Überall wo Allah ist...



  • EnERgYzEr schrieb:

    reg schrieb:

    Ich möchte euch nur an die Kreuzzüge erinnern,
    total sinnloser Krieg im Namen des Kreuzes!!!

    Aber würden wir es heute noch tun?

    Wurde es denn nicht bereits "heute" schon getan?



  • randa schrieb:

    Und wieder werden alle Fremden, alle andersgläubigen (alle Musilme) über einen Kamm geschert.
    Manchmal glaube ich, keiner macht sich die Mühe sich damit auseinanderzusetzen.
    In überheblicher Arroganz reden wir (ich jedenfalls nicht) von Barbaren, doch wir sind selbst welche. Macht es denn einen unterschied, ob wir das hinter dem Schleier der Toleranz, der Menschenrechte und des Friedens tun? Das passt trefflich nicht nur auf die Amerikaner, sondern die Europäer genauso, wobei wir es vielleicht gut verstehen, uns als Union freidliebender, kompromiss- und hilfsbereiter Staaten hinzustellen.
    Macht mal einen Punkt.

    Bist du es nicht gerade, die in Standardphrasen verfällt (hoffe nich zu schroff
    ausgedrückt 😉 )? Wir wissen, dass wir differenzieren müssen und wir haben es
    bis jetzt in diesem Thread IMHO auch getan. Ausnahmen gibt es IMMER. Dieser
    Thread dreht sich aber im Speziellen um fanatische Islamisten.

    AJ schrieb:

    Wurde es denn nicht bereits "heute" schon getan?

    Tja, das ist die Frage. Sind wir besser oder nicht?

    Auf der einen Seite ja: Die Gleichberechtigung der Frauen ist bei uns zumindest
    in greifbarer Nähe, offiziell herrscht bei uns Religionsfreiheit und diese
    wird auch größtenteils so gehandhabt, es gibt (fast) keine deutschen
    Terroristen, die Übergriffe auf Andersgläubige halten sich im Rahmen (vgl.
    Irland-Konflikt, Nah-Ost).

    Andererseits: _Angeblich_ Krieg gegen den Islam (Irak), wobei ich das für un-
    wahr halte, unterschwellige Angst/Vorurteile, etc. in Deutschland

    Ich denke das Problem ist einfach, dass viele Islamisten noch sehr stark mit
    ihrem Glauben verwurzelt sind, was bei uns schon seit jahrzehnten/jahrhunderten (?)
    nicht mehr der Fall ist. Heute würde fast keiner mehr im Namen der Kirche auch
    nur irgendwas tun (nicht mal in die Kirche gehen 😉 😃 ).

    Außerdem stoßen sich viele Vorstellungen der Hardliner-Islamisten mit unseren
    freiheitlichen Vorstellungen. Wenn ich teilweise diese verschleierten Frauen
    auf unseren Straßen sehe, kommen manchmal richtige Aggressionen in mir hoch.
    Nicht gegen die Frau, sondern gegen den Glauben/Mann, der ihr das antut.

    Wers tatsächlich vom Herzen her freiwillig tut, der sei mir egal. Aber ich be-
    komme über meine Mum, die in einem Kindergarten arbeitet, wo zum größten Teil
    Ausländer sind, so einiges mit, wie es in islamischen Familie abbläuft
    (Ausnahmen bestätigen.... <-- ich kanns langsam nicht mehr ab).

    Wenn Frauen und Mädchen keinerlei Rechte haben und geschlagen werden, dann ist
    das nicht mehr normal und falls es durch den (heute gelebten) Islam gebilligt
    wird, dann ist dieser Glaube für mich falsch.



  • EnERgYzEr schrieb:

    Bist du es nicht gerade, die in Standardphrasen verfällt

    Welche denn? Beispiele.

    Wir wissen, dass wir differenzieren müssen und wir haben es
    bis jetzt in diesem Thread IMHO auch getan. Ausnahmen gibt es IMMER. Dieser
    Thread dreht sich aber im Speziellen um fanatische Islamisten.

    Aber in diesem Zusammenhang sind hier ein paar unkorrekte Aussagen gefallen. Vom Threadstarter und auch von dir. Darauf hab ich mich bezogen.

    es gibt (fast) keine deutschenTerroristen,

    Die gibt es. Es sind sogar schlimme Terroristen. Man nennt sie Nazis.
    Sie operieren nicht global, doch haben sie zu viele Anhänger.

    die Übergriffe auf Andersgläubige halten sich im Rahmen (vgl.
    Irland-Konflikt, Nah-Ost).

    Rahmen? In Irland tobt schon seit zu langem dieser Konflikt. Den würde ich auch mal barbarisch nennen. Kindersoldaten, Religionshass, und das hier in Europa unter den Christen.

    Heute würde fast keiner mehr im Namen der Kirche auch
    nur irgendwas tun

    Nicht in Europa, soviel ich weiß. Aber die Christen in Amerika machen mir Sorgen. Und diese dummen Fernsehprediger, von denen ich kürzlich einen auf Bayern 3 gesehen hab.

    Wenn ich teilweise diese verschleierten Frauen
    auf unseren Straßen sehe, kommen manchmal richtige Aggressionen in mir hoch.

    Ich habe den bescheidenen Eindruck, dass in Deutschland sehr viele muslimische Frauen das mittlerweile selbst entscheiden. Und manche (viele) verschleiern sich bewusst. Da brauchst du keinen Hass auf irgendjemanden scheiben.
    Die ganzkörperverhüllung in Schwarz wie in einigen muslimischen Ländern ist da wieder was anderes.


  • Mod

    Zwei Dinge sollte man bei der Diskussion beachten, weil oftmals immer wieder geschichtliche Vergleiche gezogen werden:

    1. Ja, das Christentum hat eine ziemlich üble Vergangenheit bzgl der Missionierung und Kreuzzüge. Trotzdem geht es bei dieser Diskussion um heute, um 2005 und die nächsten 20 Jahre. Es spielt in diesem Zusammenhang jetzt keine Rolle, wieviele 100000 Indianer durch die Kirche umkamen. Ebenso wenig hilft es, wenn man den heutigen islamistischen Kreuzzug mit dem christlichen Kreuzzügen der Vergangenheit aufwiegen will (jetzt dürfen die auch mal).

    2. Wir sind zwar kulturell christlich geprägt in Bezug auf Gesetze und Normen, aber ein Großteil unserer Bevölkerung lebt nicht nach religiösen Sitten und Maßstäben, besteht aus einer Art "gelebter Atheismus". Das ist zunächst mal so, ohne daß ich das irgendwie bewerten will. Daher ist es völlig natürlich, daß sich diese Gruppe von einer religiös bestimmten und expandierenden Gruppe bedroht sehen muß, noch dazu wenn diese als Stoßrichtung genau diese Lebensweise als Feindbild ausgibt. Wie wir aus vielen Gott/Atheismus-Diskussionen hier im Forum lernen konnten, begreifen viele Atheisten/Agnostiker selbst die katholische Kirche als Feindbild und als Bedrohung für die eigene Freiheit. Es ist daher konsequent auch eine andere mindestens ebenso konservativ auftretende Religion ebenfalls als Bedrohung zu sehen.



  • Ok, los gehts 😉 :

    randa schrieb:

    EnERgYzEr schrieb:

    Bist du es nicht gerade, die in Standardphrasen verfällt

    Welche denn? Beispiele.

    Ich meinte, dass über einen Kamm scheren. Das kommt immer wieder und ist einer
    Diskussion IMHO einfach nicht zweckdienlich. Jeder weiß, dass es Ausnahmen
    gibt und diese Ausnahmen sogar die Mehrheit stellen können.

    randa schrieb:

    es gibt (fast) keine deutschenTerroristen,

    Die gibt es. Es sind sogar schlimme Terroristen. Man nennt sie Nazis.
    Sie operieren nicht global, doch haben sie zu viele Anhänger.

    Hm okay. Aber ich würde sie nicht als religiös motiviert betrachten. Auch die
    Bezeichnung Terrorist ist wohl nicht ganz korrekt.

    randa schrieb:

    die Übergriffe auf Andersgläubige halten sich im Rahmen (vgl.
    Irland-Konflikt, Nah-Ost).

    Rahmen? In Irland tobt schon seit zu langem dieser Konflikt. Den würde ich auch mal barbarisch nennen. Kindersoldaten, Religionshass, und das hier in Europa unter den Christen.

    Hier hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. In Deutschland halten sich die
    Konflikte im Rahmen. Und bevor hier Einwände kommen, wollte ich mit

    (vgl. Irland-Konflikt, Nah-Ost).

    , dass ihr unsere Situation mit Irland und Nah-Ost vergleicht, wo es um einiges schlimmer zugeht.

    randa schrieb:

    Heute würde fast keiner mehr im Namen der Kirche auch
    nur irgendwas tun

    Nicht in Europa, soviel ich weiß. Aber die Christen in Amerika machen mir Sorgen. Und diese dummen Fernsehprediger, von denen ich kürzlich einen auf Bayern 3 gesehen hab.

    Die Fernsehprediger machen mir allerdings auch sorgen. Ich hab Angst um mein
    schönes Fernsehgerät 😉 😃

    randa schrieb:

    Wenn ich teilweise diese verschleierten Frauen
    auf unseren Straßen sehe, kommen manchmal richtige Aggressionen in mir hoch.

    Ich habe den bescheidenen Eindruck, dass in Deutschland sehr viele muslimische Frauen das mittlerweile selbst entscheiden. Und manche (viele) verschleiern sich bewusst. Da brauchst du keinen Hass auf irgendjemanden scheiben.
    Die ganzkörperverhüllung in Schwarz wie in einigen muslimischen Ländern ist da wieder was anderes.

    Also das seh ich anders. Wenn ich von der Verallgemeinerung Türke=Islamist aus-
    gehe, so laufen verdammt viele der türkischen Frauen/Mädchen verschleiert rum.
    Und ich kann mir bei den wenigsten vorstellen, dass sie dieses wirklich frei-
    willig tun. Und wie gesagt, ich habe Erfahrungswerte.


  • Mod

    EnERgYzEr schrieb:

    Wenn Frauen und Mädchen keinerlei Rechte haben und geschlagen werden, dann ist das nicht mehr normal und falls es durch den (heute gelebten) Islam gebilligt wird, dann ist dieser Glaube für mich falsch.

    Das schlimme ist, daß es vom Glauben durchaus nicht gebilligt wird.

    Aber der Glauben wird oftmals so ausgelebt.

    Eben der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Es nützt wenig sich auf Basis der Theorie zu verteidigen, wenn diese nur selten anzutreffen ist.

    Ich hatte in Ägypten letztes Jahr mit einem Ägypter eine Diskussion bzgl Verschleierung - er sprach deutsch, war Mitte 20, hat in Deutschland studiert und 5 Jahre gelebt, bevor er nach Kairo zurückging. Seine Frau ist total verschleiert. Er begründete das damit, daß es ein Schutz der Frau vor Vergewaltigungen wäre. Seine Begründung: in Europa vergewaltigen Männer Frauen und kleine Mädchen, weil sie diese sehen, davon erregt werden und diese dann mißbrauchen. Um das zu verhindern werden die Frauen in islamischen Ländern lieber mal verschleiert. (Seine Worte). Er hat auch auf die real nicht vorhandenen Vergewaltigungen (laut Statistik) hingewiesen.

    Zwei Dinge hat er nicht erzählt:

    1. daß man sich als Mann nach einer Vergewaltigung durch Heirat des Opfers der Verfolgung entziehen kann
    2. daß kein Mensch mitbekommt was in den 4 Wänden geschieht, da die Frauen ja gar nicht mehr öffentlich auftreten

    Abgesehen davon halte ich es für ziemlich ungeheuerlich 50% der Bevölkerung einzusperren, um Vergewaltigungen zu verhindern (wenn man seiner Argumentation folgt).

    Makaber in diesem Zusammenhang auch der folgende Artikel: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,315528,00.html



  • Natürlich sind einige Dinge im Islam aus unserer Sicht nicht in Ordnung. Aber das ist kein Grund, hier eine Missionierung in Sachen Moral zu starten. Wir müssen das respektieren und können ggf. Versuchen, ein paar vorsichtige Ratschläge zu geben.
    Genauso können Moslems unsere Gottlosigkeit hassen, aus ihrer sicht genauso begründet wie die Nachteile der Moslems aus unserer Sicht. Genauso unsere Konsumeinstellung, unsere Kommerzialisierung, unsere verfallenden Moralvorstellungen oder unsere Arroganz. Es gibt genug Dinge, die Moslems an uns finden könnten, genauso wie wir an Moslems finden können.
    Aber das Christentum hier in Europa in der Politik und bei den Bürgern voranzustellen, sozusagen gegen den Islam, obwohl der grißteil nicht mehr gläubig ist, ist absurd. Das wird häufig nur gemacht, weil wir nich ein paar schöne Kirchen und Kulturgüter aus einer ebenso schlimmen Zeit des Christentums haben, und wir daran gewöhnt sind. Und wir das gerne Stolz als tolerantes Christentum hinstellen, welches es gar nicht gibt, weil die gläubigen christen in der Minderheit sind und die "Toleranten" hier die Atheisten sind, denen das ganze eh egal ist. Denn andernfalls gäbe es gar keine Toleranz hier.
    Demnach ist der einzige Unterschied der, das im Islam viele den Glauben noch nicht verloren haben, weil es den westlichen Kultureinfluss wie die Medien etc dort nicht ausgeprägt gibt.

    btw, der Großteil der Muslime lebt in Armut. Auch wenn in Saudi Arabien scheinbar wegen des Öls das Geld an den Bäumen wächst, behält die Oberschicht alles. Es sind also ganz andere Lebensverhältnisse in Muslimischen Staaten, das ist auch der grund, warum man sie häufig als "Rückständig" bezeichnet. In einer solchen Gesellschaft sind Religion und ältere, patrarchalischere Sitten ausgeprägter als bei uns.
    Das kann sich in Zukunft durchaus ändern. Wobei zugegebenermaßen der Zusammenhang zwischen Armut und Glauben und Sitten so einfach auch nicht festgemacht werden kann.



  • Marc++us schrieb:

    Makaber in diesem Zusammenhang auch der folgende Artikel: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,315528,00.html

    Soviel Dummheit auf der Welt ... da kann man doch nur mit dem Kopfe schütteln.



  • Irrlicht schrieb:

    Wenn ich mir Seiten wie muslim-forum.de ansehe begreife
    ich langsam wie sich manche in ihren religiösen Wahn reinsteigern.

    Schon mal in das Forum von kath.net reingeschaut? Ich spare mir jeden Kommentar...



  • Kampf der Kulturen | ISBN: 3442151902

    Dass gefährliche Islamisten im 21. Jahrhundert die Rolle der Sowjet-Union (aus Sicht des Westens) übernehmen werden, hat bereits anfang der 90er der Soziologe Samuel Huntington dargelegt. Es ist leicht festzustellen, dass an allen Expansionsgrenzen des Islams (Süden - Sudan, Europa - Kosovo, Osten - Indien seien als Beispiele genannt), blutige Konflikte herrschen. Stand im 20. Jahrhunder noch der Kampf der Ideologien auf dem Programm, so steht im 21. Jahrhundert der Kampf der Kulturen an. Wie Huntington sagt, existieren der europäische, der nordamerikansiche, der südamerikanische, der islamische, der afrikanische, der russische und der fernöstliche Kulturkreis. Zukünftige Konflikte werden an den Grenzen dieser Kulturräume ausbrechen. Die Konflikte werden mit der Zielsetzung geführt werden, die jeweiligen Werte des eigenen Kulturraums durchzusetzen.

    Bereits anfang der 90er wurde über die Huntington-These sogar in Deutschland diskutiert, leider wurde sie vor allem von linken Feuilletonisten gleich aus ideologischen Gründen ins Abseits gestellt, weil sie dem herrschendem Dogma des Multi-Kulti widersprochen haben. Warnhinweise der Union, dass ohne vernünftige Integration der Immigranten auch deren Konflikte nach Deutschland eingeführt werden, trafen trotz PKK und anderem Zeitgeschehen auf taube Ohren. Um den militanten Islamisten Paroli bieten zu können, muss sich Europa auf seine christlich-humanistischen Werte zurückbesinnen.

    Die Islamisten sind die Vorreiter ins neue Jahrhundert, sie haben sich besonders schnell von Ihren Ideen des 20. Jahrhunderts (panarabischer sozialistischer Großstaat) gelöst und zurück zu ihren Wurzeln gefunden. Ähnliches findet aber auch in den anderen Kulturkreisen statt - Europa darf dabei nicht das Schlußlicht sein.



  • Aus vielen Diskussionen hier im Forum kann man ja ungefähr ableiten,
    wo die einzelnen Teilnehmer politisch stehen.
    Ich finde es sehr interessant, dass gerade diejenigen, die ich eher
    in der "linken Ecke" vermuten würde, sich stets für den Islam einsetzen.

    Mich kann man da auch ansiedeln, kann aber diese Haltung nicht verstehen.
    Immer dieses Toleranz geblubbere und wir dürfen das nicht verallgemeinern.
    Schwachsinn! Da kann ich auch Toleranz für Neonazis fordern, da auch
    nicht jeder Nazi gewalttätig ist.

    Ich bin in einem Türkenghetto aufgewachsen und hab eine ganz gute Vorstellung,
    was da abgeht. Meine türkischen Kumpels waren alle tolerant und hatten
    in der Siedlung deshalb keinen guten Ruf. Das geht ja noch, aber die
    Mädels, die sich von ihrer Unterdrückung befreien wollten (ich kannte 2),
    mussten alle Kontakte abbrechen und weit wegziehen, weil sie Angst hatten.

    Jajaja, das kann man nicht verallgemeinern, blablabla, nur
    Ausnahmeerscheinungen sind das sicherlich auch nicht!

    Das hat zwar nicht immer direkt mit der Religion zutun, aber negativ beeinflusst ( aus meiner Sicht) werden diese Leute dadurch sicherlich.

    Also: Keinen Fussbreit den Faschisten! Egal ob Sie sich Nazis oder
    Islamisten oder wie auch immer nennen.

    Jockelx



  • Nett, wie du versuchst, es gänzlich zu simplifizieren. Man kann es auch einfach machen und keine Tolernaz haben 🙂
    Und wie du Nazis und Islam unter einen Kamm scherst...Wunderbar! 🙂

    (vorsicht, Iro...ihr wisst schon 🙄 )



  • randa schrieb:

    Und wie du Nazis und Islam unter einen Kamm scherst...Wunderbar! 🙂

    Ist das so abwegig?
    Ist noch nicht lange her, als die Naziskins mit Palästinesertüchern zur
    Solidaritätsbekundung rumgerannt sind.
    Im übrigen wollte ich - wenn überhaupt - nur Nazis und Islamisten
    über einen Kamm scheren.
    Aber okay. Dann gibt es halt böse Faschisten (deutsche Nazis) und gute Faschisten (aus dem Ausland kommend und daher für einen Antifaschisten unantastbar).
    Zufrieden?

    Jockel



  • Nein. Deine ganze Aussage einfach zu billig. Ich kommentiere nichts.



  • Jockelx schrieb:

    randa schrieb:

    Und wie du Nazis und Islam unter einen Kamm scherst...Wunderbar! 🙂

    Ist das so abwegig?
    Ist noch nicht lange her, als die Naziskins mit Palästinesertüchern zur
    Solidaritätsbekundung rumgerannt sind.
    Im übrigen wollte ich - wenn überhaupt - nur Nazis und Islamisten
    über einen Kamm scheren.
    Aber okay. Dann gibt es halt böse Faschisten (deutsche Nazis) und gute Faschisten (aus dem Ausland kommend und daher für einen Antifaschisten unantastbar).
    Zufrieden?

    Jockel

    Na warum werden wohl die NEOnazis Solidarität für die Palästinenser zeigen. 🙄
    Sicherlich nicht, weil Neonazis allgemein Islamisten mögen.

    Aja und da sind wir schon bei einem anderen Wort, dass immer öffter falsch benutzt wird. Islamisten sind Leute, die an den Islam glauben und nicht nur alleine die fanatischen Irren. Das ist als würde man Deutscher als Synomym für Neonazi verwenden.

    EnERgYzEr schrieb:

    Ich meinte, dass über einen Kamm scheren. Das kommt immer wieder und ist einer
    Diskussion IMHO einfach nicht zweckdienlich. Jeder weiß, dass es Ausnahmen
    gibt und diese Ausnahmen sogar die Mehrheit stellen können.

    10 Terroristen sind also "normal" (keine Ausnahme) und 100000e sind Ausnahmen?? Faszinierende Denkweise.

    Nochmal: Es liegt nicht am Glauben, sondern am Menschen, was er daraus macht! Der Kopftuchzwang usw. hat nichts mit dem Glauben an sich zu tun. "Interpretationen" zum eigenen Vorteil waren schon immer die Stärken der Glaubensoberhäupter (nicht nur im Islam).

    Mein Apell: Trennt bitte Glaube mit Fanatismus.



  • AJ schrieb:

    EnERgYzEr schrieb:

    Ich meinte, dass über einen Kamm scheren. Das kommt immer wieder und ist einer
    Diskussion IMHO einfach nicht zweckdienlich. Jeder weiß, dass es Ausnahmen
    gibt und diese Ausnahmen sogar die Mehrheit stellen können.

    10 Terroristen sind also "normal" (keine Ausnahme) und 100000e sind Ausnahmen?? Faszinierende Denkweise.

    Ich glaube hier hast du mich falsch verstanden. Ich meinte: Es bringt nichts
    bei jedem Post zu bekunden, dass es auch Ausnahmen gäbe, nur um nicht gleich
    als Nazi abgestempelt zu werden. Wir haben hier -hoffentlich- keine Nazis und
    so sollte es reichen zu schreiben: "Ich kenne viele xyz, die abc getan haben",
    statt "Ich kenne viele xyz, die abc getan haben. Aber ich kenne auch ganz viele
    xyz, die ganz lieb sind".

    Und ich gebe Jockelx in einem Recht: Es bringt nichts aus Toleranz die Augen
    vor der Realität zu verschließen!

    Sowohl Jockelx als auch ich haben Beispiele aus der PRAXIS geliefert. Dagegen
    solltet ihr argumentieren und nicht nur eure Toleranz bekunden!

    Außerdem: Europa IST christlich. Wir sind zwar nicht mehr gläubig, aber die
    christlichen Werte haben uns sehr, sehr stark geprägt.

    Die Islamisten sind die Vorreiter ins neue Jahrhundert, sie haben sich besonders schnell von Ihren Ideen des 20. Jahrhunderts (panarabischer sozialistischer Großstaat) gelöst und zurück zu ihren Wurzeln gefunden. Ähnliches findet aber auch in den anderen Kulturkreisen statt - Europa darf dabei nicht das Schlußlicht sein.

    Was forderst du damit? Kannst du das nochmal genauer erläutern? Zurück zum
    Glauben? Zurück zur Vergangenheit? Kultur ist kein statisches Gebilde sondern
    im stetigen Wandel. Wir müssen in die Zukunft denken auf Basis unserer
    Vergangenheit! Oder wolltest du etwas ganz anderes sagen?



  • Dann gibt es halt böse Faschisten (deutsche Nazis) und gute Faschisten (aus dem Ausland kommend und daher für einen Antifaschisten unantastbar).

    Damit gebe ich dir vollkommen recht. Wir müssen auf Fanatiker aller Lager
    achten. Auch auf die katholischen z.B. aber auch auf die islamistischen.



  • EnERgYzEr schrieb:

    Außerdem: Europa IST christlich. Wir sind zwar nicht mehr gläubig, aber die
    christlichen Werte haben uns sehr, sehr stark geprägt.

    Das positive war wohl eher die Aufklärung bzw das Zeitalter der Vernunft. Die toll ausgeschmückten Kirchen, finanziert mit den Ablassbriefen, haben wir natürlich auch noch, aber ich zähle das nicht so unbedingt zur glorreichen Vergangenheit.
    Die christlichen Werte sind sicher bis zu einem gewissen Grad Toleranz, kein Krieg, kein Tod etc. Aber das sind nicht so sehr die Werte, die die Menschen früher gelernt und übernommen haben. Die Aufklärung hat und diese Werte beigebracht, und noch einige mehr. Es war nicht das Christentum.

    Es bringt nichts aus Toleranz die Augen
    vor der Realität zu verschließen!

    Oh, also wenn du mich damit meinst, dann glaube ich nicht, das ich das getan habe. Ich habe hier an die Toleranz appeliert und Gründe/Argumente dazu aufgeführt. Das es Terroristen gibt usw weiß jeder und es ist für mich jetzt nicht wert, darüber noch so groß Worte zu verlieren. Ich will an so einer Stelle immer mal darauf hinweisen, das wir nicht so viel (wenn überhaupt) besser als andere sind.

    Dagegen
    solltet ihr argumentieren und nicht nur eure Toleranz bekunden!

    Tja, wie gesagt, Terror gibts schon, und Opfer, und ich habe nicht die Absicht was dagegen zu Argumentieren. Stimmt ja auch.



  • AJ schrieb:

    Nochmal: Es liegt nicht am Glauben, sondern am Menschen, was er daraus macht! Der Kopftuchzwang usw. hat nichts mit dem Glauben an sich zu tun. "Interpretationen" zum eigenen Vorteil waren schon immer die Stärken der Glaubensoberhäupter (nicht nur im Islam).

    Mein Apell: Trennt bitte Glaube mit Fanatismus.

    Der Witz, den Du nicht zu kapieren scheinst, ist: Das tut der Glaube selbst nicht. Da sprengen irgendwelche Terroristen im Namen des Islams Schulkinder in die Luft, und was sagen die geistigen Führer des Islam? Die brummeln in ihren Rauschebart, daß diese guten Schäfchen es beim Kampf für die gerechte Sache ein wenig übertrieben hätten und dergleichen. Was soll man davon bitteschön halten?



  • AJ schrieb:

    Nochmal: Es liegt nicht am Glauben, sondern am Menschen, was er daraus macht! Der Kopftuchzwang usw. hat nichts mit dem Glauben an sich zu tun. "Interpretationen" zum eigenen Vorteil waren schon immer die Stärken der Glaubensoberhäupter (nicht nur im Islam).

    Mein Apell: Trennt bitte Glaube mit Fanatismus.

    Der Witz, den Du nicht zu kapieren scheinst, ist: Das tut der Glaube selbst nicht. Da sprengen irgendwelche Terroristen im Namen des Islams Schulkinder in die Luft, und was sagen die geistigen Führer des Islam? Die brummeln in ihren Rauschebart, daß diese guten Schäfchen es beim Kampf für die gerechte Sache ein wenig übertrieben hätten und dergleichen. Was soll man davon bitteschön halten?


Anmelden zum Antworten