Quelloffenes Windows oder Linux?
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Umfrage: Quelloffenes Windows oder Linux? (erst Post unten lesen!)
Auswahl Stimmen Prozent Windows 24 51.1% Linux 23 48.9% Hi,
wenn ihr die Wahl hättet, ob ihr lieber Windows (Version nach eurer Wahl), wenn es open source wäre und so die großen Sicherheitslücken gefixt wären bzw. die unnötigen Netzwerkdienste deaktiviert wären, oder Linux (Distribution und Version nach Wahl) auf eurem PC haben wollt, was würdet ihr nehmen?
Für Windows spricht natürlich die gute Hardwareerkennung, aber für Linux die viel höhere Flexibilität. Der Einfluss der Software für die Plattform zählt nicht, stellt euch einfach vor, alles gibt es für beide Plattformen (ist ja heute fast schon so :D).
ChrisM
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Wenn Windows ordentlich funktioniert und sicher ist, spricht nicht viel dafür, auf Linux umzusteigen.
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ChrisM schrieb:
Der Einfluss der Software für die Plattform zählt nicht, stellt euch einfach vor, alles gibt es für beide Plattformen (ist ja heute fast schon so :D).
IMHO geht das nicht. Alleine die grafische Oberfläche, die bei Windows fest zum System gehört. Würde man die ganzen Dinge von Unix auf Windows übertragen, wäre es kein Windows mehr.
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Erhard Henkes schrieb:
Wenn Windows ordentlich funktioniert und sicher ist, spricht nicht viel dafür, auf Linux umzusteigen.
Ich glaube, du kennst Linux überhaupt nicht wirklich.
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Schon eine etwas seltsame Frage irgendwie...
Ich denke, dass die meisten Leute, die auf OpenSource wert legen, also "basteln" wollen, stets Linux nehmen. Egal ob Windows offen wär oder nicht.
Für Windows entscheiden sich dann eben die Leute, die Arbeiten am Computer zu erledigen haben und sowieso keine Zeit zum durchstöbern der Quellcodes hätten.Aber wie gesagt: Ich glaube nicht, dass die Offenlegung der Windows Sourcen sehr viel ändern würde. Zumindest nicht für private User.
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ChrisM schrieb:
[...] wenn es open source wäre [...]
Wenn, was für die Offenlegung nötig wäre, die ganzen zusammengekl ... ähh ... auften Code-Teile entfernt wären, dann wäre von Windows nicht mehr viel übrig, womit sich die Frage erübrigt hätte.

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LOL, deshalb ist es ja auch für Windows ein großes Problem, wenn es demnächst Software Patente gibt und nicht für Linux.

Microsoft ist IMHO eine der innovativsten Firmen überhaupt.
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ohne "softwareeinfluss" ?...
das ist ja der eigntl. grund warum weniger leute linux hawm, wenn z.B. für die ganzn gamer hier die ganzen games auf linux laufn würdn - gleiche fps usw...
warum dann windows ?...
dieses fiktive gedankenspiel wird zu keinem ende kommen....
wenn das ohne softwareeinfluss ist, kannst du ja auch nichts sagen von z.B. weniger treiber oder schlechtere treiber usw....
njo..
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Windows XP hat 45 Millionen Zeilen Code. Ich glaube wenn dort jeder mitarbeiten würde, wäre es ziemlich buggy.
Liebe Grüße
Real
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Linux, weil man dort immer noch die Konsole hat, die viel mehr kann...
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Mr. B schrieb:
Linux, weil man dort immer noch die Konsole hat, die viel mehr kann...
lol, ich liebe die "Spüre die Macht des AWK"-User

MfG SideWinder
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So eine Umfrage bringt nichts und landet wieder in einem Flame.
Ich bin mit WIndows genauso zufireden wie mit Linux. Beide haben ihre Fehler und BUGS.
WIndows läuft seit nunmehr 8 MOnaten auf meinem Laptop. Es braucht zwar zum starten 8 Minuten und ich muss mich an und wieder anmelden das ich alle Trayincons sehen (sind nur 8 und außer Logitech, NVIDIA, NAV, Rechnerüberw. alle andere Standard) kann funktioniert er. Es laufen auch keine aussergewoehnlichen Programme ausser Apache. Problem war aber vorher schon.
IN der Firma laufen die Linuxe als Server einwandfrei.
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Ich glaube, du kennst Linux überhaupt nicht wirklich.
Win2K+SP4 läuft stabil. Damit kann man arbeiten.
Dann kommen die Sandkästen zum Experimentieren:
WinXP: inzwischen mit diesem tollen SP2. Das kommt mir nicht auf die Platte (nur für Kunden).
Linux (bei mir Suse 8.2): Ein dickes Linux-Buch wartet noch darauf intensiv gelesen zu werden. Mir gefällt die Vielfalt der Programme bei Linux nicht. Jeder hat irgendwie sein eigenes "Linux".
Um es auf den Punkt zu bringen: OS sind überhaupt nicht interessant, es sei denn man entwickelt sie selbst (da kommt man allerdings nicht sonderlich weit).
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Der Einfluss der Software für die Plattform zählt nicht, stellt euch einfach vor, alles gibt es für beide Plattformen (ist ja heute fast schon so ).
Meinst du mit Einfluss der Software auch das unterliegende Design? Wenn ja, würde es ja kein Unterschied machen, was du nimmst.
Ansonsten würde ich Linux nehmen, da das System aufgeräumter wirkt als Windows.
Optimizer schrieb:
Microsoft ist IMHO eine der innovativsten Firmen überhaupt.
und was haben die so innovatives gemacht, ausser mit schlechter Software viel Geld zu verdienen?
BTW.
zu den Windows Interna http://www.osnews.com/story.php?news_id=8079
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kingruedi schrieb:
zu den Windows Interna http://www.osnews.com/story.php?news_id=8079
Ein interessanter Beitrag.
Er zeigt allerdings meiner Meinung nach eher auf, welcher Zwickmühle ein kommerzieller OS-Anbieter ausgesetzt ist.
In der Vergangenheit hat MS immer darauf geachtet, daß alles abwärtskompatibel ist - anscheinend sogar bzgl. bestimmter Apps. Daraus entstanden Dinge wie im Artikel erwähnt. Sicherlich zu kritisieren.
Im neuen Servicepack 2 zu XP hat MS nun viele Dinge ausgeschaltet, deaktiviert und einige Applikationen laufen nicht mehr einwandfrei, da sie eigentlich buggy waren, und nun dieser Bug gefixt wurde. Die Reaktion der Anwender: Riesensauerei, das SP2 taugt nix, da nichts mehr läuft.
Da hat's ein OS-OS sicherlich leichter, dort fordert man einfach, daß alle abhängigen Applikationen ab einem gewissen Kernel neu compiliert werden müssen. Vom Gesamtaufwand her ist das zwar technisch die saubere Lösung, aber der generierte Aufwand insgesamt ist auch nicht zu verachten.
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@Marc++us
ja natürlich, die Leute erwarten immer, dass die Software ohne Probleme weiter läuft und das zieht sich immer so weiter, so dass heutige Rechner mit den ersten PCs noch kompatibel sind.Aber das sorgt dafür, dass man neue Ideen gar nicht, schlecht oder nur langsam umsetzen kann. Im Endeffekt ist das was heutige PCs machen können im Gegensatz zu dem was man machen könnte, ein Witz (das ist natürlich jetzt nicht nur die Schuld von Windows). Und das sich mit so einer Vorgehensweise Sicherheitslücken um Sicherheitslücken in den Code schleusen ist auch klar.
Wobei eine gute Taktik wär eine neu entwickelte Architektur, die einfach einen x86er PC als Einbaukarte mitliefert (oder via Software emuliert), für die kompatibilität. Aber das wär wiederum zu teuer. Naja, so sind wir eben gefangen in dem Kreislauf von Rückkompatibilität.
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und was haben die so innovatives gemacht, ausser mit schlechter Software viel Geld zu verdienen?
Vergiss es.
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SideWinder schrieb:
Mr. B schrieb:
Linux, weil man dort immer noch die Konsole hat, die viel mehr kann...
lol, ich liebe die "Spüre die Macht des AWK"-User

Fang nicht wieder an, einen Streit zu entfachen...

Aber manche Leute bei MS sitzen wirklich auf ihren Millionen und sind satt. Manche Programme haben echt geile Fehlermeldungen ("Tastatur funktioniert nicht. Zur Hilfe drücken Sie bitte F12") und sowieso, manche Programme von MS SIND eben mies. Aber ich sach dazu nichts mehr.
Marc++us schrieb:
In der Vergangenheit hat MS immer darauf geachtet, daß alles abwärtskompatibel ist
Vielleicht wäre es wirklich besser, eine ähnliche "Revolution" wie bei Mac zu machen. Wer weiß, vielleicht wäre Windows wirklich besser als jetzt. Ich meine, man kann doch nicht Jahrzehnte lang fast dieselbe Architektur benutzen.
Was ich aber immer noch am geilsten finde, ist, dass Bill Gates n Mac benutzt

Mr. B
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Was macht denn Suse, Redhat ...? Wollen die etwa kein Geld verdienen?

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Mr. B schrieb:
Manche Programme haben echt geile Fehlermeldungen ("Tastatur funktioniert nicht. Zur Hilfe drücken Sie bitte F12")
Muss eien urban legend sein, habe ich nochnie gesehen so eine Fehlermeldung.
und sowieso, manche Programme von MS SIND eben mies. Aber ich sach dazu nichts mehr.
Unter Linux gibt es bestimmt auch OpenSource Programme, die eben mies sind.
Was ich aber immer noch am geilsten finde, ist, dass Bill Gates n Mac benutzt

Quellenangabe?
Und wenn es so wäre, ja und? Er ist eben nicht so verbohrt, wie so mancher hier der Linux für eine Gottesgabe hält. Jedes Betriebssystem hat seine Daseinsberechtigung: Linux für die Bastler, Windows für die, die einfach ein Betriebssystem installieren, ein Programm installieren wollen und dann damit arbeiten, ohne vorher beides erst kompilieren zu müssen. Und Mac ist eben für die Grafikbearbeitung und DTP bestens geeignet. Und wie ein Profi hat er eben das für Aufgabe tauglichste Werkzeug gewählt und seine DigiCam Bilder mit einem Mac nachbearbeitet.