[Hartz IV Proteste] Dämliche Demonstranten
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Pippopo schrieb:
.... schrieb:
Der Staat soll Geld, es wird ja genug verschwendet, zurücklegen und es irgendwo anlegen.
Welches Geld, der Staat hat selber Schulden en masse. Es macht kein Sinn Geld anzulegen, wenn man woanders noch Schulden hat.
Sekunde, Sekunde.
Grundsätzlich hast Du zwar recht, aber Du übersiehst eine Sache: das Geld, das man in die Sozialversicherung zahlt, ist gemäß offizieller Lesart KEINE Steuer, sondern weiterhin mein Geld. Demnach darf das eben nicht einfach mit dem Schuldentopf des Staates verrechnet werden. Tut er das aber doch, so ist das eine schleichende Enteignung.
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@HarryKeogh:
Ich versteh nicht, was du sagen willst?! Hast du Hartz IV auch wirklich verstanden, oder meckerst du einfach nur so rum um auch mal was dazu zu sagen?!
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HarryKeogh schrieb:
Wenn die Bürger noch weniger Geld haben können und wollen sie noch weniger ausgeben, folglich kommt weniger Geld in die Kassen von Einzelhandel und Dienstleistern was zu entlassungen und noch mehr arbeitslose führt, für die der Staat weiteres geld ausgeben muss und so die abwärtsspirale immer weiter nach unten treibt.
Du hast unsere Todesspirale schön beschrieben, aber nicht konsequent durchdacht.
Das Problem ist doch, daß man von jedem verdienten Euro heute nur noch rund 40 Cent in der Tasche behält. Und jede Erhöhung der Sozialausgaben reduziert diese 40 Cent weiter. Die Differenz wird zum Teil von Verwaltungskosten im System aufgefressen und nur ein Bruchteil erreicht die Leistungsbezieher. Es muß zunächst das Ziel des Staates sein dafür zu sorgen, daß die Leute die arbeiten wieder mehr Geld zum Ausgeben haben - und nicht denen noch mehr abzunehmen, einen Teil zu verschleudern und dann den Rest zu verteilen.
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Was genau CarstenJ?
Laut Hartz bekommst du nur noch 1 jahr (glaub) ich arbeitslosengeld dann nur noch sozialhilfe!
desweiteren dürfen Sparrücklagen (für Kinder glaub ich) nur noch um die 600 Euro sein! Die Rücklagen Privater Rentenvorsorge müssen erst aufgraucht werden und Lebensversicherungen (hier bin ich mir nicht ganz sicher ob die nur drüber nachgedacht haben oder ob es schon mitzugehört) ebenfalls ausgezahl und aufgraucht werden... dies muss alles erst passiert sein bevor man die Hilfe bekommt. - jetzt sag mir wo ist die sozial gerechtigkeit? Wo ist da noch der sozialstaat wenn man 300 Euro Hilfe bekommt?- Damit kommt man nicht weit!
Die wirtschaft sollte davon ja auch angeblich stabilisiert werden aber bei oben aufgezählten dingen gibt doch keiner mehr sein geld der Bank das geht alle in den Sparstrumpf, damit man wenigstens etwas rücklage hat an die der staat nicht so schnell kommt... dieses Geld fehlt jetzt wieder den Banken die damit arbeiten würden-> und wieder eine kurz vor oder in der pleite!->Entlassungen -> Arbeitslosigkeit steigt -> Staat muss noch mehr geld ausgeben und denkt sich wieder was aus um bei gleicher oder höherer arbeitslosigkeit noch weniger geld auszugeben
das gleiche wie für die Banken gilt auch für den Handel den die 300 Euro sind wenig geld für lange Monate!Übrigens bin ich der MEinung das das sozialsystem reformiert werden muss aber hartz ist meines erachtens der falsche weg!
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Aber es kann doch auch nicht sein, daß jemand auf einem Haus sitzt, arbeitslos ist und jeden Monat Geld bekommt?
Angenommen man hat 50TEUR auf dem Konto, dann werden die während der Arbeitslosigkeit wohl eher weniger... aber wenn man ein Haus hat, kann man dieses weiter halten und Vermögen aufbauen?
Irgendwo stimmt doch da die Balance nicht... Arbeitslosigkeit ist die Zeit, wo man gebildete Reserven angreifen muß, nicht die Zeit, wo man bei 0 Stunden Wochenarbeitszeit weiteres Vermögen ansparen kann. Das Geld vom Staat sollte doch eigentlich irgendwann mal nur die Härten abdecken, daß man ganz ohne Geld dasteht, aber es sollte doch keine Ersatzeinnahmequelle sein.
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Hallo,
Laut Hartz bekommst du nur noch 1 jahr (glaub) ich arbeitslosengeld dann nur noch sozialhilfe!
Nein, du bekommst Arbeitslosengeld II, in der Höhe der Sozialhilfe...
desweiteren dürfen Sparrücklagen (für Kinder glaub ich) nur noch um die 600 Euro sein! Die Rücklagen Privater Rentenvorsorge müssen erst aufgraucht werden und Lebensversicherungen (hier bin ich mir nicht ganz sicher ob die nur drüber nachgedacht haben oder ob es schon mitzugehört) ebenfalls ausgezahl und aufgraucht werden
Das mit den Kindersparbücher ist imho auch richtig so. Denn sonst könnten die Eltern einfach ihr Vermögen auf die Kinder umschreiben und davon leben. Und momentan ist der Freibetrag bei 4100 Euro glaub ich, und das sollte ja erstmal ok sein. Das mit den Versicherungen stimmt so nicht, guck mal hier: http://www.mdr.de/nachrichten/reformen/1504796.html
Es kann ja auch nicht sein, dass jemand eine Lebensversicherung in Höhe von 100.000 Euro ausgezahlt bekommt wenn er 65 ist, aber 40 Jahre Arbeitslosenhilfe bekommen hat. Irgendwo ergibt das schon Sinn. Und wenn du dir die durchschnittliche Lebensversicherungen anguckst, dann sind die Freibeträge schon fair. Es gibt, wie bereits erwähnt, Ausnahmen und Härtefälle, was aber auf die Masse definitv nicht zutrifft.
jetzt sag mir wo ist die sozial gerechtigkeit? Wo ist da noch der sozialstaat wenn man 300 Euro Hilfe bekommt?- Damit kommt man nicht weit!
300 Euro, dazu kommen noch Nebenverdienste, Wohnegeld etc. Es gibt, gab und wieder auch weiterhin Härtefälle geben.
Die wirtschaft sollte davon ja auch angeblich stabilisiert werden aber bei oben aufgezählten dingen gibt doch keiner mehr sein geld der Bank das geht alle in den Sparstrumpf, damit man wenigstens etwas rücklage hat an die der staat nicht so schnell kommt...
Ein Ziel war es auch, die Leute zum Arbeiten zu bewegen. Die Arbeitsämter haben Anfragen wie schon seit langer Zeit nicht mehr. Dass die Anfragen allerdins nicht alle berfriedigt werden können, weil eben zu wenig Arbeit vorhanden ist, ist in der Tat ein Problem.
dieses Geld fehlt jetzt wieder den Banken die damit arbeiten würden-> und wieder eine kurz vor oder in der pleite!->Entlassungen -> Arbeitslosigkeit steigt -> Staat muss noch mehr geld ausgeben und denkt sich wieder was aus um bei gleicher oder höherer arbeitslosigkeit noch weniger geld auszugeben
Naja, ich glaube kaum, dass man das so einfach sehen kann. Dass Harz IV nicht die Optimallösung ist, steht außer Frage, aber viele Dinge sind in den Medien einfach falsch oder unvollständig dargestellt worden. Und genau von dieser Volksverhetze profitieren momentan die PDS und die NPD.
Ein Beispiel ist auch der 1 Euro Job, der einfach schlecht klingt und die Leute glauben lässt, sie müssten für 1 Euro im Monat arbeiten.
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Hallo
vom Prinzip her finde ich diese Reform (??) richtig - ueber die Umsetzung
kann man sicher streitenDas mit den Kindersparbücher ist imho auch richtig so.
Aber erst nach massiven Protesten !
Dieser Freibetrag war erst ab 12 (oder 14) gedacht
Dh Kinder bis zu 12 Jahren hatten einen deutlich niedrigeren Freibetrag
(ca 4-600€)Diese 1 € Jobs sind (wie fast alles was Rot-Gruen macht) brandgefaehrlich
Denn mit diesen Jobs kann man ganz locker echte Arbeitsplaetze verschwinden lassen
(siehe zB ABM)Ich kenne einige Firmen, die Leute entlassen haben um dann nach einihen Wochen
ABMs zu bekommen (Beziehungen oder so)Hoffe, das laeuft hier nicht so (vermute aber schon)
MfG
Klaus
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Okay bei den ersten Punkten hab ich wohl mist erzählt okay...
aber noch mal zu den 300 Euro, mir war schon klar das da noch andere Hilfe Wohngeld usw. zukommt allerdings: ich bin Lehrling (1.Lehrjahr, eigene Wohnung) mit BAB und halbweisenrente
und lebe im großen und ganzen recht sparsam und da bleibt trotzden nicht viel am Ende übrig!Ein Ziel war es auch, die Leute zum Arbeiten zu bewegen. Die Arbeitsämter haben Anfragen wie schon seit langer Zeit nicht mehr. Dass die Anfragen allerdins nicht alle berfriedigt werden können, weil eben zu wenig Arbeit vorhanden ist, ist in der Tat ein Problem.
[quote="CarstenJ"]
dieses Geld fehlt jetzt wieder den Banken die damit arbeiten würden-> und wieder eine kurz vor oder in der pleite!->Entlassungen -> Arbeitslosigkeit steigt -> Staat muss noch mehr geld ausgeben und denkt sich wieder was aus um bei gleicher oder höherer arbeitslosigkeit noch weniger geld auszugeben
Naja, ich glaube kaum, dass man das so einfach sehen kann.[quote]
ach nein?... ich würd gern wissen wie dann (auch wenns vielleicht anders rüberkommt aber ich bin wirklich daran interessiert ein objektiveres Szenario zu erfahren)
Zu Marc++us:
Aber es kann doch auch nicht sein, daß jemand auf einem Haus sitzt, arbeitslos ist und jeden Monat Geld bekommt?
willst du ihm jetzt weil er keine arbeit hat gleich das Haus wegnehmen oder ihm solange wie er es hat keine Hilfestellung geben?
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Hallo,
KlausB schrieb:
vom Prinzip her finde ich diese Reform (??) richtig - ueber die Umsetzung
kann man sicher streitenJa, kann man mit Sicherheit, wobei ich schon der Meinung bin, dass es einige gute Aspekte gibt. Am meisten kritisiere ich die Informationspolitik, welche so einfach nicht zu verantworten ist.
Aber erst nach massiven Protesten !
Dieser Freibetrag war erst ab 12 (oder 14) gedacht
Dh Kinder bis zu 12 Jahren hatten einen deutlich niedrigeren Freibetrag
(ca 4-600€)Nur wurde ja auch gerade das in der Presse dermaßen breitgetreten und zerrissen. Vom Prinzip war es von Anfang an richtig, nur die Höhe schon etwas knauserig.
Diese 1 € Jobs sind (wie fast alles was Rot-Gruen macht) brandgefaehrlich
Denn mit diesen Jobs kann man ganz locker echte Arbeitsplaetze verschwinden lassen
(siehe zB ABM)Ich kenne einige Firmen, die Leute entlassen haben um dann nach einihen Wochen
ABMs zu bekommen (Beziehungen oder so)Hoffe, das laeuft hier nicht so (vermute aber schon)
Tja, das fürchte ich allerdings auch.
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Was!!! DU kannst nicht mit 300€ Leben!!!!!!
Wenn man Arbeitslos ist muss man ja auch nicht den Wohlstand haben wie einer der viele verdient.
Wenn man 300€ Netto für sich zur Verfügung hat (Kleidung, Einrichtung, Wohnung, etc wird ja extra alles bezahlt (leider von Bundesland zu Bundesland verschieden)) dann lebt man eigentlich bereits auf großen Fuß.
Hab mal 1 Kind und die Frau geht nicht mehr Arbeiten obwohl sie will(kein Kindergarten und wenn dann nur von 09 - 14 Uhr). Dann siehst du wieviel über bleibt.
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Ingo schrieb:
Die Zeiten werden enger, das Geld knapper.
Wer sich jetzt noch beschwert, dass Hartz xyz kommt, hat KEINE Ahnung, wie es den Menschen vor 1910 ging. Fließendes Wasser, Arbeitnehmerrechte usw. waren nicht existent.Nun sollen wir also den Gürtel enger schnallen, weil eine kleine Gruppe von Menschen Deutschland in Rekordzeit herunterwirtschaftet hat? Damit meine ich nicht nur die SPD, die haben es auch nur "vererbt" bekommen und sind nun der regierende Sündenbock.
Nein, nicht die arbeitende Bevölkerung muss den Gürtel enger schnallen, sondern die Politiker mit Weitsicht handeln und die Sozialhilfeempfänger am Minimum leben. Wenn kein Geld da ist dann kann man auch keinen Fernseher bekommen oder eine Mindestanzahl an Quadratmetern beanspruchen. Man kann froh sein, dass man etwas warmes zu essen und ein Bett bekommt.
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HarryKeogh schrieb:
aber noch mal zu den 300 Euro, mir war schon klar das da noch andere Hilfe Wohngeld usw. zukommt allerdings: ich bin Lehrling (1.Lehrjahr, eigene Wohnung) mit BAB und halbweisenrente
und lebe im großen und ganzen recht sparsam und da bleibt trotzden nicht viel am Ende übrig!Nunja, in der Ausbildung ist das wohl so. War bei mir nicht anders, und ich glaube kaum, dass sich überhaupt jemand in der Ausbildung große Sprünge erlauben kann (es sei denn, er macht noch etwas nebenbei).
ach nein?... ich würd gern wissen wie dann (auch wenns vielleicht anders rüberkommt aber ich bin wirklich daran interessiert ein objektiveres Szenario zu erfahren)
Du siehst das zu dramatisch. Natürlich werden manche Leute ihre Lebensversicherung kündigen, oder ihr Sparbuch plündern oder was auch immer. Wobei das auch nix bringen würde, denn der Staat bringt schon in Erfahrung, wer sich das Geld hat auszahlen lassen. Allerdings glaube ich kaum, dass das so viel Auswirkungen auf die Wirtschaft hat, dass ganze Wirtschaftszweige zittern müssen.
Ich sehe das so:
Im Moment herrscht einfach eine aufgeheizte Stimmung. Ob man will oder nicht, Reformen sind notwendig. Harz IV ist nicht so unmenschlich wie es dargestellt wird. Natürlich müssen einige Menschen kürzer treten, aber so dramatisch wird es nicht. Es sind noch viel zu viele Falschinfos unterwegs, und wenn diese verschwunden sind, wird sich die Stimmung auch wieder legen.
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F98 schrieb:
Das Problem an HARTZ IV ist, dass die Abscheißer, die bis jetzt bewußt faul Sozialhilfe kassiert haben weiterhin alles in den A.r.s.c.h geschoben bekommen und weiterhin keinen Finger krumm machen werden.
Von der Polemik mal abgesehen ist das auch inhaltlich nicht korrekt. Durch die Streichung der "Einmal-Leistungen" wie das Stellen von Kühlschränken etc. durch das Sozialamt bekommen auch ehemalige Sozialhilfeempfänger nach der "Reform" weniger.
Unix-Tom schrieb:
(Kleidung, Einrichtung, Wohnung, etc wird ja extra alles bezahlt)
Eben nicht. Es wird lediglich "angemessener Wohnraum" bezahlt, Kleidung, Einrichtung etc. sind aus dem Leistungskatalog gestrichen.
CarstenJ schrieb:
Harz IV ist nicht so unmenschlich wie es dargestellt wird.
Wie leicht einem das als nicht Betroffener doch über die Lippen geht ...
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Jansen schrieb:
Wie leicht einem das als nicht Betroffener doch über die Lippen geht ...
Momentan bin ich arbeitslos und es sieht nicht so aus, als würde sich das morgen ändern. Natürlich betrifft mich Harz IV noch nicht, aber es ist auch nicht so, als wäre ich mir der Gefahr nicht bewusst.
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Unix-Tom schrieb:
Was!!! DU kannst nicht mit 300€ Leben!!!!!!
Wenn man Arbeitslos ist muss man ja auch nicht den Wohlstand haben wie einer der viele verdient.
Wenn man 300€ Netto für sich zur Verfügung hat (Kleidung, Einrichtung, Wohnung, etc wird ja extra alles bezahlt (leider von Bundesland zu Bundesland verschieden)) dann lebt man eigentlich bereits auf großen Fuß.
Hab mal 1 Kind und die Frau geht nicht mehr Arbeiten obwohl sie will(kein Kindergarten und wenn dann nur von 09 - 14 Uhr). Dann siehst du wieviel über bleibt.250 Euro Miete (warm)
49 Euro Abzüge für die Stadtwerke
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= 299 Euro, nein ich könnte ohne extrahilfe nicht von 300 Euro leben+ 90 Euro Benzin (ich will ja auch mal nach Hause fahren >300km, hin und zurück ~60 Euro + Fahrten zu/von Arbeit/Berufsschule)
+ ~15 Euro (die Woche) * 4 (Monat) Verpflegung zu Hause
+ ~8 Euro (Woche) * 4 (Monat) Mittagessen Mensa
+ ~20 Euro Telekom
+ GEZ
+ ~30 Euro diverse Versicherungen
+ alle 6 Monate 360 Euro Versicherung für meinen 7 Jahre alten Ka
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Letztlich sind die Änderungen gut, weil sie einfach mehr Druck reinbringen. Ein Erfolg der Arztgebühr Anfang des Jahres war, daß die Leute weniger zum Arzt gingen, um die 10 EUR zu sparen. Natürlich wurde viel gejammert, daß man nun bei ernsthaften Krankheiten nicht mehr zum Arzt könne, usw. Aber das ist überwiegend Unsinn, in der Masse hat sich der Effekt eingestellt, daß man nicht mehr wegen jedem Kinkerlitzchen zum Arzt rennt.
Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang ein Artikel im Spiegel, den es auch in gekürzter Form online gibt:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,311972,00.html
Und genau dieses Phänomen liegt auch bei unseren anderen Sozialsystemen vor.
Insofern erwarte ich ähnliche Effekte auch durch die jetzigen Änderungen (die ich insgesamt aber wg der enormen Bürokratie ablehne, aber besser als nichts finde). Ein paar Leute mehr werden sich wieder um Arbeit bemühen, weil sie z.B. Angst haben ihr Haus verkaufen zu müssen.
Das sieht man schon bei einem normalen Buffet - viele Leute nehmen sich mehr auf den Teller, als sie essen können. Weil es "schon bezahlt" ist. Es ist nicht schlimm die Leute etwas unter Druck zu setzen.
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Jansen schrieb:
CarstenJ schrieb:
Harz IV ist nicht so unmenschlich wie es dargestellt wird.
Wie leicht einem das als nicht Betroffener doch über die Lippen geht ...
Sorry Jansen, aber "nicht Betroffene" gibt es nicht.
Entweder du gehörst zu denen die Geld kriegen dann bist du ein Betroffener.
Oder du gehörst zu denen die die Kohle dafür erwirtschaften müssen, also auch ein Betroffener.
Wenn ich sehe, was von meinem Brutto übrigbleibt kommt mir auch immer das grausen....
Nach meinen Fixkosten (Darlehen für Wohnung (mal keine Miete *G*) und Nebenkosten und den wichtigsten Versicherungen) habe ich auch nurnoch 330 € zum leben...
Ok ich häng eh nur vorm Rechner und kauf beim Aldi ein.. aber leben kann man damit.Über Familien mit Kindern kann ich nichts sagen.
Schön sind solche Reformen nie.. aber zur Zeit nötig... auch wenn ich es lieber gesehen hätte wenn einige andere Sachen vorher weggefallen wären.
Stichwort: Subventionen + Steuergeldverschwendung.
Aber naja.. Lobbyarbeit at its best.
Bei den Sozialhilfeempfängern und Arbeitslosen kann man immernoch leichter sparen.
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<offtopic>
HarryKeogh schrieb:
+ GEZ
10. Können Sie mich von der Zahlung der Rundfunkgebühren befreien ?
Nein. Die GEZ kann keine Gebührenbefreiung aussprechen. Eine Befreiung wird nach den Landesverordnungen über die Voraussetzungen für die Befreiung von der Gebührenpflicht nur auf Antrag gewährt. Der Antrag ist an das zuständige Sozialamt (Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisverwaltung) zu richten, in dessen Bezirk die Rundfunkgeräte bereitgehalten werden. Bis zum Beginn einer Befreiung sind die Rundfunkgebühren zu entrichten.11. Müssen Kinder, die im Haushalt der Eltern leben und Rundfunkgeräte zum Empfang bereithalten, Rundfunkgebühren zahlen?
Haushaltsangehörige (z.B. Kinder, Großeltern) müssen Geräte dann selbst anmelden, wenn sie eigenes Einkommen – wie BAFöG, Ausbildungsvergütung, Rente – haben, das den Sozialhilferegelsatz übersteigt (die Höhe des Satzes erfahren Sie beim zuständigen Sozialamt).
Trifft dies nicht zu, sind die Rundfunkgeräte nicht anmelde- und gebührenpflichtig, sofern für den Haushalt bereits Rundfunkgeräte angemeldet sind.
*Würde ich mal prüfen an Deiner Stelle...
Außerdem klingt Deine Versicherung zu teuer - 60 EUR pro Monat bezahle ich gerade mal für mein Auto, inkl. VK.
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HarryKeogh schrieb:
250 Euro Miete (warm)
49 Euro Abzüge für die Stadtwerke
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= 299 Euro, nein ich könnte ohne extrahilfe nicht von 300 Euro leben+ 90 Euro Benzin (ich will ja auch mal nach Hause fahren >300km, hin und zurück ~60 Euro + Fahrten zu/von Arbeit/Berufsschule)
+ ~15 Euro (die Woche) * 4 (Monat) Verpflegung zu Hause
+ ~8 Euro (Woche) * 4 (Monat) Mittagessen Mensa
+ ~20 Euro Telekom
+ GEZ
+ ~30 Euro diverse Versicherungen
+ alle 6 Monate 360 Euro Versicherung für meinen 7 Jahre alten Ka
Dir ist natürlich schon klar, dass das schon ein relativ hohes Niveau ist?!
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Marc++us schrieb:
Ein Erfolg der Arztgebühr Anfang des Jahres war, daß die Leute weniger zum Arzt gingen, um die 10 EUR zu sparen. Natürlich wurde viel gejammert, daß man nun bei ernsthaften Krankheiten nicht mehr zum Arzt könne, usw.
Ich bezweifle, dass sich die erhöhten Kosten für chronische, weil verschleppte Erkrankungen bereits nach einem Jahr bemerkbar machen, bin mir aber sicher, dass sie kommen werden.
Allerdings wird offensichtlich darauf spekuliert, dass bis dahin die Krankenversicherung weitgehend auf private Finanzierung umgestellt wurde und diese Kosten dann nicht mehr (in voller Höhe) den Staat belasten.MikeSPK:
Ich präzisiere: Wie leicht einem das als nicht von den Kürzungen Betroffener doch über die Lippen geht ...