Quelloffenes Windows oder Linux?
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Hi,
ich habe für Windows gestimmt und das diesmal nicht aus sicht von einem Coder sondern von einem "dummen" Otto-Normalverbraucher:
1. Windows ist benutzerfreundlicher vorallem in Sachen Treiberinstallation! (Ich kann ein Lied davon singen, weil mein Freund und paar andere nicht codet und ich ihm nen Treiber installieren muss. Oder weil er keine Ahnung hat wieso der X-Server andauernd abschmiert)
2. Ein OS sollte einfach für den Normalanwender was zum Spielen sein und ne "Schreibmaschine" oder für Internet sein. Kurz: Windows ist darin besser ausgestattet mit guter integrierter GUI und co. bei Linux muss man alles von Hand machen (grauenhaft ohne Ahnung) oder man benutzt YaST2 was viele auch überfordert.
3. Windows ist einheitlicher im gegensatz zu Linux. Wie schon kingruedi (glaub ich war das) sagte hat "jeder irgendwie sein eigenes Linux" und damit reden wir jetzt nicht von den Konfigurationen.
4. Mehr Hilfen zu Programmen und ein einheitlicher Support. Ich kann mich noch gut dran erinnern als ich mal OpenOffice benutzt habe, ich bin regelrecht verzweifelt um eine popelige Tabelle formatiert zu erstellen. Die Doku war schlecht! Das ist der Vorteil (meiner Meinung nach) direkt wieder bei MS, der Support ist prima (auch wenn man kein Internet hat! ist der Tel-Support SEHR gut) während man bei Linux sich erstmal auf die Community verlassen muss, aber was wenn kein Internet? Tel-Support kann man oft knicken, unfreundlich wie Telekom und genau so "fachmännisch".
5. Startzeiten (Okay issn blöder Punkt ist aber einer!): Windows XP braucht max. 10 sec bis es oben ist auf meinem PC und denen in der Schule (1,4 GHZ) während meine SuSE-Linux version fast 5 Minuten braucht und das OHNE Netzwerk. Für den Ottonormalanwender, der "nur mal kurz" seine Mails abrufen will wird dies schon zur langweiligen Raucherpause.
usw.
Ihr seht immer aus der sicht des Coders, okay ihr seid ja Coder
Aber der Großteil dieser Erdbevölkerung sind nunmal Ottonormalverbraucher die von der Baustelle kommen, aus dem Krankenhaus, oder sonst wo und die können nicht coden und aus dieser Sicht müsst ihr das mal betrachten!Ich erinnere mich gut an meinen Opa, der hat zu seinem 80. einen PC bekommen (er ist nun 86) mit Windows, der hat sich mega schnell zurecht gefunden! Dann hat er was von Linux gehört (und der ist wirklich für Neuerungen und High-Tech SEHR offen!) und bat mich ihm Linux zu zeigen, ich hab ihn SuSE Linux 8.2 mal drauf geworfen neben der Windows-Partition welche nun XP hat. Es hat keine 48 Stundeng gedauert, da sollte ichs direkt wieder runterwerfen weil er daran seine "Letzten Nerven" dran aufgebraucht hat, nur um ins internet zu kommen oder einen Liebes-Brief an seine Frau zu schreiben. Dabei gilt SuSE eigentlich als sehr einsteigerfreundlich und "blöde" ist er nicht, trotz seines Stolzen Alters.
Was ich damit sagen will: Nehmt euch mal andere Sichtperspektiven.
Wenn Microsoft den Windows SourceCode freigeben würde, würden damit haufenweise Sicherheitslücken und Stabilitätslücken genau so gut geschlossen werden wie unter Linux und der Ottonormalverbraucher hätte dadurch einen konfortableren PC den er einfach "mal so" benutzen kann der auch noch anwenderfreundlicher ist.
- nix da

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MaSTaH schrieb:
kingruedi schrieb:
MaSTaH schrieb:
Btw, auf einem Mac kann man sich mit der entsprechenden Zusatzsoftware von MS auch ein Windows installieren.
das glaube ich nicht. Vielleicht in einem PC Emulator, aber ansonsten habe ich noch nichts von einem Windows für PPC gehört.
Meine ich doch
MaSTaH schrieb:
Btw, auf einem Mac kann man sich mit der entsprechenden Zusatzsoftware von MS auch ein Windows installieren.
http://www.microsoft.com/mac/products/virtualpc/virtualpc.aspx
VirtualPC ist zufällig so eine Emulationssoftware.
Das einzigste was also installiert wird, ist VirtualPC.Liebe Grüße
Real
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Hallo,
nix da schrieb:
Hi,
ich habe für Windows gestimmt und das diesmal nicht aus sicht von einem Coder sondern von einem "dummen" Otto-Normalverbraucher:
1. Windows ist benutzerfreundlicher vorallem in Sachen Treiberinstallation! (Ich kann ein Lied davon singen, weil mein Freund und paar andere nicht codet und ich ihm nen Treiber installieren muss. Oder weil er keine Ahnung hat wieso der X-Server andauernd abschmiert)
Sagen wir es mal so, die Treiberinstallation, so wie sie unter Windows ablaeuft,
gibt es unter Linux nicht. Sie ist eigentlich sehr einfach, aber wie du sagtest,
reden wir von Otto-Normalverbrauchern und denen kann man kein Laden von Modulen
per Hand aufdruecken, da geb ich dir absolut recht. Aber da ein Otto-Normal-
verbraucher i.d.R. einen vorinstallierten Rechner kauft, hat sich das Problem
so lange erledigt, bis er mal neue Hardware einbaut, fuer die spezielle Treiber
benoetigt werden.2. Ein OS sollte einfach für den Normalanwender was zum Spielen sein und ne "Schreibmaschine" oder für Internet sein. Kurz: Windows ist darin besser ausgestattet mit guter integrierter GUI und co. bei Linux muss man alles von Hand machen (grauenhaft ohne Ahnung) oder man benutzt YaST2 was viele auch überfordert.
Bei einem vorinstallierten Windows, wie auch Linux, musst du in dieser
Richtung nichts mehr machen. Des weiteren sollte man den Anwendungszweck eines
OS nicht ausser Acht lassen. Auch habe schon in dem anderen Thread bereits
gesagt, dass ich nicht verstehe, warum die Distributoren ihre Werke so
verunstallten. Linux ist nicht umstaendlicher oder weniger anwenderfreundlicher,
es ist einfach ein anderes OS, mit einem anderen Konzept, mit anderen
vorgehensweisen. Es ist kein Windows, so wie auch der Mac kein Windows ist oder
Os/2 kein Windows war oder Novell kein Windows ist.....3. Windows ist einheitlicher im gegensatz zu Linux. Wie schon kingruedi (glaub ich war das) sagte hat "jeder irgendwie sein eigenes Linux" und damit reden wir jetzt nicht von den Konfigurationen.
Prinzipell korrekt. Leider backt jeder Distributor seine eigene Distribution.
Linux ist uebrigens ueberall gleich.4. Mehr Hilfen zu Programmen und ein einheitlicher Support. Ich kann mich noch gut dran erinnern als ich mal OpenOffice benutzt habe, ich bin regelrecht verzweifelt um eine popelige Tabelle formatiert zu erstellen. Die Doku war schlecht! Das ist der Vorteil (meiner Meinung nach) direkt wieder bei MS, der Support ist prima (auch wenn man kein Internet hat! ist der Tel-Support SEHR gut) während man bei Linux sich erstmal auf die Community verlassen muss, aber was wenn kein Internet? Tel-Support kann man oft knicken, unfreundlich wie Telekom und genau so "fachmännisch".
Keine Einwaende, absolut korrekt. SuSE & Co. bieten zwar Support an, aber im
Grossen und Ganzen ist das ein KO-Kriterium fuer Linux- und Unixdistributionen.5. Startzeiten (Okay issn blöder Punkt ist aber einer!): Windows XP braucht max. 10 sec bis es oben ist auf meinem PC und denen in der Schule (1,4 GHZ) während meine SuSE-Linux version fast 5 Minuten braucht und das OHNE Netzwerk. Für den Ottonormalanwender, der "nur mal kurz" seine Mails abrufen will wird dies schon zur langweiligen Raucherpause.
Leider sind die Distributionen von SuSE und Co., IMHO, uebersaettigt. Es wird
sehr viel geladen, was man nicht braeuchte. Ob mit Netzwerk oder nicht, ist
eigentlich egal, denn das macht nicht viel aus. Was oft lange braucht, ist die
Hardwareerkennung, denn Linux verlaesst sich nicht auf das BIOS und versucht
die Hardware selbst zu erkennen. Dafuer kann ich aber eine Platte, auf der
Linux installiert ist, einfach in ein anderes System installieren, welches ein
anderen Chipsatz verwendet. Bei Windows NT (und hoeher) muss ich dafuer erst
Vorkehrungen treffen, damit ich mich nicht in einem Bluescreen wiedersehe.Nicht sehr schlimm, man muss es nur wissen. Aber der Otto-Normalbenutzer wird
sowas wahrscheinlich eh nicht machen, daher ist es jetzt hier uninteressant.Ich erinnere mich gut an meinen Opa, der hat zu seinem 80. einen PC bekommen (er ist nun 86) mit Windows, der hat sich mega schnell zurecht gefunden! Dann hat er was von Linux gehört (und der ist wirklich für Neuerungen und High-Tech SEHR offen!) und bat mich ihm Linux zu zeigen, ich hab ihn SuSE Linux 8.2 mal drauf geworfen neben der Windows-Partition welche nun XP hat. Es hat keine 48 Stundeng gedauert, da sollte ichs direkt wieder runterwerfen weil er daran seine "Letzten Nerven" dran aufgebraucht hat, nur um ins internet zu kommen oder einen Liebes-Brief an seine Frau zu schreiben. Dabei gilt SuSE eigentlich als sehr einsteigerfreundlich und "blöde" ist er nicht, trotz seines Stolzen Alters.
Nun ich kenne jemanden aus unserer Linux-Usergroup, dessen Vater ist 76 und er
arbeitet mit SuSE Linux. Hier sollte man nicht von einem auf alle schliessen.
Auf beiden Seiten koennten wir sicher das Wort 'viele' anwenden.Was ich damit sagen will: Nehmt euch mal andere Sichtperspektiven.
Wenn Microsoft den Windows SourceCode freigeben würde, würden damit haufenweise Sicherheitslücken und Stabilitätslücken genau so gut geschlossen werden wie unter Linux und der Ottonormalverbraucher hätte dadurch einen konfortableren PC den er einfach "mal so" benutzen kann der auch noch anwenderfreundlicher ist.
- nix da

"anwenderfreundlicher" ist mir zu subjektiv. Sagen wir fuer viele "angenehmer",
da es gewohnter ist.mfg
v R
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Real schrieb:
VirtualPC ist zufällig so eine Emulationssoftware.
Das einzigste was also installiert wird, ist VirtualPC.
Das habe ich doch gesagt. 
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@nix da
Der Ottonormal User weiss aber auch nicht wie er Treiber unter Windows installiert oder sich dort etwas einrichtet. Die Leute kommen weder mit Linux noch mit Windows klar. Die nehmen einfach das was vorinstalliert ist, vorallem da sie sich weder für technische noch für fanatische Aspekte interessieren. Und man kann mit beiden Systemen arbeiten, dass kann man nicht bestreiten und das tun sehr viele Leute.Und Linux ist mittlerweile auch so weit, dass Treiber automatisch geladen werden. Zum Beispiel wenn ich einen USB Stick anstecke, dann lädt mir das System die passenden Treiber und wenn ich den Automounter Dämon nutzen würde, wär das auch sofort gemountet. Das ist unter Windows und Linux genau so leicht.
PCs sind IMHO für den Durchschnittsuser eh viel zu komplex und ich kenne einige Leute, die sich deswegen Apple Computer gekauft haben.
Aber hey, wir sind hier in einem Programmiererforum, wir reden nicht von Normalusern, sondern von PowerUsern, die Ahnung von Computern haben. Und gerade da schränkt mich Windows IMHO zu sehr ein.
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nix da schrieb:
5. Startzeiten (Okay issn blöder Punkt ist aber einer!): Windows XP braucht max. 10 sec bis es oben ist auf meinem PC und denen in der Schule (1,4 GHZ) während meine SuSE-Linux version fast 5 Minuten braucht und das OHNE Netzwerk. Für den Ottonormalanwender, der "nur mal kurz" seine Mails abrufen will wird dies schon zur langweiligen Raucherpause.
Du vergleichst ein vermülltes SuSE-Linux, auf dem sämtliche verfügbaren Pakete installiert sind, mit einem gut konfigurierten WindowsXP.
Zum Vergleich: Mein gentoo ist in ca. 20 Sekunden da, WindowsXP in ca. 45 Sekunden .
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Der Ottonormal User weiss aber auch nicht wie er Treiber unter Windows installiert oder sich dort etwas einrichtet. Die Leute kommen weder mit Linux noch mit Windows klar.
und viele leute fragen noch nach zich jahren zum wiederholten male, wie man unter windows xp ein zip archiv entpackt, grad erst wieder erlebt *kriese bekomm*
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Was ich damit sagen will: Nehmt euch mal andere Sichtperspektiven.
*lol* langsam geht mir das thema linux vs. windows aufn keks. gut, ich les mir gern die meinungen anderer durch, aber in letzter zeit kommt nix neues dazu.
nein, ich will keine andere sichtperspektive. ich bin froh, dass ich linux gut anwenden kann. wie schon gesagt, vielleicht ist es auch besser, dass die anfänger windows benutzen... und der, der windows benutzen will, soll und darg es weiterbenutzen - es interessiert mich nicht mehr so... (vielleicht, wenn ne neue version kommt -> longhorn. apropos: weiß einer, wann die rauskommt?
)Mr. B
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Mr. B schrieb:
(vielleicht, wenn ne neue version kommt -> longhorn. apropos: weiß einer, wann die rauskommt?
)Microsoft sprach vor 2 Wochen noch von 2006.
Allerdings erinnere ich mich an die ewigen Terminkorrekturen von Win95.
Also sicher eher 2007. Geht man davon aus, das die neuen Treiber auch eine Warmlaufphase haben, würde ich sagen, so in 4 Jahren etwa ist es gut benutzbar.Allerdings möchte ich wirklich bezweifeln, dass gerade Longhorn einen Linux- Nutzer umzustimmen vermag. Ich befürchte eher das Gegenteil, weil es mir scheint, als würde Longhorn viele Vorteile vom heutigen Windows abzustoßen versuchen. Aber 4 Jahre sind eine halbe Ewigkeit.
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Longhorn soll ja zunächst auch erst in einer abgespeckten Version rauskommen (u.a. ohne WinFS).
Ansonsten sind TCPA und Produktaktivierung schon mal zwei Gründe, bei Linux zu bleiben...
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TCPA hat mit Hardware zu tun und nicht mit Software, ist also sicherlich nicht in Windows "integriert".
MfG SideWinder
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Longhorn braucht glaube ich mindestens 4-7 GHZ und auch ziemlich viel RAM.
Liebe Grüße
Real
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Leider gibt es die TCPA seit 2003 nicht mehr

(der neue "Feind" ist viel "gefährlicher")
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Real schrieb:
Longhorn braucht glaube ich mindestens 4-7 GHZ und auch ziemlich viel RAM.
Liebe Grüße
RealNein, das tut es nicht. Es laeuft auf den handelsueblichen PC's ohne Probleme.
[edit]
Die wollen doch nicht die Kunden verjagen. Ich glaube kaum, dass in 2 Jahren
die ganze Welt entsprechende neue Hardware anschaft, nur weil Longhorn rauskommt :).
[/edit]mfg
v R
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http://www.theinquirer.net/?article=15724
wobei sich das ja durch das fehlen von WinFS geändert haben kann.
Übrigens gibt es für Linux bereits WinFS ähnliche Lösungen und TCPA Treiber gibt es auch schon länger für Linux (von IBM und einer Uni)

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kingruedi schrieb:
TCPA Treiber gibt es auch schon länger für Linux (von IBM und einer Uni)

Und wer braucht so was?
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