Überall wo Allah ist...
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EnERgYzEr schrieb:
Das frage ich mich auch manchmal. Wenn man den fundamentalen Islamisten glauben
darf, steckt dahinter ja ein ausgewiefter Plan von den ultra-konservativen der
US-Regierung.Sicher ist das nicht unbegründet. Was die Rechten in Amiland ausbrüten, weiß ich nicht, aber es kommt immer wieder komisches dabei heraus. Allerdings ist das auch nur ein Teil des ganzen.
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Zum Thema 11.09.2001:
Die Amis wussten angeblich von einen geplanten Terroranschlag auf eine Großstadt. Sie haben nur gewartet um "endlich" ihren Krieg gegen den Terror führen zu können.
Allgemein:
Jeder Extremist / Fundamentalist oder wie die sich alle nennen sind auf ihrer Weise Barbaren. Ob die Moslems mit dem Selbstmordattentätern sind oder die Amis mit der Criuse Missle -> es trifft immer unschuldige!!!
Wisst Ihr überhaupt warum die Moslems so radikal geworden sind:
Die Amis haben im kalten Krieg die Taliban finanziert und den armen Leuten so zu einen einigermassen guten Leben verholfen. Ziel war es die Russen aus Afghanistan zu vertreiben. Irgendwann ist der kalte Krieg (offiziell) beendet worden und die haben den Leuten den Geld / Nahrungshahn abgedreht -> einfach fallengelassen....
Das rechtfertigt keineswegs eine Terrorgruppe zu gründen, nur die Amis haben ein Problem: Sie haben 50% aller Terroristen selber ausgebildet im Umgang mit Waffen, Sprengstoff, Minen und vor allem im verdeckten Kampf.Gruß Ivo
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Ivo schrieb:
Allgemein:
Jeder Extremist / Fundamentalist oder wie die sich alle nennen sind auf ihrer Weise Barbaren. Ob die Moslems mit dem Selbstmordattentätern sind oder die Amis mit der Criuse Missle -> es trifft immer unschuldige!!!
Wisst Ihr überhaupt warum die Moslems so radikal geworden sind:
Die Amis haben im kalten Krieg die Taliban finanziert und den armen Leuten so zu einen einigermassen guten Leben verholfen. Ziel war es die Russen aus Afghanistan zu vertreiben. Irgendwann ist der kalte Krieg (offiziell) beendet worden und die haben den Leuten den Geld / Nahrungshahn abgedreht -> einfach fallengelassen....
Das rechtfertigt keineswegs eine Terrorgruppe zu gründen, nur die Amis haben ein Problem: Sie haben 50% aller Terroristen selber ausgebildet im Umgang mit Waffen, Sprengstoff, Minen und vor allem im verdeckten Kampf.Gruß Ivo
Hier schmeißt du aber einiges durcheinander.
Es stimmt zwar, dass die USA die Taliban beliefert haben, allerdings sind die
Taliban nicht Hauptträger des islamischen Fundamentalismus. Genauso wie die
Taliban AFAIK weltweit relativ wenig Einfluss auf die Moslems haben.Der Fanatismus geht von den kleinen Gruppierungen in Deutschland und überall
auf der Welt aus.Außerdem würde ich sagen: Terrorismus != Fanatismus
Ivo schrieb:
Zum Thema 11.09.2001:
Die Amis wussten angeblich von einen geplanten Terroranschlag auf eine Großstadt. Sie haben nur gewartet um "endlich" ihren Krieg gegen den Terror führen zu können.
Das halte ich für gewagt. Es stimmt, dass es Hinweise gab auf einen Anschlag.
Aber den Amerikanern vorzuwerfen, dass sie den Anschlag absichtlich hin-
genommen haben, ist eine starke Behauptung, die du nicht beweisen kannst.Möglich ist es allerdings. Schließlich weiß man aus neusten Untersuchungen,
dass der Angriff auf Pearl Harbour nicht nur provoziert wurde, sondern sogar
geschickt von der US-Regierung eingefädelt wurde. Dies ist erst jetzt bekannt
geworden, da die Unterlagen bis jetzt unter Geheimhaltung waren.Möglicherweise können wir in 60 Jahren ähnliches über 9/11 sagen...
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Das halte ich für gewagt.
Tja, das kommt drauf an. Auf diesem Gebiet ist vieles Spekulation. Es ist mal interessant, das Ivo das so konkret sagt, den eine solche Meinung ist besonders auf öffentlicher Ebene sehr unpopulär.
Ich denke, da ist was wahres dran.
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EnERgYzEr schrieb:
Es stimmt zwar, dass die USA die Taliban beliefert haben
Die USA haben den pakistanischen Geheimdienst unterstützt, der wiederum die Aufstände in Afghanistan unterstützt hat.
Möglich ist es allerdings. Schließlich weiß man aus neusten Untersuchungen,
dass der Angriff auf Pearl Harbour nicht nur provoziert wurde, sondern sogar
geschickt von der US-Regierung eingefädelt wurde. Dies ist erst jetzt bekannt
geworden, da die Unterlagen bis jetzt unter Geheimhaltung waren.Dann immer raus mit den nachprüfbaren Fakten. Die Berichte sagen, daß den USA ein riesiger Haufen mit Informationen vorlag, die mehr oder minder inkonsistent und widersprüchlich waren. Der Gedanke, daß man Großteile seiner Pazifikflotte mal so vernichtet, um in einen Krieg einzusteigen, den man zu dem Zeitpunkt gar nicht wollte ("Germany first"), ist eh nicht sonderlich stichhaltig, sondern verschwörungstheoretischer Unfug.
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Es wurde öffentlich von der US-Regierung bestätigt, das Pearl Harbour zum Zeitpunkt des Geschehens voraussehbar und eingeplant war. Man begründete dies mit der Notwendigkeit, den Krieg zu beenden.
Ebenso war es mit Vietnam. Das nach Druck veröffentlichte Paper von der US-Regierung besagt, das die Geschichte mit dem Vietnamesischen Schnellboot, das einen Angriff startete auf ein Amerikanisches Marineschiff, nicht stimmt.
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Daniel E. schrieb:
Dann immer raus mit den nachprüfbaren Fakten. Die Berichte sagen, daß den USA ein riesiger Haufen mit Informationen vorlag, die mehr oder minder inkonsistent und widersprüchlich waren. Der Gedanke, daß man Großteile seiner Pazifikflotte mal so vernichtet, um in einen Krieg einzusteigen, den man zu dem Zeitpunkt gar nicht wollte ("Germany first"), ist eh nicht sonderlich stichhaltig, sondern verschwörungstheoretischer Unfug.
Es ist gerade ein Buch von einem amerikanischen Geschichtswissenschaftler
erschienen (weiß Titel leider gerade nicht). Dieser hat durch akribische
Suche den letztendlichen Beweis gefunden:Ein von der US-Regierung unterzeichnetes Papier, auf dem beschrieben wurde, wie
die Japaner zu dem Angriff gezwungen werden sollten. Es wurde alles so ein-
gerichtet, dass dieser Angriff für Japan die einzige Option blieb. Sie MUSSTEN
es tun.Die Pazifik-Flotte bestand aus veralteten Schiffen, die eh demnächst ausge-
mustert worden wären. Und die US-Regierung WOLLTE den Krieg gegen die Achsen-
Mächte, da man den Handel gefährdet sah und England unterstützen wollte.
Nur war das Volk auf Anti-Kriegs-Kurs. Das hat sich durch Pearl Harbour enorm
geändert. Danach stürmten die freiwilligen die Armee-Büros.Der Wissenschaftler ist übrigens der Meinung, dass dieser Schritt richtig war
und auch ich tendiere in diese Richtung.
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randa schrieb:
Es wurde öffentlich von der US-Regierung bestätigt, das Pearl Harbour zum Zeitpunkt des Geschehens voraussehbar und eingeplant war. Man begründete dies mit der Notwendigkeit, den Krieg zu beenden.
Dann kannst Du ja sicher auch die Papiere der Regierung hier vorlegen, nehme ich an. Wenn nicht, dann erlaube mir, das weiterhin für das zu halten, was es ist.
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Das mit der Flotte hab ich auch mal im Spiegel oder so gelesen, also ist sicher was wahres dran.
Na das mit dem durcheinanderbringen, halte ich nicht so, mit dem Taliban war nur ein Beispiel von vielen, wo die Amis eine Gruppe gefördert haben und als Sie ihr Ziel erreicht haben in der Wüste verotten lassen. Die ganzen Anschläge haben ja mit Ende des kalten Krieges erst verstärkt zugenommen. Im Iran z.B. war es genauso...Gruß Ivo
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nö, ich erlaube nicht, aber was soll ich schon machen

Such doch im Internet. Vorläufig kann ich dir nur das und das hier bieten, ich weiß nicht, inwiefern sie die entsprechenden Informationen beinhalten.
Das sind Historische Fakten, interessiere dich dahingehend.
Und nein, ich habe diese Papiere nicht ausgedruckt vorliegen.
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randa schrieb:
nö, ich erlaube nicht, aber was soll ich schon machen

Such doch im Internet.Die Untersuchungen des Kongresses und der Navi liegen allerdings hier ftp://ftp.purdue.edu/pub/Liberal-Arts/History/pha/pearl.harbor/
Das könntest Du lesen (deutlich über tausend Texte) und dich dann nochmals zu dem Thema äußern. Aber für obskurantistische Verschwörungstheoretiker, die die US-Regierungsinstitutionen zitieren, und dann nicht mal wissen, was sie herausgefunden haben, ist mir meine Zeit zu schade. Genau wie bei EnERgYzEr. Diese Argumentation ist aber sowas von alt und ausgeleiert, daß es eine Frechheit ist, sie nochmals als Buch herauszugeben. In der Bücherei stehen Bücher mit den gleichen Argumenten mit (c) 1982.
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Daniel E. schrieb:
Das könntest Du lesen (deutlich über tausend Texte) und dich dann nochmals zu dem Thema äußern. Aber für obskurantistische Verschwörungstheoretiker, die die US-Regierungsinstitutionen zitieren, und dann nicht mal wissen, was sie herausgefunden haben, ist mir meine Zeit zu schade. Genau wie bei EnERgYzEr. Diese Argumentation ist aber sowas von alt und ausgeleiert, daß es eine Frechheit ist, sie nochmals als Buch herauszugeben. In der Bücherei stehen Bücher mit den gleichen Argumenten mit (c) 1982.
Pearl Harbor ist bewiesen. Da gibt es keine Verschwörungen mehr und auch keine
Unklarheiten. Das Dokument existiert und wurde erst 60 Jahre nach dem Angriff
veröffentlichet, so dass ein Buch von 1982 nicht die selbe Argumentation
enthalten kann. Außerdem braucht man keine Argumenatation, wenn man einen
endgültigen BEWEIS hat.Oder willst du behaupten, dass die Unterschriften gefälscht sind?
Ich hab durch die Sache eher zufällig erfahren, als ich die Sendung Kultur-
zeit angezappt hatte, wo gerade die Buchvorstellung lief.Die einzige Frage die an PH noch ungeklärt ist: Kann man das Vorgehen der
Regierung rechtfertigen?
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Schnell dahergeredet. Aber egal, glaub was du willst.
Aber könnten wir zurück zum Topic kommen?
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EnERgYzEr schrieb:
Pearl Harbor ist bewiesen. Da gibt es keine Verschwörungen mehr und auch keine Unklarheiten. Das Dokument existiert und wurde erst 60 Jahre nach dem Angriff veröffentlichet, so dass ein Buch von 1982 nicht die selbe Argumentation enthalten kann. Außerdem braucht man keine Argumenatation, wenn man einen endgültigen BEWEIS hat.
Du bist total merkbefreit, stimmt's? Die Argumentation, wenn man das Geschreibsel mal euphemistisch so nennen will, die Du hier vorgetragen hast, findet sich schon seit X Jahren in Büchern von Verlagen, die sonst nur publizieren, daß die Relativitätstheorie falsch, falsch und nochmal falsch ist. Aber gut.
Oder willst du behaupten, dass die Unterschriften gefälscht sind?
Ich kenne das Buch nicht. Es würde mich aber erstaunen, daß niemand in den seit zehn Jahren offenen Akten je sowas gefunden haben will; weder die Navy, noch der US-Kongreß, noch alle Historiker. Außer, natürlich, dein Autor, der nicht mal einen Namen hat. Doch, das glaube ich sofort.
Ich hab durch die Sache eher zufällig erfahren, als ich die Sendung Kulturzeit angezappt hatte, wo gerade die Buchvorstellung lief.
Dann muß es ja stimmen.
Die einzige Frage die an PH noch ungeklärt ist: Kann man das Vorgehen der
Regierung rechtfertigen?Da es nicht so ist, ist das eine Frage der Theorie. Aber ich bin für den Spaß schon zu haben: Nein, es ist nicht zu billigen. Der Effekt, den man angeblich erreichen wollte, wäre haarscharf der gleiche Geblieben, wenn man sich mit den japanischen Fliegern eine (vorbereitete) Schlacht geliefert hätte.
randa: Nein. Danke für's Mitspielen.
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die Diskussion ist jetzt endgültig vollkommen überflüssig.
Wenn nicht jemand das Topic wieder aufgreift, sind wir verloren *g*
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Ivo schrieb:
Zum Thema 11.09.2001:
Die Amis wussten angeblich von einen geplanten Terroranschlag auf eine Großstadt. Sie haben nur gewartet um "endlich" ihren Krieg gegen den Terror führen zu können.
Daß Ihr das niemals kapieren könnt... natürlich wussten die Dienste von den Planungen. Und wenn man sich hinterher dann alle Hinweise ansieht haut man sich an die Stirn "na klar, New York und Flugzeuge, oh Scheiße". NUR VORHER IST SOWAS KOMPLIZIERT.
Was soll man denn mit einem Hinweis "in den nächsten 2 Monaten wird in einer Stadt mit Flugzeugen ein Terrorakt verübt" anfangen. Der ist völlig wertlos. Vor allem weil man ja gleichzeitig auch noch den Hinweis "in der nächsten Woche wird in einem Hafen mit einem Schiff ein Terrorakt verübt" bekommen hat.
So ein Dienst ist einfach eine Organisation mit einem riesigen Informationschaos und 1000 Leuten. Alles wird zusammengetragen, jeder weiß was. Wenn es gut läuft, findet man den roten Faden und kann etwas verhindern. Aber die Masse besteht aus vagen Informationen.
Habt Ihr denn wirklich so wenig Lebenserfahrung, daß Ihr das aus dem Alltag in Firmen und Behörden nicht kennt? Das wundert mich immer wieder. Oder glaubt Ihr den Filmen? Macht mal 3 Monate Kundendienst in einer Firma, dann wisst Ihr, was ich mit unklaren Informationen meine. Und hinterher, wenn's Ärger gibt, wissen alle von dem Fax. Das ist hier ganz genauso. Die Geheimdienste arbeiten genauso Sch...e und chaotisch wie jede x-beliebige Behörde oder Firma.
Daher widerspricht es jeglicher Lebenserfahrung, hieraus irgendwelche Schlüsse ziehen zu wollen.
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Ok dann mal los

Bush und bin Laden waren doch vor xx Jahren Partner einer Ölgesellschaft.
Zapata Oil ? Warum hat sich bin Laden so derbe gewandelt ? Größenwahn oder ?
http://www.tenntimes.org/SECTIONS/Big-Oil/bigoil-02.html
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randa schrieb:
die Diskussion ist jetzt endgültig vollkommen überflüssig.
Wenn nicht jemand das Topic wieder aufgreift, sind wir verloren *g*Die Diskussion um den radikalen Islam endet immer mit einer Diskussion um die Untaten der Amis. Ich habe doch schon Seiten vorher gesagt, daß keiner die Indianer hervorkramen soll.
Aber es endet immer so.
"Wir sind vom Islam bedroht."
"Die wehren sich nur gegen die Amis."
"Die Amis sind böse und Mörder."
"Europa wird bald Krieg gegen die Amis führen." (das kam hier noch nicht vor, aber so ab Seite 10 wird das jemand fordern, war in den anderen Diskussionen auch so)Europa ist schwach und willenlos. Wir sind weder in der Lage uns den Herausforderungen der Zukunft zu stellen (wirtschaftliche Weltlage), noch haben wir den Willen unsere Sicherheit zu verteidigen.
Der Marsch der 68er durch die Institutionen hat sein Ziel erreicht - überall nur noch freundlich lächelnde laissez-faire Entscheider. Das war das Ziel der 68er. Sie haben die Macht übernommen und lassen uns und unsere Zukunft im Dreck sitzen.
Aber wir sind jetzt eine Friedensmacht.
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und überhaupt..sieht Bush sen. auf diesem Bild nicht irgendwie
etwas wie Mr.Burns (ja Simpsons) aus ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Bush_und_Jelzin.jpg
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Nur mal was am Rande:
Warum gibt es bei der Bezeichnung "Islamist" Mißverständnisse, die offenbar eine Entlastung der anderen Moslems erfordern? Ein Islamist ist nach allgemeiner Verwendung ein Extremist, der den Islam als Schild mißbraucht (mich erstaunt dabei, daß Wikipedia den Islamisten mit dem Moslem gleichsetzt).Zur sonstigen Diskussion sag ich mal nix, da sowieso schon alle Aspekte angesprochen wurden. Find's aber toll, daß man auch nach Jahren in dieses Forum schauen und die Leute an ihrer Argumentation wiedererkennen kann.
