NRW : SPD will das Sitzenbleiben abschaffen.
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Was haltet ihr davon?
Ich denke, die Gesellschaft muss endlich einmal verstehen, dass wir nicht zu viel, sondern zu wenig Leistungsdruck an den Schulen haben.
Es wäre mal wieder ein weiterer Schritt in die völlig falsche Richtung imho.
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Ganz im Gegenteil. Hoffentlich wirds irgendwann umgesetzt

Hoffentlich auch in ganz Deutschland.
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So ein Quatsch! Am besten schaffen wir auch Noten ab. Schlechte Noten können zu schweren Depressionen führen...
Btw, schaut mal auf Google-News. Interessantes Bild neben dem Beitrag zum Erdbeben in Japan. Die Technik scheint noch nicht völlig ausgereift zu sein
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Die Sozen und ihre abstrußen Ideen... Wenn die das umsetzen, dann wird die Mehrheit der Schulabsolventen am untersten Leistungsende zu finden sein. Ausgenommen einer kleinen Gruppe die entweder sich selbst motivieren kann, oder von außen (Eltern) motiviert wird. Da die meisten Eltern sich aber nicht um ihre Kinder kümmern, wird der Durchschnitt stark sinken. Allerdings wäre das auch eine gute Vorauswahl für ein Studium; diejenigen, die sich selbst motivieren können, werden auch ohne große Probleme das Studium schaffen. Somit wäre dann eine gute Schulleistung auch wieder ein deutlicher Hinweis auf die Hochschulbefähigung des Schülers.
Allerdings vermute ich hinter diesen Plänen primär den Hintergedanken, Ausgaben zu sparen. Damit verkaufen die roten Brigaden Deutschlands Zukunft. Die Union würde niemals auf solche Gedanken kommen, sie kennt die Anforderungen der Wissensgesellschaft.
Union-Fan
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Was ne dumme Idee. Man kann doch nicht alle Kinder einer Altersgruppe gleich-
setzen. Es gibt nun mal Unterschiede in der Entwicklungsgeschwindigkeit.Auch ist für viele das Sitzenbleiben ein letzter Hinweis, dass sie etwas tun
müssen. Und ich kenne mehrere Leute, denen das Sitzenbleiben wirklich was
gebracht hat. Vorher waren sie jene, die nur Scheiße gebaut haben und als
sie dann sitzengeblieben sind, haben sie die Gelegenheit ergriffen und
sich grundlegend verändert. Das klappt nicht immer aber ab und zu klappt es.
Einer der Schüler von denen ich sprach, ist jetzt sogar unter den Jahrgangs-
besten.
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Ihr vergesst, das andere Länder ein noch lockereres Modell erfolgreich umnsetzen (erfolgreicher als Deutschland allemal).
Ihr kritisiert an der Falschen Stelle und gebt Aussagen über die Zukunft, die so gar nicht eintreffen müssen.
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randa schrieb:
Ihr vergesst, das andere Länder ein noch lockereres Modell erfolgreich umnsetzen (erfolgreicher als Deutschland allemal).
Ihr kritisiert an der Falschen Stelle und gebt Aussagen über die Zukunft, die so gar nicht eintreffen müssen.Was meinst du mit lockereres Modell?
PS: Wir sind die erste Schule Schleswig-Holsteins (oder sogar Deutschlands),
die am Schül-TÜV teilnimmt. Wenn man sich die Fragen ansieht, die jeder Schüler
Lehrer und die Eltern bekommen, weiß man schon das die Sache zum scheitern
verurteilt ist.Außerdem find ich das deutsche Schulmodell relativ in Ordnung. Mag sein, dass
die PISA-Studie schlecht war - aber über die Aussagekräftigkeit kann man sich
streiten. Das einzige, wo ich Verbesserungsbedarf sehe, ist dass die Kurs/
Klassengröße kleiner sein muss. Aber sonst: Die Lehrer sind i.O., der Lehrplan
ist i.O. und ich hab nicht das Gefühl, dass ich total verblödet bin.
Jeder profitiert halt soviel, wie er selbst profitieren will.Das unser Schulgebäude auseinanderfällt seh ich als meinen Beitrag zur
Sanierung des Staatshaushaltes an

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Union-Fan schrieb:
Die Sozen und ihre abstrußen Ideen... Wenn die das umsetzen, dann wird die Mehrheit der Schulabsolventen am untersten Leistungsende zu finden sein. Ausgenommen einer kleinen Gruppe die entweder sich selbst motivieren kann, oder von außen (Eltern) motiviert wird. Da die meisten Eltern sich aber nicht um ihre Kinder kümmern, wird der Durchschnitt stark sinken. Allerdings wäre das auch eine gute Vorauswahl für ein Studium; diejenigen, die sich selbst motivieren können, werden auch ohne große Probleme das Studium schaffen. Somit wäre dann eine gute Schulleistung auch wieder ein deutlicher Hinweis auf die Hochschulbefähigung des Schülers.
von der einebnung unserer dreiteilung hat keiner was gesagt- warum klammerst du realschüler und hauptschüler aus?
es wäre nur logisch, sitzenbleiben abzuschaffen, denn wenn sich endlich mal ein bildungspolitiker an die grundgesetzlichen vorgaben halten würde, gäbe es keine schulversager.
wichtig ist aber nicht, ob jetzt an ergebnissen rumgefrickelt wird, sonder nwie die bildung selbst ist. daher bin ich dafür, daß man alle kinder auf eine schule schickt- ohne teilung, denn kinder verhalten sich leider oft unbewußt si, wie es von ihnen erwartet wird, und das führt halt dazu, daß ein kind sich selbst dann auf das niveau eines schulzweigs einstellt, wenn es vielleicht besser sein könnte.Union-Fan schrieb:
Allerdings vermute ich hinter diesen Plänen primär den Hintergedanken, Ausgaben zu sparen. Damit verkaufen die roten Brigaden Deutschlands Zukunft. Die Union würde niemals auf solche Gedanken kommen, sie kennt die Anforderungen der Wissensgesellschaft.
ne, die union ist ja schon auf den gedanken gekommen, denn sie spart an bildung, wo es nur geht. und wer die frechheit hat, zu studieren, der soll dafür gefälligst in zukunft auch gleich fürs erststudium zahlen- perfekt. das einzige, was die union kennt (und damit auch praktiziert), ist bildungspolitik des 19. jahrhunderts- nur wer reich ist, wird gebildet, wer nicht, hat pech gehabt. was ür auswüchse das hat, zeigt da hessische internatsschlößchen.
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scrub schrieb:
daher bin ich dafür, daß man alle kinder auf eine schule schickt- ohne teilung, denn kinder verhalten sich leider oft unbewußt si, wie es von ihnen erwartet wird, und das führt halt dazu, daß ein kind sich selbst dann auf das niveau eines schulzweigs einstellt, wenn es vielleicht besser sein könnte.
Das wäre eine Katastrophe. Es gibt wirklich viele absolut lernresistente Schüler, die ziehen dann das Niveau der ganzen Klasse nach unten. Was dabei rauskommt ist eine Gleichmacherei am untersten Ende des Niveaus, dann gibt es bald nur noch Hauptschulen in Deutschland.
Eine Unterscheidung ist wichtig und richtig, stell dir vor du verstehst etwas beim ersten Mal und deine Mitschüler brauchen teilweise eine 10-Fache Erklärung und raffen es immer noch nicht, wie du dich langweilen würdest !!!!
Nicht jeder Schüler ist in der Lage alles zu lernen, es ist nicht immer nur eine Frage des Fleißes sondern auch des IQ.
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Eine Unterscheidung ist wichtig und richtig, stell dir vor du verstehst etwas beim ersten Mal und deine Mitschüler brauchen teilweise eine 10-Fache Erklärung und raffen es immer noch nicht, wie du dich langweilen würdest !!!!
das verhidnert aber auch unsere dreiteilung nicht.
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Gerner. schrieb:
scrub schrieb:
daher bin ich dafür, daß man alle kinder auf eine schule schickt- ohne teilung, denn kinder verhalten sich leider oft unbewußt si, wie es von ihnen erwartet wird, und das führt halt dazu, daß ein kind sich selbst dann auf das niveau eines schulzweigs einstellt, wenn es vielleicht besser sein könnte.
Das wäre eine Katastrophe. Es gibt wirklich viele absolut lernresistente Schüler, die ziehen dann das Niveau der ganzen Klasse nach unten. Was dabei rauskommt ist eine Gleichmacherei am untersten Ende des Niveaus, dann gibt es bald nur noch Hauptschulen in Deutschland.
Eine Unterscheidung ist wichtig und richtig, stell dir vor du verstehst etwas beim ersten Mal und deine Mitschüler brauchen teilweise eine 10-Fache Erklärung und raffen es immer noch nicht, wie du dich langweilen würdest !!!!
Nicht jeder Schüler ist in der Lage alles zu lernen, es ist nicht immer nur eine Frage des Fleißes sondern auch des IQ.nein, die ergebnisse non PISA zeigen doch, daß es auch schulsysteme gibt, in denen die kinder viel länger zusammebleiben, wo nicht sortiert und getrennt wird. der wahre grund, warum das in deutschland nicht machbar ist, ist, daß es mehr geld kosten würde, denn gute und viele lehrer kosten halt geld. da ists halt einfacher, kinder, die man nicht gut genug bilden kann/will, abzuschieben per sitzenbleiben oder schulwechsel.
der iq hat was mit der lerngeschwindigkeit zu tun, und wenn man den lerntrieb und die neugier, die alle kinder haben, nicht in krabbelgruppe, kindergarten und vorschule mit heiabeia-kuschel- scheiße aböten würde, wären sie viel besser beschulbar.
selbst, wenn man nach iq unterscheiden würde: da würds dann viel feinere abstufungen brauchen. da ists wirklich besser, alle zusammen zu unterrichten, denn das würde viel eher das sozialverhalten (von dem die wirtschaftshörige union natürlich nix wissen will) fördern als die heute üblichen gegenseitigen beschinpfungen zwischen hauptschulvollidioten und gymnasialstrebern.
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otze schrieb:
Eine Unterscheidung ist wichtig und richtig, stell dir vor du verstehst etwas beim ersten Mal und deine Mitschüler brauchen teilweise eine 10-Fache Erklärung und raffen es immer noch nicht, wie du dich langweilen würdest !!!!
das verhidnert aber auch unsere dreiteilung nicht.
Natürlich wäre es perfekt, wenn jeder Schüler seine eigene Schule hat - aber
das ist nun nicht machbar. Also gibt es immerhin unsere Dreiteilung. Ich habe
an unserem Gym. nicht das Gefühl dass das Leistungsspektrum so groß ist.
Natürlich gibt es bessere und schlechtere, aber man kann problemlos gemeinsam
unterrichtet werden.
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Mal und deine Mitschüler brauchen teilweise eine 10-Fache Erklärung und raffen es immer noch nicht, wie du dich langweilen würdest !!!!
Nicht jeder Schüler ist in der Lage alles zu lernen, es ist nicht immer nur eine Frage des Fleißes sondern auch des IQ.Stimmt nicht, würde ich sagen. Meine reiche Schulerfahrung (zwei mal Ehrenrunde) hat mir gezeigt, das es sehr dumme gibt mit sehr guten Noten. Und ich meine wirklich dumme. Und ich kenne persönlich einen, dessen IQ ich auf Hochbegabt (130+) schätzen würde, der aber ebenfalls zwei mal ehrenrunde hatte und bei Schulanfang wieder mit den Noten kämpfen wird.
Schule ist allein eine Frage des Fleißes. Mein Gott, man muss sich ja nicht beschweren, so ist es wohl überall auf der Welt; aber in der Schule wird von dir kein Köpfchen verlangt. Das kann ich aus erster Hand sagen, ich war mal auf einem Gymnasium, das zu den besten in Bayern gehörte und sich selbst Elite-Gymnasium nannte. Ich habe nur gelacht, als ich dann weggegangen bin, weil es eine Schule voller Stümper und Trottel war (durchschnitt). Die hatten aber großartige Noten!
Fazit: In der Schule lernst du zu arbeiten, nicht zu denken. Das musst du woanders lernen
Soweit jedenfalls meine Erfahrung.
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Sicher kommt es in der Schule hauptsächlich auf Fleiß an, um gute Noten zu erlangen. Dein hochbegabter langweilt sich aber möglicherweise einfach nur, und ist darum nicht motiviert, mehr zu tun. Er bräuchte also vielleicht eine Schule mit ausschließlich hochbegabten und nicht mit noch mehr Deppen.
Meine reichhaltige Erfahrung als Nachhilfelehrer auch von Hauptschülern zeigt jedenfalls, dass diese niemals an einem Gymnasium mitkommen würden.
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Wie oft hier immer unzulässige Vergleiche mit anderen Gesellschaften gezogen werden. Alle erfolgreichen PISA Nationen haben als Primärmerkmal eine homogene Bevölkerung, d.h. wenig soziale Unterschiede und wenig Immigranten. In Deutschland ist ein einstufiges Schulsystem aber nicht möglich, da es keine homogene Bevölkerung gibt. In Deutschland führt ein einstufiges Schulsystem dazu, dass die schwächsten Schüler die ganze Klasse runterziehen. Wie soll auch jemand, der kaum ein Wort deutsch spricht, im Unterricht mitarbeiten? Und glaubt ihr wirklich, dass selbsterwählte no-future Prolls motivierten und leistungsstarken Mitschülern die Gelegenheit zu lernen gewähren werden?
Union-Fan
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Aha, ein Lehrer

Stimmt, hochbegabte müssen auf eine Förderschule, sonst langweilen sie sich.Ich habe mich in der Schule aber noch nie Intelligenzmäßig gefördert gefühlt. Das ist aber ein Problem, das man nicht beseitigen kann, da zuviele Schüler in zuwenigen Klassen gepfercht werden, wodurch der Unterricht ineffektiver für den einzelnen wird.
Was Hauptschüler betrifft: Ich kenne viele von der Hauptschule, die sind gar nicht dumm. Sie haben einfach eine, wie soll ich sagen, etwas andere Art

Und da Schule praktisch nur Fleiß ist, könnten auch diese Schüler Leistungen bringen, wären sie nicht in die Sozial unterste Ebene verbannt.
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randa schrieb:
Was Hauptschüler betrifft: Ich kenne viele von der Hauptschule, die sind gar nicht dumm. Sie haben einfach eine, wie soll ich sagen, etwas andere Art

Die etwas andere Art - so kann man es auch nennen. Ich kenne eine, die die
Jahrgangsbeste des Abschlussjahrganges war. Also von Intelligenz hab ich da
nichts mitbekommen - weder von sozialer noch von "normaler".// Edit: Allerdings hat sich das auch im Laufe der Zeit geändert. Denn mein
Vater (1940 geboren) ist z.B. auch Hauptschüler und ist trotzdem intelligent
und hat was aus seinem Leben gemacht (Unternehmensberater bei einer großen
deutschen Firma [keine Werbung mach :D]).
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Union-Fan schrieb:
Und glaubt ihr wirklich, dass selbsterwählte no-future Prolls motivierten und leistungsstarken Mitschülern die Gelegenheit zu lernen gewähren werden?
du bist ja ein fan der union, ne? das heißt wahrscheinlich auch, daß du ein fan von roland koch bist... moment, wie war das noch? ach ja, "verfassungsbruch" hat er gestammelt, in dieser legendären wowereitgeleiteten bundesratssitzung.
ich nehme also an, du willst dich auch unbedingt ans grundgesetz halten. da stellt sich mir die frage, wie du dann hinter dem gegenwärtigen schulsystem stehen kannst. da steht nämlich nicht "alle kinder werden im alter von ca. 11 jahren auf drei schulsysteme verteilt, die geistig minderwertigen werden in die sonderschule abgeschoben" sondern was von "freiheit der person".
wander doch nach amerika aus, da hast du dein favorisiertes schulsystem- sklavische unterordnung unter die wirtschaft, gute bildung nur für wenige.
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Sollen wir vor lauter Solidarität auch alle auf der Straße wohnen, unseren Job
schmeißen, uns selbst verkrüppeln??
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randa schrieb:
Fazit: In der Schule lernst du zu arbeiten, nicht zu denken. Das musst du woanders lernen

Soweit jedenfalls meine Erfahrung.Meine Erfahrung ist anders. Ich habe in der Schule weder arbeiten noch denken gelernt. Was ich gelernt habe ist, dass die, die rumquatschen gute Noten kriegen. Es ist egal, ob es lauter Müll ist, was die sagen, Hauptsache, sie machen auf sich aufmerksam.
Man soll da arbeiten lernen? Das erinnert mich an meinen Physiklehrer. Ich hatte dem mal nach meiner Schulzeit ein Praktikumsheft aus meinem Physikstudium gezeigt. Da wurden physikalische Versuche schon etwas arbeitsintensiv ausgewertet. Sein Kommentar war in etwa, dass man sowas in der Schule nicht machen könne, da bei so einem Arbeitsaufwand niemand mehr Physik als Kurs wählen würde.