Programmieren. Nur ein Job oder auch faszinierend?
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Natürlich macht programmieren Spaß.
Manchen sogar so viel, daß sie darüber alt geworden sind, ohne es zu merken.
(Vermutlich sind sie gar nicht alt geworden, nur das raffen die Jungen gar nicht).
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im job kommt es wie gesagt drauf an. das schreiben neuer programme ist auf jeden fall für mich immer was angenehmes und es macht spass und freude. das betreuen von älterer software (teilweise mit mehr als 20 jahren auf dem buckel) ist dagegen nicht immer so angenehm (abgesehen von lustigen kommentaren).
ansonsten ist der verwaltungskram nicht unbedingt mein ding, muss aber auch gemacht werden, damit andere, wenn ich in 40 jahren in rente gehen, meine programme noch verstehen
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So, jetzt hab ichs hier drei mal gelesen und kann mir nicht verkneifen, mal was dazu zu schreiben.
Es heißt auch nach der neuen Rechtschreibung "Spaß", genau, wie nach der alten. Da gehört absolut kein ss rein!
So, zum Thema:
Mir macht programmieren ab und zu Spaß, aber es reicht nicht, um es mein ganzes Leben machen zu wollen -> also studiere ich kein Informatik.
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Loggy schrieb:
Mir macht programmieren ab und zu Spaß, aber es reicht nicht, um es mein ganzes Leben machen zu wollen -> also studiere ich kein Informatik.
Was hat das eine jetzt mit dem Anderen zu tun?
Informatik ist nicht die Wissenschaft vom Schreiben toller Programme.Mir macht programmieren auch Spaß... außer Oberflächen. Ich hasse GUI-Programmierung. Aber bald bin ich damit für's Erste durch.
MfG Jester
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Programmieren ist für mich sowas wie die Mischung aus...
- ein Bild malen
- ein Modellflugzeug zusammenkleben
- mit einem Chemiebaukasten spielenEben ein buntes Abenteuer mit ungewissem Ausgang, das aber riesigen Spass macht

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Programmieren war in der Ausbildung das, was mir am meisten Spaß gemacht hat - deswegen habe ich mich darauf spezialisiert.

Manchen Tag ist es aber auch nur der Job, besonders wenn ich wie gerade eine Recordsetklasse mit über 40 Feldern schreiben darf. Get-/Set-Methoden und die Namen anpassen... *würg*
Ich finde das Forschen viel interessanter. Was neues lernen ist für mich das, was ich am Programmieren so mag. Deswegen schnupper ich auch quer durch die Sprachen. Klar, davon kann ich noch lange nicht alle - aber das ist doch total faszinierend, was für Lösungen es jeweils gibt - da kann man wunderbar "abschreiben".

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Früher war es Spass. Jetzt hält es sich die Waage. Man entwickelt nicht immer das Programm was einem gefällt. Da ist es nur ein Job.
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Es kommt auf die genaue Aufgabe an:
- Beim richtigen Programmieren (also den Code reinhauen) kommt es auf meine momentane Motivation an, d.h. es ändert sich. Manchmal gibt es Dinge, die dabei einfach nur lästig sind, weil sie eigentlich nur Schreibarbeit sind. Aber ansonsten programmiere ich ganz gerne. Nur nach ca. 3 Stunden kann ich mich nicht mehr konzentrieren, da blick ich dann gar nix mehr.
- Das Debugging ist zwar manchmal äußerst nervtötend, aber wenn das Programm danach läuft, hat man endlich den Lohn seiner Arbeit, was ein sehr positives Gefühl ist.
- Programme von anderen sind manchmal ganz interessant. Ich schaue mir Programme von anderen gerne an, aber nur, wenn sie gut geschrieben sind (Kommentare, guter Stil...).
- UML, Struktogramme und ähnliches hasse ich jedoch wie die Pest: Wenn ich so ein Teil gemalt habe, kann ich mir das Ding zwar an die Wand hängen und die schönen Rechtecke bewundern. Da mach ich mir lieber eigene Skizzen, die auf das spezielle Problem zugeschnitten sind. In dem Moment, wo ich dann UML malen kann, kann ich doch auch schon die Headerdateien (in C++) schreiben. Ja, ich weiß, das ist ein gutes Thema für Flamewars, zu dem man unterschiedlicher Meinung sein kann...
- Programmhandbücher schreibe ich keine, meine Programme sind selbsterklärend und dementsprechend leicht zu bedienen... :p
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Mir hat's keinen Spaß mehr gemacht.
Das ist einfach der Trend gewesen... von einer exotischen Fachabteilung mit seltsamen Methoden hat sich das alles Richtung "normaler Bereich einer Firma" verschoben. Andere Leute erkennen, daß man auch Software planen kann und daß die ewigen Überziehungen an Zeit und Geld keinen wirklichen Grund haben. Software wird zusehends normalisiert, in diesem Maße ändern sich auch Aufgaben und (Narren-)Freiheiten.
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Das Debugging ist zwar manchmal äußerst nervtötend, aber wenn das Programm danach läuft, hat man endlich den Lohn seiner Arbeit, was ein sehr positives Gefühl ist.
Sehe ich genau so das ist das was mir am Programmieren so gefällt das ich am schluss wenn ichs geschaft hab sagen kann das hab ich selber gemacht.
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Facer schrieb:
Sehe ich genau so das ist das was mir am Programmieren so gefällt das ich am schluss wenn ichs geschaft hab sagen kann das hab ich selber gemacht.
Sicherlich richtig, nur kann man dieses Gefühl aus sehr vielen beruflichen Tätigkeiten herausziehen, nicht nur aus der Programmierung.
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Loggy schrieb:
So, zum Thema:
Mir macht programmieren ab und zu Spaß, aber es reicht nicht, um es mein ganzes Leben machen zu wollen -> also studiere ich kein Informatik.Hast du dich schon mal mit einem reinen Informatikstudium beschäftigt? Nochmal zur Verdeutlichung: Das Informatikstudium hat nahezu nichts mit programmieren zu tun! Nicht um sonst gibt es den Beruf Programmierer oder Fachinformatiker/AE.
Wenn ein Dipl.-Informatiker programmieren kann, dann hat er sich das meistens selber beigebracht. Im Studium lernt man da herzlich wenig...
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ja, ja, war ein wenig schnell hingeschrieben. Obwohl ich einen Informatiker, der nicht programmieren kann, für ziemlich untauglich halte (der kann ja nie irgendwas selbst ausprobieren). Und als Fachinformatiker würde ich meinen Vorgesetzten auslachen, wenn der mir Anweisungen geben will und kann nicht mal programmieren.
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Als man noch jeden Tag richtig stark dazugelernt hat auf jeden Fall, wenns dann irgendwann zur Routine wird und man quasi für alle häufigen Probleme die auftauchen die Lösung im Kopf hat wirds irgendwann langweilig findich.
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dreaddy schrieb:
Als man noch jeden Tag richtig stark dazugelernt hat auf jeden Fall, wenns dann irgendwann zur Routine wird und man quasi für alle häufigen Probleme die auftauchen die Lösung im Kopf hat wirds irgendwann langweilig findich.
Dann wird's wohl Zeit, dir wieder mal ein anderes Gebiet zu suchen

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jo, scho passiert
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Loggy schrieb:
Es heißt auch nach der neuen Rechtschreibung "Spaß", genau, wie nach der alten. Da gehört absolut kein ss rein!
Wenn du mir das sz auf der US Tastatur zeigst, kriegste einen Keks! Und per cut'n'paste mir immer n sz in den Browser schubsen? Zu umstaendlich.
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Wenn du mir das sz auf der US Tastatur zeigst...
3 von 5 Leuten, die "Spass" geschrieben haben, hatte auch Umlaute in ihrem Text, benutzen also keine US Tastatur. Bei den anderen beiden waren keine Umlaute im Text (also hab ich auch kein oe, statt ö gesehen), also haben die auch nicht unbedingt US Tastaturen...
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Mit Alt+??? sollte das ß auch auf einer US-Tastatur zu finden sein. :p
Zum Thema "ß oder ss" habe ich am Wochenende einen netten Kommentar gehört:
"Die sollen das nicht in ss umwandeln, sonders in das, was es früher war: hs."Klasse, würde sich zuerst zwar komisch lesen, aber man könnte wenigstens die Regeln leichter verstehen, wenn man das als Dehnungs-h sieht.

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Was sollte man den lernen wenn man Programmierer werden will?
Fachinformatik?
IT-Systemelektroniker?