[Hartz IV Proteste] Dämliche Demonstranten



  • HarryKeogh schrieb:

    aber noch mal zu den 300 Euro, mir war schon klar das da noch andere Hilfe Wohngeld usw. zukommt allerdings: ich bin Lehrling (1.Lehrjahr, eigene Wohnung) mit BAB und halbweisenrente 🙄 und lebe im großen und ganzen recht sparsam und da bleibt trotzden nicht viel am Ende übrig!

    Nunja, in der Ausbildung ist das wohl so. War bei mir nicht anders, und ich glaube kaum, dass sich überhaupt jemand in der Ausbildung große Sprünge erlauben kann (es sei denn, er macht noch etwas nebenbei).

    ach nein?... ich würd gern wissen wie dann (auch wenns vielleicht anders rüberkommt aber ich bin wirklich daran interessiert ein objektiveres Szenario zu erfahren)

    Du siehst das zu dramatisch. Natürlich werden manche Leute ihre Lebensversicherung kündigen, oder ihr Sparbuch plündern oder was auch immer. Wobei das auch nix bringen würde, denn der Staat bringt schon in Erfahrung, wer sich das Geld hat auszahlen lassen. Allerdings glaube ich kaum, dass das so viel Auswirkungen auf die Wirtschaft hat, dass ganze Wirtschaftszweige zittern müssen.

    Ich sehe das so:
    Im Moment herrscht einfach eine aufgeheizte Stimmung. Ob man will oder nicht, Reformen sind notwendig. Harz IV ist nicht so unmenschlich wie es dargestellt wird. Natürlich müssen einige Menschen kürzer treten, aber so dramatisch wird es nicht. Es sind noch viel zu viele Falschinfos unterwegs, und wenn diese verschwunden sind, wird sich die Stimmung auch wieder legen.



  • F98 schrieb:

    Das Problem an HARTZ IV ist, dass die Abscheißer, die bis jetzt bewußt faul Sozialhilfe kassiert haben weiterhin alles in den A.r.s.c.h geschoben bekommen und weiterhin keinen Finger krumm machen werden.

    Von der Polemik mal abgesehen ist das auch inhaltlich nicht korrekt. Durch die Streichung der "Einmal-Leistungen" wie das Stellen von Kühlschränken etc. durch das Sozialamt bekommen auch ehemalige Sozialhilfeempfänger nach der "Reform" weniger.

    Unix-Tom schrieb:

    (Kleidung, Einrichtung, Wohnung, etc wird ja extra alles bezahlt)

    Eben nicht. Es wird lediglich "angemessener Wohnraum" bezahlt, Kleidung, Einrichtung etc. sind aus dem Leistungskatalog gestrichen.

    CarstenJ schrieb:

    Harz IV ist nicht so unmenschlich wie es dargestellt wird.

    Wie leicht einem das als nicht Betroffener doch über die Lippen geht ...



  • Jansen schrieb:

    Wie leicht einem das als nicht Betroffener doch über die Lippen geht ...

    Momentan bin ich arbeitslos und es sieht nicht so aus, als würde sich das morgen ändern. Natürlich betrifft mich Harz IV noch nicht, aber es ist auch nicht so, als wäre ich mir der Gefahr nicht bewusst.



  • Unix-Tom schrieb:

    Was!!! DU kannst nicht mit 300€ Leben!!!!!!

    Wenn man Arbeitslos ist muss man ja auch nicht den Wohlstand haben wie einer der viele verdient.
    Wenn man 300€ Netto für sich zur Verfügung hat (Kleidung, Einrichtung, Wohnung, etc wird ja extra alles bezahlt (leider von Bundesland zu Bundesland verschieden)) dann lebt man eigentlich bereits auf großen Fuß.
    Hab mal 1 Kind und die Frau geht nicht mehr Arbeiten obwohl sie will(kein Kindergarten und wenn dann nur von 09 - 14 Uhr). Dann siehst du wieviel über bleibt.

    250 Euro Miete (warm)
    49 Euro Abzüge für die Stadtwerke
    ---------------------------------
    = 299 Euro, nein ich könnte ohne extrahilfe nicht von 300 Euro leben

    + 90 Euro Benzin (ich will ja auch mal nach Hause fahren >300km, hin und zurück ~60 Euro + Fahrten zu/von Arbeit/Berufsschule)

    + ~15 Euro (die Woche) * 4 (Monat) Verpflegung zu Hause

    + ~8 Euro (Woche) * 4 (Monat) Mittagessen Mensa

    + ~20 Euro Telekom

    + GEZ

    + ~30 Euro diverse Versicherungen

    + alle 6 Monate 360 Euro Versicherung für meinen 7 Jahre alten Ka


  • Mod

    Letztlich sind die Änderungen gut, weil sie einfach mehr Druck reinbringen. Ein Erfolg der Arztgebühr Anfang des Jahres war, daß die Leute weniger zum Arzt gingen, um die 10 EUR zu sparen. Natürlich wurde viel gejammert, daß man nun bei ernsthaften Krankheiten nicht mehr zum Arzt könne, usw. Aber das ist überwiegend Unsinn, in der Masse hat sich der Effekt eingestellt, daß man nicht mehr wegen jedem Kinkerlitzchen zum Arzt rennt.

    Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang ein Artikel im Spiegel, den es auch in gekürzter Form online gibt:

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,311972,00.html

    Und genau dieses Phänomen liegt auch bei unseren anderen Sozialsystemen vor.

    Insofern erwarte ich ähnliche Effekte auch durch die jetzigen Änderungen (die ich insgesamt aber wg der enormen Bürokratie ablehne, aber besser als nichts finde). Ein paar Leute mehr werden sich wieder um Arbeit bemühen, weil sie z.B. Angst haben ihr Haus verkaufen zu müssen.

    Das sieht man schon bei einem normalen Buffet - viele Leute nehmen sich mehr auf den Teller, als sie essen können. Weil es "schon bezahlt" ist. Es ist nicht schlimm die Leute etwas unter Druck zu setzen.



  • Jansen schrieb:

    CarstenJ schrieb:

    Harz IV ist nicht so unmenschlich wie es dargestellt wird.

    Wie leicht einem das als nicht Betroffener doch über die Lippen geht ...

    Sorry Jansen, aber "nicht Betroffene" gibt es nicht.
    Entweder du gehörst zu denen die Geld kriegen dann bist du ein Betroffener.
    Oder du gehörst zu denen die die Kohle dafür erwirtschaften müssen, also auch ein Betroffener.
    Wenn ich sehe, was von meinem Brutto übrigbleibt kommt mir auch immer das grausen....
    Nach meinen Fixkosten (Darlehen für Wohnung (mal keine Miete *G*) und Nebenkosten und den wichtigsten Versicherungen) habe ich auch nurnoch 330 € zum leben...
    Ok ich häng eh nur vorm Rechner und kauf beim Aldi ein.. aber leben kann man damit.

    Über Familien mit Kindern kann ich nichts sagen.

    Schön sind solche Reformen nie.. aber zur Zeit nötig... auch wenn ich es lieber gesehen hätte wenn einige andere Sachen vorher weggefallen wären.
    Stichwort: Subventionen + Steuergeldverschwendung.
    Aber naja.. Lobbyarbeit at its best.
    Bei den Sozialhilfeempfängern und Arbeitslosen kann man immernoch leichter sparen. 🙄


  • Mod

    <offtopic>

    HarryKeogh schrieb:

    + GEZ

    10. Können Sie mich von der Zahlung der Rundfunkgebühren befreien ?
    Nein. Die GEZ kann keine Gebührenbefreiung aussprechen. Eine Befreiung wird nach den Landesverordnungen über die Voraussetzungen für die Befreiung von der Gebührenpflicht nur auf Antrag gewährt. Der Antrag ist an das zuständige Sozialamt (Gemeinde-, Stadt- bzw. Kreisverwaltung) zu richten, in dessen Bezirk die Rundfunkgeräte bereitgehalten werden. Bis zum Beginn einer Befreiung sind die Rundfunkgebühren zu entrichten.

    11. Müssen Kinder, die im Haushalt der Eltern leben und Rundfunkgeräte zum Empfang bereithalten, Rundfunkgebühren zahlen?
    Haushaltsangehörige (z.B. Kinder, Großeltern) müssen Geräte dann selbst anmelden, wenn sie eigenes Einkommen – wie BAFöG, Ausbildungsvergütung, Rente – haben, das den Sozialhilferegelsatz übersteigt (die Höhe des Satzes erfahren Sie beim zuständigen Sozialamt).
    Trifft dies nicht zu, sind die Rundfunkgeräte nicht anmelde- und gebührenpflichtig, sofern für den Haushalt bereits Rundfunkgeräte angemeldet sind.
    *

    Würde ich mal prüfen an Deiner Stelle...

    Außerdem klingt Deine Versicherung zu teuer - 60 EUR pro Monat bezahle ich gerade mal für mein Auto, inkl. VK.



  • HarryKeogh schrieb:

    250 Euro Miete (warm)
    49 Euro Abzüge für die Stadtwerke
    ---------------------------------
    = 299 Euro, nein ich könnte ohne extrahilfe nicht von 300 Euro leben

    + 90 Euro Benzin (ich will ja auch mal nach Hause fahren >300km, hin und zurück ~60 Euro + Fahrten zu/von Arbeit/Berufsschule)

    + ~15 Euro (die Woche) * 4 (Monat) Verpflegung zu Hause

    + ~8 Euro (Woche) * 4 (Monat) Mittagessen Mensa

    + ~20 Euro Telekom

    + GEZ

    + ~30 Euro diverse Versicherungen

    + alle 6 Monate 360 Euro Versicherung für meinen 7 Jahre alten Ka

    Dir ist natürlich schon klar, dass das schon ein relativ hohes Niveau ist?!



  • Marc++us schrieb:

    Ein Erfolg der Arztgebühr Anfang des Jahres war, daß die Leute weniger zum Arzt gingen, um die 10 EUR zu sparen. Natürlich wurde viel gejammert, daß man nun bei ernsthaften Krankheiten nicht mehr zum Arzt könne, usw.

    Ich bezweifle, dass sich die erhöhten Kosten für chronische, weil verschleppte Erkrankungen bereits nach einem Jahr bemerkbar machen, bin mir aber sicher, dass sie kommen werden.
    Allerdings wird offensichtlich darauf spekuliert, dass bis dahin die Krankenversicherung weitgehend auf private Finanzierung umgestellt wurde und diese Kosten dann nicht mehr (in voller Höhe) den Staat belasten.

    MikeSPK:
    Ich präzisiere: Wie leicht einem das als nicht von den Kürzungen Betroffener doch über die Lippen geht ...



  • @Marc++us:
    VollKasko, da inzwischen günstiger als Teilkasko (wegen alter), Haftpflicht allein finde ich persönlich unzureichend - lässt sich aber drüber streiten und wie gesagt alle 6 Monate

    @CarstenJ:
    Ach ja? Okay ich hab ausser denen in meiner BS Klasse keinen Vergleich
    aber weswegen

    - für die wohnung die an sich die billigste war die noch frei war?
    - weil ich einmal im Monat auch nach hause fahren möchte?
    - weil ich 15 Euro die Woche für Essen und Trinken ausgebe oder 8 Euro weil ich das billige Zeug aus der Mensa esse
    - Wegen der 20 Euro Telekom, von denen 15 für den Anschluss draufgehen? (ich weiß es gibt billigere Anbieter)


  • Mod

    HarryKeogh schrieb:

    @Marc++us:
    VollKasko, da inzwischen günstiger als Teilkasko (wegen alter), Haftpflicht allein finde ich persönlich unzureichend - lässt sich aber drüber streiten und wie gesagt alle 6 Monate

    Bei einem 7 Jahre alten Auto VK? Naja, Deine Entscheidung.

    Trotzdem sind 60 EUR VK pro Monat sehr teuer. Ich bezahle weniger, und es ist kein KA.



  • wie gesagt einfach Haftpflich find ich unzureichend und Teilkasko wäre bei dem auto teurer... okay man sollte vielleich noch sagen das es die Hamburg Manheimer ist, bei denen bin ich weil der vorher/immernoch auf meinem vater läuft (ich sie aber jetzt bezahle) und ich so in den Prozenten noch nicht so hoch bin... ich kann mich natürlich auch irren mit dem Preis geanu hab ich ihn auch nicht im Kopf aber es waren über 300, seh zu hause nochmal nach



  • Hallo,

    [OT]

    HarryKeogh schrieb:

    @CarstenJ:
    Ach ja? Okay ich hab ausser denen in meiner BS Klasse keinen Vergleich
    aber weswegen
    - für die wohnung die an sich die billigste war die noch frei war?
    - weil ich einmal im Monat auch nach hause fahren möchte?
    - weil ich 15 Euro die Woche für Essen und Trinken ausgebe oder 8 Euro weil ich das billige Zeug aus der Mensa esse
    - Wegen der 20 Euro Telekom, von denen 15 für den Anschluss draufgehen? (ich weiß es gibt billigere Anbieter)

    ich weiss natürlich nicht, wo du wohnst und die Umstände kenn ich auch nicht, aber ich habe für meine erste Wohnung die Hälfte bezahlt. Es ist wohl nicht Usus, dass jemand, der in der Ausbildung ist, eine Wohnung hat, die 299 Euro Miete kostet. Im Verhältnis gesehen halte ich das schon für Luxus. Ist natürlich Ansichtssache.

    Dass du nach Hause fahren willst, verstehe ich nur zu gut, allerdings sind 300 km * 2 Strecke auch Luxus. So manch einer kann sich das nicht leisten. Ein Sozialhilfeempfänger kann so eine Strecke vielleicht einmal im Jahr fahren.

    Sei mir nicht böse, aber das hört sich nicht so an, als wenn du finanziell richtig in Schwierigkeiten wärst, so wie es ein paar Threads vorher noch geklungen hat.
    [/OT]



  • HarryKeogh schrieb:

    wie gesagt einfach Haftpflich find ich unzureichend

    Ähhh... Warum ??? Teilkasko zahlt nur für Unwetterschäden, Wildschäden oder Diebstahl. Alles sehr, sehr unwahrscheinlich....
    Für alte Autos ist Teilkasko nutzlos...



  • Hallo,

    Für alte Autos ist Teilkasko nutzlos...

    Teilkasko zahlt zudem noch für Brandschäden. Und wieso sollten Diebstahl und Unwetterschäden unwahrscheinlich sein? Abgesehen davon kann man das so pauschal nicht sagen, kommt immer drauf an, was das kostet.



  • sry, löschen geht hier wohl nicht?



  • Hartz könnte man aber auch mal so sehen: Jetzt versucht sich der Staat selber zu retten. Momentan ist es doch so das wenn ein wirtschaftliches Datum veröffentlicht wird, sie binnen eines halben Jahres ins Schlechte korrigiert werden muß.

    Erwartete Arbeitslosenzahl 4,7 Mio, dann tatsächlich 5,9 Mio.
    Staatsverschuldung soll um 30 Millarden steigen, steigt aber um 40 Millarden + x
    Steuereinkommen fällt niedriger aus...
    Wachstumsprognosen gehen runter...

    Wenn der Staat für sich die Trendwende schafft geht in D die Stimmung aufwärts. (Für mich geht sie jetzt schon aufwärtz weil ich eben gerade einen Arbeitsvertrag in der Post gefunden habe den ich gleich unterschreiben werde:-))
    Sollte in Deutschland auch wieder die Wirtschaft anspringen sind auch wieder die Jobs da. Wenn es sich herumgesprochen hat das man in Deutschland wieder Geld machen kann, werden sie kommen. Die Arbeitslosen und sonstige Empfänger treten halt in Vorleistung. Zuerst die Kürzungen... und in ein paar Jahren dann auch die Jobs.

    Ich persönlich halte viele der Einschränkungen für sinnvoll. Viele Länder wie NL, Schweden, Finnland, GB, ... haben es so geschafft. Warum auch nicht wir?



  • Sei mir nicht böse, aber das hört sich nicht so an, als wenn du finanziell richtig in Schwierigkeiten wärst, so wie es ein paar Threads vorher noch geklungen hat

    bin ich nicht... aber ich hab nie gesagt das ich in finaziellen Schwierigkeiten stecke ich hab nur gesagt das am Monatsende nicht mehr VIEL übrig bleibt...
    und die Miete ist nur 250 Euro (warm)
    die anderen 49 Euro sind für Strom und Wasser welche nicht zur MIete gehören(also nicht an den Vermieter gehen), diese gehen an die Stadtwerke



  • ... schrieb:

    Ich persönlich halte viele der Einschränkungen für sinnvoll. Viele Länder wie NL, Schweden, Finnland, GB, ... haben es so geschafft. Warum auch nicht wir?

    weil dort wie Herr Platzeck (Ministerpräsident von Brandenburg) schon sagte das man sich zwar alles vom Ausland abguckt, was dort funktioniert, ohne die Rahmenbedingungen die dort herrschen zu beachten- Bsp. Erhöhung Stundenwoche (das gehört zwar nicht zu Hartz... oder täusch ich mich da?)



  • Jansen schrieb:

    Von der Polemik mal abgesehen ist das auch inhaltlich nicht korrekt. Durch die Streichung der "Einmal-Leistungen" wie das Stellen von Kühlschränken etc. durch das Sozialamt bekommen auch ehemalige Sozialhilfeempfänger nach der "Reform" weniger.

    Ich denke inhaltlich ist es sehr wohl korrekt. Wo der Kühlschrank herkommt ist doch dem Assi egal, ob nun vom SAmt, Nachbarn oder Schrottplatz. Deswegen wird er trotzdem nicht freiwillig Arbeiten gehen und Werte schaffen.

    Beispiel:

    In meinem Freundeskreis sind 4 Leute die sich allesamt sagen: "In meiner vom Sozialamt gestützten Mietbuzze komme ich doch um die Runden. Essen habe ich, Strom, Wasser bezahlt das SAmt, Urlaub mach ich nicht, Auto hab ich keins und ein Sternburger pro Abend springt trotzdem noch dabei raus. Wieso soll ich arbeiten gehen? Und wieso sollte ich bedingt durch Hartz IV arbeiten gehen?"

    Wer keine Ansprüche hat kommt auch so um die Runden. Es bleit so wie immer.

    Ganz Anders ist es z.B. für meine Mutter:

    - in der DDR für Herrenmode Dresden als Industrieschneiderin gearbeitet (übrigens für C&A und Hertie im goldenen Westen Cord- und Jeans-Hosen genäht) -> Knochenjob
    - nach der Wende wurde der Betrieb und alle damit verbundenen Subunternehmen (also die gesamte Textilbranche) von der Treuhand abgewickelt -> tausende Arbeitlose in Ostsachsen nur allein dadurch
    - bei uns im Landkreis sind offiziell 25% Arbeitslos (mit verdeckter Arbeitslosigkeit [Frührentner, ABM, Umschulungen ...] schätzungsweise 50%
    - die Chancen heute im 50km Umkreis als 53jährige schwehrbehinderte eine Arbeit zu bekommen == 0,000000
    - meine Mutter hat glücklicherweise eine Arbeit als Reinigungskraft für gigantische 3,50€/h gefunden, bei der sie sich im Monat ca. 130€ dazu verdient
    - durch das ALG II wird dieser Verdienst soweit angereichnet, dass Ihr davon theoretisch 24€ im Monat übrig bleiben. Wozu sollte meine Mutter also noch arbeiten gehen? Sie kommt besser, wenn sie zu Hause bleibt und bloß die 298€/Monat ALG II kassiert.

    Klasse oder? ALG vernichtet also u.U. Arbeitsplätze.


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