Cxu esperantistoj estas en cxi-forumo?



  • Cool, dann muss ich also nur Esperanto lernen um wem anders die Bude auszuräumen... 😃



  • Wo/Womit kann man das lernen?

    Ich will das auch.



  • gibt so kurse, beispielsweise:
    http://www.cursodeesperanto.com.br/bazo/index.html?de
    oder
    http://www.lernu.net/

    ich persönlich hab lieber bücher und mir deshalb diese hier angeschafft:
    Grosses Wörterbuch Esperanto-Deutsch | ISBN: 3875481933
    wörterbuch
    Esperanto-Grammatik | ISBN: 3875482441
    grammatik

    und noch "Nova Esperanta Krestomatio" ne ladung lesetexte.

    und zum lesen gibts natürlich auch die hier:
    http://eo.wikipedia.org/wiki/Ĉefpaĝo

    (die esperanto wikipedia hat übrigens etwa halb so viel artikel wie die spanische und ein zehntel der deutschen. das es keinen gibt der esperanto spricht kann man wirklich nicht sagen.)

    an vielen orten gibt es auch esperanto gesellschaften. hier in zürich hat die sogar einen eigenen kleinen laden.



  • Ich habe Spanisch in der Schule gelernt, und unser Lehrer hat uns auch mal kurz etwas über Esperanto erzählt- wäre zwar interessant, aber zeitlich wohl nicht machbar. *buhuuu*
    Tenor der Ausführungen: Esperanto ist einfacher&besser als allles andere.



  • absolute_beginner schrieb:

    Tenor der Ausführungen: Esperanto ist einfacher&besser als allles andere.

    Genau wie Java. 👍



  • nman schrieb:

    absolute_beginner schrieb:

    Tenor der Ausführungen: Esperanto ist einfacher&besser als allles andere.

    Genau wie Java. 👍

    Ja, genau so ein Mode-Quatsch 🤡 .



  • omg. Geht das wieder los...



  • MaSTaH schrieb:

    nman schrieb:

    absolute_beginner schrieb:

    Tenor der Ausführungen: Esperanto ist einfacher&besser als allles andere.

    Genau wie Java. 👍

    Ja, genau so ein Mode-Quatsch 🤡 .

    Heißt das, wenn man Java kann, muss man auch Esperanto lernen? *schluck* 🤡 😉



  • ich dachte immer das wäre das gleiche? Java == Esperanto
    *ultrarofl*



  • interpreter schrieb:

    omg. Geht das wieder los...

    *g*, irgendwie endet jeder zweite Thread in einem 8-Seiten Java-Flame... 🤡



  • MaSTaH schrieb:

    interpreter schrieb:

    omg. Geht das wieder los...

    *g*, irgendwie endet jeder zweite Thread in einem 8-Seiten Java-Flame... 🤡

    ...oder Microsoft-... :p 😃



  • - back to the topic -

    japro schrieb:

    (die esperanto wikipedia hat übrigens etwa halb so viel artikel wie die spanische und ein zehntel der deutschen. das es keinen gibt der esperanto spricht kann man wirklich nicht sagen.)

    an vielen orten gibt es auch esperanto gesellschaften. hier in zürich hat die sogar einen eigenen kleinen laden.

    Zeichen eines blühenden Kulturlebens also. Esperanto gibt es jetzt seit über 100 Jahren: Welche Werke wurden denn darin verfaßt, die auch Nichtesperantisten interessieren könnten?



  • Tenor der Ausführungen: Esperanto ist einfacher&besser als allles andere.

    Genau wie Java.

    OH OH ich glaube da ist jemand in Behandlung. 😃 🤡



  • Daniel E. schrieb:

    Zeichen eines blühenden Kulturlebens also. Esperanto gibt es jetzt seit über 100 Jahren: Welche Werke wurden denn darin verfaßt, die auch Nichtesperantisten interessieren könnten?

    ich kann diese frage lieder (noch) nicht beantworten. mir hat mal ein esperantist gesagt es gäbe vorallem viel dichtung.



  • japro schrieb:

    Daniel E. schrieb:

    Zeichen eines blühenden Kulturlebens also. Esperanto gibt es jetzt seit über 100 Jahren: Welche Werke wurden denn darin verfaßt, die auch Nichtesperantisten interessieren könnten?

    ich kann diese frage lieder (noch) nicht beantworten. mir hat mal ein esperantist gesagt es gäbe vorallem viel dichtung.

    Ich hatte jetzt eher an Filme oder Bücher, die ins Englische übersetzt wurden und in irgendwelchen Bestsellerlisten oder Literaturlexika stehen, gedacht. Weil, sind wir ehrlich, größere Mengen an Lyrik liest auch auf Deutsch niemand. Ich habe aber Probleme damit, mir vorzustellen, ein Schillergedicht in einen starres Muster, wie Esperanto es vorgibt, zu stecken. Das klingt dann wie ein Telephonbuch.



  • Daniel E. schrieb:

    Ich habe aber Probleme damit, mir vorzustellen, ein Schillergedicht in einen starres Muster, wie Esperanto es vorgibt, zu stecken. Das klingt dann wie ein Telephonbuch.

    hä? woher nimmst du das mit dem starren muster? durch die wortbildungsmöglichkeiten kann im esperanto viel genauer nuanciert werden als in den meisten anderen sprachen. die satzstellung ist eigentlich völlig frei. durch das zeitsystem können mit zuhilfenahme der partizipien 9 verschidene zeitverhältnisse ausgedrückt werden....

    wie gesagt kann ich dir über die literatur nicht viel sagen, da ich micht erst seit ein par wochen mit esperanto beschäftige. aber vielleicht findet man hier etwas:

    http://www.cs.chalmers.se/pub/users/martinw/esperanto/aalen/index_de.html



  • japro schrieb:

    Daniel E. schrieb:

    Ich habe aber Probleme damit, mir vorzustellen, ein Schillergedicht in einen starres Muster, wie Esperanto es vorgibt, zu stecken. Das klingt dann wie ein Telephonbuch.

    hä? woher nimmst du das mit dem starren muster?

    Spezifische Endungen für spezielle Wortarten sind keine Muster?

    wie gesagt kann ich dir über die literatur nicht viel sagen, da ich micht erst seit ein par wochen mit esperanto beschäftige.

    Was sind denn, nochmal für mich zusammengefaßt, die Hauptargumente für Esperanto. Wo ist der große Vorteil über zB Englisch oder Spanisch? Wo sind die Muttersprachler und die Kultur?
    Mir kommt das alles sehr sektenartig vor: Ein paar Wahnsinnige sprechen eine erfunde Kunstsprache, die natürlich in jeder Hinsicht besser ist, als alles, was existiert.

    aber vielleicht findet man hier etwas:

    9000 Datensätze, 100 Jahre Esperanto. Das macht 90 Datensätze/Jahr, wobei der größte Teil der 'Datensätze' Übersetzungen oder Abhandlungen über das wichtige und interessante Thema Esperanto sind. Ich finde das wirklich sehr lustig, ich weiß nicht, ob Du mich verstehst.



  • Daniel E. schrieb:

    Spezifische Endungen für spezielle Wortarten sind keine Muster?

    klar sind es muster. aber das ist im deutschen doch auch nicht anders, oder? es gibt einfach verschiedene endungen und ausnahmen. die endungen sind genauso vorgeschreiben wie im esperanto es gibt halt nur verschiedene für verschiedene worte. ich hab mal bei einem informatikwettbewerb mitgemacht, wo man unter anderem ein programm schreiben musst, welches zu deutschen substantiven den plural bildet. kaum eines der eingesendeten programme erreichte mehr als 90% treffequote. ich sehe keinen vorteil an einem so komplexen system. eine einfache grammatik muss ja nicht schlecht für die ausdrucksstärke der sprache sein.

    Daniel E. schrieb:

    Was sind denn, nochmal für mich zusammengefaßt, die Hauptargumente für Esperanto. Wo ist der große Vorteil über zB Englisch oder Spanisch? Wo sind die Muttersprachler und die Kultur?

    ich kann dir nur meine persönliche gründe nennen. die klare und eindeutig definierte grammatik verhilft mir zu einem besseren sprachverständnis generell (genau aus dem selben grund hab ich mich auch für latein interessiert). die sprache hat genau die schwachstellen nicht, über die ich mich seit jahren im französischen und im englischen ärgere. ausserdem mach ich manchmal gern sachen die etwas ausserhalb der norm sind (ja, ich bin ein richtiger rebell :D).

    ich lerne nicht esperanto, weil ich der meinung bin es sei nützlicher als spanisch oder englisch. es interessiert mich einfach, das ist sozusagen mein hobby. es gibt leute die haben es als hobby briefmarken zu sammeln, oder ihren keller mit modelleisenbahnen vollzupflastern... die müssen das auch nicht rechtfertigen, oder? es ist ja auch nicht so, dass ich jetzt esperanto lerne und denke ich könne mich damit auf der welt durchschlagen. ich lerne und benutze auch englisch und werde vielleicht auch mal spanisch lernen. aber das mach ich aus anderen gründen als esperanto.

    Mir kommt das alles sehr sektenartig vor: Ein paar Wahnsinnige sprechen eine erfunde Kunstsprache, die natürlich in jeder Hinsicht besser ist, als alles, was existiert.

    naja die begriffe "Wahnsinnige" und "Sekte" find ich etwas heftig. von mir aus sind esperantosprecher vielleicht etwas exzentrisch. sektenartige strukturen kann ich beim besten willen nicht erkennen. ausser für dich ist eine sekte eine minderheit, die spezielle interessen hat. dann sind aber briefmarkensammler, hobbyprogrammierer, campingfans und javaanhänger (SCNR) auch sekten.

    9000 Datensätze, 100 Jahre Esperanto. Das macht 90 Datensätze/Jahr, wobei der größte Teil der 'Datensätze' Übersetzungen oder Abhandlungen über das wichtige und interessante Thema Esperanto sind. Ich finde das wirklich sehr lustig, ich weiß nicht, ob Du mich verstehst.

    ich bin auch kein psycholog :D. ich glaube du willst einfach zeigen, das esperantisten dumme spinner sind, die nicht weiter als bis zu ihrem sprachhorizont sehen. es gibt vielleicht kein werk wie eine blechtrommel im esperanto und es ist auch klar, dass die sprache sich grossteils mit sich selbst beschäftigt, denn es ist eine plansprache und damit bis zu einem bestimmten punkt auch eine forschungsprojekt/experiment. meiner meinung nach kann eine sprache auch selbst interessant sein und nicht nur die dazugehörige literatur.

    das liegt natürlich auch daran, dass es wenige muttersprachler gibt (es gibt zweisprachig mit esperanto erzogene kinder). esperanto wird in der regel, von leuten gelernt, die sich für sprachen, oder für genau diese sprache interessieren. da ist es auch nicht verwunderlich, wenn sie nachher bücher über genau dieses thema schreiben. den krimi und den SF roman würden die meisten trotzdem noch in ihrer muttersprache schreiben, da das eirreichbare publikum einfach grösser ist.



  • Was genau fasziniert dich denn jetzt so an Esperanto, dass es wert ist, diese Sprache zu lernen?
    Ist es wirklich nur das einfache Regelwerk? Das fände ich ziemlich befremdend ...
    Wenn Esperanto wirklich nicht mehr zu bieten hat, dann ist es für sprachinteressierte Menschen, gerade für Sprachwissenschaftler, wohl von geringerer Bedeutung. Denn im Vergleich mit einer natürlich gewachsenen Sprache, ist das wirklich kaum erwähnenswert. Diese natürliche Sprachen sind ja nicht nur Träger eines Kulturkreises sondern auch als solches Kulturgut, das sich entwickelt hat und diese Entwicklungen mit sich trägt. Gerade dadurch wird eine Sprache ja erst für die Wissenschaft interessant.
    Eine tote, künstlich geschaffene Sprache, bietet da im Vergleich herzlich wenig sprachwissenschaftlich Interessantes ...

    Eine Sprache wie Esperanto wird also eher für Sozialwissenschaftler und Psychologen interessant - und da auch weniger die Sprache sondern ihre Sprecher.
    Versteh mich nicht falsch, ich finde es gut, dass du über den deutsch-englischen Tellerrand hinausschaust, aber ich finde deine Begründung (Interesse an Sprachen) nicht schlüssig - nicht schlüssig im Bezug auf Esperanto. Deswegen frage ich mich, was im Detail dich interessiert 🙂



  • japro schrieb:

    ich lerne nicht esperanto, weil ich der meinung bin es sei nützlicher als spanisch oder englisch. es interessiert mich einfach, das ist sozusagen mein hobby. es gibt leute die haben es als hobby briefmarken zu sammeln, oder ihren keller mit modelleisenbahnen vollzupflastern... die müssen das auch nicht rechtfertigen, oder?

    Das ist genau mein Punkt, den ich als nächstes ansprechen wollte. Auf der ersten Seite behauptest Du (und das tun alle Esperantisten, die mir je über den Weg gelaufen sind, deswegen regt's mich ja auch auf), es sei vom Konzept besser, als Englisch, Spanisch, oder Französisch. Das ist, als ob der Briefmarkensammler mir erzählt, daß Briefmarkensammeln eine ehrenwertere Tätigkeit sei, als Büroarbeit, oder der Hobbyeisenbahner behauptet, Modelleisenbahnen seien nützlicher als echter Zugverkehr. Ich habe nichts dagegen, wenn Du das lernst, wirklich nicht. Ich habe auch nichts gegen Leute, die Klingonisch oder Elbisch lernen, wobei das jetzt hier keine Gleichsetzung sein soll.


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