Warum ist fuer Chefs immer alles einfach?



  • Ich habe in vergangenen Jahren einiges von DOS auf Windows geportet, unter Zuhilfenahme von Allegro. Das ging aber eigentlich nur gut, weil ich die Entwicklung von A. über sehr lange Zeit beobachtet habe. Alle hardwareabhängigen Dinge konnte man dort gut in der Source wiederfinden und dementsprechend Funktionen aufrufen. Selbst wenn es erst einmal nur eine Textmode->Bitmapumsetzung gewesen wäre, wäre eine Schnittstelle nicht allzu aufwändig gewesen. Wenn es zwingend notwendig gewesen wäre, hätte man letztlich die verwendeten Funktionen direkt aus dem Allegro-Wincode einbinden können. Aber - wie gesagt - der Hilferuf kommt nun viel zu spät.



  • virtuell Realisticer schrieb:

    Manchmal frage ich mich, ob ich volles Gehalt verlangen soll.

    volles gehalt für ne unwichtige aufgabe, die auch noch viel zu langsam erfüllt wird? na, ich glaub' das wird kein chef verstehen.

    Ausserdem dachte ich, dass mir als Auszubildender sowas erstmal beigebracht werden muss.

    klar. das notwendige eben. bier holen, werkstatt fegen und klappe halten.



  • Ausserdem dachte ich, dass mir als Auszubildender sowas erstmal beigebracht werden muss.

    Naja du bist nicht mehr in der Schule... hier wird dir nicht mehr alles nachgetragen. Ist ne arge Umstellung aber es bedeutet: Wenn dir jmd was nicht bringt: hols dir selber.
    Im Endeffekt musst DU aktiv werden...

    -junix



  • Das eigentliche Problem an der Sache ist doch, dass alte angegraute Säcke, die vor Jahren mal auf ziemlich rudimentären Systemen entwickelt haben und gut waren denken, dass das heute immer noch so ist. Sie haben einfach nicht mitgeschnitten, dass es mittlerweile um Potenzen komplexere Entwicklungssysteme (RAD) gibt die wiederum komplexe Probleme mit sich bringen.

    Schönes Beispiel ist der BCB: Mann kann in 5min wunderbare Oberflächen ohne Sinn und Verstand zusammenklicken, dass eigentlich Wichtige jedoch, nähmlich die Algorithmen (das eigentliche Programm) und deren Verstrickungen, hat man dabei noch lange nicht umgesetzt. Gerade das braucht viel Zeit und Gehirnschmalz und das sehen die meißten Chefs nicht. Für die zählt nur: Gehts oder gehts nicht? 1 oder 0.

    Da fällt mir noch ein Spruch ein:

    Je höher die Stufe, desto höher die Stufe der Unfähigkeit.



  • Die Problematik wird darin bestehen, dass die helfen könnenden zuständigen Institutionen die Situation auch nicht einschätzen können werden...

    Ich wuerde sogar sagen, dass die ganz genau wissen, was ab geht. Bei uns in der
    Klasse gibt es (eigentlich nur bei den Softwareentwicklern) genug leute, die
    schon als Auszubildende soviel Ueberstunden haben, dass sie 2 Monate am Stueck
    Urlaub nehmen koennten. Und das fuer ca. 400EUR netto? Irgendwas laeuft hier
    falsch.

    lernst du in der ausbildung eigentlich was? ich meine, bringt man dir irgend was bei? außer der berufsschule und zwei wochen pro jahr nen innerbetrieblichen kurs?

    Also programmiertechnisch lerne ich gar nix. Und das finde ich schade, dachte
    ich koennte mir was von "Professioneller Programmierung" abschauen. Die Berufs-
    schule is auch nicht das wahre. Achja, wir nehmen schon seit einem halben Jahr
    die Header verschiedener Protokolle durch. Super oder? Und wir sind nach 2
    Jahren endlich in Programmierung bei dem Thema Klassen angekommen, auch gut
    oder?

    Projektmanagment? Was ist das? Kann man das essen?

    Innerbetriebliche Kurse? Ne, gibbet nicht. Selbstbeibringen heisst es. Nur dazu
    hab ich seit gut 1 1/2 Jahren nach der Arbeit keine Lust mehr. Und gut dass du
    nicht nach Ausserbetrieblich gefragt hast...das kostet naemlich viel zu viel.

    mfg
    v R


  • Mod

    F98 schrieb:

    Da fällt mir noch ein Spruch ein:

    Je höher die Stufe, desto höher die Stufe der Unfähigkeit.

    Nur leider völlig falsch und unbrauchbar zitiert.



  • F98 schrieb:

    Gerade das braucht viel Zeit und Gehirnschmalz und das sehen die meißten Chefs nicht. Für die zählt nur: Gehts oder gehts nicht? 1 oder 0.

    Und was sollte deines Erachtens - abgesehen von der Zeit die benötigt wird um den Job zu erledigen - den Chef noch interessieren? Wieso sollte ihn mehr interessieren?

    F98 schrieb:

    Je höher die Stufe, desto höher die Stufe der Unfähigkeit.

    In meinen Augen absoluter Unfug. Nur ist man hald - je höher die Stufe - um so mehr darauf angewiesen, dass die Mitarbeiter mit den richtigen Informationen frühzeitig rüberkommen. Ausserdem ist es ja auch unsinnig von einem Chef ab einer gewissen Stufe zu erwarten, dass er sich bis ins letzte Detail auskennt? - Setzt natürlich voraus, dass der Chef sich auch einsichtig verhält.

    -junix



  • Nur leider völlig falsch und unbrauchbar zitiert.

    Warum?



  • Hier jaulen aber gleich ein paar auf ...

    Und was sollte deines Erachtens - abgesehen von der Zeit die benötigt wird um den Job zu erledigen - den Chef noch interessieren? Wieso sollte ihn mehr interessieren?

    Nichts, wie Marc++us schon schrieb, da nach oben hin der Informationsfluß verringert werden muss.

    In meinen Augen absoluter Unfug. Nur ist man hald - je höher die Stufe - um so mehr darauf angewiesen, dass die Mitarbeiter mit den richtigen Informationen frühzeitig rüberkommen. Ausserdem ist es ja auch unsinnig von einem Chef ab einer gewissen Stufe zu erwarten, dass er sich bis ins letzte Detail auskennt? - Setzt natürlich voraus, dass der Chef sich auch einsichtig verhält.

    Ich meine, ein Chef sollte Einsicht und genug Grips besitzen um sich evtl. in vorgetragene Probleme hineinzudenken und evtl. auch Problemlösungen anzubieten, ohne die Aufgabe des Untergebenen zu übernehmen, halt einen Level höher. Und dass ist in vielen Firmen nicht der Fall.


  • Mod

    virtuell Realisticer schrieb:

    Ich wuerde sogar sagen, dass die ganz genau wissen, was ab geht. Bei uns in der
    Klasse gibt es (eigentlich nur bei den Softwareentwicklern) genug leute, die
    schon als Auszubildende soviel Ueberstunden haben, dass sie 2 Monate am Stueck
    Urlaub nehmen koennten. Und das fuer ca. 400EUR netto? Irgendwas laeuft hier
    falsch.

    Ja, das stimmt - die meisten FI/AE haben nicht verstanden, daß sie der Ersatz für den Computerinder sind. Das ist das Problem - angelockt durch die vereinfachte Darstellung "Software entwickeln ohne Studium" stürzen sich viele Leute in das Abenteuer FI/AE und haben gar nicht bemerkt, was eigentlich das Ziel des Berufes ist:

    Nicht etwa Leuten ohne Studium ein Gehalt zu verschaffen, das einem studierten Informatiker nahe kommt - sondern Arbeitskräfte zu schaffen, die die gleiche Arbeit wie die eines studierten Informatikers für weniger Geld machen!

    In der allgemeinen Software- und IT-Euphorie um das Jahr 2000 herum ging dieses kleine aber gemeine Detail bei diesem Berufsbild etwas unter, irgendwie haben auch viele Leute versäumt darauf hinzuweisen.

    Die bereits vorhandenen Parallelen z.B. bei solchen Berufen wie Industrieanlagenelektroniker vs. Elektroingenieur wurden gemäß der Regel "bei Software ist alles anders als bei anderen technischen Bereichen" gerne übersehen.

    @V R: soll übrigens kein persönlicher Vorwurf sein, ist eine allgemeine Anmerkung zur Lage in der Industrie.



  • Wenn du deinen Chef nicht informierst, dass du Probleme hast - und - bei weiterem Interesse - was Probleme macht und eventuelle Lösungsvorschläge, kann dein Chef nur davon ausgehen, dass alles in bester Ordnung ist. Die FOlge ist dann eben, dass Releasetermin um releasetermin verstreicht, bis dein Chef ebenfalls eins drauf kriegt.
    Damit kommen dann eben solche "Messer an den Halssetz" Termine zu Stande. (Bei uns hiess es sogar kürzlich "Bis dahin Fertig oder Köpfe rollen", wobei solche Aussagen häufig etwas weniger heiss gegessen als gekocht werden.)

    Gut, der Informationsfluss ist nicht der beste und da hab ich bestimmt auch
    Schuld dran. Mein Ausbilder hat schon sehr oft mit ihm darueber gesprochen,
    wo die Probleme liegen und warum es so langsam vorangeht. Auch ich habe ihm
    schon oefter was dazu gesagt. Aber klar, wenn die Kommunikation nicht stimmt,
    kann auch nicht viel rumkommen, da geb ich dir voll und ganz recht und da hab
    ich auf jeden Fall was gepennt.

    Klar ist die ganze Situation unschön. Es geht mir jetzt auch nicht darum, dir eins reinzuwürgen. Ich wollte lediglich diesen Aspekt der Sache auch mal beleuchtet wissen.
    Eigentlich tragen alle eine Teilschuld. Du als AzuBi bestimmt die kleinste. - Du wusstest es nicht besser
    Dein Ausbilder vermutlich den grössten - Mangelnde Betreuung, er hätte vielleicht auch öfters mal nachfragen sollen oder die Infos weiterreichen...
    Und eigentlich hätte dein Chef - nachdem der Fortschritt nicht die gewünschte geschwindigkeit erreicht hat - ebenfalls nachfragen sollen.
    Schuldige zu suchen bringt aber in so einer Situation wenig.

    Nein, Schuldige suchen ist gar nicht meine Absicht. Nur mir gefaellt die
    aktuelle Situation nicht.

    Naja du bist nicht mehr in der Schule... hier wird dir nicht mehr alles nachgetragen. Ist ne arge Umstellung aber es bedeutet: Wenn dir jmd was nicht bringt: hols dir selber.
    Im Endeffekt musst DU aktiv werden...

    Ich bin nicht mehr in der Schule, das ist richtig. Aber ein Komplexes Thema,
    wie Projektmanagment, kann ich mir IMHO nicht so ohne weiteres aneignen.

    Was machen denn die Leute, die gerade aus der Schule kommen und diese Ausbildung
    anfangen, ohne dass sie vorher mit diesem Thema zu tun hatten (gibt es)? Sollen
    die kapitulieren?

    Ich weiss, dass es die klassische Ausbildung, der Auszubildende ist zur
    Ausbildung da, nur noch in Unternehmen gibt, die sich das leisten koennen.

    Und ich wuerde nicht sagen, dass ich mir nichts persoenlich aneignen wuerde.
    Ich habe mir so einiges an Fachliteratur gekauft, um in bestimmten Bereichen,
    von denen ich als Mitarbeiter eines Unternehmens ebenfalls, profitieren kann.

    Aber ich kann nicht an tausend Fronten gleichzeitig arbeit. Das ist natuerlich
    nicht unbedingt eine Entschuldigung, gerade nicht in der heutigen Zeit, wo man
    das einfach koennen muss.

    Aber - wie gesagt - der Hilferuf kommt nun viel zu spät.

    Leider kommt die Erkenntnis oft zu spaet :(. Habe ich gepennt? Haett ich es
    besser wissen muessen? Lesen tut man oft was, nur man hat es halt nicht selbst
    erlebt. Mir wird es eine Lehre fuer den Rest meines Lebens sein.

    mfg
    v R


  • Mod

    F98 schrieb:

    Nur leider völlig falsch und unbrauchbar zitiert.

    Warum?

    Du beziehst Dich hier auf eine sehr verstümmelte Form des sogenannten "Peter-Prinzips".

    Deine Aussage unterstellt, daß jeder in Führungspositionen unfähig ist, was eine unsinnige Aussage darstellt.

    Allgemein sagt das Peter-Prinzip aus, daß man solange befördert wird, bis man die höchste Form seiner eigenen Unfähigkeit erreicht hat.

    Das hat seine Ursache in einem dummen Phänomen: angenommen, Du bist ein großartiger Softwareentwickler. Dann wirst Du irgendwann wegen Deiner Leistung zum Gruppenleiter gemacht. Auch dort bist Du sehr gut... dann steigst Du irgendwann zum allgemeinen mittleren technischen Leiter auf. Auch dort schlägst Du Dich wacker. Und wirst irgendwann Leiter des Kundendienst. Leider bist Du dort total überfordert, eine Niete, weil es Dir keinen Spaß macht und Dir alles zu viel Bürokratie ist.

    Die Firma hat also aus einem hervorragenden Softwareentwickler einen miserablen Kundendienstleiter gemacht.

    Das Prinzip ist eben, daß man solange befördert wird, solange man eine Tätigkeit gut oder besser als im Schnitt ausführt. Dieser Vorgang terminiert, sobald man eine Tätigkeit schlechter als der Durchschnitt ausführt.

    Als Resultat bleiben also irgendwann nur überforderte Chefs zurück, da im System nicht vorgesehen ist eine Person in die letzte Stelle zurückzunehmen, wo er noch gut war. Nur wenige Firmen durchbrechen diesen Kreislauf, indem sie gute technische Spitzenkräfte nicht befördern, sondern z.B. über Entlohnung fördern, aber als Techniker an der Basis arbeiten lassen. Andere überforderte Peter-Mitarbeiter erkennen das selbst auch und kündigen, oder machen sich selbständig, sobald sie erkennen was mit ihnen passiert ist.

    Aus obigem Beförderungsalgorithmus nach dem Peter-Prinzip kannst Du übrigens auch ableiten, warum Deine Aussage "Je höher die Stufe, desto höher die Stufe der Unfähigkeit." falsch ist.

    ➡ http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip



  • Marc++us schrieb:

    Nicht etwa Leuten ohne Studium ein Gehalt zu verschaffen, das einem studierten Informatiker nahe kommt - sondern Arbeitskräfte zu schaffen, die die gleiche Arbeit wie die eines studierten Informatikers für weniger Geld machen!

    ... und genau das reitet die besagten Firmen dann auch u.U. tierisch in die Scheiße. Auf Grund der mangelnden Theorie kann ein FI nun mal nur <80% das was ein studierter Infokasper kann.



  • Marc++us schrieb:

    virtuell Realisticer schrieb:

    Ich wuerde sogar sagen, dass die ganz genau wissen, was ab geht. Bei uns in der
    Klasse gibt es (eigentlich nur bei den Softwareentwicklern) genug leute, die
    schon als Auszubildende soviel Ueberstunden haben, dass sie 2 Monate am Stueck
    Urlaub nehmen koennten. Und das fuer ca. 400EUR netto? Irgendwas laeuft hier
    falsch.

    Ja, das stimmt - die meisten FI/AE haben nicht verstanden, daß sie der Ersatz für den Computerinder sind. Das ist das Problem - angelockt durch die vereinfachte Darstellung "Software entwickeln ohne Studium" stürzen sich viele Leute in das Abenteuer FI/AE und haben gar nicht bemerkt, was eigentlich das Ziel des Berufes ist:

    Nicht etwa Leuten ohne Studium ein Gehalt zu verschaffen, das einem studierten Informatiker nahe kommt - sondern Arbeitskräfte zu schaffen, die die gleiche Arbeit wie die eines studierten Informatikers für weniger Geld machen!

    In der allgemeinen Software- und IT-Euphorie um das Jahr 2000 herum ging dieses kleine aber gemeine Detail bei diesem Berufsbild etwas unter, irgendwie haben auch viele Leute versäumt darauf hinzuweisen.

    Die bereits vorhandenen Parallelen z.B. bei solchen Berufen wie Industrieanlagenelektroniker vs. Elektroingenieur wurden gemäß der Regel "bei Software ist alles anders als bei anderen technischen Bereichen" gerne übersehen.

    @V R: soll übrigens kein persönlicher Vorwurf sein, ist eine allgemeine Anmerkung zur Lage in der Industrie.

    So fasse ich das auch nicht auf. Und ehrlich gesagt, hatte ich gehofft, dass
    ich auch mehr mit Projektmanagement zu tun habe (unter anderem). Wusstet ihr,
    dass Fachinformatiker eigentlich gar nicht soviel Programmieren (laut
    Definition eines Fachinformatiker tuen sie das zwar auch, aber nicht
    ausschliesslich).

    Einfach hab ich mir das auf keinen Fall vorgestellt. Softwareentwicklung ist
    kein Kinderspiel. Das macht man nicht mal eben. Aber mir muss doch erstmal
    beigebracht werden, wie ich an solch eine Sach rangehen muss. Ich kann mir
    das doch nicht aus den Fingern ziehen. Vielleicht sollte ich mir dazu auch
    noch ein Buch kaufen, zu den 5-6 Buechern, die ich noch durchlesen muss, damit
    ein Unternehmen von dem privat angeeignetem Wissen profitieren kann.

    Alles irgendwie ein wenig strange.

    mfg
    v R


  • Mod

    F98 schrieb:

    Marc++us schrieb:

    Nicht etwa Leuten ohne Studium ein Gehalt zu verschaffen, das einem studierten Informatiker nahe kommt - sondern Arbeitskräfte zu schaffen, die die gleiche Arbeit wie die eines studierten Informatikers für weniger Geld machen!

    ... und genau das reitet die besagten Firmen dann auch tierisch in die Scheiße. Auf Grund der mangelnden Theorie kann ein FI nun mal nur <80% das was ein studierter Infokasper kann.

    ... aber 80% der studierten Informatiker klicken GUIs zusammen und schreiben Datenbankabfragen, wofür sie eigentlich völlig überqualifiziert sind und können ihre Theorien niemals einsetzen. Und genau deswegen entstand der Druck, eine darunter liegende Zwischenebene einzuführen.

    Oder wer kennt hier nicht den diplomierten Informatiker, der Netzwerksupport macht und durch die Firma rennt, CMD->ipconfig /new macht und dann wieder geht? Davon gibt's viel zu viele.


  • Mod

    Deswegen auch niemals "EDV-Administrator" in einer Non-EDV-Firma werden. Sinnlos.

    Wenn du allerdings in einer richtigen EDV-Firma arbeitest die als Hauptziele Softwareentwicklung und -support hat kann man sein Wissen zur Genüge einsetzen.

    Da gibts 10-Mann-Teams die neue Spitzen-Software entwickeln, diese selber planen und programmieren. Für die Idioten-Jobs (Implementierung von weniger wichtigen Teilen, Header, Dokus, etc.) holen sie sich Ferialpraktikanten von EDVO-HTLs (ja bin ich denn auch so einer? ;)).

    Wer natürlich in einer Spar-Filiale den EDV-Admin macht braucht nicht mit großen Aufgaben zu rechnen.

    MfG SideWinder



  • Marc++us schrieb:

    ... aber 80% der studierten Informatiker klicken GUIs zusammen und schreiben Datenbankabfragen, wofür sie eigentlich völlig überqualifiziert sind und können ihre Theorien niemals einsetzen. Und genau deswegen entstand der Druck, eine darunter liegende Zwischenebene einzuführen.

    Oder wer kennt hier nicht den diplomierten Informatiker, der Netzwerksupport macht und durch die Firma rennt, CMD->ipconfig /new macht und dann wieder geht? Davon gibt's viel zu viele.

    🙂

    Tja, viele nicht-Informatiker denken aber, dass Word installieren, Netzwerkstecker reparieren und Grafikkarten wechseln die Lebensaufgabe eines DI ist. Wenn nun aber zu viele für das Programmieren überqualifizierte DIs in den Firmen herumsitzen, wo müßten die dann sein? Wer sitzt auf ihrer Stelle und macht einen für diese Stelle überqualifizierten Job? Da gibt es also anscheinend zu viele DIs in Dtl.

    Übrigens Du hast recht, dass mit dem Peter-Prinzip war mir falsch in Erinnerung geblieben.

    Da gibts 10-Mann-Teams die neue Spitzen-Software entwickeln, diese selber planen und programmieren. Für die Idioten-Jobs (Implementierung von weniger wichtigen Teilen, Header, Dokus, etc.) holen sie sich Ferialpraktikanten von EDVO-HTLs (ja bin ich denn auch so einer? ).

    Genauso ist das. 👍 Wobei ich sagen muss, dass einige Praktikanten nicht mal das ordentlich hinbekommen (Implementierung von weniger wichtigen Teilen).


  • Mod

    Du mich auch :p

    Bekomm ich sehrwohl hin.

    MfG SideWinder



  • btw: EDVO ownt 😃

    ich bin als ferialpraktikant auch hoffnungslos überfordert gewesen (in meiner schule ist eben schwerpunkt programmierung/algorithmen blablabla... und ich arbeite jetzt bei www.infineon.com 😉 und die setzten da irgendwie elektronik-guru-wissen voraus...). mein chef hat sich aber sehr bemüht und mir jeden tag eine stunde schulung gegeben.... jetzt bin ich halbleiterguru 😃 und kenn mich aus (im ernst... ich hab jetzt mehr fachwissen als ein bekannter in einer elektronik HTL)

    mfg
    c.reiner



  • SideWinder schrieb:

    Du mich auch :p
    Bekomm ich sehrwohl hin.
    MfG SideWinder

    Sollte nicht gegen Dich persönlich gehen. Deswegen schrieb ich "einige".

    @creiner

    Es kann nur von Vorteil sein.


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