrundlage)
Sie essen das Fleisch, gewinnen daraus essenzen die angeblich die Potenz steigern.
Das wissenschaftliche Argument ist nur ein Vorwand um sie überhaupt fangen zu dürfen. Früher wollte man auch sehr viele Wale fangen. Da hat man nicht gesagt: "Nein machen wir nicht. Soll die nächste Generation auch was davon haben" Es gbg aber nicht weil die Technik nicht soweit war. Da musste man noch mit Muskelkraft und Harpune ran. Heute gibt es Radar, Harpunenkanone, Kräne, riesige Schiffe welche die Wale aus Platzgründen gleich zerlegen.Die Menschheit ist zum Sterben geschaffen weil wir unsere Resource ohne Rücksicht verbrauchen. Wenn wir könnten wären wir wie die Außerirdischen bei "independence day". Resource ausbeuten und zum nächsten Planeten.
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illuminator schrieb:
So zu tun als ob es keine Probleme beim kompletten fehlen staatlicher Regulierung bzgl. Resourcenausbeutung gibt ist einfach nur lächerlich.
So zu tun, als könne man mit ersterem letzteres verhindern, ist allerdings auch eine etwas sonderbare Position, nicht?
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Daniel E. schrieb:
illuminator schrieb:
So zu tun als ob es keine Probleme beim kompletten fehlen staatlicher Regulierung bzgl. Resourcenausbeutung gibt ist einfach nur lächerlich.
So zu tun, als könne man mit ersterem letzteres verhindern, ist allerdings auch eine etwas sonderbare Position, nicht?
Ne gute Frage. Bei kleinen "unbedeutenden" Problemen wie Walfang ist das schon möglich. Diverse Tierarten werden ja z.B. wieder "eingeführt": Luchse, Adler, Geier, etc.
Naja, aber ursprünglich ging diese Diskussion aber mal um die Verschwendung der Ressource Erdöl, nicht Walfleisch. Und zeig mir mal ne Regierung die die Macht besitzt sich in wichtigen Themen über die freie Marktwirtschaft zu stellen. Das gibts nicht, denn was wirklich regiert ist der Dollar (Oder Euro oder was auch immer). Was ne Regierung beeinflussen kann ist nur Pipifax. Ganz egal, ob n'Schrödi in der Regierung sitzt oder n'Öl-Baron wie Bush...
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durito schrieb:
Daniel E. schrieb:
illuminator schrieb:
So zu tun als ob es keine Probleme beim kompletten fehlen staatlicher Regulierung bzgl. Resourcenausbeutung gibt ist einfach nur lächerlich.
So zu tun, als könne man mit ersterem letzteres verhindern, ist allerdings auch eine etwas sonderbare Position, nicht?
Ne gute Frage. Bei kleinen "unbedeutenden" Problemen wie Walfang ist das schon möglich. Diverse Tierarten werden ja z.B. wieder "eingeführt": Luchse, Adler, Geier, etc.
Naja, aber ursprünglich ging diese Diskussion aber mal um die Verschwendung der Ressource Erdöl, nicht Walfleisch. Und zeig mir mal ne Regierung die die Macht besitzt sich in wichtigen Themen über die freie Marktwirtschaft zu stellen.Jetzt kaum mehr, aber wir hatten lange genug Staaten, die das wohl gekonnt hätten (die UDSSR, zB). Offenbar stand der Umweltschutz aber auf der Dringlichkeitsliste nicht so weit oben. -- Und so ist es doch bei uns auch. Den meisten Leuten in den für den Ölverbrauch wirklich relevanten Demokratien ist der Umweltschutz nicht wichtig genug um die Grünen und Äquivalentes zu wählen. Mir ist unklar, ob auch dafür diverse Spielarten des Kapitalismus verantwortlich waren und sind, oder ob es eben einfach menschlich ist, sich nicht mit zu Problemen zu beschäftigen, die wir (noch?) nicht haben.
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@Daniel:
Hm, stimmt, muss Dir recht geben. Es würde wohl immer so funktionieren, ob Kapitalismus oder was auch immer. Schlussendlich gehts wohl immer nur um den Egoismus der Menschen, denen es nur darum geht im Moment möglichst gut zu leben.Grüne wählen: Bringt denn das etwas? Was können die schon tun (ausser den Luchs wieder ansiedeln)? Wenn die Grünen 100% der Regierung bilden könnten, was würde sich ändern? Entweder würden sie ihre Ideale durchsetzen und wären einen Monat später noch mit 0,5% an der Regierung beteiligt, oder sie machen den gleichen Scheiss wie alle anderen Politiker (wie momentan in Deutschland).
Ich glaub nicht, dass die Politik wirklich Einfluss nehmen kann. Wir leben in nem System welches keinen Einfluss zulässt. Aber stimmt schon, man darf nicht eifach sagen "so ist halt Kapitalismus", irgendwie ist solch dämliches Verhalten wohl einfach menschlich. Ob wir von den Lemmings abstammen?