iq-test von rtl



  • ich möchte mal eine These zur Diskussion stellen:

    Wenn jemand einen Intelligenztest aufstellt, muss er intelligenter als der Getestete sein.

    Begründung:
    Zusammenhänge, die der Getestete sieht und aufzeigt werden sonst vom Tester nicht verstanden und als Fehler interpretiert.

    Fazit:
    Da ich den durchschnittlichen Psychologen nicht als übermäßig intelligent einschätze 😉 besitzen die Tests bei überdurchschnittlich intelligenten Leuten keine Aussagekraft.

    Gruß vom Kauz01



  • Intelligenz kann auf unterschiedlichen Gebieten unterschiedlich ausgeprägt sein, denk ich mal, die einen können sprachliche Sachen besser, der andere kann Chemie gut, der nächste Mathe...

    Deswegen muss jemand der Intelligenztests aufstellt nicht umbedingt intelligenter sein.

    Was? Mist2Com gibts immer noch 😃



  • Kauz01 schrieb:

    ich möchte mal eine These zur Diskussion stellen:
    Wenn jemand einen Intelligenztest aufstellt, muss er intelligenter als der Getestete sein.
    Begründung:
    Zusammenhänge, die der Getestete sieht und aufzeigt werden sonst vom Tester nicht verstanden und als Fehler interpretiert.
    Fazit:
    Da ich den durchschnittlichen Psychologen nicht als übermäßig intelligent einschätze 😉 besitzen die Tests bei überdurchschnittlich intelligenten Leuten keine Aussagekraft.
    Gruß vom Kauz01

    dem halte ich entgegen, daß es denkbar ist, intelligentere leute fair zu testen.
    was natürlich fölliger blödsinn ist, sind fragen der art "wie würde ich als prüfer diese folge vervollständigen" oder "welche analogie habe ich mir gedacht bei haus-baum, auto-xxx?". es können leicht folgen auftauchen, die der prüfer gar nicht kennt und zusammenhäne zwischen bäumen und häusern könnte ein zimmermann oder waldarbeiter evtl sehen, die der prüfer fpür falsch halten würde.
    aber wie ist es mit solchen fragen: finden sie eine möglichst kleine (aus wenigen zeichen bestehende) und nicht aufzählende darstellung für das bildungsgesetz der einer folge, die mit 1, 4, 9, 16 beginnt. und wichtig ist, daß nicht bewertet wird, ob man genau die folge fand, die der prüfer wollte, sondern daß man die zeichenzahl als gütemaß benutzt. und so ist es möglich "intelligenter" zu sein, als der prüfer sich vorstellte und man bekommt auch zusatzpunkte dafür.
    oder gib jemandem den rubic's cube (zauberwürfel) und miss, wie lange er dafür braucht (ohne ihn auseinanderzunehmen). sowohl zeitmessung als auch überprüfung des zurechtgedrehten würfels überfordern den dümmsten prüfer nicht.



  • Kauz01 schrieb:

    ich möchte mal eine These zur Diskussion stellen:

    Wenn jemand einen Intelligenztest aufstellt, muss er intelligenter als der Getestete sein.

    Begründung:
    Zusammenhänge, die der Getestete sieht und aufzeigt werden sonst vom Tester nicht verstanden und als Fehler interpretiert.

    Fazit:
    Da ich den durchschnittlichen Psychologen nicht als übermäßig intelligent einschätze 😉 besitzen die Tests bei überdurchschnittlich intelligenten Leuten keine Aussagekraft.

    Gruß vom Kauz01

    Kann ich nur unterschreiben 🙂



  • Kauz01 schrieb:

    Zusammenhänge, die der Getestete sieht und aufzeigt werden sonst vom Tester nicht verstanden und als Fehler interpretiert.

    dann muss der getestete eben ausführlich erklären, wie er die lösung ausgetüftelt hat



  • net schrieb:

    Kauz01 schrieb:

    Zusammenhänge, die der Getestete sieht und aufzeigt werden sonst vom Tester nicht verstanden und als Fehler interpretiert.

    dann muss der getestete eben ausführlich erklären, wie er die lösung ausgetüftelt hat

    da kann der prüfer aber wieder nicht entscheiden, ob die erklärung gut ist.
    wie kann der prüfer denn supercalifragilisticexpialigetisch von harmonische reihe und itergallogarithmus unterscheiden? plätzlich hätten gebrauchtwagenhändler, bwl-er und politiker nen iq-schubs von mehr als 10 punkten, weil sie glaubwürdiger lügen als andere.



  • volkard schrieb:

    wie kann der prüfer denn supercalifragilisticexpialigetisch von harmonische reihe und itergallogarithmus unterscheiden?

    intelligent ist man nicht, wenn man viele fremdwörter und deren bedeutungen kennt. ein intelligenter mensch wird schon wissen, wie er dem tester seine lösung verständlich macht.



  • net schrieb:

    volkard schrieb:

    wie kann der prüfer denn supercalifragilisticexpialigetisch von harmonische reihe und itergallogarithmus unterscheiden?

    intelligent ist man nicht, wenn man viele fremdwörter und deren bedeutungen kennt. ein intelligenter mensch wird schon wissen, wie er dem tester seine lösung verständlich macht.

    und wenn der prüfling lügt? wenn er keine gute lösung findet, und dem tester was vom pferd erzählt? um nen guten lügner zu entlarven, fehler in seiner argumentationskette zu finden, muß man besser sein.
    deswegen halte ich von dem labertest nix, wenn es darum geht praktikable tests zu bauen, wo der prüfer auch ein wenig unterhalb des prüflings stehen darf.



  • volkard schrieb:

    und wenn der prüfling lügt? wenn er keine gute lösung findet, und dem tester was vom pferd erzählt?

    wenn er's so geschickt macht dass der tester es ihm abnimmt, dann verdient er auch, dass er den test besteht 😉



  • net schrieb:

    volkard schrieb:

    und wenn der prüfling lügt? wenn er keine gute lösung findet, und dem tester was vom pferd erzählt?

    wenn er's so geschickt macht dass der tester es ihm abnimmt, dann verdient er auch, dass er den test besteht 😉

    damit werden gute lügner ohne jede fachliche kompetenz den fachlichen größen gleichgestellt. außerdem bringt ein testen von sprachlicher intelligenz, mathematischem verständnis, technik&logik etc gar nix mehr. es ist ja besser, man schummelt, als daß man alle möglichen sachen kann.



  • volkard schrieb:

    es ist ja besser, man schummelt, als daß man alle möglichen sachen kann.

    leider ist es so. es zählt nur der erfolg. ob man mit können oder mit schummelei dahingekommen ist, ist nicht wirklich wichtig.


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